AT125197B - Verfahren zur Konservierung von Hopfen. - Google Patents

Verfahren zur Konservierung von Hopfen.

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AT125197B
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hops
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Gustav Schlick
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Gustav Schlick
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    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C3/00Treatment of hops
    • C12C3/04Conserving; Storing; Packing

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  • Drying Of Gases (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Konservierung von Hopfen. 



   Hopfen ist bekanntlich ein sehr empfindliches Material, dessen Konservierung mit grossen Schwierigkeiten verknüpft ist. 



   Es sind schon viele Verfahren zur Konservierung des Hopfens angegeben worden, von denen das bekannteste darin besteht, dass der durch Wärme getrocknete und leicht geschwefelte Hopfen in Blechbüchsen eingepresst wird und die gefüllten Blechdosen in gekühlten und trockenen Lagerräumen aufbewahrt werden. Der Hopfen kann nach diesem Verfahren kaum länger als zirka ein Jahr aufbewahrt werden, ohne alsdann dauernd an Güte zu verlieren. Es wurde auch schon versucht, den frischen Hopfen ohne vorherige Trocknung durch Erwärmung zu konservieren, indem man den Hopfen in dem Zustand, wie er geerntet wird, in den Lagerraum, in Säcke gepresst, einbrachte und in diesem dauernd einem Strom trockener und kalter Luft aussetzte, wobei die Trocknung und Trockenerhaltung der letzteren durch Kälte bewirkt wurde. 



   Es wurde nun erkannt, dass die bisher in allen   Lagerräumen allmähliche,   immer weiter fortschreitende Austrocknung des Hopfens in bemerkenswerter Weise die Alterungserscheinungen desselben fördert und die   Qualitätsverschlechterung,   die zuletzt den Hopfen zum Brauen von Qualitätsbieren ungeeignet macht, herbeiführt. 



   Nach vorliegender Erfindung wird nun die weitere Abgabe von Feuchtigkeit durch den Hopfen vermieden, nachdem er in den Lagerraum eingebracht worden ist. Es wird dafür gesorgt, dass sich der Feuchtigkeitsgehalt des Hopfens gegenüber demjenigen, den er beim Beginn der Lagerung aufweist, nicht wesentlich verändert. 



   Es wird das in folgender Weise erreicht. Während bei den bisherigen Verfahren die sich im Kreisstrom bewegende Luft nach jedesmaligem Verlassen des Konservierungsraumes bzw. vor jedesmaligem Eintritt in denselben durch Kälte von der vorher aufgenommenen Feuchtigkeit befreit wurde, weil die Luft unter den Taupunkt abgekühlt wurde, wird der abgekühlten Luft nach vorliegendem Verfahren Feuchtigkeit, u. zw. zweckmässig in schwebender, feinst verteilter Form, zugesetzt. Wenn sie sich dann im Konservierungsraum erwärmt, so entzieht sie dabei dem Hopfen keine Feuchtigkeit mehr. 



   Es wird der Wasserzusatz   zweckmässig   so gewählt, dass die Lagerraumluft den Hopfen nicht nass macht. Eine zu starke Benebelung ist unvorteilhaft, weil dann die Gefahr von Wasserausscheidungen in tropfbar flüssiger Form im Konservierungsraum besteht. 



   Die Befeuchtung bzw. Benebelung der Luft kann mit bekannten Apparaturen, z. B. mit   Sehlickschen     Kreiselkraftzerstäubern u.   dgl., erfolgen, die das Wasser in schwebende, feinst verteilte Form bringen. 



   Die Anlage besteht also aus einer   Sprühkammer,   in der je nach Bedarf und Grösse der Anlage eine oder mehrere Nebeldüsen angeordnet sind, die entweder mit reinem Wasser oder auch mit Wasser, dem geeignete Zusätze, z. B. Desinfektionsmittel, beigefügt sind, gespeist werden. Es findet hier gleichzeitig eine Reinigung der Luft von Staub, Bakterien u. dgl. statt, da solche Teilchen als Kondensationskerne wirken, wodurch sich jeweils ein   Wassertröpfchen   bildet, das sich tropfbar flüssig niederschlägt. Die sich niederschlagende   staub-und bakterienhaltige Flüssigkeit   fliesst am Boden der   Sprühkammer   ab. 



  Saugende oder treibende Ventilatoren führen die benebelte Luft in die Konservierungsräume. 



   In der   Sprühkammer   findet auch eine Entgasung der aus den Konservierungsräumen austretenden Luft statt, so dass eventuell sieh bildende Geruchstoffe entfernt werden. 

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 EMI2.1 
 weder vor dem Eintritt in die   Sprühkammer   in bekannter Weise in besonderen Temperierungskammern, die z. B. mit   Kühlschlangen   ausgestattet sind, oder es erfolgt die   Abkühlung direkt   in der Sprühkammer selbst, indem das   zweckmässig   gekühlte Sprühwasser selbst die Temperatur auf den gewünschten Grad herabsetzt. Um das Sprühwasser tief kühlen zu können, kann man den Gefrierpunkt herabsetzende Mittel zugeben. 



   Es braucht nicht dauernd dieselbe Luft im Kreislauf umgepumpt zu werden, sondern es kann natürlich auch im gegebenen Falle ein Zusatz von Frischluft erfolgen. 



   Das Verfahren nach vorliegender Erfindung ist nicht   beschränkt   auf die Hopfenkonservierung, sondern es lässt sich auch mit Erfolg bei der Lagerung von Obst und ähnlichen bisher schwer zu lagernden Produkten verwenden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Konservierung von Hopfen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die Luft in den Konservierungsräumen derart mit Wasser beladen wird, dass in den Konservierungsräumen eine Austrocknung des Hopfens nicht stattfindet.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in die Konservierungsräume eintretende Luft mit Wasser derart beladen wird, dass bei der in den Konservierungsräumen eintretenden Temperaturerhöhung die Sättigungsgrenze nicht oder nicht wesentlich unterschritten wird.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasser der Luft, zweckmässig vor dem Eintritt in die eigentlichen Konservierungsräume, in schwebende, feinst verteilter Form, z. B. durch Sehlieksehe Kreiselkraftzerstäuber, zugefügt wird.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Reinigung der Luft EMI2.2 gebracht werden.
    5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Temperierung der Luft durch vernebeltes, zweckmässig gekühltes Wasser bewirkt wird.
    6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass dem Sprühwasser den Gefrierpunkt herabsetzende Mittel zugesetzt werden.
AT125197D 1929-07-29 1930-07-03 Verfahren zur Konservierung von Hopfen. AT125197B (de)

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US2497399A (en) * 1946-09-13 1950-02-14 Michigan State Board Of Agricu Method of preserving unpopped popcorn at optimum moisture content

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DE534716C (de) 1931-10-01
GB350780A (en) 1931-06-18

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