AT126284B - Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von sich fortwährend ändernden Reklamedarstellungen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von sich fortwährend ändernden Reklamedarstellungen.

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AT126284B
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  Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von sich fortwährend ändernden Reklame- darstellungen. 



   Es ist bekannt, dass trägheitslose Lichtquellen, beispielsweise   Geisslerröhren,   welche mit einzelnen elektrischen Stromimpulsen gespeist werden, in entsprechend rasche Rotation versetzt, einen stroboskopischen Lichteffekt erzeugen. Man hat versucht, diesen der Reklame dienstbar zu machen und Hochfrequenzröhren durch rasche Drehung wirken zu lassen. Wegen der geringen Lichtstärke war die Wirkung dürftig, und man versuchte daher ein besseres Ergebnis durch grosse Leuchtröhren, wie Neonröhren, zu erzielen.

   Derartige Vorrichtungen begegneten beim Versuch der praktischen Anwendung aber starken Bedenken wegen der Gefährlichkeit der Zuführung des hochgespannten Wechselstromes zur rasch rotierenden Röhre durch offene Schleifkontakte und wegen der grossen Gefahr des Zerspringens der zerbrechlichen Glasröhre unter Einwirkung der bei rascher Rotation auftretenden Fliehkräfte. Dazu kam noch die Unsicherheit der Befestigung der Glasröhre auf einem Träger, insbesondere auch unter Einwirkung der bei starken Temperatursunterschieden auftretenden Ausdehnungsdifferenzen der Glasröhre, welche einer einwandfreien Befestigung derselben hinderlich sind. Die Gefahr des Zerspringens der rasch rotierenden Röhre und dadurch entstehender Unfälle konnte nicht mit genügender Sicherheit verhütet werden. 



   Nach der Erfindung wurde zur Erzeugung eines zu Reklamezwecken besonders geeigneten stroboskopischen Effektes ein neuer Weg beschritten und eine Lichtreklame gefunden, die von den vorerwähnten Mängeln und Gefahren völlig frei ist, mit einfachen Mitteln vollkommene Betriebssicherheit gewährleistet und überdies eine weit vielseitigere Ausgestaltung des stroboskopischen Effektes für Reklamezwecke ermöglicht. 



   Zur Erzielung dieser Vorteile besteht die Erfindung in ihren wesentlichen Merkmalen in einem Verfahren zur Erzeugung von sich fortwährend ändernden Reklamedarstellungen, bei dem in einem intermittierenden Lichtfelde, bestehend aus einzelnen zeitlich sehr kurz dauernden Lichtblitze geeigneter Frequenz, erzeugt beispielsweise mittels trägheitsloser Gasentladungsröhren, ein mit Bildelementen oder Reklamedarstellungen in bestimmter Anordnung versehener Bildträger beliebiger Form beleuchtet und mit solcher Geschwindigkeit bewegt wird, dass durch selbsttätige Veränderung des Verhältnisses der Geschwindigkeit des Bildträgers zur Frequenz des Lichtfeldes stetig ändernde stroboskopische Effekte, wie scheinbare Ornamentkombinationen, Vervielfältigungen, zeitweiser Stillstand,   Vorwärts- und Rück-   wärtsbewegungen der Darstellungen abwechselnd erzeugt werden.

   



   Unter der Bezeichnung Bildelemente sind hiebei Teile von Ornamenten oder figürlichen Darstellungen zu verstehen, welche in bestimmter Anordnung getrennt vorgesehen sind, in der Bewegung nach dem erfindungsgemässen Verfahren jedoch zu vollständigen Figuren oder Ornamentkombinationen sich scheinbar zusammensetzen. Die Darstellungen können aus undurchsichtigen Flächenelementen bestehen, transparent oder gar aus plastischen Körpern gebildet sein. Die Wirkung des   erfindungsgemässen   Verfahrens ist stets die Erzeugung   überraschender,   durch Veränderungen des Verhältnisses der Geschwindigkeit des Bildträgers zur Frequenz des Lichtfeldes hervorgerufener, ständig wechselnder stroboskopischer Effekte. 



   In seiner Ausführung besteht das neue Verfahren darin, dass in einem Lichtfelde der oben beschriebenen besonderen Art ein Körper beliebiger Form als Bildträger bewegt wird, wird dieser im auffallenden Licht, also hinter diesem, bewegt, so ist seine Oberfläche mit stark reflektierenden Teilen 

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 Fabrikmarken oder   Rek1ameworten   versehen. Wird er aber im durchfallenden Lichte. also vor diesem, bewegt, so sind in ihm durchgehende Ausschnitte oder lichtdurchlässige Stellen in Form von Figuren u. dgl. angebracht.

   Je nach der Anordnung und Form dieser flächenhaften oder plastischen Figuren oder Ausschnitte und je nach der Geschwindigkeit und Änderung der Bewegung im Verhältnis zur Geschwindigkeit der Stromimpulse werden   alsdann   stillstehende, langsam oder schneller vorwärts oder   rückwärts   sich bewegende und sich vervielfältigende, stroboskopische   Licht- und Formeneffekte flächenhafter   oder plastischer Natur erzeugt. Je   naph   Anwendung farbiger flächenhafter oder plastischer Figuren u. dgl. oder Lichtquellen verschiedener Farbe werden diese Effekte auch farbig sein. Zwecks weiterer und ständiger Variation der Erscheinungen kann der bewegte Körper kontinuierlichen oder absatzweisen Geschwindigkeitsänderungen unterworfen werden. 



   Auch kann der im intermittierenden Lichtfelde beschriebener Art bewegte Körper in mehreren Richtungen gleichzeitig oder nacheinander bewegt werden. Ferner   können. im Lichtfelde   mehrere Abteilungen des Körpers oder mehrere Körper gleicher oder verschiedener Art in gleicher oder verschiedener Richtung mit verschiedenen gleichmässigen oder veränderlichen Geschwindigkeiten bewegt werden, wobei die be-oder durchleuchteten Körper hinter-, neben-oder übereinander angebracht sein oder sieh teilweise überdecken können. 



   Schliesslich kann die Lichtreflektion oder   Durchleuchtung   der bewegten Körper durch mehrere Leuchtröhren verschiedener Farbe erfolgen, u. zw. entweder von der gleichen Stelle oder von verschiedenen Stellen aus, wobei die verschiedenen Farben gleichzeitig oder einzeln abwechselnd leuchten können. 



     Sofern nur stroboskopische Lichteffekte   oder auch   Farben-oder Formeffekte   von nicht scharf umgrenzten Konturen dargestellt werden sollen, genügen zum Betrieb der Leuchtröhren die sinusförmigen Stromimpulse des normalen, in Wechselstrommaschinen oder in Gleichstromwechselumformern erzeugten Wechselstrom. Sollen jedoch die Formeffekte, insbesondere   Sehriftzeichen.   und Worte mit scharfen Konturen erscheinen und auch bei grösserer Geschwindigkeit des bewegten Körpers, so empfiehlt es sieh, die Zeitdauer der einzelnen Lichtblitze zu verkürzen.

   Dies kann geschehen durch Vorschaltung einer Funkenstrecke vor die Leuchtröhren oder durch Anwendung von raschen Unterbrechungen, bei Gleichstrom beispielsweise durch einen rotierenden Quecksilberunterbrecher und   naehheriger   Hinauftransformierung zur sekundären Betriebsspannung der Leuchtröhren oder bei Wechselstrom durch Unterbrechung des niedergespannten Wechselstromes im günstigsten Augenblick seiner Periode, also seiner Amplitude, etwa durch das gleiche Mittel und nachherige Hinauftransformierung zur   sekundären Betriebs-   spannung der Leuchtröhren. Durch eine zeitliche Verstellbarkeit des Unterbreehungsmomentes lässt sich leicht das Optimum feststellen. In beiden letztgenannten Fällen kann überdies noch eine Funkenstrecke vor die Leuchtröhren geschaltet werden. 



   Die Fig. 1-14 zeigen verschiedene Ausführungsformen nach den vorbeschriebenen Gedankengängen ; wie aus den vorstehenden Ausführungen ersichtlich ist, wurden bisher durch Veränderung des Verhältnisses der Geschwindigkeit zur Frequenz der Stromimpulse einfache Bildelemente zu scheinbar ständig wechselnden, bewegten Figuren umgewandelt, welche auf der ganzen Oberfläche des Körpers, sei er Scheibe, Zylinder Band od.   dgl.,   erscheinen. Eine feste zwangsläufige Beziehung zwischen den einzelnen Lichtimpulse und der Bewegung des Bildträgers bestand bei den bisher erwähnten Ausführungen somit nicht, und war auch nicht beabsichtigt, da gerade dieses durchaus lose und veränderliche Verhältnis die ständige Abwechslung der erzeugten stroboskopischen Figuren bewirkt. 



   Der Erfindungsgedanke kann jedoch auch nach der Richtung hin ausgeführt werden, dass die Bewegung des Bildträgers in eine ganz bestimmte zwangsläufige Abhängigkeit zur Frequenz des Lichtfeldes gebracht wird, dass ferner nicht nur die ganze Körperoberfläche, sondern jeweils nur ein Teil derselben an einer bestimmten Stelle des Raumes der Beobachtung zugänglich gemacht wird und schliesslich, dass an Stelle einer einfachen Figur, welche sich stroboskopisch vervielfacht, eine ganze Reihe von gleichen 
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 stadien des zu beobachtende Bildes darstellen, wobei die Anordnung auch derart getroffen sein kann, dass die Einzelbilder jeweils hintereinander in einem   Beobachtungsaussehnitt   erscheinen.

   Werden diese einzelnen Bilder nacheinander jeweils immer an der gleichen Stelle, der   Beobachtungsstelle,   durch einen kurzen Lichtblitz der trägheitslosen Lichtquelle beleuchtet, so scheint das Bild infolge der Trägheit der menschlichen Netzhaut sich dort zu bewegen. Es wird also mit einfachen Mitteln eine Art kinematographischer Wirkung erzeugt, welche aber bei Verwendung von farbigen, plastischen Einzeldarstellungen auch farbig, plastisch bewegt sein können. 



   Die zwangsläufige Beleuchtung des einzelnen Bildes kann durch entsprechende Kupplung des den Bildträger antreibenden Motors mittels einer beliebigen   Kontaktvorrichtung   erfolgen, oder es kann auch die Kontaktvorrichtung bzw. deren Auslösemittel an dem Umfange der Scheibe selbst angebracht sein. Wesentlich ist lediglich, dass für jede Belichtung nur ein einziger Blitz Verwendung findet. So kann beispielsweise jeweils nur ein   Induktionsöffnungsfunke   verwendet werden, wobei der   Schliessung-   funke durch an sich bekannte   Mittel unterdrückt   wird.

   Kommt beispielsweise ein rotierender Quecksilberunterbrecher zur Verwendung, so kann dieser gleich mit dem antreibenden Motor'des Bildträgers 

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 gekuppelt sein, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Übersetzungsgetriebes 1 : 20, wenn auf dem   Bildträger 20 Einzelbilder angebracht   sind, da bei jedem Bild eine Stromunterbrechung zur Erzeugung des Lichtblitze erforderlich ist. 



   Die beweglichen Darstellungen können vielseitig sein und dem jeweils vorliegenden Reklamezweck gut angepasst werden. So kann beispielsweise ein schlagendes Herz zu Reklamezwecken dargestellt werden für ein das Herz nicht beeinträchtigendes Getränk, wobei vorher eine auf der vorderen Schutzwand angebrachte Schrift sagt   : Nach   Genuss von X-Getränk", während nach einigen Sekunden die neue   Überschrift   erscheint : Nach Genuss von Y-Getränk", worauf das gleiche Herz wesentlich schneller schlägt (Fig. 15 und 16). Ein Adler kann beispielsweise fliegen, ein Tanzpaar tanzen usw. Der Phantasie ist freier Raum zur Herstellung von Entwürfen für eine vornehme, eigenartige und zugkräftige Reklame gegeben.

   Für eine längere andauernde Bewegung können die einzelnen Bilder oder plastischen Darstellungen auf einer Scheibe oder Trommel spiralförmig angeordnet sein, wobei die Scheibe oder der   Beobachtungsausschnitt   radial, der Zylinder oder   Beobachtungsausschnitt   axial auf-und abwärts verschiebbar angeordnet sein kann. Ebensogut kann ein endloses Band Verwendung finden oder zwei endliche Bänder, von denen das eine mit gleichförmiger Geschwindigkeit zur Beobachtung abrollt, während das andere hinter seinem während dieser Zeit verdeckten Ausschnitt wieder umgerollt wird und umkehrt. Die Bilder können hier vorteilhaft nach Art der bekannten Reklametriekfilme, jedoch in grösserem Massstabe, ausgeführt sein. 



   Anstatt nur an einer einzigen Stelle jeweils nur ein Bild zu beleuchten und beobachten zu lassen, kann für manche Reklamezwecke es besonders wirkungsvoll sein, an mehreren Stellen die Bilder zu be-oder durchleuchten und beobachten zu lassen. Es bewegen sich dann an Stelle eines einzigen Bildes viele bzw. alle beispielsweise auf einer Scheibe oder einem Zylinder angebrachten Bilder oder plastischen Darstellungen. Wichtig bei allen Ausführungsformen ist immer die leichte Auswechselbarkeit der Bildträger. 



   An sich ist es für die Erfindung ohne Belang, wie das durch zeitlich kurze Lichtblitze gebildete intermittierende Lichtfeld erzeugt wird. Es können daher ausser den erwähnten trägheitslosen Leuchtröhren auch andere an sich nicht trägheitslose Lichtquellen Anwendung finden, sofern nur das von ihnen ausgehende Licht möglichst trägheitslos gesteuert wird, bevor es auf die Darstellungen des bewegten Bildträgers auftrifft oder ihn durchleuchtet.

   Dies kann auf verschiedene Weise geschehen, beispielsweise, indem das Licht gewöhnlicher elektrischer Bogen-oder Glühlampen, insbesondere hochkerziger Projektionsoder Scheinwerferglühlampen, durch irgendein an sich bekanntes trägheitsloses Relais gesteuert wird, bevor es auf die bewegten Darstellungen trifft ; beispielsweise durch ein Lichtrelais, etwa durch eine   Kerr-Zelle   oder ähnliche Vorrichtungen (Fig. 17). 



   An Stelle dieser trägheitslosen Lichtrelais können auch bei entsprechender Ausführung und für nicht allzu grosse Geschwindigkeiten des Bildträgers wesentlich einfachere mechanische Steuervorrichtungen der an sich nicht trägheitslosen, dauernd brennenden Lichtquellen Anwendung finden, so beispielsweise eine rasch rotierende Lochscheibe oder ein rasch rotierender Spiegel (Fig. 18 und 19). Die Wirkung ist in allen diesen Fällen die gleiche, als wenn die angewendeten Lichtquellen selbst trägheitslos wären. 



   Es sind also, wie im vorstehenden gezeigt, im Wesen der Erfindung die vielseitigsten Ausgestaltungsmöglichkeiten begründet, und dementsprechend sind auch zahlreiche technische   Ausführungsmöglich-   keiten vorhanden. 



   Im folgenden seien einige Ausführungsformen des vorerwähnten Erfindungsgedankens an teilweise schematischen Abbildungen erläutert. Es können diese Vorrichtungen je nach ihrer Grösse und Ausgestaltung sowohl in Schaufenstern wie im Freien, in Nischen oder an Fassaden von Gebäuden oder auf Dächern, in letzteren Fällen in wetterbeständiger Ausführung, Aufstellung finden. 



   In den Zeichnungen stellen die Fig. 1-14Ausführungsbeispiele dar, bei denen das intermittierende Lichtfeld durch trägheitslose Gasentladungsröhren gebildet wird und der sich in diesem Lichtfeld bewegende Bildträger mit Bildelementen versehen ist, wobei die Geschwindigkeit desselben in bezug auf die Frequenz des Lichtfeldes selbsttätig verändert wird. Fig. 1 zeigt eine einfache Ausführungsform in schematischer Darstellung, bei der sich die Lichtquelle vor dem Bildträger befindet, in teilweise geschnittener Seitenansicht. Fig. 2 ist eine Vorderansicht hiezu. Fig. 3 stellt eine   ähnliche   Anordnung dar, bei welcher sich die trägheitslose Lichtquelle hinter dem mit transparenten Darstellungen versehenen Bildträger befindet, u. zw. in teilweise geschnittener Seitenansicht, zu der Fig. 4 die teilweise weggebrochen gezeichnete Vorderansicht ist.

   Fig. 5 und 6 zeigen eine Ausführung nach Fig. 1 nebst der dazugehörigen mechanischen und elektrischen Ausrüstung. Fig. 7,8 und 9 sind Darstellungen der Unterbrecherscheibe. Fig. 10 und 11 zeigen in Seitenansicht und Grundriss die Ausbildung des bewegten Trägers als Zylinder, und Fig. 12-14 die Vorderansicht, Schnitt nach Linie 13-13 und den Grundriss einerAusführung, bei der ein endloses Band als Bildträger Verwendung findet. Die Fig. 15 und 16 veranschaulichen eine weitere Ausführungsform, bei der die Bewegung des Bildträgers in bestimmter Abhängigkeit von der Frequenz des aus trägheitslosen Lichtquellen bestehenden Lichtfeldes steht, und bei der die Darstellungen des Bildträgers aufeinanderfolgende Abschnitte eines Bewegungsvorganges sind und durch einen Ausschnitt im Gehäuse betrachtet werden.

   Fig. 15 ist eine teilweise weggebrochen gezeichnete Vorderansicht dieser Ausführungsform und Fig. 16 eine Seitenansicht mit abgenommener Seitenwand. Weiterhin zeigen die Fig. 17-22 zwei weitere 

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   In Fig. 1 und 2 ist a, der als Scheibe ausgebildete reflektierende bzw. beleuchtete Körper, welcher im Liehtfeld der kreisförmig gebogenen, am Umfange seiner Bewegungsbahn angebrachten   Leuchtröhre b   
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 Seite gesehen, wobei die dem Beschauer zugewendete Seite des Gehäuses weggedacht ist, während Fig. 6 die Vorrichtung von vorne gesehen zeigt mit teilweise ausgebrochen dargestellter Bildscheibe, damit die dahinter liegenden Teile sichtbar werden.

   Bei dieser   abgebildéten   Vorrichtung wird die Änderung des Verhältnisses zwischen der Geschwindigkeit des Bildträgers und der Frequenz des Lichtfeldes auf mechanischem Wege erzeugt, indem nämlich der als Scheibe ausgebildete Bildträger zeitweilig von dem ihn antreibenden Elektromotor mittels einer Friktionskupplung losgekuppelt wird. so dass die Drehzahl der   Bildträgerscheibe   rasch sinkt, während die Frequenz des Lichtfeldes konstant bleibt, da der die Unterbrechervorriehtung ebenfalls antreibende Motor seine Drehzahl beibehält. Bevor jedoch die Drehzahl der Scheibe auf 0 gesunken ist, wird die Scheibe wieder mit dem Motor selbsttätig gekuppelt, wodurch ihre Drehzahl wieder steigt. 



   Auf den beiden Figuren ist 75 der die Vorrichtung antreibende Motor. An dessen einem Wellenende befindet sich die Scheibenkupplung 76, durch welche die Motorenwelle mit der in dem Lager 77 gelagerten Antriebswelle 78 fest gekuppelt ist. Auf dieser ist rechts vom Lager 77 ein kleines Zahnrad 79 angebracht, während links vom Lager mit der Welle die feste Kupplungshälfte 80 einer Friktionskegelkupplung fest verbunden ist. Diese Antriebswelle 78 dreht sich also dauernd mit der Kupplungshälfte 80. 



  Die andere Kupplungshälfte 81 ist auf der in dem Lager 82 gelagerten Scheibenwelle 83 mittels einer Keilführung axial verschiebbar. Am andern Ende der Welle 83 ist mittels der lösbaren Nabe 84 die Bildträgerscheibe 85 befestigt, welche ausser farbigen flächenhaften Bildelementen und Bildern auch plastische Darstellungen des zu propagierenden Gegenstandes enthalten kann, wie beispielsweise eine schräg in den Raum gestellte Zigarette 118. Die Nabe der beweglichen Kupplungshälfte 81 hat in bekannter Weise eine Eindrehung, in welche die Laufrolle 86 des um den Bolzen 87 schwenkbaren Winkelhebels 88 eingreift. Am andern Ende des Winkelhebels befindet sich die Laufrolle 89, die mittels der Schraubenfeder 90 ständig gegen den Umfang der auf der Welle 91 befestigten Kurvenscheibe 92 gedrückt wird.

   Der Antrieb der Welle 91 erfolgt von der Getriebewelle 78 aus, u. zw. unter Zwischenschaltung einer Zahnrad-und einer   Schneckenraduntersetzung,   da die Bewegung der Kurvenscheibe 92 sehr langsam vor sich geht im Verhältnis zur Drehzahl der Antriebswelle 78. Auf dieser Welle sitzt ferner das kleine Stirnrad 79, das mit dem auf der Welle 94 befestigten grossen Stirnrad 95 kämmt. Auf der in den beiden Lagern 96,97 des Apparategestells 98 gelagerten Welle 94 ist ferner eine Schnecke 93 befestigt, die das Schneckenrad 99 antreibt. Dieses ist auf der in, den beiden Lagern 100 gelagerten Welle 91 befestigt, auf der auch die Kurvenscheibe 92 sitzt.

   Das Übersetzungsverhältnis des Zahn-und Schneckengetriebes ist so gewählt, dass das Wiedereinschalten der Reibungskupplung 81 stets dann erfolgt, wenn die Drehzahl der Bildträgerscheibe 85 auf ein gewisses Minimum gesunken ist. 



   Die auf der Scheibe 85 angebrachten Bildelemente und Darstellungen werden mittels des bereits beschriebenen besonders gearteten Lichtfeldes beleuchtet, das von einzelnen rasch aufeinanderfolgenden Lichtblitze von sehr kurzer Dauer besteht. Nach der Zeichnung wird dieses Lichtfeld von einer ringförmig gebogenen Gasentladungsröhre 102 geliefert. Zwecks Nutzbarmachung   sämtlicher   Lichtstrahlen der Röhre ist dieselbe mit einem zweckmässig gekrümmten kreisförmigen Ringreflektor 103 versehen. 



  Der ganze Apparat ist von einem Schutzgehäuse 104 umgeben. 



   Die elektrische Einrichtung zur Erzeugung des besonders gearteten Lichtfeldes ist ebenfalls in die Fig. 5 eingezeichnet, während in Fig. 7,8 und 9 die Unterbrecherscheibe herausgezeichnet ist. Dieselbe kann beliebiger Art sein. Nach der Zeichnung ist sie beispielsweise als Scheibenunterbrecher mit Schleifkontakten ausgeführt. Auf dem rechten Ende der Motorenwelle ist eine Isolierscheibe 105 befestigt, auf welcher sieh zwei stromleitende Metallringe 106, 107 befinden, die miteinander durch das Verbindungsstück 108 leitend verbunden sind. Der innere Ring 106 ist endlos, während der äussere 107 an einer Stelle eine Unterbrechung   107 a   hat.

   Auf jedem der beiden Ringe schleift eine   Kontaktfeder 109, 110.   Die innere Kontaktfeder ist ständig in Berührung mit dem inneren Ring 106, während die äussere Kontaktfeder 110, die auf dem Unterbrecherring 107 schleift, bei jeder Umdrehung an der Unterbrechungstelle   107a   eine kurze Unterbrechung des ihr zugeführten primären Stromes verursacht. Die Schaltung und Anordnung der weiteren elektrischen Apparate ist schematisch dargestellt. 



   Bei 111 und 112 wird beispielsweise elektrischer Gleichstrom dem Apparat zur Erzeugung des besonderen Lichtfeldes zugeführt, bei   H. ?   und 114 dem Elektromotor. Von 112 wird der Gleichstrom der Kontaktfeder 110 der Unterbrechervorrichtung zugeführt und fliesst über die andere Kontaktfeder 109 der primären Wicklung 115a des Transformators 115 zu. Parallel zu den beiden Kontaktfedern ist ein Kondensator 116 von geeigneter Kapazität zur Verminderung und zeitlichen Verkürzung des Unterbreeherfunkens geschaltet. Die sekundäre Hochspannungswicklung 115b des Transformators führt über die Funkenstrecke 117 zu den beiden Elektroden der Gasentladungsröhre 102. Auch die Funkenstrecke 117 dient zur zeitlichen Verkürzung der einzelnen rasch aufeinanderfolgenden Lichtblitze der Gasentladungsröhre. 



   Es sei   ausdrücklich   nochmals darauf hingewiesen, dass die vorbeschriebene Anordnung und Ausgestaltung der Vorrichtung nur als Ausführungsbeispiel dienen soll. Sowohl für die mechanische wie die elektrische Einrichtung können   natürlich die verschiedenartigsten Ausführungsformen   gewählt werden, um das   Verhältnis der Geschwindigkeit des Bildträgers zur Frequenz des Liehtfeldes zu   variieren. 

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   Bei Verwendung von Wechselstrom sind die weiter vorne beschriebenen Massnahmen zu treffen. 



   Die Vielseitigkeit der hervorgebrachten Effekte ist an dieser einfachen Ausführungsform beschrieben. 



  Bei andern Ausführungsformen kann der im reflektierenden Liehtfelde bewegte Körper als Zylinder, Prisma, Kegel, Pyramide, Kugel od. dgl. ausgebildet sein und sich um eine senkrechte, waagrechte oder windschief Achse drehen. In Fig. 10 und 11 als Seitenansicht bzw. Draufsicht ist der Körper als Zylinder dargestellt, der sich um seine Achse k dreht. a ist der reflektierende bzw. beleuchtete zylindrische Körper, 
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 sein kann. k ist die Drehachse des Zylinders, die von dem Elektromotor ! in entsprechend rasche Umdrehung versetzt wird.

   Sie kann ebensogut wie der Zylinder auch waagrecht liegen.   i11   ist die kreisförmige, am'oberen Ende des Zylinders angebrachte, von dem Reflektor n umgebene Leuchtröhre. Über die Anordnung der   Reklameschrift   sowie von Figuren oder Farben gilt das bei der scheibenförmigen Ausführung des reflektierenden oder beleuchteten bewegten Körpers Dargelegte. 



   Für durchfallendes Licht ist der Zylinder oder Kegelmantel od. dgl. wiederum durch Figuren oder Schrift durchbrochen, und die Lichtquelle ist im Innern des Körpers untergebracht. 



   In Fig. 12-14 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei welcher der bewegte Körper als eine sich 
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   wieder teilweise umgeben, das intermittierende Licht zur Beleuchtung des endlosen bewegten Bandes liefern. Die äussere Oberfläche des endlosen Bandes ist wiederum reflektierend beschaffen oder bemalt oder beschriftet oder alles zusammen. 



  Bei durchfallendem Licht wären im Laufbande wieder die Aussparungen, während die Leuchtröhren hinter dem Bande angebracht werden. 



  Die Anordnung für durchfallendes Licht eignet sich wegen der starken Lichtwirkung besonders für diejenigen Fälle, in denen die Darstellungen auf grössere Entfernungen hin sichtbar gemacht werden sollen, also z. B. für Aussenreklame an Gebäudefassaden oder auf Dächern. 



  Es ist auch möglich, beide Anordnungen in einer Vorrichtung miteinander zu kombinieren, indem alsdann die Leuchtröhren für die reflektierende Anordnung selbsttätig ausgeschaltet werden, wenn die Leuchtröhren für durchfallendes Licht zur Einschaltung kommen und umgekehrt. 



  Weitere Darstellungen von andern erweiterten Ausführungsformen erscheinen überflüssig. So kann beispielsweise die rotierende Scheibe zweiteilig sein, derart, dass die innere Seheibe von einem äusseren, von ihr getrennten Ringe umgeben ist, wobei der Ring sich mit anderer Geschwindigkeit oder in anderer Richtung als die innere Scheibe bewegt, und beide Geschwindigkeiten können noch verschiedenen Gesohwindigkeitsänderungen unterworfen sein. In gleicher Weise kann ein sich um seine Achse drehender Zylinder oder ein endloses Band in einen oberen und unteren Teil unterteilt und beide Teile können in verschiedenartigster Bewegung zueinander gebracht sein. 



  Alle Bewegungsänderungen können selbsttätig erfolgen, sei es, dass der antreibende Elektromotor kurze Zeit durch einen selbsttätigen Schalter ausgeschaltet wird, bis seine Umdrehungszahl entsprechend gesunken ist, worauf er wieder selbsttätig eingeschaltet wird, sei es, dass die Geschwindigkeitsregelung in bekannter Weise elektrisch oder mechanisch mittels geeigneter Zwischengetriebe oder sonstwie in an sich bekannter Weise erfolgt. Anstatt die Drehzahl des Motors zu ändern, kann auch die Frequenz des Wechselstromes verändert werden, indem etwa die Drehzahl des Gleichstrom-Weehselstromumformers selbsttätig geändert wird. Alle diese verschiedenen Ausführungsmöglichkeiten sind aber für das Wesen der Erfindung belanglos.

   Auch ist es gleichgültig, ob die das intermittierende Lichtfeld liefernden Leuchtröhren mit der stroboskopischen Bewegungsvorrichtung verbunden oder von dieser getrennt angebracht sind. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn die Leuchtröhren gleichzeitig oder in der Hauptsache noch einen andern Zweck zu erfüllen haben, etwa in Verkaufsräumen, die bereits ausschliesslich mit Leuchtröhren erhellt werden. In diesem Sonderfall würde die Aufstellung einer stroboskopisehen Bewegungvorrichtung ohne weiteres genügen, vorausgesetzt, dass das intermittierende Leuehtröhrenlichtfeld genügend stark ist, so dass eine besondere Konzentration unnötig erscheint und der Einfallwinkel des Lichtes auf den bewegten Körper günstig ist. 



  Schliesslich sind die nach der Erfindung durch intermittierendes reflektierendes Lieht erzeugten stroboskopischen Licht-, Form-und Farbeneffekte keineswegs auf Darstellungen in der Ebene beschränkt, sondern es können auch in sinngemässer räumlicher Ausführung vollständig neue überraschende Effekte vielseitigster Art erzeugt werden, welche für Reklamezwecke, beispielsweise durch Anwendung von bewegten körperlichen Darstellungen der werbenden Artikel sowie durch körperliche Buchstaben bzw. 



  Worte besonders wirkungsvoll gemacht werden können. Dabei können die beleuchteten, rasch bewegten Körper die verschiedenartigsten Bewegungsbahnen im Raume beschreiben. Auf Fig. 5 und 6 ist als Beispiel einer plastischen Darstellung auf dem scheibenförmigen Bildträger 85 eine wirkliche Zigarette oder eine gleich grosse oder wesentlich vergrösserte genaue Nachbildung einer Zigarette befestigt dargestellt, u. zw. windschief im Raum befindlich. Ebensogut kann natürlich jeder andere Reklamegegenstand, wie Mundwasserflasche, Originalpackllngen von Genussmitteln, Modeartikel, Haushaltungsmasehinen, wie Staubsauger u. dgl., in naturgetreuer, farbiger, plastischer Nachbildung Verwendung   

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 finden.

   Auf diese Weise werden ganz besonders überraschende und wirksame stroboskopische Vervielfältigungs-und Bewegungseffekte mit den   Originalreklamegegenständen   in farbiger, plastischer Form erzeugt. In gleicher Weise können durch Anwendung von farbigen plastischen Ornamentelementen auch sich stets verändernde und bewegende farbige, plastische Ornamente erzeugt werden. Es können somit auf einem Bildträger gleichzeitig farbige, plastische Ornamente, farbige, plastische Reklameworte und farbige, plastische Darstellungen des Reklamegegenstandes angebracht und damit die vorerwähnten sich ständig verändernden überraschenden farbigen plastischen Bewegungseffekte erzeugt werden. 



   Während bei den bisher beschriebenen Anordnungen das Verhältnis der Geschwindigkeit des Bildträgers zur Frequenz des Lichtfeldes sich ständig ändert, ist im folgenden eine Ausführungsform beschrieben, bei welcher dieses Verhältnis ein konstantes und ganz bestimmtes ist. 



   Des weiteren enthält der Bildträger nicht   Darstellungselemente,   sondern jeweils ganze Darstellungen des gleichen Gegenstandes, wobei jede der einzelnen Darstellungen aufeinanderfolgende Abschnitte eines Bewegungsvorganges sind. Eine solche Ausführungsform ist in den Fig. 15 und 16 gezeichnet. Der als Scheibe ausgeführte Bildträger ist mit 1 bezeichnet ; auf diesem ist das bewegliche Bild, im vorliegenden Falle ein Herz, der Einfachheit halber nur in vier Bewegungsstadien 2, 2', 2",   2'"   dargestellt. In Wirklichkeit wird man mit etwa acht Bildern auskommen. Da das Schlagen des Herzens dargestellt werden soll, brauchen die Herzen nur kleiner und grösser ausgeführt zu sein, wodurch die Herzmuskelkontraktion beim Betriebe klar zum Ausdruck kommen soll.

   Das Bild ist als Transparent gedacht, es kann aber auch als Relief oder   vollplastisch   ausgeführt sein, wodurch bei Beleuchtung von vorn sogar ein körperlicher Eindruck erweckt wird. Die Bildscheibe wird von dem Elektromotor 3 (Fig. 16) angetrieben, u. zw. etwa mittels eines durch einen   Sclnurriemen   4 zwischengeschalteten Untersetzung schneckengetriebes   5,   das auf die   Scheibenwelle   6 wirkt. Von dem andern Ende dieser Welle wird durch das Kegelradgetriebe 7, 8 ein Stromunterbrecher beliebiger Art, beispielsweise ein Quecksüberrotationsunterbrecher 9, angetrieben.

   Vor der Scheibe 1 befindet sich die vordere Schutzwand   10,   auf welcher eine Leuchtschrift, beispielsweise ebenfalls aus Leuchtröhren 20 bestehend, angebracht ist, welche den vermittelnden Reklametext enthält und mit der Beleuchtung des Bildes in Wechselwirkung tritt. In der Vorderwand 10 ist der Beobachtungsausschnitt 11 angebracht. Jedesmal, wenn ein Bild der Scheibe sich in der Mitte dieses Ausschnittes befindet, wird ein Lichtblitz der trägheitslosen Lichtquelle, hier der in Rostform angeordneten Leuchtröhren   12,   erzeugt. 



   Die elektrische Einrichtung besteht aus dem   Quecksilberrotationsunterbrecher   9, dem Gleichstrom von der positiven Klemme 13 zugeführt wird und dem ein Kondensator   14   zur Milderung und zeitlichen Verkürzung des Unterbrecherfunkens parallel geschaltet ist. Von dem Unterbrecher geht die Leitung nach der primären Wicklung 15'des Transformators 15. Die sekundäre Wicklung 15"des Transformators führt über eine Drosselspule 16 zur Leuchtröhre, beispielsweise einer   Neon-oder Mooreliehtröhre 12.   Von da geht sie über eine einstellbare   Funkenstreeke   17 nach dem andern Ende der sekundären Wicklung   15"   des Transformators 15.

   Die Übersetzung zwischen der Welle 6 der Bildscheibe und dem Unterbrecher 9 ist derart gewählt, dass jedesmal, wenn ein Bild vor dem Ausschnitt der Vorderwand erscheint, der primäre Stromkreis des Transformators einen Augenblick geschlossen und unterbrochen wird. Nutzbar für die   Momentanbeleuchtung   mittels der Leuchtröhren wird nur der kräftigere Öffnungsstrom gemacht. 



   Je nach dem   gewünschten   Zwecke und Orte, den Platzverhältnissen und der Zeitdauer einer Darstellungsperiode wird man dem Bildträger die zweckmässigste Form geben. Hervorgehoben sei noch, dass man ganz im Gegensatz zu den bisher für Reklamezwecke allein   üblichen   einfachen Glühlampendarstellungen, bei welchen durch Schaltvorrichtungen einzelne Glühlampengruppen ein-und ausgeschaltet werden und damit eine Bewegung vorgetäuscht werden soll, nach der Erfindung imstande ist, durch die Anwendung naturgetreuer photographischer bzw. kinematographischer ein-oder mehrfarbiger Einzelbilder oder gar farbiger Relief-oder plastischer Einzeldarstellungen, bewegte farbige plastische Darstellungen von ausserordentlicher Natur-und Lebenswahrheit zu erzeugen. 



   Es können aber auch nach der Erfindung normale Lichtquellen verwendet werden, die dann jedoch vorzugsweise trägheitslos gesteuert werden müssen. Eine derartige Einrichtung ist in den Fig. 17-22 
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 parallel geschaltet ist, und 23 die primäre Wicklung des Transformators   24.   An die sekundäre Wicklung desselben kann unter Vorschaltung der einstellbaren Funkenstrecke 26, welche zur zeitlichen Verkürzung des Induktionsstosses dient, bei geeigneter Spannung das trägheitslose Lichtrelais 30 unmittelbar angeschlossen werden. Andernfalls wird die zur   Ermöglichung   der Regulierfunkenstrecke erforderlich gewesene höhere Spannung durch den zweiten Transformator 27 auf die für das Relais erforderliche Steuerspannung herabtransformiert.

   Alsdann ist an die Funkenstrecke 26 die primäre Wicklung 28 des Transformators 27 angeschlossen, während von der sekundären Wicklung 29 die herabtransformierte Steuerspannung für das Relais. 30 abgenommen wird. 



   Ferner ist an die Flemme.   3 : 3, : J4   des elektrischen Stadtnetzes die nicht   trägheitslose Lichtquelle 37,   also entweder eine sich selbst regulierende Bogenlampe unter Vorschaltung des Widerstandes 35 oder eine hochkerzige   Projektions-oder Seheinwerferglülampe angeschlossen.   Die von dem Liehtpunkte ausgehenden Lichtstrahlen werden,   zweckmässig     unter   Sammlung der   rückwärtigen   Strahlen, durch einen 

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 entsprechend der Umdrehungszahl des Unterbrechers 22 eine trägheitslose Steuerung des Lichtes der an sich nicht trägheitslosen Lichtquelle erfolgt, so dass ein intermittierendes Lichtfeld, bestehend aus kurzen Lichtblitzen mit der erforderlichen Frequenz entsteht.

   Nach dem Durchgang durch dieses Relais wird das divergierende Strahlenbündel entweder dem ganzen Bildträger   39   oder nur dem jeweils im Ausschnitt erscheinenden Bilde, bei transparenten Bildern unmittelbar zugeführt oder bei undurchsichtigen Darstellungen unter Verwendung von Spiegeln und Linsen wie in den Fig. 20,21 und 22 gezeigt. 



   Nach der in den Fig. 18 und 19 dargestellten Anordnung wird das   Lichtstrahlenbündel   der an sich nicht trägheitslosen Lichtquelle mechanisch gesteuert, u. zw. durch einen rasch rotierenden Spiegel. In ähnlicher Weise könnte auch eine rotierende Lochscheibe Anwendung finden. Es besteht somit ein bestimmtes Verhältnis zwischen der Frequenz der einzelnen kurzen Lichtblitze und der Geschwindigkeit bzw. Umdrehungszahl des hier als Scheibe ausgebildeten Bildträgers, welcher für durchscheinendes Licht transparente Bilder von aufeinanderfolgenden Bewegungsphasen enthält. Es   müssen   somit   je Umdrehungs-   zahl des Bildträgers eben soviele kurze Lichtblitze erzeugt werden, als sich Darstellungen auf dem Bildträger befinden.

   Bei 20 Darstellungen werden somit 20 Lichtblitze je Umdrehung der Scheibe erzeugt, was durch geeignete Übersetzung zwischen der Welle des Bildträgers und der des rotierenden Spiegels erreicht wird. Die Lichtblitze müssen auch stets dann stattfinden, wenn sich ein Bild gerade im Beob-   achtungsausschnitt   befindet ; es muss daher immer an diesem Augenblick der Spiegel in der Reflexionsstellung seiner Bahn sein. 



   In Fig. 18 und 19 ist 39 der scheibenförmige Bildträger, welcher die als Transparente ausgeführten auf einem Kreis angeordneten farbigen Bilder enthält, die auf Fig. 18 mit einem x bezeichnet sind. Die Bildscheibe sitzt fest auf der Welle 43, die wie die weiteren Wellen in dem Gestell 44 gelagert ist, das jedoch mit Rücksicht auf die Deutlichkeit in Fig. 18 nicht gezeichnet ist. Die Scheibenwelle 4. 3 wird unter Zwischenschaltung der beiden Zahnradgetriebe 45,46 und 47,   48   von dem Elektromotor 49 angetrieben. Die Scheibe 51 ist in den   Abbildungen   aus Platzmangel wesentlich verkleinert dargestellt, was durch die beiden   geschlängelten   Trennungslinie in Fig. 14 zum Ausdruck gebracht ist. In Wirklichkeit ist sie meist ein Vielfaches grösser als die ganze Betriebsvorrichtung.

   Auf der Welle 48a ist an einem Arm ein Spiegel 50 befestigt und am gegenüberliegenden Arm zwecks Ausbalancierung ein Gegengewicht 51. 



  Jedesmal, wenn in der Mitte des Bildausschnittes der vorderen Wand 52 ein Bild erscheint, befindet sich der rotierende Spiegel 50 in seiner Reflexionsstellung, d. h. er reflektiert das von der Lichtquelle M, Fig. 18, kommende, durch den Kondensator 54 konvergent gemachte Strahlenbündel in dessen Vereinigungspunkt nach dem feststehenden Spiegel 55, Fig. 18, von wo es nach dem vor dem Bildausschnitt befindlichen transparenten Bilde 62 geworfen wird. Hinter der Lichtquelle 53 kann ein Reflektor 56 zur Nutzbarmachung der rückwärtigen Strahlen angebracht werden und zwischen dem rotierenden Spiegel 50 und dem feststehenden geneigten Spiegel 55 eine Sammellinse 57, um das Strahlenbündel auf seinem Wege nach dem Bilde möglichst zusammenzuhalten und die   Grösse   des Spiegels möglichst klein zu bekommen. 



   An Stelle transparenter Bilder kann der Bildträger auch undurchsichtige, in der Aufsicht zu beleuchtende bildliehe, reliefartige oder plastische Darstellungen enthalten. In diesem Falle muss das in vorbeschriebener Weise gesteuerte Liehtstrahlenbündel durch einen weiteren geneigten Spiegel   58,   Fig. 20, auf die Darstellungen des Bildträgers von vorne geworfen werden. Durch entsprechende andere räumliehe Anordnungen lässt sich der Strahlengang noch vereinfachen und die Anzahl der Spiegel vermindern. Nach Fig. 21 kann beispielsweise zur Erzeugung stroboskopiseher Lichtwirkungen die ganze Scheibe mittels zweier seitlich angebrachter reflektierender Spiegel 59, 59'beleuchtet werden.

   In diesem Falle lassen sieh zwei oder mehrere Lichtquellen verwenden, wenn zwei oder mehrere rotierende Lochseheiben oder Spiegel bzw. eine Scheibe mit mehreren Löchern oder Spiegeln und der entsprechenden Anzahl Kondensoren und Reflektoren zur Erzeugung der Lichtstrahlenbündel benutzt werden und die Löcher bzw. Spiegel durch entsprechende Anordnung gleichzeitig wirken. 



   Fig. 22 zeigt noch die Möglichkeit, durch eine hohle Welle 60 der   Bildseheibe   39 hindurch das   LichtstrahlenbÜndel   auf einem konvexen Spiegel 61 zu werfen, von dem es auf die ganze   Fläche   der
Scheibe verteilt reflektiert wird. Der konvexe Spiegel kann durch eine oder mehrere Streben   72   an der feststehenden Aussenwand 71 befestigt sein oder an einem durch die hohle Welle hindurchgehenden
Stabe 3 hinter der Wand 71 an einer ortsfesten Stelle. 



   Es ist auch möglich, mittels der vorbeschriebenen Steuerungen Bildträger anderer Form, beispielsweise Zylinder oder Bänder, zu be-oder durchleuchten. Das   Strahlenbündel   wird dann durch eine entsprechend vorbeschriebene Steuerung mittels sinngemäss angeordneter Spiegel und Linsen an die zu be-oder durchleuchtende Stelle des Bildträgers geleitet. 



   Die Erfindung kann in beliebig grossen oder kleinen   Ausführungsformen verwirklicht werden.   



   Selbstverständlich können auch   andere Schaltungsarten   zur Herbeiführung des besichtigten Zweckes 

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Anwendung finden, insbesondere wenn es sich um   zweckmässige Änderung eines Wechselstromes nach   den eingangs gegebenen Gesichtspunkten handelt. 



   In noch weiterem Ausbau der Erfindung können derartige bewegliche Darstellungen, deren Einzel- bilder beispielsweise auf Grund   kinematographischer   Aufnahmen farbig flächenhaft oder farbig plastisch angefertigt worden sind, auch noch mit einer Sehallwiedergabevorriehtung, beispielsweise einem Grammo- phon oder einer mit akustisch-magnetisiertem Stahldraht arbeitenden Vorrichtung bekannter Ausführung (Poulsen) zwecks Erzeugung von Synchronismus unter Zwischenschaltung der erforderlichen Über- setzung zwangsläufig verbunden sein.

   Man erhält dann als vollkommenes Endergebnis unter Anwendung farbiger reliefartiger oder plastischer, auf Grund von kinematographischen Aufnahmen hergestellter
Einzeldarstellungen aufeinanderfolgender Bewegungsphasen eine völlig naturgetreue optisch-akustische
Darstellung lebender Vorgänge, beispielsweise eines sprechenden oder singenden Menschen in Farbe,
Plastik, Bewegung und Tönen. Da weder optisch noch akustisch mit irgendwelchen bekannten Mitteln, wie z. B. bei selbsttätig bewegten Figuren, gearbeitet wird, sondern die kinematographischen und akustischen Aufnahmen unmittelbar der Natur entstammen, ist auch die Wirkung der nach der Erfindung erzeugten Darstellungen im Gegensatz zu dem Bekannten eine naturgetreue.

   Da überdies die Dar- stellungen der sich stroboskopisch scheinbar bewegenden und sprechenden Figuren vollkommen plastisch wirken, so ist mit dieser Erfindung die Aufgabe der   künstlichen   Darstellung scheinbar lebender Wesen in völliger Naturtreue praktisch gelöst worden. Die Erfindung kann in vielseitiger Weise zu einer neuen optisch-akustischen Reklame Verwendung finden. Ebensogut kann sie aber auch zu andern Zwecken, beispielsweise zu Erinnerungs-,   Unterhaltung-oder Lehr-und Demonstrationszwecken,   dienen. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :   
1. Lichtreklamevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass in einem intermittierenden Lichtfelde von einzelnen zeitlich kurz dauernden Lichtblitze geeigneter Frequenz erzeugt mittels ortsfester, durch elektrische Stromimpulse betriebener möglichst trägheitsloser Lichtquellen, beispielsweise Neon, oder Moorelichtröhren (Fig. 1-5 und 10--16), ein fester oder auswechselbarer Körper beliebiger Form als Bildträger mit geeigneter Oberfläche oder geeigneten Ausschnitten bzw.

   lichtdurchlässigen Stellen mit solcher Geschwindigkeit bewegbar ist, dass je nach der Beschaffenheit seiner Oberfläche unter Einwirkung dieses besonders gearteten auffallenden Lichtes oder je nach der Anordnung und Form der in ihm   befind-   lichen Ausschnitte oder   lichtdurchlässigen   Stellen unter Einwirkung dieses durchfallenden Lichtes eine sich scheinbar bewegende, ständig verändernde stroboskopiache Lichtwirkung entsteht.

Claims (1)

  1. 2. Lichtreklamevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Veränderung der stroboskopischen Wirkung der im Lichtfeld bewegte Körper Geschwindigkeitsänderungen unterworfen (Fig. 5 und 6) oder bei gleicher Geschwindigkeit des bewegten Körpers die Frequenz des die Lichtquelle speisenden Stromes veränderbar ist.
    3. Liehtreklamevorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der beoder durchleuchtete Körper in mehr als einer Richtung gleichzeitig oder nacheinander bewegbar ist.
    4. Lichtreklamevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Lichtfeld mehrere Teile des gleichen Körpers oder verschiedene zusammengehörige, beleuchtete Körper in gleicher oder verschiedener Richtung und mit verschiedener gleichmässiger oder veränderlicher Geschwindigkeit bewegbar sind, wobei diese Körper hinter-, neben-oder übereinander angebracht sein oder sich teilweise überdecken können.
    5. Lichtreklamevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Beund Durchleuchtung der bewegten Körper durch mehrfarbige Leuchtröhren entweder von der gleichen oder von verschiedenen Stellen gleichzeitig oder abwechselnd erfolgt.
    6. Lichtreklamevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegte Körper entweder auf seiner Oberfläche oder in Gestalt von Aussparungen bzw. durchscheinenden Stellen mit Figuren, Ornamenten oder Schriften (Fig. 2 t, Fig. 3 und 4 g), versehen ist, welche je nach der Anordnung zur Bewegungsrichtung und nach der Grösse der Geschwindigkeit sich stroboskopisch vervielfachen, wie es beispielsweise bei Schriften zweckdienlich ist. oder sich gegenseitig übershneiden und neue Verbindungen bilden, wie es bei Ornamenten erwünscht ist.
    7. Lichtreklamevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der beleuchtete, reflektierende, bewegte Körper ganz oder teilweise eine total oder diffus reflektierende glatte oder rauhe, mit Warzen, Facetten, Rillen, Waffelmustern oder sonstwie die Lichtreflexion nach allen Seiten hin begünstigende unebene Oberflächengestaltung besitzt, welche auch die Form von Figuren, Ornamenten oder Schriften haben kann.
    8. Lichtreklamevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem sich bewegenden reflektierenden Körper farbige Darstellungen, u. zw. zwecks günstigster Reflexion möglichst in den gleichen Farben wie die der verschiedenfarbigen Leuchtröhren derart im Bewegungasinne des Körpers hintereinander angeordnet sind, dass durch stroboskopisehe Addition neue und bei wechselnder Geschwindigkeit sich stetig verändernden Farbenwirkungen entstehen. <Desc/Clms Page number 10> 9.
    Liehtreklamevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks scharfer Darstellung der Konturen, insbesondere bei Schriftzeichen oder Worten, die Zeitdauer der Licht- EMI10.1 oder bei Gleichstrom durch Anwendung einer Unterbrechungsvorrichtung, beispielsweise eines rotierenden Quecksilberunterbrechers (9) (Fig. 16), und nachherige Hinauftransformation J', J" (Fig. 15), zur Betriebsspannung der Leuchtröhren oder bei normalem Wechselstrom ebenfalls durch Unterbrechung im Augenblick seiner Amplitude und Hinauftransformierung zur Betriebsspannung der Leuchtröhren, wobei der Unterbrecher zeitlich zu dem mit ihm gekuppelten synchronen Wechselstrommotor einstellbar ist.
    10. Liehtreklamevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der im Lichtfelde der Leuchtröhren bewegte be-bzw. durchleuchtete Körper als Scheibe (Fig. 1-5) oder Flügel ausgebildet ist und eine kreisförmige Bewegung vollführt.
    11. Liehtreklamevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegte, be-bzw. durchleuchtete Körper als Zylinder (Fig. 10 und 11), Prisma, Kegel, Pyramide. Kugel od. dgl. ausgebildet und um eine Achse drehbar ist.
    12. Lichtreklamevorrichtung nach den Ansprüchen l bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegte, be-oder durchleuchtete Körper als endloses Band (a2) (Fig. 12 und 14) ausgebildet ist und über Rollen (0) (Fig. 13 und 14) laufend eine in der Hauptsache geradlinige in einer Ebene liegende Bahn beschreibt.
    13. Lichtreklamevorrichtung nach den Ansprüchen l bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die hinter dem zu durchleuchtenden Körper, etwa einer Scheibe, einem Band od. dgl., angebrachten Leuchtröhren in Form eines Rostes (12) (Fig. 15), einer Spirale (71) (Fig. 4) oder strahlenförmig oder innerhalb des Körpers, etwa eines Zylinders, eines Kegels od. dgl. in einer der begrenzenden durchleuchteten Körperfläche ähnlichen Anordnung befestigt sind.
    14. Lichtreklamevorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anwendung von Leuchtröhren verschiedener Farbe die Anordnungen der Leuchtröhren nach Farben unterteilt sind (I) (Fig. 2), derart, dass z. B. eine scheibenförmige Rostfläche in drei Abteilungen verschiedener Farben neben-oder übereinander geteilt ist, eine Spirale in eine innere Scheibe, einen mittleren und äusseren Ring oder eine strahlenförmige Anordnung in Sektoren verschiedener Farbe.
    15. Lichtreklamevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwindigkeit und die Richtung des bewegten, be-oder durchleuchteten Körpers, die Drehzahländerung des Umformers, die Steuerung mehrerer gleichzeitiger oder aufeinanderfolgender Bewegungen des Körpers, c das Ein-, Aus-oder Umschalten der verschiedenartigen Leuchtröhren durch selbsttätige elektrische oder mechanische Hilfsvorrichtungen veränderbar sind.
    16. Lichtreklamevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die durch Reflexion erzeugten stroboskopischen Licht-, Farben-und Formenwirkungen mittels bewegter körperlicher Darstellungen (118) (Fig. 5) erzeugt werden, die beliebige Bewegungen im Raume ausführen, so dass die erzeugten Wirkungen plastisch erscheinen.
    17. Lichtreklamevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die auf dem bewegten Körper, beispielsweise auf einer rotierenden Scheibe, einem rotierenden Zylinder oder einem geradlinig fortbewegten endlosen oder sich ab-und aufrollenden Bande als Aufsichtsbilder oder Ausschnitte bzw. Transparente ausgeführten Darstellungen aufeinanderfolgende Abschnitte eines Bewegungsvorganges sind (2 bis 2"') (Fig. 15) und einzeln entweder an der gleichen Stelle des Raumes oder aber an mehreren Stellen nacheinander von je einem Lichtblitz der trägheitslosen, mit elektrischen Stromimpulsen betriebenen Lichtquelle, beispielsweise einer Leuchtröhre, wie Neon-oder Moorelicht- EMI10.2 des dargestellten Reklamebildes zu erzielen.
    18. Lichtreklamevorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die als Abschnitte eines Bewegungsvorganges ausgeführten Darstellungen reliefartig oder plastisch sind und in der Aufsicht durch Lichtblitze beleuchtet werden.
    19. Lichtreklamevorrichtung nach den Ansprüchen 17 und 18, dadurch gekennzeichnet, dass die aufeinanderfolgenden Darstellungen auf einer Scheibe oder einem Zylinder in Spiralform angeordnet sind und sich die Scheibe bzw. der Beobaehtungsausschnitt radial oder der Zylinder bzw. der Ausschnitt axial entsprechend selbsttätig verschiebt, damit sämtliche Bilder zur Darstellung gebracht werden können, worauf nach dem letzten Bilde ein rascher Rückgang in die Anfangsstellung erfolgt.
    20. Lichtreklamevorrichtung nach den Ansprüchen 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vermeidung von unnötigem Stromverbrauch der rotierende oder sonstwie sich bewegende Bildträger mit einem Fliehkraftschalter ausgerüstet ist, welcher erst nach Erreichung der normalen Umdrehungszahl bzw. der normalen Geschwindigkeit des Bildträgers den primären Stromkreis einschaltet.
    21. Lichtreklamevorrichtung nach den Ansprüchen 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Bildträger bzw. die ihn bewegende Welle unter Zwischenschaltung des erforderlichen Übersetzung- getriebes zwecks Synchronisierung zwangsläufig mit der Antriebswelle einer Schallwiedergabevorriehtung beliebiger Art verbunden ist, derart, dass bei jeder der beispielsweisen kinematographiseh aufgenommenen, <Desc/Clms Page number 11> gegebenenfalls durch Farbe und plastische Ausführung weiter vervollkommneten Einzeldarstellungen jeweils der zugehörige Laut wiedergegeben wird, wobei vorausgesetzt ist, dass die kinematographische EMI11.1
    22. Lichtreklamevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass das aus einzelnen Lichtblitze sehr kurzer Dauer bestehende intermittierende Lichtfeld, in welchem sich der als Bildträger dienende Körper bewegt, aus elektrischem Glüh-oder Bogenlicht besteht, dessen Lichtstrahlenbündel durch ein'ganz oder möglichst trägheitsloses Lichtrelais, beispielsweise einer Kerr-Zelle, gesteuert wird.
    23. Lichtreklamevorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Strahlenbündel der an sich nicht trägheitslosen Lichtquellen durch eine in dem Strahlengang zwischen Lichtquelle und Bildträger eingeschaltete, rasch rotierende Lochscheibe oder einem rasch rotierenden Spiegel gesteuert wird (Fig. 18 und 19).
    24. Lichtreklamevorrichtung nach den Ansprüchen 22 und 23, dadurch gekennzeichnet, dass das durch das Lichtrelais (30) (Fig. 17) oder mechanisch durch die Lochscheibe oder den rasch rotierenden Spiegel (50) (Fig. 19) gesteuerte Lichtstrahlenbündel mittels Linsen (57) (Fig. 18 und 19) und Spiegel (55) (Fig. 19), (58) (Fig. 20), (59) (Flg. 21), (61) (Fig. 22) entweder nach der genauen Oberfläche des bewegten Bildträgers oder nur nach einem Teil desselben geleitet und verteilt wird.
    25. Lichtreklamevorrichtung nach den Ansprüchen 22 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die möglichst trägheitslos gesteuerten Lichtstrahlenbündel zweier oder mehrerer Lichtquellen gleichzeitig zur Be-und Durchleuchtung des Bildträgers Verwendung finden, wobei bei mechanischer Steuerung ebenso viele Lochscheiben oder Löcher bzw. Spiegel, Kondensoren und Reflektoren Verwendung finden EMI11.2
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