AT126221B - Verfahren zur Herstellung einer Reagenzlösung zum Nachweis von Kohlenoxyd. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Reagenzlösung zum Nachweis von Kohlenoxyd.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung einer Reagenzlösung zum Nachweis von Kohlenoxyd. 



   Es ist bekannt, dass alkalisch reagierende Silberlösungen zum Nachweis von Kohlenoxyd verwendet werden können, da sich solche Lösungen beim Schütteln mit kohlenoxydhaltiger Luft u. dgl. bräunen. Zur Bereitung einer solchen Reagenzlösung hat man Silberoxyd in Ammoniak gelöst. Eine 
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 von Ammoniak und Natronlauge bereitet wird. Die Anwesenheit organischer Stoffe ist hiebei zu vermeiden. An Stelle von Ammoniak sind auch Pyridin oder Amine verwendet worden.

   Die in dieser Weise zusammengesetzte Lösung gestattet, einen Kohlenoxydgehalt der Luft bis zu einer unteren Grenze von 
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 Vorliegende Erfindung beruht nun auf der überraschenden Erkenntnis, dass die Empfindlichkeit einer aus Silbersalzen mit Ammoniak, Pyridin oder Aminen unter Zusatz von Alkalilauge bereiteten Lösung durch die in der Lauge vorhandenen salzbildenden Anionen sehr ungünstig beeinflusst wird. 
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 von Licht. 



   Ausführungsbeispiel   : 10 9 Silbernitrat werden in wenig Wasser gelöst und nun mit der berech-   neten Menge Lauge (in der oben beschriebenen Art hergestellt) versetzt. Das erhaltene Silberoxyd- hydrat wird nun auf einem von organischen Stoffen freien Filter mit destilliertem Wasser gewaschen, bis 

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 gehalt eingestellt wird. Auf diese Weise wird mit Sicherheit erreicht, dass organische Verunreinigungen ebenso wie die Karbonate aus der Lauge vorher entfernt sind. Bei Bereitung der Reagenzlösung mit dieser so vorbehandelten Lauge tritt keine nachträgliche Trübung der Lösung ein.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung einer Reagenzlösung zum Nachweis von Kohlenoxyd in Luft oder andern Gasen, bestehend aus einer mit Ammoniak, Pyridin, Aminen od. dgl. bereiteten, mit Alkalilauge versetzten Silberlösung, dadurch gekennzeichnet, dass als Ausgangsmaterial anstatt Silbersalzen reines Silberoxyd bzw. Silberoxydhydrat verwendet werden, um Lösungen zu gewinnen, welche frei von salzbildenden Anionen sind, während die zugesetzte Lauge zweckmässig weder reduzierend wirkende Ver- unreinigungen noch Karbonate enthält.
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