AT123635B - Steuerungsanordnung für die Brennstoffpumpen von Mehrzylinder-Fahrzeug-Dieselmaschinen mit luftloser Einspritzung. - Google Patents

Steuerungsanordnung für die Brennstoffpumpen von Mehrzylinder-Fahrzeug-Dieselmaschinen mit luftloser Einspritzung.

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AT123635B
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    Steuerungsanordnung für die Brennstoifpumpen von Mehrzylinder-Fahrzeug-Diesel-   maschinen mit luftloser Einspritzung. 



   Bei Fahrzeug-Dieselmaschinen mit luftloser Einspritzung kommt es auf einfachste Bedienung in Verbindung mit hoher Betriebssicherheit an. 



   Das für die Sicherheit und Giite des Arbeitsprozesses massgebende Organ ist die Brennstoffpumpe. 



  Eine Verstellung der Brennstoffpumpe bei Eintritt einer Störung durch einen nicht ganz genau mit der 
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 deren Verstärkung. Bekanntlich ergeben sich bei der Verwendung von Dieselmaschinen für Fahrzeuge zahlreiche Schwierigkeiten, die in der besonderen Eigenart der Arbeitsweise, insbesondere aber in der zum einwandfreien Betrieb erforderlichen genauen Einstellung der Förder-und Reglerorgane der Dieselmaschinen begründet sind. Bei diesen mehrzylindrigen Maschinen hat bisher eine wesentliche Schwierigkeit darin bestanden, die einzelnen Zylinder mit genau gleichen Brennstoffmengen zu versorgen.

   Es zeigt sich, dass, wenn   Ungleiehmässigkeiten   in der Versorgung der Zylinder eintreten, die Maschine ungleichmässig erwärmt wird, insbesondere dass sie bei starker Belastung an   Höchstleistung   einbüsst oder zu rauchen anfängt ; denn wenn ein Zylinder beispielsweise weniger leistet, als dem Durchschnitt der andern entspricht, so wird er, wenn die andern voll belastet sind, selbst nicht voll belastet sein. Die Gesamtleistung der Maschine ist also zu gering. Oder wenn man die anderen Zylinder überlastet, um eine hohe Gesamtleistung zu erreichen, so wird eine russende Verbrennung eintreten, die die Zylinder verschmutzt und üblen Geruch verbreitet. Ähnliche   Störungen   treten im Leerlauf auf.

   Wenn einer der Zylinder zu wenig Öl erhält, versagen die Zündungen, er kühlt sieh ab, und wenn die Maschine wieder stärker belastet wird, nimmt er die Zündungen nicht wieder auf, sondern füllt sich mit unverbranntem öl. 



   Dies sind Schwierigkeiten, wie sie bei einer Stabilmaschine gewöhnlich behoben werden können. 



  Hiezu ist allerdings ein geschultes Bedienungspersonal erforderlich, da es sich bei den Einstellungsvorgängen um besonders feine und empfindliche Arbeiten handelt. Bei Fahrzeugmaschinen, bei denen dieses geschulte Personal nicht zur   Verfügung   steht, liegt der Fall so, dass durch unsachgemässe Verstellungen der Betrieb gefährdet wird. 



   Die vorliegende Erfindung beseitigt diese Gefahr dadurch, dass alle Pumpenrollen durch Federn ständig gegen ihre auf einer gemeinsamen Nockenhülse sitzenden   Schrägnocken gedrückt werden   und dass kein Verstellglied zur Veränderung des Pumpenhubes vorhanden ist. Es wird dadurch erreicht, dass eine gegenseitige Verstellung der Nocken nicht möglich ist und dass der Hub einzelner Pumpen für sich weder   willkürlich   vergrössert noch verkleinert werden kann, da er. sich lediglich aus der Nockenhöhe und dem Hebelarmverhältnis bestimmt. Durch die Wahl der   Schrägnockenregelung   ist bei genauer Herstellung der Nocken eine Gleichheit der   Pumpenfüllung   für alle einzelnen Belastungsstufen gesichert. 



   Die Zeichnung stellt ein beispielsweises Ausführungsbeispiel dar. Die Fig. 1 und la zeigen die Gesamtanordnung in   Längs-und Querschnitt,   Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch die Nockenwelle in vergrössertem Massstabe. a ist das Pumpengehäuse, in dem die Pumpenwelle b gelagert ist ; sie wird durch ein Kupplungsglied c von der Steuerwelle angetrieben. Auf dieser Pumpenwelle ist   längsverschieblich   die Reglerhülse d angebracht, auf der die Nockenhülse   c   mit den Nocken e'verkeilt ist. Um die Form und gegenseitige Abgrenzung der Nocken, deren gegenseitige Lage aus Fig. 2 ersichtlich ist, besser erkennbar zu machen, sind in Fig. 1 die Nocken 11, 111, IV (Fig. 2) in die Stellung des Nockens 1 gedreht.

   Die Nocken wirken 

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 durch den Hebel fund einen   unverstellbaren     Anschlagstift g auf   den Pumpenplunger A ein. Zur genauell Aufrechterhaltung der untereinander gleichen   Hubgrössen   der Pumpen trägt ausser der Güte der Werkstattarbeit auch die Konstruktion insofern bei, als jeglicher Einfluss des Spieles in den Gelenken ausge- 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Steuerungsanordnung für die Brennstoffpumpen von Mehrzylinder-Fahrzeug-Dieselmaschinen mit luftloser Einspritzung, bei der jedem Arbeitszylinder je eine Brennstoffpumpe mit Sehrägnockenantrieb zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass alle Pumpenrollen durch Federn ständig gegen ihre auf einer gemeinsamen Noekenhülse sitzenden Schrägnocken gedrückt werden und dass kein Verstellglied zur Veränderung des Pumpenhubes vorhanden ist, so dass bei jedem Belastungszustande der Maschine zu den einzelnen Pumpenzylinder gleiche Brennstoffmengen zufliessen und durch den Pumpendruckhub in die Arbeitszylinder eingespritzt werden. EMI2.2
AT123635D 1928-07-11 1929-06-10 Steuerungsanordnung für die Brennstoffpumpen von Mehrzylinder-Fahrzeug-Dieselmaschinen mit luftloser Einspritzung. AT123635B (de)

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