AT127177B - Schleif- und Abziehvorrichtung für Rasierklingen. - Google Patents

Schleif- und Abziehvorrichtung für Rasierklingen.

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AT127177B
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grinding
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Arthur Steinner Goeltl
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Arthur Steinner Goeltl
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Schleif. und Abziehvorrichtung   für Rasierklingen. 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schleifen, Abziehen und Magnetisieren von Rasierklingen, welche gegenüber den bekannten   Schleif-und Abziehvorrichtungen für Rasierklingen   den Vorteil hat, dass eine eingespannte Klinge, durch einmaligen Antrieb in Bewegung versetzt, selbsttätig geschliffen, abgezogen und magnetisiert wird. 



   Das wesentlichste Erfindungsmerkmal besteht darin, dass eine paramagnetische in Drehung versetzte Spindel durch die magnetische Anziehungskraft einen für die zu schleifende Klinge bestimmten 
 EMI1.1 
 Messerschneide   zwangsläufig durch   die stattfindende Relativverschiebung zwischen Schneide und Spindel schleift, abzieht, poliert und magnetisiert. 



   Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in Fig. 1 in Draufsicht und Einsicht in das Getriebe, in Fig. 3 im Schnitt, Fig. 2 und 4 sind ein Längsschnitt und ein Querschnitt durch den Klingenträger und Fig. 5 stellt das Spindelende mit dem Klingenträger und der Klinge in vergrössertem Massstabe dar. 



   Eine aus einer Dose a hervorstehende, paramagnetische Spindel b wird von Hand aus oder durch einen mechanischen oder elektrischen Antrieb um ihre Längsachse in Drehung versetzt. Das eine Ende der Spindel ist unter geringer Neigung kegelförmig abgeflacht. Der Deekel der Dose bildet die   Gleitfläche   eines Rahmenträgers c aus einem magnetischen Material, der zur Aufnahme der zu schleifende Rasierklinge dient.

   Dieser Rahmenträger wird durch die Magnetkraft der paramagnetischen Spindel angezogen und so festgehalten, dass die Aussenseite des Rahmenträgers stets an   der Umfläehe   des aus der Dose hervorstehenden Spindelendes anliegt, wobei die Schneide der Klinge auf dem kegelförmig abgeflachten Spindel- 
 EMI1.2 
 der Rahmenträger c infolge der durch die magnetische Anziehungskraft der Spindel zwischen dieser und dem Rahmenträger vorhandenen Reibung entlang seiner Aussenseite bewegt und damit die aufgesetzte Klinge gleichfalls im Sinne der Bewegung des Rahmenträgers zwangsläufig mitgenommen. 



   Da die Berührungsstelle der Klingensehneide an der   Schleiffläche   der Spindelachse näher liegt 
 EMI1.3 
 und Kegelfläche vorhanden ist, durch die ein Schleifen, Abziehen und Polieren stattfindet. 



   Die mikroskopisch wahrnehmbaren, bündelartig ausgefransten Lappen der Schneide werden ausgeglättet, in die Schneidenebene gelegt und durch den empfangenen Magnetismus in der ausgerichteten Lage erhalten. Durch die selbsttätige Wirkungsweise und durch den stets gleich bleibenden Schleifdruck der Schneide auf der Schleiffläche wird eine immer gleich bleibende Schleifwirkung erlangt. Die Dauer und Geschwindigkeit der Spindeldrehung lässt sich durch stärkeren oder schwächeren Antriebsimpuls nach Wunsch regeln, wodurch der Vorteil erreicht wird, dass neue Klingen bloss kurz, stumpfere Klingen aber lang der Wirkung des Schleifens ausgesetzt werden können. 



     Um   selbst ganz stumpfe Klingen wieder zu schärfen, wird in eine zu diesem Zwecke am kegelförmigen Kopf der Spindel angeordnete Vertiefung ein kleiner flacher Schleifstein od. dgl. eingepasst, der genau die Form der kegelförmigen Abflachung besitzt, wodurch dann die Klingenschneide auf dem Schleifstein, noch immer magnetisch angezogen, geschliffen wird. Dieser Schleifstein od. dgl. kann auch in beliebiger anderer Weise abnehmbar am Spindelende angeordnet werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Schleif-und Abziehvorriehtung für Rasierklingen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Führung des Messers entlang der Schleiffläche ein aus magnetischem Material bestehender Träger dient, der durch eine rotierende paramagnetische Spindel bewegt und mitgenommen wird.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die paramagnetische Spindel über eine Gleitfläche vorragt und als Schleiffläche ausgebildet ist.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende der Spindel kegelförmig ausgebildet ist und die Neigung der Mantelfläche des Kegels dem Zuschärfwinkel des Messers entspricht.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Radius der Berührungsstelle zwischen Klingenträger und Spindel grösser ist als der Berührungsradius der Klingenschneide an der Schleiffläche, so dass durch die gegenüber der Geschwindigkeit der Kegelfläche am Berührungsradius grössere Geschwindigkeit der in Bewegung versetzten Klingenschneide eine Relativverschiebung zwischen Klingenschneide und Kegelfläche und somit ein Schleifen, Abziehen oder Polieren stattfindet.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen am Schleifende der Spindel abnehmbar angeordneten Schleifstein od. dgl. mit kegelförmiger Abflachung.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Klingenschneidel1 abwechselnd an der magnetischen Spindel vorbeistreichen. EMI2.1
AT127177D 1930-12-10 1930-12-10 Schleif- und Abziehvorrichtung für Rasierklingen. AT127177B (de)

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