AT127595B - Glasfüßchen für Elektronenröhren u. dgl. und Verfahren zu dessen Herstellung. - Google Patents

Glasfüßchen für Elektronenröhren u. dgl. und Verfahren zu dessen Herstellung.

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  Glasfüsschen für Elektronenröhren u. dgl. und Verfahren zu dessen Herstellung. 



   Die Entwicklung der Entladungsröhren hat zur Folge,   dass   eine immer grössere   Anzahl von   elektrischen Durchführungen bzw. Stützelementen für den Aufbau notwendig werden. Trotzdem wurde wie bisher die gebräuchliche Form des   Glühlampenfusschens   im wesentlichen beibehalten 
 EMI1.1 
 und in der flachen Quetschstelle 3 befestigt, so dass alle Zuleitungsdrähte und   Stützelemente   eine gemeinsame Knickachse besassen. Hiedurch sind mechanische Deformationen, Elektroden-   berührungen   und mikrophonische Störungen bedingt. Es ist auch bekannt, die Stützdrähte in zwei Ebenen anzuordnen, wobei sich jedoch wesentliche Nachteile bei der Erzeugung ergeben. 



  Die Erfindung hilft diesen Mängeln ab und schafft ein   Glasfüsschen,   das mit einfachen Mitteln die Anbringung hinreichend vieler   Stützelemente   und Zuleitungsdrähte gestattet, ohne dass eine gemeinsame Knickachse besteht. Ausserdem kann das   Füsschen   praktisch spannungsfrei hergestellt werden. 



   Erfindungsgemäss wird das Tellerröhrchen des   Glasfüsschens   zumindest an der Einschmelzstelle der Stütz-und Zuleitungsdrähte (Quetschstelle) derart gepresst, dass es einen kreisbogenförmigen Querschnitt annimmt. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Die Fig. 1 und 2 zeigen das bekannte   Füsschen   in Seitenansicht und Draufsicht. die Fig. 3 zeigt ein Füsschen gemäss der Erfindung in Draufsicht und Fig. 4 die Quetschbacken zur Herstellung der Quetschstelle. 



   Bei der   Quetschstelle gemäss   der Erfindung (Fig. 3) sind die Zuleitungsdrähte 1 und die Stützdrähte 2 in einer mondförmig gekrümmten zylindrischen Fläche angeordnet. Die Quetschstelle 3. die mit dem Teller 5 zusammen das   Füsschen   bildet, wird zweckmässig durch Quetschbacken 6, 7 (Fig. 4.) erzeugt, welche mit konkaver und konvexer   Pressfläche   ausgestattet sind und der Quetschstelle die in Fig. 3 dargestellte   mondförmige   Gestalt geben. Bei einer solchen Quetschstelle ist eine gleichzeitige Verbiegung aller   Stützdrähte   und Znleitungsdrähte um eine gemeinsame Knickachse nicht mehr möglich. 



   Den gleichen Vorteil erzielt man durch Ausbildung der Quetschstelle mit gebrochenem Querschnitt. In gleicher Weise ist dann nur nötig, den Quetschbacken bzw. deren Druckflächen eine entsprechend geformte konkave bzw. konvexe Gestalt zu geben. Es kann sich auch als zweckmässig erweisen, zur Erzielung möglichst spannungsfreier Quetschstellen das Tellerröhrchen 
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 Gegenstand der Erfindung bildende mondförmige Gestaltung des Füsschens ist mit sehr einfachen Werkzeugen auf den üblichen Maschinen zu erreichen und ergibt einen praktisch spannungsfreien Glaskörper. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Glasfüsschen von Elektronenröhren od. dgl., dadurch EMI1.3 <Desc/Clms Page number 2>
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Tellerröhrchen vor 'Vornahme der Quetschung mit einer halbmondförmigen oberen Öffnung vorgeformt wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Quetschung mittels konvexer und konkaver Druckbaeken (Zangen) bewirkt wird.
    4. Glasfüsschen für Elektronenröhren od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die Quetsch- stelle des Tellerröhrchens einen Teil eines Zylindermantels, Kegelmantels, Pyramidenmantels oder einer Prismenfläche bildet.
    5. Glasfüsschen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Quetschstelle eine stetig gekrümmte oder in gebrochenem Linienzug verlaufende, im wesentlichen mondförmige Umrisslinie aufweist. EMI2.1
AT127595D 1931-06-01 1931-06-01 Glasfüßchen für Elektronenröhren u. dgl. und Verfahren zu dessen Herstellung. AT127595B (de)

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