DE422346C - Teilkammer fuer Wasserrohrkessel - Google Patents

Teilkammer fuer Wasserrohrkessel

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DE422346C
DE422346C DEL60122D DEL0060122D DE422346C DE 422346 C DE422346 C DE 422346C DE L60122 D DEL60122 D DE L60122D DE L0060122 D DEL0060122 D DE L0060122D DE 422346 C DE422346 C DE 422346C
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Germany
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boiler
chamber
water tube
partial chamber
chambers
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Expired
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DEL60122D
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Hannoversche Maschinenbau AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B17/00Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane
    • F22B17/16Component parts thereof; Accessories therefor

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)

Description

DEUTSCrTES REICH
AUSGEGEBEN AM 28. NOVEMBER 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVr 422346 -KLASSE 13 a GRUPPE 13
(L 60122 X
Firma Hannoversche Maschinenbau-Akt-Ges. vorm. Georg Egestorff
in Hannover-Linden.
Teilkammer für Wasserrohrkessel. Patentiert im Peutschen Reiche vom 4, Mai 1924 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Teilkam- J Wasserrohrkessel weisen Wellenform auf in mern für Wasserrohrkessel, die durch einen 1 der Weise, daß zwei gegenüberliegende Kambesonderen Arbeitsvorgang aus einem naht- merwände in Wellenform gebracht sind^ wählosen Rohr runden Querschnitts in mehrere rend die beiden anschließenden: Wände ebene durch kurze Zwischenstücke miteinander ver- ι Flächen zur Herstellung des Rohrsitzes bzw. bundene kugelförmige Teile gepreßt sind. \ zur Aufnahme des Siederohres besitzen. Diese
Die bisher bekannten Teilkammem für j Kämmerform hat den Nachteil, daß die Teil-
kammern beispielsweise in einem Kesse] mit schrägliegenden Wasserrohren ebenfalls schräg gestellt werden müssen, um durch senkrecht zur Kammerachse gerichtete Einführung des Siederohres eine ausreichend feste Rohreinwalzung zu ermöglichen. Diese Schrägstellung der Teilkammern erfordert naturgemäß zur Unterbringung einer bestimmten Rohrheizfläche einen größeren Raumbedarf ίο des Kessels, als es bei senkrechter Stellung der Teilkammern im Kessel der Fall ist.
Es sind jedoch auch senkrecht stehende wellenförmige Teilkammern für Wasserrohrkessel bekannt, die aber zwecks Verwendung in dem beispielsweise angeführten. Kessel mit schrägliegenden Wasserrohren mit stufenförmigen Auspressungen versehen sind, um durch diese winkelförmig vorspringenden Stufen die Einführung des Siederohres senkrecht zum Rohrsitz herbeiführen zu können, zu dem Zwecke, eine genügend dichte Einwalzung des Siederohres in die Kammerwand zu erzielen. Durch die Verwendung dieser senkrecht stehenden Kammern wird jedoch, wie ersichtlieh, wieder eine besondere Ausführungsform der Teilkammer benötigt.
Diesen vorher gekennzeichneten Übelständen soll die in der vorliegenden Erfindung dargestellte Teilkammer abhelfen, und zwar durch Vermeidung irgendwelcher ebenen Flächen, die der Kugelform gegenüber den Nachteil geringer Widerstandskraft gegen Druckbeanspruchungen haben. Außerdem kann die neue Teilkammer im Kessel in aufrechter oder annähernd beliebig zur Senkrechten geneigter Stellung angeordnet werden, welche beliebige Neigung lediglich durch den die Kugelform gegen das anschließende Zwischenstück begrenzenden Winkel beschränkt wird. Durch die in vorliegender Erfindung dargestellte Teilkammer ist es also ermöglicht, eine Einheitskammer sowohl für Senkrechtals auch Schrägstellung im Kessel zu erreichen, die zudem in ein und derselben Form und Dimensionierung vermöge ihrer durch die Kugelform gegebenen Widerstandskraft gegen Druckbeanspruchungen sowohl für die üblichen normalen Betriebsdrücke als auch für die neuzeitlichen Höchstdrücke Verwendung finden kann.
Die Vorteile dieser neuen Kammer bestehen somit in verhältnismäßig geringer Wandstärke und daraus sich ergebender Materialersparnis, ferner in der möglichen guten Nebeneinanderreihung mehrerer Kammern, wobei die eingewalzten Siederohre nach jeder Richtung zueinander versetzt angeordnet sind, und in der Möglichkeit, die Siederohre innerhalb eines verhältnismäßig großen Spielraums in beliebigem Winkel zur Teilkammerachse einführen zu können.
Die Erfindung ist in den beiliegenden Abbildungen dargestellt.
Abb. ι zeigt die Teilkammer einmal im Querschnitt und einmal in Ansicht zweier nebeneinanderstehender Kammern.
Abb. 2 zeigt ein Anwendungsbeispiel der Teilkammer in einem Wasserrohrkessel.
Wie aus der Abb. 1 ersichtlich, besteht die Teilkammer aus einem nahtlosen, an einem Ende geschlossenen runden Rohr von entsprechender Wandstärke, welches durch einen Preßvorgang in mehrere durch kurze Zwischenstücke verbundene Kugelformen zerlegt ist. Diese kugelförmigen Kammerteile ermöglichen innerhalb eines bestimmten durch die Kugelfläche begrenzten Winkels die Einführung und Einwalzung des Siederohres in beliebiger Richtung zur Längsachse der Teilkammer, so daß also auch die Schräglage der Kesselsiederohre beliebig gewählt werden kann, was je nach Lage der örtlichen Raumverhältnisse und auch mit Rücksicht auf die Anpassung der Kesselkonstruktion an gewisse Betriebseigenheiten von Vorteil ist.
Wie aus dem in Abb. 2 dargestellten Anwendungsbeispiel der Teilkammer in einem Wasserrohrkessel ersichtlich, können beispielsweise die Teilkammern ohne weiteres auch senkrecht im Kessel angeordnet werden. Andere Teilkammern müssen infolge ihrer ebenen Rohrsitzfläche entweder im Kessel schrägstehend angeordnet werden, so daß Kammerwand und Siederohrachse einen Winkel von 900 bilden, oder es sind bei senkrecht gestellten Kammern die Teilkammern mit besonderen Auspressungen zu versehen, um ein dichtes Einwalzen der Siederohre zu ermöglichen.
Die in der vorliegenden Erfindung beschriebene Teilkammer kann dagegen in ein und derselben Ausführungsform in beliebiger Lage innerhalb des Kessels angeordnet werden, wodurch auf gegebenem Raum die Unterbringung einer größeren Rohrheizfläche oder bei gegebener Rohrheizfläche die Unterbringung des Kessels auf einem kleineren Raum ermöglicht wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Teilkammer für Wasserrohrkessel, dadurch gekennzeichnet, daß sie in einem Stück aus mehreren durch kurze Zwischenhälse untereinander verbundenen Kugelf ormen besteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEL60122D 1924-05-04 1924-05-04 Teilkammer fuer Wasserrohrkessel Expired DE422346C (de)

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ID=7280017

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