AT124832B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von wellenfreien Platten aus gegossenem Glas. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von wellenfreien Platten aus gegossenem Glas.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von wellenfreien Platten aus gegossenem Glas. Gegenstand der Erfindung ist die Herstellung von gegossenen Glasplatten. Die Erfindung zielt darauf ab, die. Bildung von wellenförmigen Erhebungen auf der Oberfläche der Platten zu vermeiden, um das Dossieren und Polieren, dessen man sonst bedarf, um ganz glatte und gleichmässige Oberflächen zu erzielen, zu verringern. Bekanntlich entstehen die gewellten Oberflächen durch die ungleichmässige Abkühlung und Zusammenziehung der beiden Flächen der Platte während des Gusses, da die untere Oberfläche sich bei der Berührung mit dem Giesstisch rasch abkühlt und zusammenzieht, während die obere Fläche, welche plastischer bleibt, sich infolge der Zusammenziehung der unteren Fläche wirft. Die Erfindung beruht auf der Feststellung, dass man beide Glasflächen annähernd gleichmässig abkühlen und jede Wellenbildung praktisch vermeiden kann, wenn man die obere Fläche der Platte mit Hilfe einer Druckwalze während des Gusses bestreicht, u. zw. in der Weise, dass die Abkühlungsfläche für kurze Zeit vergrössert wird, indem Erhöhungen und Vertiefungen erzeugt werden, die verschwinden, sobald das Glas plastisch genug ist und eine gleichmässige und von den Wellungen freie Oberfläche zurück- lassen. Die Druckwalze wird zweckmässig durch einen Wasserstrom von innen gekühlt und dreht sich etwas schneller als wenn sie einfach auf der Platte rollen würde, so dass sie das Glas in dem Sinne der Drehung leicht zurückdrängt. Es ist unwesentlich, ob die Walze sich gegenüber dem Tisch oder ob der Tisch sich gegenüber. der Walze bewegt. Die Eindrücke, welche die Walze hervorruft, können beliebige Formen und Abmessungen besitzen. Ihre Oberfläche kann kreisförmig oder länglich geriefelt oder gewellt, kariert, rautenförmig, punktiert sein oder jedes andere gleichmässige oder ungleichmässige Hohl-oder Reliefmuster besitzen. Die Druekwalze gemäss der Erfindung kann gleichzeitig auch noch dazu dienen, um die Dicke der Glasplatte zu bestimmen. Anstatt das Glas, nachdem es der Einwirkung der Druckwalze unterworfen ist, sich selbst zu überlassen, kann man im Anschluss daran die obere Fläche der Platte walzen, u. zw. mit Hilfe einer oder mehrerer glatten Walzen, welche die Abdrücke, die von der Glasoberfläche nicht von selbst verschwinden, ebnen. Man kann beispielsweise derartige Walzen paarweise, u. zw. hintereinander in kleinen Abständen, verwenden. In manchen Fällen kann es auch nützlich sein, das Glas noch mit einer dritten glatten Walze zu bearbeiten, welche von den ersten beiden unabhängig ist. Diese glatten Walzen können, wenn es notwendig ist, durch strömendes Wasser abgekühlt werden. Wenn man einen Giesstisch verwendet, der gegenüber der Druekwalze beweglich ist, können die zwei glatten Walzen ständig hinter der Druckwalze angebracht sein, während die unabhängige dritte glatte Walze auf dem Tisch verschoben werden kann, um die Glasplatte von einem Ende zum andern zu walzen nachdem sie unter der Druckwalze und den zwei glatten Walzen hindurchgegangen ist. Wenn der Tisch fest ist und man die Druekwalze über ihn rollen lässt, kann man an dieser die glatten Walzen in der Weise befestigen, dass sie ihren Bewegungen folgen, um die Oberfläche des Glases nach ihrem Durchgang zu glätten. Die in dieser Weise erhaltenen Glasplatten sind so gleichmässig, dass eine geringe Polierung genügt, um ihnen ein glattes und glänzendes Aussehen zu geben, das man durch das Dossieren und Polieren bisher nur erhalten konnte, indem man eine beträchtliche Dicke des Glases fortnahm. Es ist also mit Hilfe der Erfindung möglich, eine erhebliche Materialersparnis zu erzielen und langwierige und kostspielige Massnahmen zu ersparen. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von wellenfreien Platten aus gegossenem Glas, dadurch gekennzeichnet, dass man das Glas auf einem Tisch mittels einer Walze walzt, welche Höhlungen oder Erhöhungen aufweist und mit einer solchen Umfangsgeschwindigkeit umläuft, dass sie das Glas der Platte leicht zurück- drängt, worauf die im Glas erzeugten Eindrücke von selbst infolge der Plastizität der Glasmasse verschwinden. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Behandlung mit der Druckwalze die Platte mittels einer glatten Walze behandelt wird.3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckwalze Umfangsriefen aufweist.4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckwalze mit Wasser gekühlt ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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| AT124832D AT124832B (de) | 1929-02-14 | 1929-10-29 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von wellenfreien Platten aus gegossenem Glas. |
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1929
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