AT127866B - Bewegungsvorrichtung für Schaukelbrücken mit zylindrescher Hinterklappe. - Google Patents

Bewegungsvorrichtung für Schaukelbrücken mit zylindrescher Hinterklappe.

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AT127866B
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movement device
rear flap
bridge
cylindrical rear
axis
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Paindavoine Freres
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Paindavoine Freres
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    Bewegungsvorriehtung für SehauMbrücken mit zyliudrischer Hinterklappe.   



   Die Erfindung betrifft eine Bewegungsvorrichtung für   Schaukelbrücken   mit zylindrischer Hinterklappe. Bei bekannten Bauarten greifen die zum Öffnen und Schliessen der Brücke erforderlichen Kräfte an Achsen an, die voneinander unabhängig und starr mit dem Fachwerk verbunden sind, wodurch   unerwünschte   Torsionsheanspruchungen auftreten, denen man durch Verstärkung der   Fachwerkstäbe   begegnen muss. 



   Bei der erfindungsgemässen Bauart werden diese Nachteile, die grösseren Aufwand an Material und Baukosten bedingen, vermieden. 



   Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass zur Aufnahme der zum Öffnen und Schliessen der Brücke erforderlichen Kräfte eine Schiene, ein Träger od. dgl. vorgesehen ist, der quer zur Bewegungsrichtung der Brücke an deren Fachwerk um eine zur Achse der Hinterklappe parallele oder mit ihr zusammenfallende Achse schwenkbar gelagert ist. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Die Fig. 1-3 zeigen eine Ausführungsform in Ansicht, Querschnitt und Draufsicht. Fig. 4 zeigt die Anbringung des Übertragungsorgans an der Brücke. Fig. 5 zeigt eine andere Ausführungsform in Ansicht. 



   Das Übertragungsorgan hat zweckmässig die Form eines Trägers, der aus einem   1-Träger a   (Fig. 1 und 4), aus mehreren solcher, aus einem einzigen   Gussstück u.   dgl. bestehen kann. 



  Es ist um eine Achse b an der Hinterklappe c schwenkbar gelagert. Diese Schwenkachse ist parallel zur Achse der Klappe und kann gegebenenfalls auch mit dieser zusammenfallen. 



   Zum Antrieb zwecks Öffnens und Schliessens der Brücke sind die üblicherweise anzuwendenden Motoren auf einem festen Brückensteg   (l   angeordnet. Die Kraft wird auf die Schiene   a   mittels geeigneter Mittel, wie Drahtseile e, endlose Ketten, auf Zug und Druck wirkende Ketten. Zahnstangen, Schrauben usw., übertragen. Für die Bewegung der Schiene kann eine gerade (Fig. 1) oder eine gekrümmte Führung   g   (Fig.   5)   vorgesehen sein. 



   Wenn die Schwenkachse b nicht mit der Achse der Hinterklappe zusammenfällt, sich also oberhalb oder unterhalb derselben befindet, kann man einen besseren Gewichtsausgleich der Brücke erzielen und auch das übliche Gegengewicht derselben verkleinern. Hiezu wird an der Schiene a ein Gegengewicht   i angebracht,   dessen Hebelarm und infolgedessen auch dessen Drehmoment mit Rücksicht auf die vorerwähnte Anordnung der Achsen sich mit der Schräglage der Brücke ändert. Die beiden von der Maschine bzw. der Hinterklappe getragenen Gegengewichte können daher kleiner sein als ein nur an der Hinterklappe vorgesehenes Gegengewicht. 



   Es ist klar, dass eine derart gebaute   Schaukelbrücke   sehr leicht zu öffnen und zu schliessen ist. Die Bauart gemäss der Erfindung findet insbesondere dort vorteilhafte Anwendung, wo eine Zugkarre schwer aufzustellen ist. Sie empfiehlt sich auch bei   Schaukelbrücken   von grösserer Spannweite mit seitlich vorragenden Gehsteigen, die zum Gewichtsausgleich ein schweres Gegengewicht erfordern. 



   In solchem Falle müsste der obere Teil des Gegengewichtes am Fachwerk der Hinterklappe angebracht werden, um jede Durchbiegung der Brücke zu vermeiden, wodurch der zur Errichtung einer Zugkarre notwendige Raum wesentlich verringert wird. Die Errichtung einer solchen Brücke wird z. B. dann fast unmöglich, wenn die Ausladung der Hinterklappe derart 
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 Fällen ist man genötigt, eine Antriebsvorrichtung zu verwenden, die von einem festen Brückensteg aus betätigt wird, doch hindern alsdann vorstehende Gehsteige die Anbringung der Zugorgane an einer vorkragenden Achse. 



   Die Bauart gemäss der Erfindung kann dagegen ganz unabhängig von den jeweiligen örtlichen Bedingungen sowie ohne Rücksicht auf die besondere Bauart der   Übertragungsorgane   angewendet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Bewegungsvorrichtung für   Schaukelbrücken   mit zylindrischer Hinterklappe, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufnahme der zum Öffnen und Schliessen der   Brücke   erforderlichen Kräfte eine Schiene, ein Träger od. dgl. vorgesehen ist, der quer zur Bewegungsrichtung der Brücke an deren Fachwerk um eine zur Achse der Hinterklappe parallele oder mit ihr zusammenfallende Achse schwenkbar gelagert ist.

Claims (1)

  1. 2. Bewegungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger aus einem I-Eisen (a) besteht.
    3. Bewegungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Übertragung der Kräfte auf den Träger auf Zug oder Druck zu beanspruchende Einrichtungen, wie Drahtseile, endlose Ketten, Zahnstangen od. dgl., vorgesehen sind.
    4. Bewegungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Wege, auf dem sich die von der Kraft beeinflussten Organe verstellen, gerade oder gekrümmte Führungen angeordnet sind.
    5. Bewegungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Kraft beeinflussten Organe, sofern ihre Schwenkachse zur Achse der Hinterklappe exzentrisch ist, mit einem Gegengewicht versehen sind.
AT127866D 1929-07-10 1929-08-20 Bewegungsvorrichtung für Schaukelbrücken mit zylindrescher Hinterklappe. AT127866B (de)

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