AT125422B - Verfahren zum Einbringen von Quecksilber in Entladungsröhren. - Google Patents
Verfahren zum Einbringen von Quecksilber in Entladungsröhren.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Bei verschiedenen Ausführungen von Entladungsröhren hat es sich als zweckmässig erwiesen, etwas Quecksilber in die Röhre einzubringen, das beim Gebrauch der Röhren einen bestimmten Dampfdruck hat und hiedurch die Eigenschaften der Entladung für bestimmte Zwecke günstig beeinflusst. Bisher war es üblich. das Quecksilber nach dem Entlüften und Ausheizen der Röhren in bestimmten mit der EMI1.2 Es hat sich nun überraschenderweise gezeigt, dass es möglich ist, Quecksilber von für den gedachten Zweck völlig ausreichender Reinheit aus bestimmten Quecksilberverbindungen durch geeignete Reduktionsmittel in der Röhre zu entwickeln, wie es zur Einführung anderer Metalle in Entladungsröhren an sich bekannt ist, ohne dass im allgemeinen störende Umwandlungsprodukte entstehen. Hiedurch ist es möglich, aus einer kleinen Menge eines festen Körpers die für eine Röhre erforderliche Menge Quecksilber leicht durch Erhitzen von aussen frei zu machen. Als Quecksilberverbindungen haben sich Verbindungen bewährt, die bei den üblichen Pumptemperaturen noch nicht zersetzt werden, z. B. die Wolframate und das Queeksilbersulfid : als Reduktions- EMI1.3 Magnesium zuzusetzen, der zwecks Beseitigung von Gasresten mitverdampt wird. Dieses Verfahren weist vor dem bisher bekannten mancherlei Vorteile auf, von denen folgende genannt seien : Die Röhren können in kürzester Zeit auf selbsttätig arbeitenden Vorrichtungen gepumpt und fertiggestellt werden. Der zum Betrieb der Röhren erforderliche Metalldampfdruck stellt sieh äusserst schnell ein, da das Quecksilber bei dem neuen Verfahren in Form feinster Tröpfchen auf der Glocke niedergeschlagen wird, also eine sehr grosse Oberfläche besitzt. Gesundheitliche Schädigungen durch Quecksilber können kaum noch eintreten, da das Metall erst in der Röhre entwickelt wird und die zur Verwendung' gelangenden Quecksilberverbindllngen bei Zimmertemperatur völlig beständig sind und kein Quecksilbermetall abgeben. Um zu vermeiden, dass von den angewandten Quecksilberverbindungen, z. B. von dem Quecksilbersulfid, etwas verdampft und das Aussehen oder die Eigenschaften der Röhre durch Besehlagbildung <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 reduziert werden.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass pulverförmige Quecksilberverbin- dungen, wie z. B. Quecksilbersulfid, mit pulverförmigen Reduktionsmitteln, wie Eisenpulver, Nickelpulver u. dgl., zu Presslingen von bestimmter Grösse oder bestimmtem Gewicht gepresst und in die Röhren eingebracht werden.3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, dass über der Quecksilberverbindung bzw. über der Reaktionsmischung eine Schicht von absorbierenden Stoffen, die z. B. die reinen Reduktionsmittel sein können, angebracht wird.4. Verfahren nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die Reduktionsmischung in einem Ansatzrohr untergebracht wird. das nach Austreiben des Quecksilbers abgeschmolzenwird.
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