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Bremstrommel und Verfahren zu ihrer Herstellung.
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Herstellung und hat den Zweck ; das Gewicht dieser Konstruktionselemente zu verringern, ihre Haltbarkeit zu erhöhen und die Kühlung zu erleichtern.
Die Bremstrommel o. dgl. wird der Erfindung gemäss aus einem leichten Metall hergestellt, das mit einem dünnen Besatz eines harten und schwereren Metalls an den Flächen versehen ist, an welcher die Reibung ausgeübt wird. Dieser Besatz oder Belag wird auf dem Körper der Bremsscheibe o. dgl. aussen oder innen oder sowohl aussen als innen an den gewünschten Stellen befestigt.
Verwendet man gewalztes oder gestrecktes Metall zur Herstellung des Besatzes oder der Auskleidung, so kann es sehr dünn sein und doch genügenden Widerstand, Härte und Dauer zeigen, da das Ziehen oder Walzen gestattet, ein sehr gleichartiges und sehr hartes Material zu erhalten.
Die Anwendung von Federstahl ist ist in Form dünner Blätter besonders vorteilhaft.
Die gleichzeitige Verwendung des leichten Metalls für den ein grosses Volumen einnehmenden Körper und schwereren aber dünnen Metalls, welches wenig Raum einnimmt, für die wirkende und die grösste Beanspruchung erfahrende Oberfläche gestattet, einen Gesamtkörper zu schaffen, der zugleich leicht und widerstandsfähig ist.
Indem das schwere, dünne und wenig oder schwer schmelzbare Metall passend in einer Gussform eingelegt und das leichte und schmelzbare Metall einfliessen gelassen wird, erhält man die Vereinigung beider in einem Stücke und erreicht wesentlich technisch neue Wirkungen in bezug auf Festigkeit, Einfachheit der Bearbeitung, Leichtigkeit, die sich aus der Herstellung ohne besondere Verbindung, ohne Schrauben, Nieten oder andere Befestigungmittel ergeben.
In der Zeichnung ist eine Bremstrommel nach der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. i dieselbe im Schnitt nach der Linie 1-1 der Fig. 2. und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. I.
Der Körper der Bremstrommel a hat die übliche Gestalt und besitzt eine mittlere Bohrung a0 für die Welle. Die Verbindung der Welle mit der Trommel kann beliebige Ausgestaltung erfahren und beispielsweise durch ein Zwischenstück erfolgen, welches durch Bolzen, die die Öffnungen a" durchsetzen, mit der Trommel verbunden wird.
Konzentrisch zur Trommelachse ist ein Kranz b aus sehr widerstandsfähigem Material, beispielsweise Federnstahl, angeordnet, der mit dem Körper der Bremstrommel dadurch in dauerhafter und einfacher Weise verbunden wird, dass als Material für den Trommelkörper leicht schmelzbares Metall, beispielsweise Aluminium oder eine Aluminiumlegierung, Verwendung findet und der Kranz b vor dem Giessen des Trommelkörpers in die Gussform in jener Stellung, die er nach Fertigstellung der Trommel einnehmen soll, eingesetzt wird, um nach dem Verschmelzen und Herausnehmen aus der Form eine Trommel zu ergeben, bei welcher das dünne Blatt in absolut sicherer Weise eingebettet und festgehalten ist.
Nach eventueller Bearbeitung der wirksamen Fläche des Blattes b erhält man eine Bremstrommel, die beispielsweise an einem Automobil Verwendung finden kann, wobei die eigentliche Bremsvorrichtung innerhalb der Trommel angeordnet wird und auf den Kranz b einwirkt. Der Kranz b kann selbstverständlich auch an der äusseren Umfläche der Trommel angeordnet werden, in welchem Falle die Bremseinrichtung die Trommel umschliesst.
Bei Anordnung des Kranzes b gemäss der dargestellten Ausführungsform wird die Aussenwand der Trommel mit Kühlrippen al versehen, wie sie bei Motorzylindern von Automobilen üblich sind. Bei Verwendung der Bremstrommel für Automobile werden die Rippen derart angeordnet, dass sie in zur Fahrtrichtung parallelen Ebenen liegen.
PATENT-ANSPRÜCHE : I. Bremstrommel o. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass der Trommelkörper (a) aus einem leichten Metall, z. B. Aluminium oder dessen Legierungen, gebildet und an den Arbeitsflächen mit einer dünnen Verkleidung aus hartem, gezogenen oder gewalzten Materie t ; z. B. einem Stahlband oder Stahlring, versehen ist.
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