AT123377B - Gemenge zur Herstellung einer porösen Trägermasse für katalytische Reaktions- oder Reinigungsverfahren und Verfahren zur Herstellung dieser Trägermasse. - Google Patents

Gemenge zur Herstellung einer porösen Trägermasse für katalytische Reaktions- oder Reinigungsverfahren und Verfahren zur Herstellung dieser Trägermasse.

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AT123377B
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  Gemenge zur   Herstellung   einer   porösen   Trägermasse für katalytische Reaktion oder Reinigungsverfahren und Verfahren zur Herstellung dieser Trägermasse. 



   Bei der Herstellung von zu katalytisehen   Reaktions-und Reinigungsverfahren   dienenden Katalysatoren ist es bekannt, die katalytisch wirkenden Stoffe, z. B. Metalle und Metalloxyde auf porösen Trägern niederzuschlagen oder letztere mit diesen Stoffen zu imprägnieren. Die Wirkungsdauer eines solchen Katalysators hängt natürlich von der Menge des katalytisch wirksamen Stoffes ab, die dem Träger einverleibt ist. 



   Die bisher verwendeten   Trägermassen-überwiegend   Bimsstein, weisser Ton, Porzellan, Kalkkönnen aber nur eine verhältnismässig geringe Menge des katalytisch wirkenden Stoffes aufnehmen, weil 
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 Poren in ihrer Grösse ausserordentlich wechseln, so dass sich daraus eine ungleichmässige Verteilung der katalytisch wirkenden Masse über den ganzen Träger ergibt, die   unerwünscht   ist, weil es sich bei dem 
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   Trägermassen vielfach   Stoffe, die an dem katalytischen Verfahren in irgendeiner Form störend teilnehmen oder sonstwie durch ihre Eigenschaften einer glatten Durchführung des katalytischen Verfahrens hinderlich sind. 



   Die Erfindung beseitigt diese den bisher verwendeten katalytisch wirkenden Körpern anhaftenden Nachteile dadurch, dass hier eine Trägermasse benutzt wird, die völlig inert ist und vollkommen gleiche, relativ grosse Poren in durchaus gleichmässiger Verteilung aufweist, so dass sie eine sehr viel grössere Menge der katalytisch wirksamen Stoffe (Metalle und Metalloxyde),   11.   zw. in vollkommen gleichmässiger Verteilung über den ganzen Körper hin aufnehmen kann. 



   Dieser Erfolg wird dadurch erreicht, dass die   Trägermasse   in der Hauptsache aus einem chemisch inerten plastischen Mittel, wie z. B. weisser Ton besteht, der   mögliehst     Si02   frei ist ; zur Erzielung gleiehmässig verteilter Poren oder Hohlräume gleicher Grösse wird dieses plastische Mittel mit einer feinerteilten organischen Substanz, z. B. Sägespäne, Sägemehl, auch Kohlenstaub oder ähnlichen Stoffen sorgfältig durchmischt, die beim Brennen des herzustellenden Trägerkörpers vergasen. 



   Um die   Herstellung solcher Trägerkörper aus dieser Mischung zu   erleichtern, wird ihr noch ein Bindemittel, wie z. B. Masut, Pech, Teer oder   Destillationsrückstände   zugesetzt, das ebenfalls beim Brennen vergast und dadurch zur Erhöhung der   Porösität   des erzielten Katalysatorträgers beiträgt. 



   Der aus dieser Masse durch Brikettieren, Pressen u. dgl. hergestellte Körper wird dann gebrannt und es ergibt sich ein Träger für die katalytisch wirkenden Stoffe, der ein Maximum von diesen Stoffen in vollkommen   gleichmässiger   Verteilung   aufnehmen   kann. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass man durch Wahl der dem plastischen Mittel beizumischenden organischen Stoffe die Grösse der Poren und durch Bemessung ihrer Menge die Zahl der Poren des fertigen Trägers bestimmen kann. 



   Zur Herstellung der Trägermasse verfährt man beispielsweise wie folgt : Man nimmt weissen Ton, insbesondere Kaolin, der im   natürlichen Zustand SiO arm it. Dieser   Ton wird getrocknet und gelangt 

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 zeitig wird die hohlraumbildende, organische Füllmasse, wie z. B. Sägespäne, vorbereitet,   indem   diese ausgesiebt und mit Luft und nachfolgendem Dampf bis zur Gewiehtskonstanz getrocknet werden. Die   getrockneten Sägespäne   werden dann auf einem Sieb (8 Maschen pro   cm)   von den gröberen Massen befreit und es werden ihnen durch weiteres Sieben auf einem Sieb (20 Maschen pro 1 cm) die ganz feinen Teile entzogen. Das übrigbleibende Mittelprodukt wird dann mit Ton in einem Mischer verrührt, u. zw. gibt man auf 1 kg Ton ungefähr 0.6 kg Sägemehl.

   Die Mischung erfolgt unter Einspritzen von Wasser 
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 von flüssigem Masut und Steinkohlenteer unter fortgesetztem Rühren zugegeben. 



   Die so erhaltene vollkommen homogene Masse wird dann einer Brikettpresse zugeführt, die kleine Hohlzylinder von 6   tmn   äusserem, 3   m ? M   innerem Durchmesser und 10   mm Länge herstellt. Nach Trocknung   kommen diese Presslinge in einen Ofen, wo sie bei einer Temperatur zwischen 1200 und 1400  C u. zw. zuerst über eine Viertelstunde mit reduzierender Flamme gebrannt werden, um die Verkokung des hohlraumbildenden   Stoffes durchzuführen. Nach   Beendigung dieser Verkokung wird das Brennen während rund 10 Minuten bei gleicher Temperatur mit   oxydierender   Flamme betrieben, um den während der vorhergehenden Betriebsweise gebildeten Kohlenstoff zu verbrennen und ihn in Form von Gasen zu entfernen.

   Es bleibt   schliesslich   eine feuerfeste Substanz übrig, die infolge ihrer   gleichmässig   grossen und gleichmässig verteilten Poren   ausserordentlich   geeignet ist, als Träger für Katalysatoren oder Reinigungsmittel zu dienen. 



   Das Absorptionsvermögen der nach obigem Beispiel hergestellten   Trägermasse   auf eine Lösung 
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 Stoff, einem Bindemittel und einer feinverteilten organischen Füllmasse, die durch die Feuerbehandlung der Trägermasse entfernt wird, wodurch gleichzeitig die plastische Masse in feuerfesten Stoff verwandelt wird und durch Vergasen der Füllmasse   gleichmässige   Poren bestimmbarer Grösse in gleichmässiger Verteilung zur Aufnahme der   Katalysations-und   Reinigungsmittel entstehen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Gemenge zur Herstellung einer porösen Trägermasse für katalytische Reaktions- oder Reinigungsverfahren, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem Gemisch eines   Si02-freien   oder-armen plastischen Mittels, wie z. B. weisser Ton oder Kaolin, mit einem organischen Bindemittel. wie z. B. Masut, Peeh, Teer oder   Destillationsrückstände   aller Art, und einer organischen feinverteilten Füllmasse, wie Sägespäne oder ähnliche Stoffe, besteht.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung der Trägermasse aus einem Gemenge nach Anspruch 1, dadurch EMI2.4 behandelt wird, wobei das plastische Mittel in eine keramische Masse verwandelt und das Füllmittel verkokt wird, worauf mit oxydierender Flamme der gebildete Kohlenstoff verbrannt wird.
AT123377D 1928-01-23 1929-01-03 Gemenge zur Herstellung einer porösen Trägermasse für katalytische Reaktions- oder Reinigungsverfahren und Verfahren zur Herstellung dieser Trägermasse. AT123377B (de)

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