DE198622C - - Google Patents

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DE198622C
DE198622C DE1907198622D DE198622DA DE198622C DE 198622 C DE198622 C DE 198622C DE 1907198622 D DE1907198622 D DE 1907198622D DE 198622D A DE198622D A DE 198622DA DE 198622 C DE198622 C DE 198622C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41NPRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
    • B41N1/00Printing plates or foils; Materials therefor
    • B41N1/006Printing plates or foils; Materials therefor made entirely of inorganic materials other than natural stone or metals, e.g. ceramics, carbide materials, ferroelectric materials

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)
  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

(Smqefiiqt bvt SowvwvxXwwa
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
und Linoleumindustrie.
Es sind bereits für lithographische Zwecke Druckwalzen aus Kunststein bekannt. Steine dieser Art lassen sich jedoch für die Zwecke der Tapeten-, Wachstuch- und Linoleumdruckindustrie nicht ohne weiteres verwenden, weil es sich gerade bei diesen Walzen, wenn sie aus Kunststeinen gefertigt sind, um andere Eigenschaften handelt. Einmal müssen diese Walzen so beschaffen sein, daß sie
ίο leicht abgedreht werden können, dann aber wiederum müssen sie so hart sein, daß sie zum Druck geeignet sind. Der Vorschlag der vorliegenden Erfindung geht nun dahin, Druckwalzen für die Zwecke des Tapetendruckes aus einem Kunststein herzustellen, der innerhalb seines Querschnittes mehrere, verschieden harte Schichten aufweist, so zwar, daß das Rohfabrikat leicht abgedreht, das fertige Produkt leicht graviert und gehärtet werden kann, während der eigentliche Kern, der keine Bearbeitung zu erfahren hat, homogen ist. · .
In beiliegender Zeichnung ist ein Querschnitt durch die Walze dargestellt.
'25 Der aufgebrachte Kunststein besteht aus drei Schichten a, b, c. α ist dabei diejenige Schicht, welche von dem Rohstem abgedreht werden muß, damit der genaue Durchmesser für die Druckwalze bestimmt werden kann.
b ist diejenige Schicht, welche der mehrfachen Behandlung durch Gravieren und Abdrehen unterliegen muß, während c der eigentliche harte Kern ist. Der verwendete Kunststein besteht in der getreuen Nachahmung des Natursandsteines, dem Säge-
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50
späne nach Bedarf zugemischt werden. Die Schicht c bleibt indessen von Sägespänen frei; diese werden vielmehr erst in der Schicht b in einem gewissen Verhältnis aufgetragen, welches es gerade noch ermöglicht, daß die Schicht b der Abdrehung unterworfen werden kann. Die Schicht α hingegen kann einen großen Prozentsatz erhalten,, damit diese erste Zwischenarbeit möglichst rasch vonstatten gehen kann und der Drehstahl geschont wird. Die Schichten α und b können aber auch homogen sein.
Ist die Walze auf den richtigen Durchmesser abgedreht, d.h. ist die Schicht α entfernt, so' kann die Schicht b bearbeitet werden, weil das für die Schicht b verwendete Material weich genug ist.
Da es nun aber darauf ankommt, beim Druck möglichst harte und widerstandsfähige Walzen zu besitzen, wird die Schicht b gehärtet, und zwar dadurch, daß eine dünne Schicht eines geeigneten Klebstoffes von Hand oder durch eine Walze auf die erhabenen Stellen aufgebracht wird, die darauf mit Porzellan- oder Metallstaub eingestaubt wird. 6b Die Walze wird dann in einen Schmelzofen gebracht, so daß das Porzellan schmilzt und anbäckt, worauf die Walze wieder abgekühlt wird. In diesem Zustande läßt sie sich vorzüglich für Druckzwecke verwenden. Ist es aber notwendig, das Muster zu erneuern, so wird die Walze zum Zweck des Abschmelzens wieder in den Ofen gebracht und von dem harten Überzug befreit, worauf ein Teil der Schicht! £..abgedreht und mit einem

Claims (2)

  1. neuen Muster versehen werden kann, welches wieder, wie oben beschrieben, fixiert wird. Der Teil c, welcher den Hauptdruck auszuhalten hat, bleibt von Sägespänen frei, da er ja eine besondere Bearbeitung nicht zu erfahren braucht.
    Das oben beschriebene Härteverfahren läßt sich natürlich auch für Walzen aus homogenem Kunststein verwenden.
    Pate nt-A ν Sprüche:
    i. Druckwalze aus Kunststein für Maschinen der Tapeten-, Wachstuch- und Linoleumdruckindustrie, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckwalze aus mehreren, verschieden harten Schichten von Kunststein besteht, von denen die beiden äußeren, welche der Bearbeitung durch Gravieren und Abdrehen unterliegen, mit Sägespänen nach Art des Steinholzes vermischt sind.
  2. 2. Druckwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gravierten Druckflächen der Arbeitsschicht der Walze durch aufgeschmolzenen Porzellan- oder Metallstaub gehärtet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in der reichsdruckerei.
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