AT109096B - Verfahren zur Einführung von Kalium, Cäsium oder Rubidium in eine elektrische Entladungsröhre. - Google Patents

Verfahren zur Einführung von Kalium, Cäsium oder Rubidium in eine elektrische Entladungsröhre.

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AT109096B
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cesium
discharge tube
rubidium
potassium
electrical discharge
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Jan Hendrik De Boer
Pieter Clausing
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Philips Nv
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur    Einfiihrung - von Kalium, Cäsium   oder Rubidium in eine elektrische
Entladungsröhre. 
 EMI1.1 
   ladungsröhre   ist mit Schwierigkeiten verbunden, da die Metalle an der Luft sehr leicht oxydiert werden und daher nicht ohne weiteres in reinem Zustand in die   Entladungsröhre   eingebracht werden können. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren, das diese Schwierigkeit beseitigt und durch das es möglich ist, Kalium, Cäsium oder   Rubidium   in ganz reinem Zustand in eine Entladungsröhre einzuführen. 



   Gemäss der Erfindung besteht das Verfahren zur Einführung von Kalium, Cäsium oder Rubidium 
 EMI1.2 
 Rubidiumverbindungen mit einem oder   mehreren Aziden der Metalle der   zweiten Hauptgruppe des periodischen Systems in die Entladungsröhre oder in ein mit der Entladungsröhre verbundenes Gefäss 
 EMI1.3 
 



     Ais Azid der Metalle   der zweiten Hauptgruppe des periodischen Systems wird zweckmässig Bariumazid verwendet. Das Gemenge der Kalium-, Cäsium- oder Rubidium verbindungen mit einem Azid kann entweder in fester Form oder in der Form einer Lösung in die   Entladungsröhre   oder in ein mit dieser verbundenes   Gefä# eingebracht werden. Das Gemenge wird nun nach Verdampfung   des gegebenenfalls vorhandenen   Lösungsmittels etwas   erhitzt, wodurch das. Azid zersetzt wird und das dabei freiwerdende Metall das Kalium-, Cäsium- oder Rubidiumsalz zu metallischem Kalium, Cäsium oder Rubidium reduziert.

   Da diese Metalle schon bei schwacher Erhitzung sehr flüchtig sind, wird die   Entladungsröhre   mit Kalium-, Cäsium- oder Rubidiumdampf von sehr niedrigem Druck gefüllt. 
 EMI1.4 
 zu erhitzen, dass Kalium-, Cäsium- oder Rubidiumdampf gebildet wird. 



   Das Verfahren gemäss der Erfindung kann bei mit einer   Glühkathode   versehenen Entladungs-   röhren Anwendung finden :   der Kalium-,   Cäsium-oder Rubidiumdampf wird sich   dann als eine äusserst dünne Schicht, die nur von der Ordnung   einiger Moleküle zu   sein braucht, auf der Glühkathode absetzen. Gemäss Lengmuirs Untersuchungen kann nun eine solche Glühkathode auf eine Temperatur erhitzt 
 EMI1.5 
 sehr hoch ist. 



   Kalium,   Cäsium   oder Rubidium, das in eine   Entladungsröhre   mit Glühkathode oder auch in eine   Entladungsröhre   mit kalter Kathode mittels des Verfahrens gemäss der Erfindung eingebracht worden ist, kann etwaige Restgase binden, die noch trotz möglichst hoher Entlüftung in der Entladungsröhre   zurückgeblieben   sind, wodurch die schädliche Wirkung solcher Gase aufgehoben wird. 



   Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher beschrieben. In dieser Zeichnung stellt 1 die Glocke der   Entladungsröhre   dar, in der eine Glühkathode 2 aus Wolfram, ein Gitter 3 und eine Anode 4 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Gefäss 6 angeschmolzen, in das man zuvor ein Gemenge von   Cäsiumchlorid   und   Bariumazid   in wässeriger Lösung eingebracht hat. Die   Entladungsrohre wird   nun so lange entlüftet, bis das Lösungsmittel aus dem Gefäss 6 verdampft ist und das Gemenge von   Cäsiumchlorid   und   Bariumazid   in festem Zustand zurückbleibt. Nach dem Abschmelzen der Entladungsröhre von der Pumpe wird nun das Gefäss 6 etwas erhitzt, wodurch das Bariumazid zersetzt wird.

   Bei etwas höherer Erhitzung wird darauf das Cäsiumchlorid von dem freigewordenen Barium zu metallischem Cäsium reduziert, das sich über das Innere der Entladungsröhre verbreitet. Das Seitenröhrchen 5 mit dem Gefäss 6 kann nun von der Entladungröhre wieder abgeschmolzen werden. 



   Die Metalle Kalium und Rubidium können in ähnlicher Weise in eine Entladungsrähre eingebracht werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Einführung von Metallen in elektrische Entladungsröhren durch Zusatz von Aziden eines Hilfsmetalls, dadurch gekennzeichnet, dass man als einzuführendes Metall Ealium, Cäsium oder Rubidium, als Azid ein solches eines Metalls der zweiten Gruppe wählt. EMI2.2
AT109096D 1925-12-12 1926-10-18 Verfahren zur Einführung von Kalium, Cäsium oder Rubidium in eine elektrische Entladungsröhre. AT109096B (de)

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