AT127335B - Rechenlehrmittel. - Google Patents

Rechenlehrmittel.

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AT127335B
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Wolfram Graber
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Rechenlehrmittel. 



   Bei den russische Rechenmaschinen, bei denen je 10   Zählkörper   auf zueinander parallelen Führungen angeordnet sind, tritt der Übelstand auf, dass beim Rechnen mit mehr als 10 Zählkörpern,   z.   B. beim Rechenvorgang 7 + 5, die Summe nicht mehr durch eine fortlaufende Reihe von Zählkörpern dargestellt werden kann. Bei andern Rechengeräten, bei denen bis 100 Zählkörper auf einer einzigen Führung verschiebbar angeordnet sind, ist zwar eine Zahl, die grösser als 10 ist, durch eine fortlaufende Reihe von Zählkörpern darstellbar, doch ist hiedurch bei diesen Rechengeräten der Nachteil bedingt, dass die Trennung der Zehnergruppen nur durch verschiedene Farben, also zu wenig deutlich, hervortritt und dass bei Bildung einer Summe die einzelnen Posten nicht kenntlich bleiben. 



   Die Erfindung bezweckt diese Nachteile zu vermeiden und erreicht dies bei einem Rechenlehrmittel mit längs zwei Parallelführungen verschiebbaren Zählkörpern durch eine besondere Vorrichtung, die ein Übereinandergreifen der einzelnen, parallel   angeordneten Zählkorperreihen   verhindert. Hiedurch 
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   erleichtert das Ergreifen des Ringes 7c, wenn der Schieber 1 mit der ganzen Zehnergruppe e und f unter das Deckblatt geschoben ist. 



  Beim Rechnen zwischen 0 und 10 werden durch Rechtsschieben des Ringes k die vom Deckblatt verdeckten Zählkörper e und f der Reihe nach herausgeschoben. Soll nun z. B. die Rechnung 2 + 7 ausgeführt werden, so wird zuerst der Schieber j so weit nach rechts geschoben, bis 2 Zählkörper f (Fig. 2) sichtbar werden. Darauf schiebt man von rechts noch 7 Zählkörper zu, die als 5 + 2 Zählkörper aus der Zehnergruppe g und h leicht als 7 zu erfassen sind, wobei auch der Schieber m mit nach links geschoben wird und bei völligem Heranrücken an die 2 Zählkörper f durch sein abgebogenes Ende die Posten 2 und 7 am gegenseitigen Übergreifen hindert.

   Somit wird die Summe 9 als eine von links nach rechts fortlaufende Zahlenkörperreihe dargestellt, während sie durch die Verschiedenheit der Lagerung der beiden Posten und ihrer Farben zugleich deutlich in ihrer Entstehung erkennbar bleibt. 



  Soll eine neue Rechnung ausgeführt werden, so fährt man mit einem Stäbchen od. dgl. in die Ausnehmung der Handhabe o an dem Schieber m, schiebt diesen zuerst nach links, wodurch die 2 Zählkörper f unter dem Deckblatt verschwinden und dann nach rechts, wodurch auch die 7 Zählkörper der Gruppe g und h wieder in ihre frühere Stellung gebracht werden. 



  Das Zerlegen der Zahlen zwischen 0 und 10 wird ähnlich wie das Zuzählen unter Verwendung des Deckblattes p veranschaulicht. Soll z. B. die Zahlengrösse 9 in ihren verschiedenen Zerlegungen dargestellt werden, so zieht man zuerst mittels des Ringes Je 9 Zählkörper der vom Deckblatt verdeckten Zehnergruppe e und f hervor. Wird nun 1 Zählkörper der Gruppe g herübergeschoben, so entsteht zunächst durch den Schieber m die Rechnung 9 + 1. Wird aber der eben hinzugefügte Zählkörper g so lange weiter nach links gerückt, bis der dem Deckblatt zunächststehende Zählkorper e unter diesem verschwindet, so kann die Zerlegung 8 + 1 leicht überblickbar abgelesen werden. Durch weiteres Zuschieben immer je eines Zählkörpers aus der Zehnergruppe g und h in derselben Weise treten der Reihe nach die übrigen Zerlegungen 7 + 2,6 + 3 usw. auf.

   Fig. 2 zeigt die Stellung der Zählkörper bei der Zerlegung 2 + 7. 



  Bei Rechnungen im Zahlenraum von 0 bis 20 wird kein Deckblatt verwendet. Durch Rechtsschieben des Schiebers j werden die Zählkörper in die zu diesen Rechnungen nötige Grundstellung gebracht (Fig. 3), worauf durch Schieben der Zählkörper nach links gerechnet wird. Bei der Rechnung 7 + 5 z. B. 



  (Fig. 4) schiebt man zuerst 7 Zählkörper aus der Zehnergruppe e und f ganz nach links, wodurch auch Schieber j mitgeschoben wird. Sollen nun 5 Zählkörper zugezählt werden, so kann dies mit einem Griff durch Linksschieben zweier Zählkörper g geschehen, da durch den Schieber m auch die auf der Führung c noch zurückgebliebenen 3 Zählkörper f mitgeschoben werden. So erscheint der Posten 5 von selbst in der hier nötigen Zerlegung 3 + 2 und zugleich während der ganzen Ausführungszeit der Rechnung als fortlaufende Zahlenreihe. Werden die 5 Zählkörper f und g ganz an die sieben Zählkörper e und f herangeschoben, so ist das Ergebnis 12 als 10 + 2 anschaulich dargestellt, dem Zehnersystem gemäss deutlich geteilt und zugleich als fortlaufende Zahlenreihe zu erkennen. Das Wegzählen mit Zehnerüberschreitung, z.

   B. 12-5 (Fig. 4), kann auf ähnliche Weise, nur umgekehrt, ausgeführt werden. Nach jeder fertigen Rechnung wird der Schieber 1 nach rechts geschoben, wodurch sämtliche Zählkörper wieder in die Grundstellung gebracht werden. 



  PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Rechenlehrmittel mit längs zwei Parallelführungen verschiebbaren Zählkörpern, gekennzeichnet durch einen an der oberen Führung (e) verschiebbaren Schieber (m), dessen eines abgebogenes Ende (ii) die Zählkörper der unteren Führung in einer Richtung mitzunehmen gestattet und gleichzeitig dazu dient, ein Übereinanderschieben der zwei benachbarten Zählkörperreihen (e, f und g, zu verhindern.

Claims (1)

  1. 2. Rechenlehrmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (in) an dem dem abgebogenen Ende entgegengesetzten Ende eine Handhabe (o) mit einer Ausnehmung aufweist, um das Verschieben des Schiebers nach beiden Richtungen mit einem spitzen Gegenstand (einem Bleistift od. dgl.) vornehmen zu können.
    3. Rechenlehrmittel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen an der unteren Führung (d) verschiebbaren Schieber (j), dessen eines abgebogenes Ende (I) die Zählkörper der oberen Führung in einer Richtung mitnimmt, während das andere Ende einen Ring (k) zum Verschieben des Schiebers aufweist.
AT127335D 1930-09-15 1930-09-15 Rechenlehrmittel. AT127335B (de)

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