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Transponierungssatz für Radio-Empfangsapparate Es ist bekannt, bei
Transponierungssätzen für Radio-Empfangsapparate, welcheauseiner größeren Anzahl,
z. B. vier, Transformatoren bestehen, die Achsen dieser Transformatoren gegeneinander
versetzt anzuordnen und den ganzen Transponierungssatz als eine geschlossene Einheit
zu bauen, bei welcher die Transformatoren evtl. durch Ausgießen mit Isoliermaterial
in ihrer Lage festgelegt sind. Man verwendet dann zu diesen Transformatoren besonders
angeordnete Kondensatoren, die füi sich einstellbar sind. Diese ganze Einrichtung
hat in ihrer praktischen Anwendung im Empfangsgerät mancherlei Nachteile, bedingt
eine gewisse Sorgfalt und Übung im Einbau, erschwert die Abstimmung und gibt endlich
leicht zu einer Verstellung Anlaß, wenn die Kondensatoren nicht durch besondere
Sicherungen ebenfalls festgestellt werden. Dazu kommt, daß diese bekannten Transponi.erungssätze
verhältnismäßig viel Raum beaiispruchen, und daß sie nach dem Zusammenbau empfindliche
Teile behalten, die schädigenden Einflüssen beim Betrieb ausgesetzt sind.
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Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein Transp.onierungssatz,
bei welchem alle diese Nachteile und Mißstände dadurch vermieden werden, daß in
einem dreiteiligen Gehäuse, dessen; drei Teil!egenau Übereinanderpassend ausgebildet
sind, im Unterteil die in bekannter Weise mit ihren Achsen gegeneinander versetzten
und durch Ausgießen mit Isoliermaterial festgelegten Transformatoren, im Mittelteil
unmittelbar über jedem einzelnen dieser Transformatoren die zugehörigen Kondensatoren,
und im Oberteil, welches das Ganze abschließt, die Stellvorrichtung, =durch welche
die Kondensatoren und damit die einzelnen Transformatoren genau einreguliert werden,
angeordnet sind. Dabei ist im Oberteil für jede dieser Stellschrauben je ein kleines
Näpfchen vorgesehen, und diese letzteren können nach erfolgter Einstellung ebenfalls
durch Isoliermaterialausgegossenwerden. Man erhält auf diese Weise einen in sich
geschlossenen Transponierungssatz, der auf das sorgfältigste und dabei in äußerst
bequemer Weise eingestellt und abgestimmt werden kann und der alsdann alles enthält,
was für den unmittelbaren Einbau in das Empfangsgerät erforderlich ist, der ferner
sehr wenig Raum beansprucht, ohne technische Schwierigkeiten in jedes Empfangsgerät
eingesetzt und richtig eingeschaltet werden kann und der dann in seiner guten Wirkung
ohne Anwendung von Gewalt nicht mehr ungünstig beeinflußt werden kann.
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Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel
dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Draufsicht, Abb. a eine Vorderansicht, Abb.3
einen Längenschnitt und Abb. q. eine Draufsicht mit Innenansicht bei abgenommenem
Oberteil.
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Man erkennt aus der Zeichnung das Gehäuseunterteil a, das Gehäuseoberteil
b und den Deckel c. Das ganze Gehäuse ist in Form von vier zusammenhängenden
runden Dosen I bis IV gebildet, in denen die Transformatorspulen
d
in bekannter Weise derart untergebracht sind, daß die Achsen ihrer Magnetkerne gegeneinander
versetzt sind, wodurch erreicht wird, daß keine gegenseitige Koppelung stattfinden
kann. Das ganze Gehäuse besteht aus vorzüglich isolierendem Material, und durch
Ausgießen mit einem geeigneten weiteren Isoliermaterial werden alle Transformatoren
in jeder Beziehung gesichert und festgelegt. Oberhalb der sämtlichen Spulen sind
die beiden Verbindungsdrähte e und f
gezogen, von denen der Drahtre je Lias
eine Ende derersten drei großen Sekundärspulen d mit der Klemmschrauber und der
Verbindungsdraht f je das eine Ende sämtlicher kleinen Primärspulend' mit den Klemmschrauben
g und s verbindet. Die Klemmschraube g führt zu einem Kondensator, der parallel
zur Primärwicklung des ersten Transformators geschaltet wird. Die Schraube s führt
zum Plus pol der Anodenbatterie. DieKlemmschraubey führt durch einen Leitungsdraht
zum Fotentiometer zur Regulierung der Gittervorspannung der zu den Transformatoren
I bis III gehörenden Röhren. Die anderen Enden der großen Spule sind so geführt,
daß sie zu der oberen Klemmschraubenreihe r laufen, durch welche sie zugleich mit
den im Mittelteil b des Gehäuses untergebrachten Kondensatoren m in Verbindung stehen.
Der andere Belag der ersten drei Kondensatoren ist wieder an die Verbindungsleitung
e geführt, wodurch sie parallel zu ihren Sekundärspulen geschaltet sind. Die anderen
Enddrähte aller kleinen Spulen sind zu den Klemmschrauben j geführt, durch welche
die Verbindung mit dem Gitter der Vorröhren bewirkt wird. Das jetzt noch freie Ende
der Sekundärspule des vierten Transforarrators und dessen Kondensators sind zusammengeschaltet
und gehen zur Klernmeh, wodurch die Verbindung mit dem Minuspol der Anodenbatterie
bewirkt ist. Die Kondensatoren m liegen in dem Gehäusemittelteü b; dieses bildet
mit den Dosen des Unterteils a gleichförmige, jedoch flachere Dosen;, in denen die
Kondensatorenm befestigt sind, und die durch den gemeinsamen Deckel c abgedeckt
werden. Die Kondensatoren m sind dadurch einstellbar gemacht, daß ;der Abstand ihrer
Platten, die auseinanderzufedernbestrebt sind, durch die aufgelegten Druckplatten
n sowie durch die Stellschrauben o geregelt werden kann, d.h. durch diese Stellschrauben
können die Kondensatorenplatten mehr oder weniger fest gegeneinanderbewegt werden.
Die Stellschrauben io sind isoliert in dem Deckel c angebracht und zum Zwecke der
Abstimmung zunächst von oben her zugängig. Nach erfolgter Einstellung werden auch
sie oben durch Ausgießen der Näpfchen p abgeschlossen. Alle drei Teile a, b, c sind
gegeneinander in zuverlässiger Weise befestigt, so daß alleempfindlichen Teile jedem
schädigenden Einfluß entzogen sind.