AT153786B - Verfahren zur Herstellung von Metalltreibarbeiten, insbesondere solchen an Orgelpfeifen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Metalltreibarbeiten, insbesondere solchen an Orgelpfeifen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Metalltreibarbeiten, insbesondere solchen an Orgelpfeifen. Die Herstellung von Orgelpfeifen mit Verzierungen durch Treibarbeiten erfolgte bisher in der Weise, dass das Muster auf der Rückseite einer Zinn-oder Zinkblechtafel eingerissen und dann mittels eines halbrunden Polierstahles eingedrückt wurde. Diese Arbeit war äusserst mühsam und erforderte besondere Geschicklichkeit, um ein Brechen des Bleches an den eingerissenen Linien zu verhindern. Auch war ein nachträgliches Ausglühen der Bleche notwendig, was ebenfalls besondere Geschicklichkeit erforderte, um-besonders bei Zinkblech-ein Schmelzen und damit eine Zerstörung der ganzen Arbeit zu verhüten. Die Blechtafeln wurden darauf in Pfeifenform gebogen und an der Stosskante verlötet. Gemäss der Erfindung wird eine Schablone aus hartem Draht, z. B. Messingdraht, entsprechend der Form des (früher durch Einreissen hergestellten) Musters angefertigt und auf einer starren Unterlagsplatte befestigt, z. B. auf eine feste Blechtafel aufgelötet oder auf eine Holztafel aufgenagelt. Die zu bearbeitende Blechtafel wird durch einen starren Rahmen auf die Schablone niedergespannt, um ein Werfen des Bleches bei der Bearbeitung zu verhüten. Es wird nun das Muster der Drahtschablone auf die zu bearbeitende Blechtafel durchgedrückt, u. zw. vorzugsweise mittels eines Werkzeuges, das aus einer drehbar an einem Griff gelagerten Kugel besteht. In der Zeichnung ist eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens beispielsweise dargestellt : Fig. 1 zeigt eine Platte zum Aufspannen des zu bearbeitenden Bleches in Draufsicht, Fig. 2 im Schnitt nach der Linie 11-11 der Fig. 1, Fig. 3 einen Griff mit drehbar gelagerter Kugel. Es bedeutet 1 die Grundplatte, beispielsweise aus Holz, 2 die auf dieser befestigte Drahtschablone, von der nur einige Windungen angedeutet sind. 3 ist der Rahmen zum Niederspannen der zu bearbeitenden Blechtafel 8 auf die Schablone 2. Dies erfolgt mittels der Reiber 4, die um Schrauben 5 drehbar sind. In der Platte 1 sind ausziehbare Führungsstifte 7 eingelassen, die in Schlitze 6 des Rahmens 3 passen und als Anschlag für die zu bearbeitende Blechtafel und zugleich als Führung für den Rahmen 3 dienen, um ein genaues Zusammenpassen von Schablone und Werkstück zu ermöglichen. An dem Griff 9 ist eine z. B. rechtwinkelig abgebogene Stange 10 befestigt, auf der mittels zweier Splinte 11 und Unterlagsseheiben 12 eine Kugel 13 drehbar gelagert ist, deren Grösse jeweils nach der Eigenart des zu erzielenden Musters gewählt werden kann. Mittels dieser Kugel wird das Muster der Drahtschablone 2 auf die Blechtafel 8 durchgedrückt. Wenn ein der Grösse der Schablone entsprechendes Feld fertig bearbeitet ist, so wird das anschliessende Feld auf die Schablone gebracht und dies so oft wiederholt, bis die ganze zu bearbeitende Fläche mit Ornamenten verziert ist. Ein nachträgliches Ausglühen kann entfallen. Anstatt einer rechteckigen Schablone kann auch eine trapez-oder sektorförmige Schablone oder sonst irgendeine Form verwendet werden, je nach der Form des herzustellenden getriebenen Gegenstandes. Auf diese Weise können z. B. die Füsse von Kunstorgelpfeifen mit getriebenen Mustern versehen werden oder auch sonstige Treibarbeiten ausgeführt werden. Bei Orgelpfeifen kann bekanntlich die Tonhöhe durch die Dicke und durch die Höhe der Pfeife variiert werden. Es empfiehlt sich, die mit gleichem Ziermuster zu versehenen Pfeifen gleich dick zu machen, um dieselbe Schablone verwenden zu können und die Tonhöhe durch verschiedene Länge zu variieren. Auf die gleiche Art lassen sich auch andere Gegenstände, z. B. Gefässe mit Treibarbeiten versehen. Die getriebenen Bleche werden, wie üblich, zusammengelötet, um den Hohlkörper, z. B. die Orgelpfeife zu bilden. Es kann aber auch eine Schablone an der Innenseite eines aus einem Stück getriebenen Hohlkörpers angebracht und dann die Ziertreibarbeit vorgenommen werden.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Metalltreibarbeiten, insbesondere solchen an Orgelpfeifen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schablone aus Draht, z. B. Messingdraht auf einer Hilfstafel befestigt wird, mit der die zu bearbeitende Blechtafel od. dgl. in Berührung gehalten wird, worauf das Muster der Schablone auf die Blechtafel durchgedrückt wird, u. zw. vorzugsweise mittels einer drehbar an einem Griff gelagerten Kugel od. dgl.2. Werkzeug zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine EMI2.1 EMI2.2
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| AT153786T | 1937-05-11 |
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