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Schaltplatte, insbesondere für radiotelephonische Apparate.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Schaltplatte, die insbesondere für die Schaltung radio- telephonischer Empfangsapparate bestimmt ist, und die Herstellung von für den Empfang geeigneter
Schaltungen ohne fachliche Kenntnisse vorzunehmen ermöglicht.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zeigt Fig. 1 eine Draufsicht, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 1-1 der Fig. 1. Die
Schaltplatte a besteht aus einem isolierenden Stoffe und ist mit an den Kreuzungspunkten zweier Systeme von sich z. B. reehtwinkelig schneidender Linien angeordneten Bohrungen b zweckmässig gleichen Durchmessers versehen. Die Platte a ruht auf Füssen c. Durch eine fortlaufende Bezeichnung der Linien eines jeden Systems z. B. in der Weise, dass die Senkrechten mit fortlaufenden Buchstaben, die Wagrechten mit fortlaufenden Ziffern versehen sind, lässt sich jede Bohrung durch Angabe eines Buchstaben und einer Ziffer genau benennen.
Die Bohrungen b dienen teils zur Befestigung der einen Empfänger bildenden Apparatteile, teils zur Einführung von Steckerhülsen für die Verbindungsleitungen und Anschlüsse an der Platte. So sind z. B. nach Fig. 2 die Apparatteile d durch von oben her in die Bohrungen b eingeführte Schrauben e an der Unterseite der Platte a befestigt, wogegen die über der Platte befindlichen zugehörigen Schalthandhaben f mit ihren Achsen g durch Bohrungen b geführt sind. Ebenso sind z. B. die Blockkondensatoren h, die Silitstäbe i so beschaffen, dass ihre Befestigungsstellen immer irgendwelchen Bohrungen b entsprechen, so dass sie an beliebigen Stellen der Platte a befestigt werden können. Auf dem zweckmässig von wahlweisen Bohrungen b freien Randstreifen ib sind z.
B. die Steckerhülsen für die Röhren vorgesehen, welche bei Durchführung verschiedener Schaltungen kaum einer örtlichen Veränderung bedürfen. Die Hülsen ! dienen für den Anschluss des Gitters bzw. der Anode, die Hülsen m für den Anschluss des Heizdrahtes. Die von den Bohrungen aufzunehmenden Teile sind zweckmässig so ausgestaltet, dass sie gleichzeitig als Klemmen wie auch als Steckerhülsen und als Befestigungsmittel dienen können, indem der stiftförmige Teil in der Bohrung b sitzt, durch eine unterhalb und eine auf der Platte befindliche Mutter festgehalten ist und sich nach obenhin als Steckerhülse fortsetzt. Auf der Zeichnung (Fig. 1) sind solche Steckerhülse durch konzentrische Doppelkreise angedeutet. So finden z.
B. die Steckerhülse n als Verbindungsklemmen und für den Rahmenanschluss, die Steckerhülse o als Klemmen für den Zu- sammenschluss von Verbindungsleitungen p und die Steckerhülsen q als Befestigungsmittel und Klemmen Verwendung. Die Verbindungsleitungen bestehen zweckmässig aus blankem Draht, der in bestimmten, ein Vielfaches der Abstände der Bohrungen b bildenden Längen und an den Enden mit Klemmösen versehen beigegeben ist.
Um an Vorratsstücken für die Verbindungsleitungen möglichst sparen zu können, die bei der vielfachen Möglichkeit verschiedenartiger Anordnung der Apparatteile auf der Platte und bei der vielfältigen Schaltungsmöglichkeit in allzu zahlreichen Längen und Formen vorhanden sein müssten, um für alle Fälle auszureichen, können die Verbindungsleitungen auch als Gelenkstäbe hergestellt sein, deren Knickstellen zweckmässig im Abstande zweier Bohrungen b oder im Vielfachen eines solchen Abstandes voneinander entfernt sind, so dass sie den Liniensystemen der Platte entsprechend geknickt werden können, um zwischen die einzelnen Verbindungsstellen eingebracht zu werden.
Die beschriebene Schaltplatte kann als Grundlage für einen Radiobaukasten dienen und durch Anfügung von Ergänzungsplatten erweitert werden, so dass dem Amateur Gelegenheit geboten ist, den Ausbau einer Empfangsstelle allmählich durch Nachschaffung von Apparatteilen zu vollziehen. An die Stelle der üblichen graphischen Schaltungsschemen, zu deren Verständnis immerhin ein gewisser Grad von Fachkenntnis erforderlich ist, treten Orientierungsanweisungen, welche die Bohrungen angeben, in denen Apparatteile zu befestigen und zwischen denen Verbindungen herzustellen sind, so dass es keinerlei Vorkenntnisse zur Anlage, Veränderung, Erweiterung oder Benutzung der Empfangsstelle bedarf.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltplatte, insbesondere für radiotelephonische Empfangsstellen, gekennzeichnet durch eine Tafel aus isolierendem Material, in welcher nach einem Koordinatensystem verteilte Befestigungsstellen für Apparatteile und Verbindungsleitungen vorgesehen sind.
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