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Nodellba. nkasten für den Botanik-Unterricht.
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(Fig. 7) und einen ringförmigen Teil 9 (Fig. 9) zu unterteilen, die gegeneinander verdrehbar sind, so dass der Ring g mit den Einstecklöchern für die Blütenblätter sowohl gegen den die Einstecklöcher für die
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mit den Einstecklöchern für die Staubfäden sich verschieben lässt. Hiedurch werden in allen diesen Teilen eine grosse Anzahl von Einstecklöchern erspart.
Um den Aufbau der Blüte noch besser zeigen zu können, werden die Teile e und g zweckmässig aus zwei Hälften zusammengesetzt. Wie zur besseren Erläuterung in Fig. 11 gestrichelt dargestellt ist, können die Teile e und 9 auch derart zusammen verwendet werden, dass eine konkave Oberfläche entsteht.
Da die Einstecklöcher durchgehend sind, bleiben die Besteckungsmögliehkeiten dieselben wie bei Zusammenstellung zu einer konvexen Oberfläche.
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und eine Narbe k zum Stempel vervollständigt wird.
Zur Bildung von choripetalen (getrenntblumenblättrigen) Blüten werden hierauf gemäss Fig. 1 in den Rand des Teiles d mit Holz-oder Drahtstiel versehene Kelchblätter l, in den ringförmigen Teil 9
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(Fig. 11 und 2). Der Fruchtknoten h ist in diesem Fall mittelständig, jedoch ist es auch möglich, Blüten mit unterständigem Fruchtknoten zu bilden, bei denen der Fruchtknoten nicht oben auf dem hohlen Blütenboden sitzt, sondern sieh innerhalb eines vollen Blütenbodens befindet.
Um solche Verhältnisse veranschaulichen zu können, werden vor dem Einsetzen der in der zuletzt angegebenen Weise eingesetzten Teile g und e noch zwei mit einer Aussparung für den Fruchtknoten h
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denn die Einstecklöcher der Teile 9 und e sind durchgehend, so dass sie bei jeder Lage zur Verfügung stehen.
Zum Aufbau von sympetalen (verwachsenblumenblättrigen) Blüten wird auf den Rand des Blüten-
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Röhre s geschoben, auf deren oberen glatten Rand von innen her ein die Kelchblätter darstellender, ebenfalls etwas kegelig zulaufender Blattkranz t aufgeschoben wird, dessen Blattspitzen entweder waagrecht abstehen (Fig. 2) oder in der Richtung der Kelehröhre s verlaufen (Fig. 3).
In diesen Kelchbeeher s, t wird, bis zum Blütenboden herunterreiehend und sich gegebenenfalls
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Trichterstücken zusammengesetzt sein kann. Auf den oberen geraden Rand dieses Trichters u wird ein mit einem Falz versehener Blütenblattkranz v derselben Farbe aufgesetzt.
Bei Blütenmodellen dieses Aufbaues sind wieder verschiedene Möglichkeiten in der Ausbildung des Blütenbodens und in der Stellung des Fruchtknotens vorhanden. Ebenso kann auch hier die Zahl von Kelchblättern, Blütenblättern und Staubfäden und deren gegenüberstehende oder versetzte Anordnung den jeweiligen Verhältnissen der darzustellenden Pflanze angepasst werden. Es wird dies
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Verschiebung in bezug aufeinander und in bezug auf die in den Blütenboden gesteckten oder mit der Blütenkrone verwachsene Staubgefässe n.
Für die Veranschaulichung von mit der Blütenkrone verwachsene Staubgefässen sind (Fig. 3) im Inneren der Blütenröhre u eine oder mehrere Reihen von kleinen Metallröhrchen oder Ösen ? vorgesehen, in die die Staubgefässe n gesteckt werden können. Die Länge der Staubgefässe lässt sieh durch Umknicken des Drahtes erreichen, aus dem der Staubfaden gebildet ist.
Durch das Besteekungsbeispiel nach Fig. 2 ist die Anordnung einer Winde dargestellt und durch das Beispiel nach Fig. 3 der Aufbau einer Fuchsia od. dgl.
Man kann z. B. durch Ausschaltung des Fruchtknotens c auch Blütenstände, wie Sonnenblume, Kornblume oder andere Eorbblütler, veranschaulichen, je nachdem, ob Röhren- und Zungenblütchen oder nur eines von beiden eingesteckt werden. Auch lassen sich eine grosse Anzahl von zygomorphen (zweiseitig symmetrischen) Blüten, wie z. B. Stiefmütterehen usw., darstellen, indem entsprechend geformte Blütenblätter verwendet werden.
Wo auf eine Gedrängtheit des Lehrmittels kein grosser Wert gelegt zu werden braucht, besteht die Möglichkeit, auch eine Anpassung an die natürlichen Grössen und Grössenverhältnisse der Vorbilder zu schaffen. Es wird dann eine grössere Anzahl von Einzelteilen vorgesehen, deren Ausbildung mit grösserer Genauigkeit der Natur nachgebildet wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Modellbaukasten für den Botanik-Fnterrieht, gekennzeichnet durch einen muldenförmigen Blütenbodenteil (d), eine gewölbte, mit durchgehenden Löchern (x) versehene Scheibe (e), einen Ring (g) und zwei Teile (0 und 1)) von der Form von Kugelabschnitten, aus welchen Teilen Blütenböden verschiedener Art zusammengestellt werden können.
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