AT117294B - Spritzdruckmaschine. - Google Patents

Spritzdruckmaschine.

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AT117294B
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Franz Ing Huebl
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Franz Ing Huebl
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Description


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    Spritzdruckmaschine.   



   Es sind bereits   Spritzdruckmaschinen   bekanntgeworden, bei welchen eine Düsenbatterie in einer und derselben Bahn über die Breite der Stoffbahn geführt wird und die Stoffbahn sodann unter der Schablone bei ausgeschalteten Düsen um einen Rapport weiterrückt. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausbildung derartiger Spritzdruckmaschinen. Ihr wesentliches Kennzeichen besteht darin, dass alle zu einem Muster gehörigen Schablonen, in einem gemeinsamen Rahmen hintereinander angeordnet, mit dem Druckgut jeweils um eine Schablonenlänge schrittweise weiterwandern und dabei von querlaufenden Spritzdüsen streifenweise abgespritzt werden. Dabei gelangt gleichfalls gemäss der Erfindung ein für alle Schablonenmuster benutzbares System auf die Düsenhebel unmittelbar einwirkender   Steueranschläge   oder Stifte zur Anwendung, die durch dem jeweiligen   Muster entsprechend gestaltete Organe (Lochkarten, gelochte oder profilierte Walzen od. dgl. ) betätigt   werden. 



   Die Zeichnung zeigt verschiedene Ausführungen des Erfindungsgegenstandes. Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer rein mechanischen   Düsenbetätigungseinrichtung,   Fig. 2,3, 4 und 5 dazugehörige Einzelheiten, Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform einer elektromechanisch beeinflussten Düsensteuerung, Fig. 7 eine Seitenansicht hiezu, Fig. 8 zeigt schaubildlich einen Teil eines Mitnehmers, Fig. 9 schematisch einen Querschnitt durch den Spritztisch und den Schablonenrahmen. Fig. 10 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer elektropneumatischen   Düsenbetätigungseinrichtung.   



   Auf einer feststehenden ebenen Tischplatte 1 wird über Walzen 2 ein Mitnehmer 3 (Fig. 1) samt dem Druckgut 4 während eines Arbeitsganges um eine Schablonenlänge fortbewegt. 



   Die zu einem Muster gehörigen Schablonen (in Fig. 1 beispielsweise vier,   cA7-4)   sind in einem gemeinsamen Rahmen 5 untergebracht, liegen auf dem Druckgut und machen dessen gleichförmig fortschreitende Bewegung mit. Während dieser Zeit wird das Muster gleichzeitig in allen seinen Farben gespritzt, indem über die Schablonen je eine   Pressluftspritzvorrichtung     Spl-Sp4   quer zur Bahn des Druckgutes hin und her bewegt wird.

   Dabei bewegt sich die Spritzvorrichtung bei jedem Hingang entsprechend dem Vorschub, den das Druckgut erfährt, mit diesem mit, wird am Ende der Bahn mit dem jedem Spritzstreifen entsprechenden Schaltweg zurückbewegt, eilt beim darauffolgenden   Rücklauf   dem Druckgut neuerlich'nach usf., so dass die von jeder Spritzdüse durchlaufene Bahn die Form einer Acht hat und das Druekgut in parallelen Streifen in gleichen Abständen, mit einem   gleichmässigen   Farbton abgespritzt wird. 



   Die Spritzvorrichtungen sitzen sämtlich auf einem gemeinsamen Wagen 6, auf dem sie sich nach Belieben in der Längsrichtung der Stoffbahn verschieben lassen. Der Wagen bewegt sich in Führungen 7 hin und her und ist ausserdem in   Gelenken G seitlich schwenkbar   ; aus dem Wagen greift ein Zapfen Z in die feststehende Achterbahn   A   (Fig. 1), wodurch der Wagen und damit die Düsen zur   Ausführung   der Achterbewegung gezwungen werden. 



   Das Abspritzen in parallelen Streifen dauert so lange, bis der Schablonenrahmen bei 8 anschlägt. 
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   Um scharfe Umrisse zu erzielen, ist ein dichtes Anliegen der Schablonen am Druckgut notwendig. 



  Gemäss der Erfindung wird dies auf einfachste Weise dadurch erreicht, dass über den Tisch ein flaches, elastisches Kissen 10 (z. B. Luftpolster aus Gummi od. dgl.) aufgelegt wird. über das der   Mitnehmer 3   sowie die Ware samt Schablone gleiten. Das elastische Kissen folgt den Unebenheiten der Blechschablone und drückt das Druckgut von unten überall gleichmässig   und   dicht an die Schablone an. 



   Die   Pressluftzuleitung   erfolgt durch einen pendelnden, mit einem Hahn 11 versehenen Schlauch 12 und durch ein am Wagen 6 befindliches Verteilerrohr 13 zu den einzelnen Spritzvorriehtungen. 



   Die Farbenzufuhr zu jeder Spritzdüse erfolgt gesondert entweder von feststehenden   Farbgefässen   durch pendelnde   Schläuche 14, 15, 16, 17,   oder es sind (Fig. 3) am Wagen 6 unmittelbar neben den   Spritzvorrichtungen Farbkannen K angebracht.   



   Statt eines gemeinsamen Wagens 6 kann jeder Spritzapparat auf eigenem Schlitten sitzen und eigenen Antrieb haben. 



   Die kostspieligen, für jedes Muster speziell anzufertigenden Profilspritzkarten für die musterentsprechende   Düsenbetätigung   zum Zwecke der Farbenersparnis lassen sich erfindungsgemäss wesentlich verbilligen, wenn für jede Düse bzw. Schablone eine Düsensteuerung verwendet wird, die für alle Muster gleich verwendbar ist und durch ein einfaches, leicht auswechselbares, dem jeweiligen Muster entsprechend 
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   Düsenbetätigung   verursacht. 



   Die Düsensteuerung kann erfindungsgemäss durch rein mechanische Mittel oder durch kombinierte elektrische und mechanische Mittel oder schliesslich durch elektropneumatische Mittel bewirkt werden. 



   Ausführungsbeispiele für rein mechanische Düsenbetätigung veranschaulichen die Fig. 2,3,   4 und 5,   für elektromechanische die Fig. 6,7 und für elektropneumatische die Fig. 10. 



   Die Spritzvorrichtung Sp (Fig. 3) hat seitlich einen in Führungen 18a und 18b auf und ab beweg- lichen Stift 19 mit Kopf 20, dessen Seitenansicht in Fig. 2 dargestellt ist. Dieser Kopf, der auch als Rolle ausgebildet sein kann, wird durch eine innere Schliessfeder der Spritzvorrichtung mittels des Hebels 21 ständig aufwärts gedrückt. 
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 ganze Sehablonenbreite verteilt, in der Linie e-f (Fig. 4) in Schiebern 25 sitzen, welche in   Führungen   24 voneinander unabhängig gleitbar sind.

   Am linken Ende besitzt jeder Schieber einen Anschlag 26, am rechten Ende jedes Schiebers greift ein um   27 a   drehbar gelagerter Winkelhebel 27 an, den eine Zugfeder 28 samt dem Schieber 25 ständig nach rechts, in die durch Anschlag 24,26 begrenzte Endlage zu ziehen sucht, wo sich die   Steueranschläge   22, ausserhalb der Bahn des Kopfes 20, in der Linie e-fbefinden. 



   Jeder Winkelhebel 27 trägt an einem Arm einen Stift 29 und kann nur dann von der Feder 28 in die gestrichelt gezeichnete Stellung gezogen werden, wenn an der betreffenden Stelle die oberhalb befindliche Karte 30 gelocht ist. Jede Lochreihe in der Karte entspricht einem Spritzstreifen. Wo keine Löcher sind, wird der betreffende Schieber 25 am   Steueranschlag 22   in die Bahn des Kopfes 20 (Linie c-d) gedrückt und dort wird durch Senken des Stiftes 19 und Hebels 21 die Düse zum Spritzen veranlasst. 



  Wo Löcher in der Karte das Niederdrücken der Stifte 29 verhindern, bleiben ihre Schieber 25 mit den
Steuerlamellen oder Stiften 22 in der Linie e-f, ausserhalb der Bahn der Köpfe 20 und dort setzt die Düse mit dem Spritzen aus. 



   Diese Lochkarte bewegt sich unter der Wirkung eines Schaltwerkes in der Zeit, während der die
Spritzvorrichtungen einen Leerlauf über den Rand der Schablone hinaus machen, sprungweise um eine Lochreihe weiter, bis das Muster fertiggespritzt bzw. bis die letzte Lochreihe erreicht ist. Dann wird die Lochkarte gleichzeitig mit den Schablonen abgehoben, auf die erste Lochreihe zurückgebracht und niedergelassen. 



   Die Lochkarte kann, statt in der Ebene zu wirken, über einen Zylinder gelegt und in entsprechender Weise weitergeschaltet werden. 



   Bei symmetrischen Mustern, z. B. Tischdecken, die zwei Symmetrielinie haben, braucht die Lochkarte nur für ein Viertel ausgebildet werden und in diesem Falle werden die symmetrischen Steuerlamellen bzw. die Tragschienen 25   gemäss   Fig. 5 geeignet gekoppelt. Nur die eine Hälfte der Schienen wird von der Karte gesteuert, während die andere symmetrisch mitgeht.. Die Schaltvorrichtung für den gelochten Karton ist dann derart, dass von Anfang bis zur Mitte der Schablone die   sprungweise   Schaltung von Lochreihe zu Lochreihe in der einen Richtung, von der Mitte bis ans Ende in der entgegengesetzten Richtung erfolgt. 



   Die elektromechanisch arbeitende Däsensteuerung nach Fig. 6 und 7 arbeitet in folgender Weise : Mit jeder Düse 44 und Sattel 80 (Fig. 6 und 7) läuft ein Rad 81 hin und her, das aus zwei parallelen Scheiben besteht und auf seiner Achse ein Zahnrad 82 aufgekeilt hat, das in die parallel zur Schlittenbahn fix eingebaute Zahnstange 83 eingreift, so dass das Rad 81 hin und her rollt. 



   Am Rade 81 sind in einem konzentrischen Kreise Stifte 84 mit je einem Führungswulst   85   seitlich verschiebbar und können beim Hervortreten aus der Vorderscheibe des Rades 81 im Vorbeidrehen den 

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 gezwungen, in welchem Falle sie nicht   vorsehauen   und die Düsen nicht betätigen können, oder aber in die parallele   Kreisrille 89,   in welchem Falle die Düse zum Spritzen gebracht wird. Die Spritzkarte betätigt die Weiche 87 in der Weise, dass mit dem Düsenschlitten ein Schleitkontakt 90 hin und her läuft, die Kupfertrommel M abtastet und im Elektromagneten 92 einen Strom   schliesst, wenn sich   in der Spritzkarte 86, die als gelochte   Papierfilm   um die   Kupferwalze   91 läuft, ein Loch befindet. 



   Der Magnet 92 betätigt den   Weichenhebel 9. 3 und   stellt, der Rollung des Schaltrades 81 entsprechend, jeweils im voraus, jedoch punktweise nacheinander die Nadeln 84. Eine derartige Anordnung läuft stossfrei und ist daher der ruckweisen Linienschaltung gegenüber eine Verbesserung. An Stelle einer elektrischen Abtastung und magnetischen   Weichenbeeinflussung   kann   erfindungsgemäss   eine passende mechanische Betätigung in der Weise erfolgen, dass ein mechanischer Fühler in Löcher eines Kartons oder Films einfällt und direkt auf die Weiche wirkt. 



   Die elektropneumatische   Düsensteuerung   arbeitet mit elektrischem Strom und Pressluft, wobei der elektrische Strom bzw. der erregte Magnet ein Ventil zu einem Pressluftzylinder steuert und so eigentlich das Kraft erfordernde Düsenöffnen von Pressluft geleistet wird. 
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Pressluftschlauch und die elektrischen Kabel zum Magneten schwingen um den festen Punkt 47 und führen über die Gelenkstangen 48 zu ihrem Bestimmungsort. 



   Ein   musterentspreehend   gelochter Karton ist um eine drehend betätigte Walze 31 gelegt und ein entlang der Schraubenspindel   32   bewegter Kontakt. 34 tastet den Lochkarton in einer Schraubenlinie ab. Tritt   Stromschluss   ein, so wird der mit dem Kontakt 34 elektrisch verbundene Magnet 35 erregt und zieht die Ankerplatte 36 entgegen der Federkraft der Federn   36"und 36   an. Mit der Ankerplatte 36 wird der mit ihr verbundene Ventilkolben 37 des   Pressluftzylinders   38 gehoben und gibt die Einströmschlitze 39 frei, wogegen die Auspufföffnungen 40 verschlossen werden.

   Die durch den Schlauch 41 zugeführte Pressluft tritt nun in den Zylinder ein und treibt seinen Kolben 42 nach abwärts, welcher, mit der Kolbenstange   42"auf   den Hebel   43 stossen,   ein Verdrehen des Diisensteuerhebels 45 in die Offnungsstellung bewirkt. 



   Wird der Stromschluss unterbrochen, so geht die Ankerplatte   36   und mit ihr das Ventil 37 in seine Anfangslage zurück, die Einströmschlitze   39   werden geschlossen, die   Auspuffschlitze   40   geöffnet und   die Pressluft entweicht aus dem Zylinder   38,   ihren Weg durch Bohrungen im Ventilkolben 37 nehmend. 



  Der Pressluftkolben 37 kann in seine   Hoehlage   zurückgehen und der Düsensteuerungshebel 45 geht zufolge innerer Federkraft in seine Schliessstellung. 



   Allen beschriebenen Ausführungsformen von Düsensteuerungen liegt der Erfindungsgedanke zugrunde, durch ein   musterentsprechend   gestaltetes Organ bzw. billige Lochkarten ein für alle Muster gleich geeignetes Übertragungs-und Verstärkungsmittel (Düsenautomaten) zu betätigen und die Düsen entsprechend zu steuern. 



   Das genaue Passen der einzelnen Drucke der aufeinanderfolgenden Schablonen bzw. Farben ineinander ist bei den bisher bekannten Einrichtungen von vornherein nicht gegeben. 



   Der durch Friktion mitgenommene Mitnehmer mit der Ware kann sich verschieben und der die Maschine beaufsichtigende Arbeiter ist gezwungen, Nachstellungen im Vorschub vorzunehmen, sollen nicht Fehldrucke entstehen. Er hat auch darauf zu achten, dass in den Farbkannen immer genügend Farbe vorhanden ist usf., so dass er über seine Kräfte beansprucht wird und Fehldrucke unvermeidlich bleiben. Die Wartung der Maschine zu vereinfachen und Fehldrucke zu verhindern, ist der Zweck vorliegenden Erfindungsgegenstandes. 



   Das Druckgut liegt auf einem besonderen Mitnehmer, welcher einerseits Befestigungsmittel besitzt, durch die das Druckgut mit ihm während des Durchganges durch die Maschine unverschiebbar verbunden ist und anderseits starre Elemente, durch die ein starrer und genauer Eingriff der Schablonen bzw. des Schablonenhauptrahmens mit dem Mitnehmer erfolgt und beide (Druckgut und Schablonen) während des Druckvorganges starr miteinander verbunden bewegt werden, so dass eine Eigenbewegung des Druckgutes oder ein unpassendes Aufsetzen der Schablonen ausgeschlossen ist. 



   Beim Druck abgepasster Dekore,   z.   B. Tischdecken, wo zwischen zwei Decken ein unbestrichener Rand bleibt, wird dieser dazu benutzt, um am Mitnehmer an dieser Stelle z. B. Nadelleisten 62 mit 
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 wird. Der Längsabstand einer Nadelleiste 62 von der nächsten 62'entspricht einer Tischdeckenlänge. 



  Zur genauen Sicherung des Längsabstandes der Nadelleisten, die in gleichem Abstande über die ganze Länge des endlosen Mitnehmers 3 verteilt sind, laufen vom Mitnehmer und mit diesem verbunden Stahlbänder 64 mit, an denen die Nadelleisten 62 ebenfalls befestigt sind. Die Stahlbänder 64 (eventuell auch Ketten oder sonst biegsame Organe) können Klemmittel tragen, über welche das   Druekgut   auch noch seitlich aufgespannt werden kann. 

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   An geeigneten Stellen der starren   Mitläuferelemente   sind die Passmittel für den   Schablonenrahmen   angebracht. In Fig. 8,9 sind beispielsweise Stifte 66 dargestellt. 



   Im schematischen Querschnitt durch den Spritztisch und Schablonen (Fig. 9) stellt 3 den Mitnehmer, 62 die Nadelleiste, 6. 3 die Nadeln, 64 die Stahlbänder, 4 den Stoff und 66 die Passstifte dar. 



  Darunter auf dem Tisch 1 das elastische Kissen   10,   darüber der beispielsweise aus Winkeleisen gefertigte gemeinsame Schablonenrahmen 5 mit der Schablone Sch. Wird die Schablone   Sch   auf das Druckgut 4 gelegt, so kann dies nur geschehen, wenn die Passstifte 66 in die Löcher 71 am Rahmen 5 einfallen. In diesem Falle setzen sich die im Innern an der Schablone befestigten Einzelschablonenrahmen 72 mit ihren   Passaugen 13   ebenfalls auf die Stifte 66. 



   Da an allen zu einem Muster gehörenden Schablonen die Passaugen   1. 3   so angeordnet sind, dass alle Farben genau ineinander passen müssen, so sind Fehldrucke durch   Nichtpassen   ausgeschlossen, da auf die Passstifte 66 sich nacheinander alle Schablonen setzen und diese Passstifte mit dem Druckgut mitlaufen. 



   Damit die Schablonen Sch im Hauptrahmen 5 nicht lose, sondern fest sitzen, können den Passlöchern   M   am Rahmen 5 fixe Passelemente, den Passstellen   M   entsprechend, zugeordnet sein, in welche die Schablonen ihrerseits eingreifen, was ein selbsttätiges Einpassen gewährleistet. 



   Beim Drucken bewegt sich die Ware mit der Schablone gemeinsam um eine Rapportlänge, z. B. eine Tisehdeekenlänge, unter den Düsen fort, dann hebt sich der Rahmen aus den Stiften 66 und bewegt sich in gehobener Stellung so weit zurück, bis die Bohrungen 71 in die Passstifte 66 der   nächstfolgenden   Leisten 62 einfallen können. Die Schablonen senken sich, die nächste Farbe wird aufgedruckt usf., bis das Druekgut mit dem fertig gespritzten Muster in allen Farben am Ende die Maschine verlässt. 



   Eine Spritzdruckmaschine mit vielen Farben würde oft Fehldrucke dadurch ergeben, dass nicht rechtzeitig erkannt wird, wann die eine oder andere Farbe ausgeht. Es würden dadurch beim Weiterarbeiten Musterteile fehlen, die später gar nicht oder nur umständlich zugedrückt werden können. Diesem Übelstande abzuhelfen und die Wartung zu vereinfachen, sind erfindungsgemäss   Signal Vorrichtungen   vorgesehen, die rechtzeitig das Bedienungspersonal auf das Ausgehen der Farben durch optische oder akustische Mittel aufmerksam machen. In jedem Farbgefäss 49 ist ein Schwimmer 50 (Fig. 10), der einen unterbrochenen elektrischen Stromkreis dann   schliesst, wenn   ein gewisser unterer Farbenstand erreicht wird.

   Durch den Stromschluss wird entweder eine elektrische Klingel zum Läuten gebracht, oder es leuchten in der betreffenden Farbe entsprechende Glühlampen od. dgl. auf. 



   Im Farbgefäss 49 ist der Schwimmer   50,   der, geführt durch ein Loch im   Gefässdeckel   und eine zweite Aussenführung 57, den Draht 52 mit der   Stahlblechtafel 53 trägt.   An dem winkelig aufwärts gebogenen Teil des   Farbgefässträgers   54 ist ein Loch 55, in welches bei der Hin-und Herbewegung des Schlittens (abgeleitet von dem an der Gallschen Kette 58 einerseits und am Schlitten anderseits befestigten Lenker 59) längs der Gleitstangen 57, jeweils am vorderen Bahnende der ruhende Stift 56 hineinführt. 



  Sinkt der   Farbenstand im Gefäss 49   und damit der Schwimmer 50, so senkt sieh auch der Draht 52 und die Tafel   53,   bis diese Tafel das Loch 55 verdeckt und beim nächsten Hub der Schaltstift 56 nicht mehr frei hindurch kann, sondern zurückgestossen wird und dadurch eine Signallampe aufleuchtet oder die Maschine abgestellt wird. 



   PATENT-ANSPRUCHE : 
1.   Spritzdruckmasehine,   die mit ebenen Schablonen druckt, dadurch gekennzeichnet, dass alle zu einem Muster gehörigen Schablonen in einem gemeinsamen Rahmen hintereinander angeordnet sind, mit dem Druekgute jeweils um eine Schablonenlänge schrittweise weiterwandern und dabei von querlaufenden Spritzdüsen streifenweise abgespritzt werden.

Claims (1)

  1. 2. Spritzdruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den Schablonen und am Mitnehmer des Druckgutes zur genauen Sicherung der gegenseitigen Lage Passmittel vorgesehen sind, durch deren Eingriff das Druckgut samt den Schablonen um die Schablonenlänge unter querlaufenden Spritzdüsen fortbewegt wird, die, musterentsprechend gesteuert, die zugeordnete Schablone streifenweise abspritzen.
    3. Spritzdruckmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zu bedruckende Ware gegen die Schablonen durch ein elastisches, zweckmässig flaches, sich den Unebenheiten der Schablonen anschmiegendes Kissen gleichmässig und dicht angepresst wird.
    4. Spritzdruekmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Druckgutmitnehmer Spann-und Passmittel vorgesehen sind, die während des Drücken eine unerwünschte Eigenbewegung des Druckgutes den Schablonen gegenüber verhindern. EMI4.1 oder Stifte, die durch dem jeweiligen Muster entsprechend gestaltete Organe (Lochkarten, gelochte oder profilierte Walzen od. dgl. ) betätigt werden.
    6. Spritzdruckmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die für alle Schablonenmuster verwendbare Vorrichtung zur Düsensteuerung aus einer Mehrzahl von mit besonderen Steuer- <Desc/Clms Page number 5> anschlägen (22) versehenen, verschiebbaren Schienen, Lamellen od. dgl. (25) besteht, die selbsttätig und voneinander unabhängig, der Gestaltung der dem Muster entsprechenden Schablonenkarte entsprechend so verschoben werden, dass die Steueransehläge (22) in die Düsensattelbahn oder ausserhalb davon zu liegen kommen.
    7. Spritzdruckmaschine nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger (25) der Steueranschläge (22) selbsttätig durch Vermittlung mechanischer Übertragungsglieder (27, 29 verschoben werden, die ihrerseits die dem Muster entsprechend gestellten Lochkarten, gelochte oder profilierte Walzen u. dgl. abtasten bzw. von diesen gesteuert werden.
    8. Spritzdruckmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei Mustern, die sich in der Längsrichtung des Druckgutes wiederholen, die Lochkarten nur dem sich wiederholenden Teile entsprechen und in der Druckgutbahn entsprechend vorwärts bzw. rückwärts geschaltet werden.
    9. Spritzdruckmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei Mustern, die sich in der Querrichtung des Druckgutes wiederholen, die Lochkarten nur den sich wiederholenden Teilen entsprechend und dafür die Steueranschläge oder deren Träger (25) in der Richtung der Spritzstreifen untereinander entsprechend gekoppelt sind.
    10. Spritzdruckmaschine nach den Ansprüchen 1 und 5, gekennzeichnet durch Anordnung von Schwimmern in den Farbgefässen, die rechtzeitig durch Schliessen eines elektrischen Stromkreises ein Signalwerk betätigen, bevor die entsprechende Farbe ausgeht.
    11. Spritzdruckmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenschlitten, um eine schlagweise Profiländerung zu verhindern, mitlaufende Schaltseheiben trägt, die punktweise nacheinander, entsprechend ihrer Drehung, und im vorhinein Schaltelemente (84 und 85) unter dem Einfluss einer synchron mit der Schablone laufenden Einrichtung (Lochkarton usw. ) musterentsprechend steuern.
    12. Spritzdruckmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die musterentsprechende Düsenbetätigung in der Weise erfolgt, dass eine Kontaktfläche mit überdeckter, verkleinerter Papier- schablone (musterentsprechend gelochtes Papier od. dgl. ) von einem synchron mit dem Spritzapparat und der Schablone bewegten Kontakt abgetastet wird und elektromagnetisch das Luftventil eines Pressluftdüsenöffners steuert.
AT117294D 1926-11-13 1927-11-08 Spritzdruckmaschine. AT117294B (de)

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