DE891377C - Verfahren zur Herstellung von farbig gemusterten Gegenstaenden, insbesondere Schildern - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von farbig gemusterten Gegenstaenden, insbesondere SchildernInfo
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- DE891377C DE891377C DEG825D DEG0000825D DE891377C DE 891377 C DE891377 C DE 891377C DE G825 D DEG825 D DE G825D DE G0000825 D DEG0000825 D DE G0000825D DE 891377 C DE891377 C DE 891377C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B44C—PRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
- B44C1/00—Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing decorative surface effects
- B44C1/26—Inlaying with ornamental structures, e.g. niello work, tarsia work
Landscapes
- Laminated Bodies (AREA)
Description
- Verfahren zur Herstellung von farbig gemusterten Gegenständen, insbesondere Schildern Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von mit Mustern oder Zeichen versehenen Körpern:, insbesondere Schildern. Nach bekannten, nicht veröffentlichten Verfahren wird sowohl der Grundkörper als auch die Musterung aus Warmpreßstoffen (Kunstharz) hergestellt und jeder Teil für sich ausgehärtet, d. h. in seine ! Endform übergeführt. Beide Körper sind. aber dabei mechanisch so, miteinander verbu nden@ daß sie, ohnie miteinander verschmolzen zu sein, eine fugenlose Einheit bilden, wobei sich die Musterung durch ihre andere Farbe scharf von dem: Grundkörper abhebt.
- Dieses Verfahren eignet sich besonders vorteilhaft für die Massenanfertigung von Bezeichnungsschildern, die durch den verwendeten Werkstoff neben sehr sauberem Aussehen auch eine große Haltbarkeit besitzen.. Es hat sich. ferner herausgestellt, daß das Verfahren auch dann mit beson:-derem Vorteil angewendet werden kanni, wenn gemäß vorliegender Erfindung der Grundkörper nicht aus Warmpreßstoffmasse mit unmittelbar in ihn eingeprägter Musterung hergestellt ist, sondern aus einem anderen Werkstoff besteht, z. B. Metall, insbesondere Leichtmetall, Holzplatten im Naturzustand oder als, durch Leim,, Kunstharz oder ein anderes Mittel gebundenes. Furnier, kunstharzgetränkte Gewebe, Hartpappe usw. Dabei kann der Grundkörper mit der Musterung bzw. die Musterung im Grundkörper durch Gießen, Spritzen, Einstanzen, Einfräsen oder eine andere Bearibeitungsweise gebildet sein, während die vorwiegend aus Kunstharz angefertigte Musterung einen. für sieh selbständigen Körper bildet; dessen-Einzelteile an der Rückseite des Grundkörpers durch eine durchlaufende Schicht miteinander vereinigt sind und zur festen Verbindung von Grund- und Musterungskörper in den Aussparungen für die Musterung angeordnete Stege oder im Grundkörper vorgesehene Öffnungen denen.
- Infolge dieser Ausbildung eignet sich das neue Verfahren besonders, für die Anfertigung solcher Schilder, bei denen die Herstellung eines Preßstempels für den Grundkörper zu teuer würde. Das könnte der Fall sein bei großen Schildtafeln öder dann, wenn die Zahl der herzustellenden Schilder im Vergleich zu den Stempelkosten zu .klein. ist. _ Andererseits wäre das Verfahren auch dann anzuwenden, wenn an das Bezeichnungsschild besondere Anforderungen hinsichtlich mechanischer oder elektrischer Widerstandsfähigkeit gestellt werden. So könnten z. B. bei elektrischen Schaltapparaten. in: Gußeisengehäusen die vielfach schon nach. kurzer Zeit nicht mehr lesbaren Warnungsinschriften nach dem neuen Verfahren durch dauerhafte Inschriften ersetzt werden, deren Zerstörung nur durch Anwendung großer Gewalt möglich ist. Bei Tür- und Namensschildern könnte die bislang ebenfalls schnell vernichtete Ausfüllung der Buchstaben mit einem Lack oder Kunstharz durch eine dauerhafte Auffüllung ersetzt werden, da nach dem neuen Verfahren die Musterung nicht in einer dünnen Lack- oder Kunstharzschicht besteht, sondern ein besonderer Körper ist, dessen Buchstaben eine entsprechende Stärke aufweisen und zudem durch die auf der Rückseite des Grundkörpers vertieft liegende Schicht untereinander verbunden, sindi. Außerdem ist aber jeder Buchstabe mit dem Grundkörper noch durch die in den Aussparungen angeordneten Stege oder besonderen Öffnungen verbunden, so daß bei etwaigen Ausdehnungsunterschieden zwischen dem Grundkörper und der Musterung ein Lösen der Teile unmöglich ist.
- In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt Fig. i ein Schild in Ansicht, Fig. z einen Längsschnitt durch das Schild nach Linie A-B in Fig. i, Fig. 3 und 4 das Schild in zwei weiteren Ausführungsbeispielen im Schnitt: Das Bezeichnungsschild besteht aus einem Grundkörper a und einem die Schriftzeichen enthaltenden Musterkörper b, der sich durch seine andere Farbe deutlich von dem Grundkörper abhebt. Je nach dem Verwendungszweck ist der Grundkörper a aus. Metall, vorwiegend Leichtmetall, das durch Gießen oder Spritzen in die den Grundkörper bildende endgültige Form übergeführt wird. Bei der Herstellung des Grundkörpers werden die für die Musterung notwendigen Aussparungen g vorgesehen, die aber nicht überall bis zur Rückseite der Platte a durchgehen, vielmehr vor allem dort, wo die Musterung in.sich zurückläuft, nur -bis zu einem Tgil der Plattenstärke eindringen, so. daß kleine Stege oder Brücken i _stehenblei.ben. Diese Stege i können, nach Bedarf. auch an anderen Stellen in den Aussparuhgen@ für die Zeichen angeordnet sein..
- Dann wird in _die Aussparungen g des GrundkÖrpers a von der Rückseite der Platte her Kunstharzpreßmas.se so eingebracht, daß nach dem unter Druck und Hitze erfolgenden Aushärten des Kunstharzes nicht nur alle Aussparungen g ausgefüllt sind, sondern auf der Rückseite der Platte a eine über alleSchriftzeichen b sich erstreckendeSchich,tk liegt. Auf diese Weise sind die Schriftzeichen b untereinander, durch: ihre Umklammerung der ' Stege -i aber -auch mit dem Grundkörper fest verbunden. Diese innige Verbindung von Grundkörper a und Musterung b macht auch bei verschieden starker Ausdehnung der Werkstoffe für Grundplatte und Musterung ein Herausfallen; oder Lösen der Teile unmöglich. Dadurch lassen sich die neuen Schilder auch dort vorteilhaft ver-,venden, wo starke Temperaturunterschiede vorkommen.
- Natürlich ist die Erfrridung nicht auf das. beschriebene- Beispiel beschränkt, vielmehr sind auch andere Ausführungen und Abänderungen möglich. So kann der Grundkörper anstatt aus. Metall auch aus Holz sein, wobei die Platten im Natu ezustand oder ahs Sperrholzplatten verwendet werden. Dabei -können die Schichten der Spernholzplattern durch Leim oder Kunstharz miteinander verbunden; sein. Die Aussparungen; für die Schriftzeichen werden dann: zweckmäßig durch Fräsen erzeugt. Ferner kann der Grundkörper auch aus kunstharzgetränktem Gewebe, Hartpappe od. dgl. sein, in der die Aussparungen durch Einprägen erzeugt werden. Bei genügender Stärke des Grundkörpers kann dieser an. seiner Rückseite eine Vertiefung aufweisen, so daß@ die rückwärtige Deckschicht des Musterungskörpers sich nicht über die ganze Platte, sondern nur noch über die Zeichen: erstreckt. Anstatt für die Zeichen Aussparungen anzubringen, kann der Werkstoff des Grundkörpers, zwischen den Zeichen fortgenommen werden, so daß die Zeichen auf dem Grundkörper selbst erhaben stehen, nach Aufbringen der andersfarbigen; Musterungsschicht aber wieder' bündig mit dieser abschließen. Ebenso könnten die Zeichen aber auch plastisch hervortreten, wobei je nach der Ausführung der Musterungskörper über die Oberfläche des Grundkörpers ragt oder der Grundkörper die Zeichen trägt und diese über die andersfarbige Deckschicht hervorragen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von farbig ge= musterten Gegenständen, insbesondere Schildern, dadurch gekennzeichnet, daS die Musterung aus geeignet gefärbten pulverförmigen Kunstharzstoffen hergestellt wird, die von der Rückseite des Grundkörpers, in dessen Vertiefungen eingepreßt und für sich ausgehärtet werden, wohingegen der Grundkörper mit seinen die beabsichtigte M'us.terung bestimmenden und ihn ganz durchsetzenden Vertiefungen, welche gegen die Oberfläche zurücktretende Stege aufweisen können, aus. Metall, insbesondere Leichtmetall, Holz, insbesondere mit Kunstharz gebundenem Sperrholz, kunstharzgetränktem Gewebe oder einem anderen Werkstoff hergestellt wird, der entweder von Natur aus, oder infolge seiner Behandlung bei der Herstellung unter dem Einfiuß des Druckes und der Wärme beim Einpressen und Aushärten des Kunstharzstiaffes für die Musterung nicht oder nicht mehr verformbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG825D DE891377C (de) | 1938-10-15 | 1938-10-15 | Verfahren zur Herstellung von farbig gemusterten Gegenstaenden, insbesondere Schildern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG825D DE891377C (de) | 1938-10-15 | 1938-10-15 | Verfahren zur Herstellung von farbig gemusterten Gegenstaenden, insbesondere Schildern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE891377C true DE891377C (de) | 1953-09-28 |
Family
ID=7115968
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG825D Expired DE891377C (de) | 1938-10-15 | 1938-10-15 | Verfahren zur Herstellung von farbig gemusterten Gegenstaenden, insbesondere Schildern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE891377C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102013218417A1 (de) * | 2013-09-13 | 2015-04-02 | Ernst Strassacker Gmbh & Co. Kg Kunstgiesserei | Verfahren zum Herstellen von Buchstaben und/oder Zahlen aus Metall und Buchstabe, Zahl oder Schriftzug |
-
1938
- 1938-10-15 DE DEG825D patent/DE891377C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102013218417A1 (de) * | 2013-09-13 | 2015-04-02 | Ernst Strassacker Gmbh & Co. Kg Kunstgiesserei | Verfahren zum Herstellen von Buchstaben und/oder Zahlen aus Metall und Buchstabe, Zahl oder Schriftzug |
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