AT113769B - Verfahren zur Verankerung von Feuerbox-Rohrwänden und Dichtung eiserner Siederohre bei Lokomotivkesseln. - Google Patents
Verfahren zur Verankerung von Feuerbox-Rohrwänden und Dichtung eiserner Siederohre bei Lokomotivkesseln.Info
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Description
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Verfahren zur Verankerung von Feuerbox-Rohrwänden und Dichtung eiserner Siede- rohre bei Lokomotivkesselll.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verankerung von Feuerbox-Rohrwänden und Dichtung eiserner Siederohre bei Lokomotivkesseln und besteht darin, dass das Rohrende des eisernen Rohres mit Rillen versehen wird, welche durch das Einwalzen desselben in die kupferne Rohrwand eingepresst werden und ausschliesslich dadurch die Verankerung der Rohrwand und Dichtung des Rohres bewirkt wird. Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung liegt in der besonderen Bemessung und Anordnung der Rillen am Rohrende.
Zur Vermeidung der Ausbauchung von Rohrwänden und des Undichtwerdens eiserner Siederohre wurden bereits eine grosse Zahl von Verfahren vorgeschlagen, welche jedoch alle dem Zwecke nur teilweise gerecht werden konnten. So wurde z. B. das eiserne Siederohrende mit eigenen Dichtungsringen versehen, welche in die kupferne Wand eingewalzt wurden ; es wurden Brandringe um das feuerseitige Randbörtel des Siederohres zur Verhinderung der Verbrennung desselben eingesetzt, oder die Rohre in die Rohrwand eingeschweisst, mit Gewinde eingeschraubt u. dgl. mehr.
Alle diese Verfahren entsprachen jedoch den gestellten Bedingungen deshalb nicht, weil sie entweder
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oder aber durch eine allzu feste Verbindung bei der erforderlichen Auswechslung der Siederohre ein so weites Ausdrehen des Rohrloches erforderten, dass die teure Rohrwand bereits nach wenigen Rohrauswechslungen wegen der verbleibenden zu schmalen Stege zwischen den Rohrlöchern vorzeitig ausgetauscht werden musste. Einzig und allein aus diesem Grunde stehen daher heute noch fast ausschliesslich die teuren Kupferstutzen am Ende der Siederohre in Verwendung, welche jedoch gleichfalls eine dauernde Dichthaltung der Siederohre ebensowenig gewährleisten, wie sie das Ausbauchen und Anbrechen der Rohrwand verhindern.
Durch das Verfahren gemäss vorliegender Erfindung wird jedoch eine Verbindung zwischen Rohrwand und eisernem Siederohr hergestellt, welche einerseits eine verlässliche Verankerung der Rohr-
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vorzeitig ausgewechselt werden muss.
Auf der Zeichnung ist in Fig. 1 das Ende eines Siederohres in Ansicht dargestellt, während Fig. 2 einen Schnitt durch das in die Rohrwand eingewalzte Siederohr darstellt.
In das Rohrende B des Siederohres werden in entsprechender Entfernung von seiner Stirnfläche zwei bis fünf unmittelbar benachbarte Rillen C in einer Tiefe von nicht über einen Millimeter (zweckmässiger- weise 0,6 mm) eingedreht, deren Gesamtbreite nur einen Teil der Wandstärke der Rohrwand beträgt.
Hiebei ist es naturgemäss gleichgültig, ob das Rohrende B mit dem Siederohr aus einem Stück besteht oder als eiserner Stutzen auf dieses angeschweisst wird.
Dieses so vorbereitete Rohrende wird sodann in bekannter Weise in das Rohrloeh der Rohrwand A eingesteckt bzw. eingeschlagen und in bekannter Weise in das Rohrloch eingewalzt, wobei das den Rillen C gegenüberliegende Material der kupfernen Rohrwand A in die Rillen C des eisernen Rohrendes B fliesst und dadurch eine dauernd dichte Verbindung und feste Verankerung von Rohrwand und Siederohr herstellt.
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Zur Lösung der Verbindung werden die Rohre zweckmässigerweise auf der Feuerboxseite abge- schnitten, der Weicheisenstutzen B eingekerbt und mit dem Hammer in den Langkessel geschlagen.
Das Siederohr wird eingekreuzt und gleichfalls mit dem Hammer in den Kessel zurückgeschlagen, wodurch das Rohrendewieder verwendbarbleibt. Das Rohrfoehwird sodann um den dureh die Rillenverquetsehung gegebenen geringen Betrag ausgerieben und'das neue Siederohr wieder in der beschriebenen Weise eingesetzt.
Dieses Verfahren hat den Vorteil, dass die Rohrwand fest verankert ist und dadurch sowohl deren Ausbauchung, als deren Anbrechen an ihrem Umfang mit Sicherheit vermieden wird, wodurch nach-
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verdoppelt werden kann. Ausserdem wird eine innige Dichtung zwischen Rohr und Rohrwand erzielt und das Rohrinnen bedeutend eingeschränkt. Trotz dieser Vorteile ist dennoch die Lösung der Ver-
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wird. In der Kombination dieser Vorteile, die mit dem Verfahren erreicht werden können, liegt sein Vorzug gegenüber den bisher gebräuchlichen Befestigungsverfahren.
PATENT-ANSPRÜCHE' :
1. Verfahren zur Verankerung von Feuerbox-Rohrwänden und Dichtung eiserner Siederohre bei Lökomotivkesseln, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohrende des eisernen Rohres mit Rillen versehen
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Claims (1)
- 2. Einrichtung zur Durcl1fi\hrung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rillen in einer Tiefe von weniger als 1 mm gedreht werden.3. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Gesamtbreite der Rillen nur einen Teil der Dicke der Rohrwand beträgt und zweckmässigerweise insgesamt zwei bis fünf benachbarte Rillen eingedreht werden. EMI2.4
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT113769T | 1928-07-06 |
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| AT113769B true AT113769B (de) | 1929-07-10 |
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| AT113769D AT113769B (de) | 1928-07-06 | 1928-07-06 | Verfahren zur Verankerung von Feuerbox-Rohrwänden und Dichtung eiserner Siederohre bei Lokomotivkesseln. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT113769B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1120232B (de) * | 1952-11-08 | 1961-12-21 | Poerringer & Schindler G M B H | Gas- und fluessigkeitsdichte Befestigung von ring- oder rohrfoermigen Koerpern, insbesondere eines Armaturendichtungsringes, durch Einwalzen |
-
1928
- 1928-07-06 AT AT113769D patent/AT113769B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1120232B (de) * | 1952-11-08 | 1961-12-21 | Poerringer & Schindler G M B H | Gas- und fluessigkeitsdichte Befestigung von ring- oder rohrfoermigen Koerpern, insbesondere eines Armaturendichtungsringes, durch Einwalzen |
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