AT100933B - Verfahren zur Herstellung von Vakuumgefäßen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Vakuumgefäßen.

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  Verfahren zur Herstellung von Vakuumgefässen. 
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   Röntgenröhren, Gleichrichter   od. dgl., also für Vakuumgefässe, welche Metallteile enthalten, die, um ein brauchbares Vakuum zu erhalten geglüht werden müssen, werden bekanntlich die zu entgasenden Metallteile häufig im Vakuum vorgeglüht, um eine kürzere Behandlung der Apparate auf der Pumpe zu erreichen, weil es aus verschiedenen Gründen in den meisten Fällen notwendig ist, beim Pumpen unter einer bestimmten Druckgrenze zu bleiben und damit nur ein langsames Entgasen   möglieh   ist.

   Es hat sich aber gezeigt, dass bei weitaus den meisten Metallen das Glühen im Vakuum nur dann einen wesentlichen Vorteil bringt, wenn die Verarbeitung des geglühten Metalles sofort erfolgt und beim Einschmelzen in das   Gefäss   aus Glas oder sonstigem Material das Metall nicht wesentlich über die Zimmertemperatur erwärmt wird. Schon bei einer Erwärmung bis ungefähr 150  C nimmt z. B. Nickel wieder eine beträchtliche Menge Gas auf. Da sich nun in keinem Falle eine Erwärmung des Metalles über die Zimmertemperatur vermeiden lässt und auch normalerweise eine sofortige Verarbeitung nicht vorgenommen werden kann, wird der Wert des Vorglühens der Metalle im Vakuum bedeutend herabgesetzt. 



  Versuche haben ergeben, dass Gefässe mit Metallteilen, die im Vakuum   vorgeglüht   waren, oft nicht eine wesentliche oder gar keine Verkürzung der Pumpzeit brachten. Die Erfindung stellt die genannten   Übelstände   ab, indem sie den folgenden Weg beschreitet. Die im Vakuumgefäss zu entgasenden Metallteile werden abweichend von der bekannten Methode nicht im Vakuum, sondern in einem Gase geglüht, das eine höhere Molekulargeschwindigkeit besitzt als der Stickstoff, der zum weitaus grössten Teile in Metallen eingeschlossen ist, die der atmosphärischen Luft ausgesetzt sind. Solche besonders geeignete Gase sind z. B. Helium und in erster Linie Wasserstoff. Solche z. B. in Wasserstoff geglühten Metalle 
 EMI1.2 
 mit im Vakuum geglühten Metallen mindestens um die Hälfte, vielfach auch um mehr herunter.

   Der Grund hiefür ist die vollkommene Sättigung des Metalls in dem Gase, in welchem es geglüht ist. Das Metall ist infolge seiner Sättigung mit dem Gas ausserstande, auch bei stärkerer Erwärmung ein anderes Gas aufzunehmen. Das Glühen erfolgt zweckmässig so, dass man durch einen Rohrofen einen Gasstrom leitet, unter dessen Einwirkung das Metall längere Zeit geglüht wird. Zweckmässig erweist sich auch eine   Vorglühung   des Metalls im Vakuum und eine anschliessende Behandlung unter einem Gasstrom. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Vakuumgefässen, gekennzeichnet dadurch, dass die in diesen verwendeten Metalle, für welche die Notwendigkeit einer Entgasung durch Glühen auf der Pumpe besteht, vor dem Einschmelzen in das   Gefäss   mit einem Gase gesättigt werden, für welches die Molekulargeschwindigkeit gegenüber der atmosphärischen Luft grösser ist, zum Zwecke die Entgasungszeit herabzusetzen. 

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Claims (1)

  1. 2, Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass das zu entgasende Metallmaterial mit Wasserstoff gesättigt wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2 oder einem von beiden, gekennzeichnet dadurch, dass das Metall zwecks Sättigung mit einem geeigneten Gase unter einem fortgesetzt fliessenden Gasstrom geglüht wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass vor der Sättigung in einem geeigneten Gase noch eine Glühung im Vakuum erfolgt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT100933D 1924-05-14 1924-05-14 Verfahren zur Herstellung von Vakuumgefäßen. AT100933B (de)

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