AT124257B - Verfahren zur Steigerung der Strahlungskonstante bzw. der Wärmeaufnahme- und Wärmeabgabefähigkeit metallischer Flächen, Gegenstände usw. - Google Patents

Verfahren zur Steigerung der Strahlungskonstante bzw. der Wärmeaufnahme- und Wärmeabgabefähigkeit metallischer Flächen, Gegenstände usw.

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AT124257B
AT124257B AT124257DA AT124257B AT 124257 B AT124257 B AT 124257B AT 124257D A AT124257D A AT 124257DA AT 124257 B AT124257 B AT 124257B
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  Verfahren zur Steigerung der   Strahlungskonstante bzw.   der Wärmeaufnahme- und   Wärmeabgabef higkeit   metallischer   Flächen, Gegenstände usw.   
 EMI1.1 
 geringe Strahlungskonstante bzw. Wärmeaufnahme- und Wärmestrahlungsfähigkeit besitzen. So hat beispielsweise walzblankes   Reinaluminium   bei einer Temperatur von etwa   1500 C   ein   Strahlungsvermögen   von 4% bezogen auf die Strahlungskonstante eines absolut schwarzen Körpers, Blech aus einer Aluminiumlegierung mit 4% Cu und   2% Si   gleichfalls eine solehe von   dz   ein gleiches Blech mit matter, grauer Oberfläche eine solche von   6  , Reinaliminium   mit normaler Kokillengusshaut eine solche von   180 o.   



   Eingehende Versuche haben nun zu dem die vorliegende   Erfindung bildenden Verfahren geführt,   dass die Erzielung einer wesentlichen Steigerung der Strahlungskonstante von metallischen   Flächen.   Gegenständen, Körpern usw.   ermöglicht ;   dasselbe besteht darin, dass diese   metallischen Flächen mit   einer durch Eigenoxydation gebildeten Schicht versehen werden. 



   Wohl ist es bekannt, die   Korrosionsbeständigkeit   der Metalle durch Oxydieren zu vergrössern und dieselben zu dem gleiehen Zwecke mit oxydischen Mineralfarben zu bestreichen. Demgegenüber 
 EMI1.2 
 bei denen zur Erhöhung der   Wärmeokonomie   bei ihrer Verwendung es darauf ankommt, die Wärme- absorption bzw. die Wärmeausstrahlung zu steigern, eine Oxydschicht durch Eigenoxydation erzeugt wird.
Das Verfahren kann auch in der Weise ausgeführt   werden, dass Gegenstände   dieser Zweckbestimmung mit einem Metall plattiert oder überzogen werden, das eine bessere Strahlungskonstante hat und dass hierauf die Oxydschicht erzeugt wird. 



   Einige Anwendungsbeispiele mögen das Verfahren erläutern :
Es gelingt z. B. die Strahlungskonstante von   Reinaluminium   bis   zu 80%   der Strahlungskonstante eines absolut schwarzen Körpers zu steigern, wobei die Erzielung der Oxydschicht nach bekannten Verfahren vorgenommen werden kann. 



   Man kann auch z. B. einen Zylinder für einen Explosionsmotor aus Elektrometall, also einer Magnesiumaluminiumlegierung, mit Reinaluminium überziehen und dieses dann in an sieh bekannter Weise mit einem Überzug seines Oxyds versehen. 



   Bei Explosionsmotoren wird durch die vermehrte Abstrahlung der Wärme je nach Grösse jegliche künstliche Kühlung erspart, oder es kann die künstliehe Kühlung mindestens so klein gehalten werden, dass eine wesentliche Gewichtsvermehrung des Aggregats nicht eintritt. 



   Das Gesagte gilt naturgemäss auch für solche Elemente,   Stoffe, Flächen usw..   bei denen es auf die Erhöhung des Wärmeabsorptionsvermögens ankommt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Steigerung der Strahlungskonstante bzw. Wärmeaufnahme- und Wärmeabgabefähigkeit metallischer   Flächen,   Gegenstände   usw.. dadurch gekennzeichnet,   dass dieselben mit einer durch Eigenoxydation erzeugten Schicht versehen werden. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf die metallischen Flächen, Gegen- stände usw. der Überzug eines Metalls von höherer Strahlungskonstante aufgebracht und dieser oxydiert wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT124257D 1929-10-11 1929-10-11 Verfahren zur Steigerung der Strahlungskonstante bzw. der Wärmeaufnahme- und Wärmeabgabefähigkeit metallischer Flächen, Gegenstände usw. AT124257B (de)

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