AT127331B - Selbsttätige Waage mit zwei abwechselnd durch eine kippbare Zuführungsrinne beschickten Waagschalen, die an beiden Enden eines kippbaren Waagebalkens angebracht sind. - Google Patents

Selbsttätige Waage mit zwei abwechselnd durch eine kippbare Zuführungsrinne beschickten Waagschalen, die an beiden Enden eines kippbaren Waagebalkens angebracht sind.

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AT127331B
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Friedrich Ing Lerner
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Friedrich Ing Lerner
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  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)

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  Selbsttätige Waage mit zwei abwechselnd durch eine kippbare Zuführungsrinne beschickten Waag- schalen, die an beiden Enden eines kippbaren Waagebalkens angebracht sind. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine selbsttätige Waage zur genauen Abtrennung einer bestimmten Gewichtsmenge eines pulverförmigen, körnigen oder faserigen Gutes, z. B. Mehl, Getreide, Tee, Kohle, Kaffee, Tabak usw. Bei den meisten selbsttätigen Waagen macht sich der Übelstand unangenehm bemerkbar, dass wohl untergewichtige Mengen ausgeschlossen sind, dass jedoch die Sperrung des nachströmenden Gutes nach Erreichen des Gewichtes nicht plötzlich geschieht, so dass immer etwas Material nachströmen kann und   so Übergewichte   entstehen. Die Erfindung vermeidet dies, indem sie zur Auslösung der Sperrung Kugeln anwendet, die in Rohren laufen, welche den Waagebalken bilden. Es sind wohl Waagen mit Laufkugeln oder Rollen bekannt, doch laufen diese in Rinnen, auf Schienen od. dgl. Bei   staubentwickelnden   Gütern, wie z. B.

   Mehl oder Tabak usw. verlegt sich die Rinne nach kurzer Zeit und die Genauigkeit der Wägung lässt nach. Dagegen ist die erfindungsgemässe Rollbahn der Kugel vollkommen staubsicher, so dass der eigentliche Zweck einer solchen Waage, die besondere Genauigkeit, erreicht ist. Es genügt schon der allerkleinste Impuls, um die Kugeln zum Rollen zu bringen Ferner bezieht sich die Erfindung auf die bauliche Ausgestaltung und Umschaltung der Zuführungsrinne. 



   In der Zeichnung stellt Fig. 1 die Seitenansicht der Waage dar (der vordere Träger 19 ist weggenommen), Fig. 2 zeigt die elektrische Schaltung, Fig. 3 einen Einzelteil und Fig. 4 eine Vorderansicht der Anordnung nach Fig. 1. 



   Die beiden Rohre, die den Waagebalken bilden, sind mit 1 bezeichnet. Im Innern derselben können sich eine oder mehrere Kugeln 20 bewegen. Um den Weg der Kugeln zu verkürzen und damit die Genauigkeit der Waage zu erhöhen, kann man in der Mitte des Rohres eine Zwischenwand anbringen und zu deren beiden Seiten je eine Kugel spielen lassen. Der Weg der Kugeln kann durch zwei Stellschrauben 2 und 3 begrenzt werden. 4 und 5 sind Pfannen und Schneiden, um die die Rohre schwingen. 21 ist eine Waagschale zur Aufnahme des Gutes. Sie kann jede beliebige Form haben und wird z. B. durch Pfannen auf den Schneiden 22 der Rohre aufgehängt. Am linken Ende des Rohres befindet sich'eine gleiche Schale (in der Fig. 1 nicht dargestellt). 19 sind zwei Ständer, die die Vorrichtung tragen. An einem der beiden Rohre ist die Gabel 6 befestigt. 9 ist eine Verbindungsstrebe der beiden Ständer 19.

   Die Gabel 6 trägt am oberen Ende zwei Stifte 7 und 8. Der Bolzen 13 ist in einen der Ständer 19 eingenietet und dient dem Hebel 14 als Drehpunkt. Dieser ist ebenfalls gabelförmig, um einerseits bei seiner Drehung nicht an die durchgehende Welle 15 anzustossen, anderseits um eine Rolle 24 zu umfassen. Der Hebel 14 trägt ferner auf seiner Rückseite ein   Plättchen   16 aus Hartgummi oder einer andern Isoliermasse, in welchem zwei in geringem Abstand voneinander stehende Lamellen 12 angebracht sind, die mit je einem Pol einer Stromquelle in Verbindung stehen und an deren Spitzen vorteilhaft kleine Platinstiftehen angenietet sind, um bei der Berührung guten Kontakt zu geben. Auf der Welle 15 ist ferner eine Kurbelscheibe 25   aufgekeilt,   die die Rolle 24 trägt.

   Schliesslich ist mit der Welle 15 ein Rahmen 17 fest verbunden, der an jedem Ende einen Winkel 28 trägt. Lose auf der Welle 15 kann sich die Zuführungsrinne 18 drehen. 26 ist ein auf der Welle 15 aufgekeiltes   Weieheisenplättchen,   das den Magneten 27 gegenübersteht. 23 ist ein kleines Brettchen zur Aufnahme der Stecker. 10 und 11 sind zwei auf der Strebe 9 befestigte Anschläge, die den Ausschlag der Zuführungsrinne 18 begrenzen. Die Kippbewegung des Rahmens   17,   der die Zuführungsrinne 18 mitnimmt, ist durch Stellringe, Anschläge od. dgl. begrenzt. 



   In Fig. 2 sind die beiden Magnete 27, das   Schaltbrettchen   23 mit den drei Steckern und das am Hebel 14 befestigte   Hartgummi- oder Fiberplättchen 16 schematisch   dargestellt. Der Strom geht von 

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 der Batterie B zu zwei Klemmen und von dort unmittelbar bzw. durch die Magnete zu den beiden Lamellen 12. Durch Berührung der beiden Lamellen bzw. der Platinstifte wird der Strom geschlossen. 



   Wird irgendein Gut auf die Rinne 18 geschüttet, so fliesst es in eine der Schalen   21,   z. B. wie gezeichnet in die rechte. Ist das eingestellte Gewicht fast erreicht, so gelangt der Waagebalken in die horizontale Lage. Die allerkleinste Abweichung von der Horizontalen bringt sofort die Kugeln ins Rollen, die nach der Seite fallen, wo gerade das Gewicht erreicht wurde. Ein Spielen der Waage ist unmöglich, weil die Kugeln dem Waagebalken ein solches Übergewicht geben, dass er nicht schwingen kann. Die 
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 der Waagebalken auf der rechten Seite der Fig. 1, so stösst der Stift 7 an die beiden Lamellen 12 und bringt sie zur Berührung. Jetzt ist der Strom geschlossen, die Magnete 27 ziehen das Blättchen 26 an, welches, da es auf der Welle 15 aufgekeilt ist, auch diese mitdreht. Letztere wieder nimmt den Rahmen 17 mit, der die Rinne 18 hebt.

   Gleichzeitig sperrt der eine Winkel 28 des Rahmens 17 die Rinne derart ab, dass kein Nachrinnen des Gutes in die soeben gefüllte Schale 21 möglich ist. Ist die horizontale Lage des Rahmens 17 und der Rinne 18 erreicht, so heben sich die beiden Lamellen 12 vom Stift 7 ab, wodurch der Strom unterbrochen wird und die Magnete das Blättchen 26 wieder freilassen. Es kann also die   Zuführungsvorrichtung     17, 18 nach   der linken Seite fallen. Der linke Winkel 28 des Rahmens 17 gibt jetzt die Materialzufuhr auf der linken Seite frei und das Gut kann in die linke Schale fallen.

   Dadurch, dass der Ausschlag des Rahmens 17 und somit jener des Hebels 14 so begrenzt ist, dass die Lamellen 12 stets innerhalb der Stifte 7 und 8 der Gabel liegen, ist eine andere Stellung der   Zuführungsvorrichtung   als die unter einem spitzen Winkel gegen die Waagebalken ausgeschlossen, so dass das Gut stets in die richtige Schale fallen muss. Wird z. B. die Zuführungsvorrichtung von Hand aus nach der unrichtigen Seite gedreht, z. B. in Fig. 1 entgegen dem Uhrzeigersinn, so nimmt die Rolle 24 den Hebel 14 mit, die Lamellen stossen an den Stift 8 an, so dass der Strom geschlossen wird. Die Magnete ziehen das Weicheisenstück 26 sofort wieder an, wodurch sich die Welle 15 und der Rahmen 17 mit der Rinne 18 wieder zurückdrehen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Selbsttätige Waage mit zwei abwechselnd durch eine kippbare Zuführungsrinne beschickten Waagschale, die an beiden Enden eines kippbaren Waagebalkens angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Waagebalken   aus Rohren   gebildet ist, in deren Inneren sich eine oder mehrere Kugeln (20) bewegen. 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. den Rahmen (17) betätigten Hebel (14) angeordnet sind, zur Berührung bringt, sobald der Waagebalken kippt, wodurch der Strom für die die Zuführungsrinne umsteuernden Elektromagnete geschlossen wird.
    4. Waage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausschlag des Rahmens (17) und somit des Hebels (14) so begrenzt ist, dass die Lamellen (12) stets innerhalb von zwei Stiften (7, 8) der Gabel (6) bleiben, so dass das Zuströmen des Gutes in die zu füllende Schale gewährleistet wird. EMI2.3
AT127331D 1930-07-29 1930-07-29 Selbsttätige Waage mit zwei abwechselnd durch eine kippbare Zuführungsrinne beschickten Waagschalen, die an beiden Enden eines kippbaren Waagebalkens angebracht sind. AT127331B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742967C (de) * 1940-09-25 1943-12-15 Josef Nies Selbsttaetige Abfuellwaage fuer Fluessigkeiten
DE956631C (de) * 1952-04-04 1957-01-24 Teepack Spezialmaschinen G M B Balkenwaage zum kontinuierlichen Abwiegen gleicher Schuettgutmengen
DE1037949B (de) * 1955-10-25 1958-08-28 Haver & Boecker Ventilsack-Fuellmaschine

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