AT127651B - Filzschläger. - Google Patents

Filzschläger.

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Wietersdorfer Zement U Durit W
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Filzsehläger.   



   Bekanntlich müssen die   Entwässerungssslze   von Papier-oder Pappenmaschinen, auf denen Asbest-Zement-Erzeugnisse hergestellt werden, jeweils nach Abgabe des Werkstückes auf die Formatwalze gewaschen werden und dies geschieht in der Regel durch Bespritzen des Filzes mit Wasser durch Spritzrohre und eine   Filzschlägervorrichtüng.   Diese besteht aus einer angetriebenen Welle mit zwei daran befestigten   Armkreuzen, an'denen parallel   zur Welle verlaufende Schlagleisten befestigt sind. Diese Schlagleisten sind zwischen den Armkreuzen relativ unbeweglich befestigt, laufen aber bei Antrieb der Welle mit dieser um sie herum.

   Werden nun solche Filzschläger oberhalb oder unterhalb des Filzes derart angeordnet, dass bei der Drehung dieser Einrichtung jeweils eine der Schlagleisten mit dem Filz in Berührung kommt, so wird der Filz durch den periodischen Eingriff der Schlagleisten mit ihm in Schwingung versetzt, wodurch Verunreinigungen und Stoffteilchen, die sich im Filz festgesetzt hatten und durch das Bespritzen mit Wasser aufgeweicht worden sind, ausgeschleudert werden. 



   Der Angriff der Schlagleisten auf den. Filz findet dabei so statt, dass die Schlagleisten aufeinanderfolgend gegen den Filz stossen, dann, an ihm vorübergleiten und ihn dann wieder verlassen. Da die Schlagleisten zwischen den Armkreuzen der angetriebenen Welle unverdrehbar befestigt sind, so ergibt sich zwischen ihnen und dem Filz eine gleitende Reibung, die für den Filz sehr   schädlich   ist, weil der häufige Angriff der Schlagleisten den Filz durch die Scheuerwirkung sehr rasch abnutzt. 



   Gemäss der Erfindung wird dieser.   Übelstalld   dadurch beseitigt, dass die Schlagleisten zwischen den Armkreuzen drehbar gelagert sind,'so dass es bei. dem Angriff der Schlagleisten auf den Filz nicht zu der schädlichen gleitenden Reibung kommen kann, sondern, dass sich die Schlagleisten, wenn sie den ersten Stoss auf den Filz ausgeübt haben, an diesem gewisser-   massen abwälzen.   



   Dabei muss aber dafür gesorgt werden, dass die Leichtdr'ehbarkeit der Schlagleisten aufrechterhalten bleibt. Ohne besondere Vorkehrungen würde diese Drehbarkeit durch die herumgeschleuderten Unreinigkeiten, die auch-die im Bereiche des Filzes befindlichen Lagerungen der Schlagleisten verunreinigen, gar bald derart beeinträchtigt werden, dass die Schlagleisten schliesslich genau so wirken würden wie die bekannten.

   Es muss also dafür gesorgt werden, dass die Lager der Schlagleisten in den Armen gegen Eindringen von Unreinigkeiten geschützt werden, und wie dies geschehen kann, soll an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform der Schlagleistenvorrichtung gezeigt   werden."''". t'  
Fig. 1 zeigt die Schlägervorrichtung in Ansicht, Fig. 2 im Kreuzriss, und Fig. 3 zeigt die Lagerung einer Schlagleiste in etwas grösserem   Massstab..''  
Auf der Welle a sitzen zwei Armkreuze (Sterne, Scheiben od. dgl.) b, welche zwischen sich die Schlagleisten c tragen, deren Achsen parallel zur Welle a liegen. Diese Schlagleisten c sind hier als Rohre ausgebildet, in deren Enden Achsstummel e eingesetzt sind, deren Zapfen f in Wälzlagern g der Arme b gelagert sind.

   Die Anwendung von Wälzlagern hat den Zweck, eine gleitende Reibung zwischen den Schlagleisten und dem Filz unter allen Umständen zu vermeiden. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Nun handelt es sich aber, wie erwähnt, auch noch darum, diese Wälzlager   9 vor Ver-   unreinigungen zu schützen, um Erhöhungen der Lagerreibung zu vermeiden. Zu diesem Zweck wird bei der dargestellten Ausführungsform die Aussenseite jedes Wälzlagers durch eine Kappe h dicht abgeschlossen. An der Innenseite der Wälzlager : d. i. die den Schlagleisten zugekehrte Seite, wird eine Abdichtung vorgenommen, die hier als Labyrinthdichtung ausgebildet ist. An der Innenseite des Wälzlagers wird eine mit konzentrischen Nuten versehene, den Zapfen f umgebende Scheibe i befestigt, in welche konzentrische Rippen   le   des Achsstummels e eingreifen. Die Zwischenräume dieser Labyrinthdichtung können mit Öl oder Fett ausgefüllt werden. 



   Es ist klar, dass solche drehbare Schlagleisten den Filz viel schonender behandeln, ohne dass aber die reinigende Wirkung der Einrichtung. beeinträchtigt werden würde. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :    
1. Filzschläger mit einer Anzahl von durch Arme einer-Welle getragenen, um diese herum, 
 EMI2.1 
 zeichnet, dass die Schlagleisten in den Armen drehbar gelagert sind.

Claims (1)

  1. 2. Filzschläger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfen der Schlagleisten in Wälzlagern der Arme gelagert sind, die je an der Aussenseite der Arme durch eine Kappe abgeschlossen und an der Innenseite durch eine Labyrinthdichtung abgedichtet sind. EMI2.2
AT127651D 1931-03-26 1931-03-26 Filzschläger. AT127651B (de)

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