AT122977B - Verfahren zur Herstellung von Asphaltemulsionen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Asphaltemulsionen.

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  Verfahren zur Herstellung von   Asphaltemulsionen.   



   Die Herstellung von Asphaltemulsionen basiert in der Hauptsache auf der Verseifung reaktion von Fettsäuren mit Alkalien, wie Soda, Pottasche, Natron- oder Kalilauge. So geht man bei den bekannten Herstellungsverfahren derart vor, dass z. B. 50 Teile geschmolzener Asphalt (Petrolpech) von 100  C mit zirka   2%   Fettsäure vermengt werden und   allmählich   48 Teile einer zur Verseifung der Fettsäure notwendigen Alkalilösung in Wasser in besonders gebauten Rührwerken oder Kolloidmühlen   zurührt.   Bei dieser Herstellungsweise wird, da das auch zur Verseifung notwendige Alkali erst allmählich in die Fettsäure gelangt, eine bedeutende Menge Wasser und Seife in das System Asphaltseife eingeschlossen.

   mit andern Worten, die in der fertigen Emulsion schwebenden   Asphalttröpfchen   werden zum Teil durch Aneinanderkleben derart gross, dass'die Emulsion in kurzer Zeit zum Absetzen neigt. 



   Es wurde nun gefunden, dass die Herstellung von haltbaren, äusserst fein verteilten Emulsionen von Asphalt in Wasser mit Hilfe von verseifbaren Stoffen auf einfache Weise möglich ist, dadurch, dass die Verseifungsreaktion möglichst auf einmal   durchgeführt   wird, u. zw. indem man ungefähr dreiviertel des Alkali auf einmal in konzentrierter Form in die Mischung Asphaltfettsäure einträgt und den Rest des Alkalis in immer kleineren Teilen und geringerer Konzentration zufügt. Auf diese Weise entsteht die als Emulgator wirkende Seife grossenteils sofort in konzentrierter Form und kann dann ihre verteilende Wirkung durch ihr Bestreben, sich in dem immer Alkali ärmer   werdenden Wasser zu verdünnen,   in viel stärkerem Masse ausüben, als es nach den bisher   üblichen   Herstellungsweisen der Fall war. 



   Ausführungsbeispiele : 1. In 50 Gewichtsteile geschmolzenen Asphalt von 100  C werden 2 Gewichtsteile Fettsäure eingetragen und eine Lösung von 1'4 Gewichtsteilen Kristallsoda in 12 Gewichtsteilen Wasser   eingerührt, worauf allmählich   eine Lösung von   0-4   Gewichtsteilen Kristallsoda, 12 Gewichtsteile Wasser, darauf eine Lösung von 0-1 Gewichtsteil Kristallsoda in 10 Gewichtsteilen Wasser und eine Lösung von 0-1 Gewichtsteilen Kristallsoda in 12 Gewichtsteilen Wasser zugerührt werden. 



   2. In 50 Gewichtsteile geschmolzenen Asphalt von 100  C werden 2 Gewichtsteile Harz eingetragen und eine Lösung von 1-4 Gewichtsteilen Kristallsoda in 12 Gewichtsteilen Wasser eingerührt, worauf allmählich eine Lösung von 0'4 Gewichtsteilen Kristallsoda in 12 Gewichtsteilen Wasser, darauf eine Lösung von   0'1 Gewichtsteilen KristaUsoda   in 10 Gewichtsteilen Wasser   zugerührt   werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Asphaltemulsionen durch Vermischen von geschmolzenem Asphalt mit verseifbaren Substanzen und nachfolgender Verseilung mit wässrigen Alkalilösungen. dadurch gekennzeichnet. dass die zur Verseifung notwendige Menge Alkali in verschiedener Konzentration hinzugeführt wird u. zw. derart, dass z. B. dreiviertel des zur Neutralisation von z. B.
    Fettsäure, Harz, Wollfett u. dgl. nötigen Alkali in stark konzentrierter Lösung sofort und der Rest in immer geringer werdenden Konzentrationen dem als Dispersionsmittel zu verwendenden Wasser beigefügt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT122977D 1929-02-02 1930-01-02 Verfahren zur Herstellung von Asphaltemulsionen. AT122977B (de)

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