AT127316B - Reihenklemme. - Google Patents

Reihenklemme.

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AT127316B
AT127316B AT127316DA AT127316B AT 127316 B AT127316 B AT 127316B AT 127316D A AT127316D A AT 127316DA AT 127316 B AT127316 B AT 127316B
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Inventor
Paul Kannengieser
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Aeg
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  Reihenklemme. 



   Die Ausführungsformen der bisher bekannten Reihenklemmen unterscheiden sich grundsätzlich in zwei Arten. Sie dienen entweder nur zur einfachen Verbindung zweier Leitungen (normale Verbindungsklemme) oder aber sie sind als sogenannte Prüfklemmen ausgebildet, die durch Verbindungen, Überbrückungen usw. die Herstellung beliebiger Prüfschaltungen   ermöglichen.   



   Sobald nun in der Praxis in einer Klemmenreihe neben einfachen Leitungsverbindungen auch Prüfschaltungen vorkamen, verwendete man mit   Rücksicht   auf die Einheitlichkeit der Anordnung durchgehend nur Prüfklemmen. Dadurch entsteht jedoch ein unnötiger Mehraufwand an Material und damit eine Erhöhung der Anlagekosten. 



   Die verschiedenartige Ausführung der beiden Klemmenarten erschwert auch ein etwa nachträglich notwendiges Austauschen von einfachen Klemmen gegen Prüfklemmen. 



   Die bekannten Prüfklemmen besitzen noch den Nachteil, dass die zur Herstellung von Prüfschaltungen notwendigen Verbindungen zwischen den Einzelklemmen des Prüfsatzes sich nur in bestimmter festliegender Richtung ermöglichen lassen und dass damit die gegenseitige Anordnung der Einzelklemmen von vornherein festliegt. Die   Verbindungsmöglichkeit   in anderer als der vorbestimmten Richtung ist bei den bekannten Prüfklemmen nicht   möglich,   weil hiebei die Klemmstellen verdeckt werden. 



  Wenn man also mit Rücksicht auf die Raumverhältnisse beispielsweise eine Prüfklemme mit übereinanderliegenden Einzelklemmen benötigte, könnte man bisher nicht dieselben Einzelklemmen verwenden wie bei einer Prüfklemme mit nebeneinanderliegenden Einzelklemmen. 



   Die vorliegende Erfindung bezweckt, die vorstehend geschilderten Missstände zu beheben und eine einheitliche Klemmenanordnung zu schaffen, mit der alle praktisch vorkommenden Schaltungen und Anordnungen, wie sie eingangs angedeutet wurden, nach Belieben hergestellt werden können. Erfindungsgemäss ist die einfache   Leitungsverbindungsklemme   mit einem solchen Ansatz versehen, dass ein an diesem Ansatz anzuschliessendes Zusatzstück die zum Zwecke der Herstellung von   Prüfschaltungen   notwendigen Verbindungen zwischen den Einzelklemmen des Prüfsatzes nach allen Riehtungen hin ermöglicht, ohne die Zugänglichkeit der   Klemmenstellen   zu beeinträchtigen. 



   Fig. 1 zeigt in einer beispielsweisen   Ausführungsform   das   Grundelement   der Klemme. Die beiden Klemmstellen sind treppenartig gegeneinander versetzt. Der das Klemmenstück a umgebende Isolierkörper ist hier nur schematisch durch gestrichelte Linien angedeutet, um die Grössenverhältnisse erkennen zu lassen. Für das Wesen der Erfindung ist eine genauere Formgebung nebensächlich. Das Klemmenstück a besitzt an einer Klemmstelle einen Ansatz b, an dem ein Zusatzstück   c   oder d durch eine Schraube befestigt werden kann.

   An der andern Klemmstelle kann ebenfalls ein Ansatz angebracht sein, um ge- 
 EMI1.1 
 bestehen aus einem Befestigungsflansch und einem Verbindungsflansch, die miteinander einen Winkel bilden, der sich gegen den Ansatz b anlegt, so dass die   Zusatzstüeke   mittels nur einer Schraube befestigt werden können, ohne dass die Gefahr besteht, dass sie sich verschieben. Bei dem Zusatzstück c erstreckt sich der Verbindungsflansch in derselben Richtung wie der Befestigungsflansch, während bei dem Zusatz-   stück cl   der Verbindungsflansch gegen den Befestigungsflansch winklig abgebogen ist. 



   Das Grundelement, bestehend aus dem   Metallstück   a und dem umhüllenden Isolierkörper, dient für sich allein zur einfachen Verbindung zweier Leitungen, d. h. als normale Reihenklemme. Dieselben 

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 werden dabei entweder in nur einer Reihe nebeneinander oder bei grösserer Anzahl und beschränkten   Platzverhältnissen   gemäss Fig. 2 in zwei zueinander versetzten Reihen angeordnet. 



   Will man dagegen auch   Prüfschaltungen   herstellen können, so werden mehrere Grundelemente (Fig. 1) nach Anfügen passender Zusatzstücke an jedes Metallstück (a) zu einer Prüfklemme (Fig. 3,4 und 5) vereinigt. Man kann hiebei die Grundelemente je nach den Betriebsbedürfnissen entweder untereinander (Fig. 3) oder voreinander (Fig. 4) oder auch nebeneinander (Fig. 5) anordnen. In jeden Falle lassen sich, wie die Figuren schematisch zeigen, beliebige Prüfschaltungen durch Längs-und Querverbindungen herstellen, ohne dass die Schaltmöglichkeiten durch die Wahl der Klemmenanordnung irgendwie beeinträchtigt werden. 



   In der Zeichnung ist beispielsweise bei allen drei in den Fig. 3-5 dargestellten verschiedenen räumlichen Anordnungen der Grundelemente dieselbe Prüfschaltung aufgebaut, u. zw. ist mit dem Betriebsmessinstrument f das Prüfmessinstrument g in Serienschaltung an die   Sekundärwicklung     h   eines Wandlers gelegt. 



   Die Zusatzstücke b oder c werden entsprechend der gewählten Anordnung (Fig. 3-4) genommen und schaffen die für Prüfzwecke notwendigen erweiterten   Anschlussmöglichkeiten.   Die Längs-und Querverbindungen werden in bekannter Weise durch aufgeschraubte Verbindungslaschen. e (Fig. 3 und 4) nach Bedarf hergestellt. 



   Durch die vorstehend beschriebene Ausführung der einfachen   Reihenklemme   erübrigt sich also die Herstellung besonderer Prüfklemmen. Durch Kombinationen derselben lassen sich auf einfachste Weise Prüfklemmen schaffen, die zudem ganz den jeweiligen Raumverhältnissen angepasst werden können und sich so auch in alle bereits bestehenden Anlagen einfügen lassen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Reihenklemme, dadurch gekennzeichnet, dass die einfache Leitungsverbindungsklemme   (a)   mit einem solchen Ansatz (b) versehen ist, dass ein an diesem Ansatz (b) anzuschliessendes Zusatzstück (c bzw. d) die zum Zwecke der Herstellung von Prüfschaltungen notwendigen Verbindungen zwischen den Einzelklemmen des Prüfsatzes nach allen Richtungen hin ermöglicht, ohne die Zugänglichkeit der Klemmstelle zu beeinträchtigen.

Claims (1)

  1. 2. Reihenklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Klemmstellen der Einzelklemme (a) treppenartig gegeneinander versetzt sind..
    3. Reihenklemme nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass noch weitere Ansätze zur Herstellung von Prüfschaltungen an die Einzelklemmen (a) angebracht sind. EMI2.1
AT127316D 1930-06-02 1931-05-30 Reihenklemme. AT127316B (de)

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