AT126741B - Biegsame, unzerbrechliche Schallplatte aus Zelluloid od. dgl. - Google Patents

Biegsame, unzerbrechliche Schallplatte aus Zelluloid od. dgl.

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AT126741B
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Wilhelm Ing Arns
Max Dr Delpy
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Wilhelm Ing Arns
Max Dr Delpy
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  Biegsame, unzerbrechliche Schallplatte aus Zelluloid od. dgl. 



   Die Etikettierung biegsamer Schallplatten ist bisher auf Schwierigkeiten gestossen. Die Beklebung des Mittelteiles der Platte mit einem   Papieretikett, ähnlich   wie bei Schellackplatten ruft Spannungen und ein Werfen der Platte hervor, ausserdem löst sich ein solches Etikett leicht los, wird abgekratzt od. dgl. Das Bedrucken der ganzen Platte gemäss der österreichischen Patentschrift Nr. 113794 ist nur möglich bei undurchsichtigen, weissen oder hellfarbigen Platten. 



  Bei durchsichtigen oder dunklen undurchsichtigen Platten ist eine solche Beschriftung unmöglich. 



   Weiterhin kennt man das Prägen von durchsichtigen Schallplatten im Mittelteil, das aber nicht beidseitig ausgeführt werden kann, da sich die Prägungen infolge Durchscheinens der jeweiligen Rückseite stören und deshalb die Beschriftung   unleserlich   machen. Eine Teilung der   Beschriftungsfläche   hebt diesen Übelstand nur unvollkommen auf. Alle bisherigen Verfahren liessen den Charakter des von der Schellackplatte her bekannten Etiketts im Mittelpunkt der Platte nicht erkennen. Um der biegsamen Platte überhaupt Eingang in den Verbrauch zu verschaffen, hat sich aber eine Beschriftung, die dem Charakter des bei der Schellackplatte angewandten Etiketts Rechnung trägt, als unbedingt notwendig erwiesen.

   Vorliegende Erfindung lässt die Möglichkeit zu, die Beschriftung der Platte so durchzuführen, dass sie nicht nur dem Charakter des Etiketts entspricht, sondern auch gleichzeitig die Herstellung einer einwandfrei planliegenden Platte gestattet. Zu diesem Zweck wird der von den Spielrillen freie Mittelteil für die nachherige Beschriftung so vorbereitet, dass die durchsichtige Platte undurchsichtig und die aus undurchsichtigem Material hergestellte Platte einen der Beschriftung ungleich gefärbten und der Dimension des Etiketts angepassten Untergrund erhält. Diese Vorbehandlung kann in dem Aufbringen eines für die Druckfarbe aufnahmefähigen Lackes bestehen oder aber durch Aufrauhung oder Mattierung erfolgen. Wesentlich ist, dass die so vorbehandelte Fläche als solche nachträglich zu erkennen ist und als Untergrund für die Beschriftung dient. 



   Beispiel 1 : Der von den Spielrillen freie Mittelteil wird nach der Spritzmethode mit einem geeigneten Lack behandelt, dem eine gut deckende Farbe beigegeben sein kann, u. zw. in der Weise, dass man entweder auf die fertiggepresste Platte oder noch besser auf die noch keine Tonschrift tragende Platte eine Schablone auflegt, die den Mittelteil frei lässt. Diese Manipulation wird entweder ein-oder beidseitig durchgeführt. 



   Beispiel 2 : Die Präparierung des Mittelteiles wird dadurch erzielt, dass die entsprechenden Teile der zur Formung und Tonbeschriftung der Platte dienenden Matrize mattiert bzw. aufgerauht werden. 



   Beispiel 3 : Die Platte wird nach Auflegung einer Schablone, die den dem Etikett entsprechenden Mittelteil freilässt, mit einem Sandstrahlgebläse od. dgl. mattiert oder aufgerauht. 



   Auf den so vorbehandelten Mittelteil wird nun die Beschriftung aufgebracht, entweder von Hand oder durch Druck, Lithographie, Prägung, nach dem Abziehverfahren, durch Aufspritzen mit Schablone usw. 



   Da sowohl der Grund als auch die Beschriftung in jeder beliebigen Farbnuance ausgeführt werden kann, ergibt sich die Möglichkeit, die Beschriftung auch nach der künstlerischen Seite hin beliebig zu variieren. Der Vorteil ist in die Augen springend, denn die Beschriftung samt Untergrund ist mit der Platte selbst untrennbar verbunden, löst sich nicht ab und gibt der Platte ein   gefälliges   Aussehen. Das Pressverfahren wird durch diese Etikettierung in keiner Weise tangiert und es ergibt sich daher in dieser Richtung keinerlei Ausschuss. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Biegsame, unzerbrechliche Schallplatte aus Zelluloid od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass in dem von der Spielrille freien Mittelteil durch Aufbringung eines Lackes der Untergrund für eine dem Etikett wesensgleiche Beschriftung geschaffen wird. 



   2. Biegsame, unzerbrechliche Schallplatte aus Zelluloid od. dgl., dadurch gekennzeichnet. dass in dem von der Spielrille freien Mittelteil mit einer entsprechend matt oder gerauht gravierten, die Platte formenden Matrize ein Untergrund für eine dem Etikett wesensgleiche Beschriftung eingepresst wird. 

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Claims (1)

  1. 3. Biegsame, unzerbrechliche Schallplatte aus Zelluloid od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass in dem von der Spielrille freien Mittelteil durch Aufrauhung mittels Sandstrahlgebläse od. dgl. ein für die Beschriftung aufnahmefähiger Untergrund geschaffen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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