DE209256C - - Google Patents

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DE209256C
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roller
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steel roller
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44BMACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B5/00Machines or apparatus for embossing decorations or marks, e.g. embossing coins
    • B44B5/0004Machines or apparatus for embossing decorations or marks, e.g. embossing coins characterised by the movement of the embossing tool(s), or the movement of the work, during the embossing operation
    • B44B5/0009Rotating embossing tools

Landscapes

  • Metal Rolling (AREA)

Description

des cfahn ("α πι Ib.
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
# PATENTSCHRIFT
- JVs 209256 KLASSE 75«. GRUPPE
in MANCHESTER,
in DINTING, Engl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Februar 1908 ab.
Die in der Kattundruckerei verwendeten Druckwalzen erfordern ein umständliches Verfahren zu ihrer Herstellung. Zunächst ist es erforderlich, das in Frage kommende Muster in bedeutender Vergrößerung auf einer Platte aufzuzeichnen, welche in regelmäßigen Abständen feine Körnungen oder Vertiefungen aufweist. Die ganze Anzahl der Körnungen oder Vertiefungen, welche von dem Musterbild eingeschlossen ist, muß dann mit Hilfe einer Pantographgraviermaschine auf eine Stahlwalze übertragen werden, auf der dann das Muster in entsprechender Verkleinerung, lediglich durch feine Körnungen angedeutet, entsteht. Durch Abrollen auf eine zweite Stählwalze wird das Musterbild auf dieser so hervorgebracht, daß an Stelle der Vertiefungen der ersten Walze jetzt erhabene Stellen entstehen. Diese zweite Stahlwalze bildet die eigentliche Musterpatrize, welche auf einen großen Kupferzylinder in beliebig häufiger Wiederholung abgerollt wird. Auf dem Zylinder ist dann das Muster ebenfalls durch feine Punktvertiefungen markiert, welche imstande sind, durch Aufnahme der Farbe und Abgabe derselben an den Stoff den Kattundruck in der gewünschten Weise vorzunehmen.
Die Erfindung betrifft das erste Stadium des Verfahrens, nämlich die Herstellung der.
gekörnten Platte. Gerade die Herstellung dieser Platte war bisher äußerst mühselig, weil die Körnung von Hand erfolgen mußte. Da sich die Anzahl der Körnerpunkte bereits für eine kleine Figur auf mehrere tausend beläuft, so ist leicht ersichtlich, daß das Einschlagen aller dieser Punkte von Hand äußerst zeitraubend und mühselig sein mußte.
Gemäß der Erfindung wird nun das Verfahren zur Herstellung der Platte insofern wesentlich vereinfacht, als zunächst eine kleine Stahlwalze hergestellt wird, in die zwar auch die Punkte im gewünschten Abstande von Hand eingeschlagen werden, da aber die Anzahl der Punkte auf der Walze nur eine verhältnismäßig geringe zu sein braucht, wird diese Handarbeit ganz wesentlich vereinfacht. Von der Stahlwalze mit den vertieften Punkten wird dann durch Abrollen eine zweite Stahlwalze erzeugt, auf der überall, wo auf der ersten Walze Vertiefungen vorgesehen sind, erhabene Stellen auftreten. Diese zweite Walze wird nun unter entsprechendem Druck auf eine Platte abgerollt, welche man auf diese Weise mit jeder beliebigen Anzahl vertieft liegender Punkte versehen kann, wobei die Punkte den gewünschten Abstand voneinander aufweisen.
Auf der Zeichnung sind die zur Verwendung kommenden Werkzeuge dargestellt, und zwar bedeutet: . 6q
Fig. ι eine Ansicht der ersten Walze,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. i,
Fig. 3 eine Ansicht der zweiten Walze,
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie C-D der Fig. 3, während
Fig. 5 die durch die zweite Walze mit der Punktkörnung versehene Platte veranschaulicht.
ίο Bei der Ausübung des Verfahrens nimmt man zunächst eine kleine Stahlwalze α und schlägt auf die Umfläche derselben in regelmäßigen Abständen vertiefte Körnerpunkte b mit der Hand ein. Die Walze α wird hierauf gehärtet und unter entsprechendem Druck auf einer zweiten Walze c aus weichem Stahl abgerollt. Überall an den Stellen, wo die vertieften Körnerpunkte b sich auf der kleinen Walze α befanden, werden dann entsprechende Vorsprünge d auf der Walze c entstehen. Auch die Stahlwalze c wird dann ihrerseits gehärtet und hiernach auf einer Zinkplatte o. dgl. unter Anwendung eines kräftigen Druckes so häufig abgerollt, daß die ganze Platte β mit feinen vertieften Punkten f bedeckt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zur Herstellung von gekörnten Kattundruck - Müsterplatten für Storch-Schnabelgraviermaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe einer gekörnten Stahlwalze eine zweite mit Vorsprüngen versehene Stahlwalze hergestellt wird, mittels der auf der Musterplatte durch Abrollen die entsprechenden Punktvertiefungen in beliebiger Wiederholung nebeneinander eingepreßt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT209256D Active DE209256C (de)

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DE (1) DE209256C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3705100A1 (de) * 1987-02-18 1988-09-01 Benecke Gmbh J Verfahren zur herstellung einer oberflaechenstruktur von praegewalzen sowie nach dem verfahren hergestellte praegewalze

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3705100A1 (de) * 1987-02-18 1988-09-01 Benecke Gmbh J Verfahren zur herstellung einer oberflaechenstruktur von praegewalzen sowie nach dem verfahren hergestellte praegewalze

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