AT126347B - Kühlsole. - Google Patents

Kühlsole.

Info

Publication number
AT126347B
AT126347B AT126347DA AT126347B AT 126347 B AT126347 B AT 126347B AT 126347D A AT126347D A AT 126347DA AT 126347 B AT126347 B AT 126347B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
chloride
sep
brine
amount
cooling brine
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Stratmann & Werner Chem Fab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stratmann & Werner Chem Fab filed Critical Stratmann & Werner Chem Fab
Application granted granted Critical
Publication of AT126347B publication Critical patent/AT126347B/de

Links

Landscapes

  • Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Kiihlsole.   
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 Chlorionenkonzentration abnimmt. 



   Da in Kühlsolen die Hxdroxylionenkonzentration durch die Bedingung, dass die Sole neutral reagieren muss, festgelegt ist und durch chemische Puffer auch während des Betriebes konstant gehalten wird, ergibt sich die Notwendigkeit, die Clorionenkonzentration entsprechend weitgehend zu verringern. 



   Der einzige Weg hiezu ist die Komplexbildung. Man hat früher versucht, diese Komplexbildung bei aus CaCl2 und   MgClg   bestehenden Kühlsolen dadurch herbeizuführen, dass man
1. besondere Komplexbildner zusetzte,
2. auf die Bildung von Tachyhydrit,   CaMg2Cle,   oder Carnallit,   KMgCIg, hinarbeitete   oder solche Doppelsalze allein oder mit   CaCl   bzw.   MgCig   zusammen verwendete. 



   Der erste Weg musste aus gesundheitspolizeilichen Gründen sehr bald verlassen werden. 



   Beim zweiten zeigte sich der Nachteil, dass die Komplexe zu hohe Umwandlungstemperaturen haben, so dass sie bei den tiefen Temperaturen, bei denen die Solen gebraucht werden, bereits zerfallen sind. 



   So verläuft z. B. die Reaktion 
 EMI1.4 
 unterhalb   22'4  C   nur im Sinn des unteren Pfeiles. 



   Es hat sich aber gezeigt, dass MgCl2 in der Natur in Verbindung mit NaCI, KCI und MgBr2 vorkommt, u. zw. im Verhältnis der Löslichkeiten dieser Salze. Da man mit Bromiden auf dem Gebiete der Kältetechnik schlimme Erfahrungen gemacht hat und mit   CaCl2   besonders tiefe Gefrierpunkte erreicht werden, wurde nunmehr die Sole der Natur nachgebildet, aber   MgBr2   durch   CaCl2   ersetzt. 



   Dabei zeigte sich, dass-wohl infolge gegenseitiger Beeinflussung - die Löslichkeitszahlen etwas verändert werden müssen. Immerhin ergab sich jeweils für jedes Salz eine obere und eine untere Grenze für das Verhältnis, in dem es dem MgCl2 zugesetzt werden muss. 



   Diese liegt 
 EMI1.5 
 
<tb> 
<tb> bei <SEP> CaC12 <SEP> zwischen <SEP> 1/3 <SEP> und <SEP> 1/6}
<tb> "KCI'/io"/20 <SEP> der <SEP> Menge <SEP> des <SEP> verwendeten <SEP> MgCI2.
<tb> 



  ,, <SEP> NaCl <SEP> ,, <SEP> 1/15 <SEP> ,, <SEP> 1/25@
<tb> 
 
Gegenüber früheren Solen und früherern Veröffentlichungen ist also neu
1. der absichtliche Zusatz von NaCI,   2.   die Einschliessung der Zusätze von CaC12, KCl und NaCl in bestimmte Grenzen, z. B. kann die KCI-Menge nicht mehr beliebig klein sein. 



   Zum Nachweis dieser Darlegungen wurden Versuche angestellt, wobei drei Solen verwendet wurden. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Sole II war eine wässerige Lösung yon MgCI2, KCI, NaCl und   CaCIa   im Verhältnis 
 EMI2.2 
 Sole III war eine ähnliche Sole, die aber nur den dritten Teil des   KCI   der Sole II 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
 pumpe dauernd in Strömung gehaltenen Solen auf die in den Kühlern vorzugsweise vorkommenden Metalle Zink, Eisen, Kupfer und Messing. (Stücke von je   10 g.)  
Die Ergebnisse sind in den Kurven der beiliegenden Zeichnungen ersichtlich gemacht. 



  Erstere wurden gewonnen, indem die Versuchsstücke alle 48 Stunden gewogen wurden. 



   Aus vorstehendem ist ersichtlich, dass mit der neuen Arbeitsweise ein besonderer Fortschritt erreicht ist. Die hier noch vorhandene Korrosionssehwelle wird bei der fertigen Sole durch   Schutzkolloide weiter herabgedrückt   und durch chemische Puffer gesichert.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Kühlsole, bestehend aus der Lösung eines Chloridgemisches, das neben Magnesium- chlorid als Hauptbestandteil noch Kalziumchlorid und Alkalichlorid enthält, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Kalziumchlorid in einer Menge von einem Sechstel bis einem Drittel des Magnesiumchlorids vorhanden ist, während an Stelle eines Alkalichlorids die Lösung Kaliumchlorid und Natriumchlorid enthält, wobei die Menge des Kaliumchlorids ein Zwanzigstel bis ein Zehntel und des Natriumchlorids ein Fünfundzwanzigstel bis ein Fünfzehntel der Menge des Magnesiumchlorids beträgt. EMI2.6
AT126347D 1929-08-31 1929-08-31 Kühlsole. AT126347B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT126347T 1929-08-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT126347B true AT126347B (de) 1932-01-11

Family

ID=3634736

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT126347D AT126347B (de) 1929-08-31 1929-08-31 Kühlsole.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT126347B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT126347B (de) Kühlsole.
DE732223C (de) Kuehlsole
AT93185B (de) Verfahren zum Haltbarmachen von Kalziumhypochlorit.
AT139414B (de) Mittel zum Auftauen.
AT147815B (de) Dichtungsmittel für Zement oder Beton.
AT122114B (de) Flüssigkeiten zur Übertragung von Wärme und Kälte.
AT130241B (de) Verfahren zur Herstellung von sich nicht zersetzenden, Metalle nicht angreifenden Desinfektions- und Reinigungsmitteln.
DE525316C (de) Mittel zum Auftauen von Weichen
AT281787B (de) Verfahren zur Herstellung partieller Alkalisalze der Nitrilotriessigsäure
DE442646C (de) Verfahren zur Trennung von natuerlich vorkommenden Natriumsalzen, wie Thenardit und Glauberit, von Steinsalz
CH191212A (de) Verfahren zur Unschädlichmachung der Härtebildner bei Waschprozessen.
CH150775A (de) Mittel zum Auftauen von Weichen und andern vereisten eisernen Gegenständen.
AT113661B (de) Verfahren zur Gewinnung der wertvollen Bestandteile aus chlorierend gerösteten Kiesabbränden.
AT159126B (de) Wasch- und Reinigungsmittel.
DE629595C (de) Verfahren zur Herstellung von wasserfreiem AEthylalkohol
DE1009604B (de) Verfahren zur Herstellung von lagerfaehigen alkalisilikathaltigen Additionsprodukten von Natriumhypochlorit und Trinatriumphosphat-12-hydrat
AT162290B (de) Verfahren zum Kühlen von Flüssigkeiten, insbesondere bei der Viskoseherstellung
AT151298B (de) Zusätze zu Wasch- und Spülflüssigkeiten.
AT149551B (de) Verfahren zur Erzeugung von Kälte mit Hilfe eines kontinuierlich arbeitenden Absorptionsprozesses.
AT111837B (de) Verfahren zur Rückgewinnung und Reinigung von Leichtmetallen, wie insbesondere Magnesium und dessen Legierungen.
AT91239B (de) Verfahren zur Darstellung von Kampfen aus Bornychlorid.
AT138006B (de) Verfahren zur Gewinnung von thoriumfreien Chloriden der Cergruppe.
AT54988B (de) Verfahren zur Aufbereitung von Erzen, welche Kupfersulfid oder metallisches Kupfer enthalten.
AT202950B (de) Verfahren zur Sekundärförderung von Erdöl durch Fluten mittels wässeriger Lösungen von Polyacrylamiden
AT105795B (de) Verfahren zur Veredelung von Eisen-Aluminium-Kupfer-Legierungen.