AT122914B - Modellbaukasten für den Botanik-Unterricht. - Google Patents

Modellbaukasten für den Botanik-Unterricht.

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AT122914B
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Austria
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botany
flower
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model kit
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Friedrich R Ferle
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Friedrich R Ferle
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Nodellba. nkasten für den Botanik-Unterricht.   
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 (Fig. 7) und einen   ringförmigen   Teil   9   (Fig. 9) zu unterteilen, die gegeneinander verdrehbar sind, so dass der Ring g mit den   Einstecklöchern   für die Blütenblätter sowohl gegen den die   Einstecklöcher für die   
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 mit den Einstecklöchern für die Staubfäden sich verschieben lässt. Hiedurch werden in allen diesen Teilen eine grosse Anzahl von   Einstecklöchern   erspart. 



   Um den Aufbau der Blüte noch besser zeigen zu können, werden die Teile e und g zweckmässig aus zwei Hälften zusammengesetzt. Wie zur besseren Erläuterung in Fig. 11 gestrichelt dargestellt ist, können die Teile e und   9   auch derart zusammen verwendet werden, dass eine konkave Oberfläche entsteht. 



  Da die   Einstecklöcher   durchgehend sind, bleiben die Besteckungsmögliehkeiten dieselben wie bei Zusammenstellung zu einer konvexen Oberfläche. 
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 und eine Narbe   k zum   Stempel vervollständigt wird. 



   Zur Bildung von choripetalen (getrenntblumenblättrigen) Blüten werden hierauf gemäss Fig. 1 in den Rand des Teiles d mit Holz-oder Drahtstiel versehene Kelchblätter l, in den   ringförmigen   Teil   9   
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 (Fig. 11 und 2). Der Fruchtknoten h ist in diesem Fall   mittelständig, jedoch   ist es auch möglich, Blüten mit unterständigem Fruchtknoten zu bilden, bei denen der Fruchtknoten nicht oben auf dem hohlen Blütenboden sitzt, sondern sieh innerhalb eines vollen   Blütenbodens   befindet. 



   Um solche Verhältnisse veranschaulichen zu können, werden vor dem Einsetzen der in der zuletzt angegebenen Weise eingesetzten Teile g und e noch zwei mit einer Aussparung für den   Fruchtknoten   h 
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 denn die Einstecklöcher der Teile   9   und e sind durchgehend, so dass sie bei jeder Lage zur Verfügung stehen. 



   Zum Aufbau von sympetalen   (verwachsenblumenblättrigen)   Blüten wird auf den Rand des Blüten- 
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 Röhre s geschoben, auf deren oberen glatten Rand von innen her ein die Kelchblätter darstellender, ebenfalls etwas kegelig zulaufender Blattkranz t aufgeschoben wird, dessen Blattspitzen entweder waagrecht abstehen (Fig. 2) oder in der Richtung der   Kelehröhre   s verlaufen (Fig. 3). 



   In diesen Kelchbeeher s, t wird, bis zum   Blütenboden   herunterreiehend und sich gegebenenfalls 
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 Trichterstücken zusammengesetzt sein kann. Auf den oberen geraden Rand dieses Trichters u wird ein mit einem Falz versehener Blütenblattkranz v derselben Farbe aufgesetzt. 



   Bei Blütenmodellen dieses Aufbaues sind wieder verschiedene Möglichkeiten in der Ausbildung des Blütenbodens und in der Stellung des Fruchtknotens vorhanden. Ebenso kann auch hier die Zahl von Kelchblättern,   Blütenblättern   und Staubfäden und deren gegenüberstehende oder versetzte Anordnung den jeweiligen Verhältnissen der darzustellenden Pflanze angepasst werden. Es wird dies 
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 Verschiebung in bezug aufeinander und in bezug auf die in den Blütenboden gesteckten oder mit der Blütenkrone verwachsene Staubgefässe n. 



   Für die Veranschaulichung von mit der Blütenkrone verwachsene Staubgefässen sind (Fig. 3) im Inneren der Blütenröhre   u   eine oder mehrere Reihen von kleinen   Metallröhrchen   oder   Ösen ?   vorgesehen, in die die Staubgefässe n gesteckt werden können. Die Länge der Staubgefässe lässt sieh durch Umknicken des Drahtes erreichen, aus dem der Staubfaden gebildet ist. 



   Durch das Besteekungsbeispiel nach Fig. 2 ist die Anordnung einer Winde dargestellt und durch das Beispiel nach Fig. 3 der Aufbau einer Fuchsia od. dgl. 



   Man kann z. B. durch Ausschaltung des   Fruchtknotens   c auch Blütenstände, wie Sonnenblume, Kornblume oder andere   Eorbblütler,   veranschaulichen, je nachdem, ob   Röhren- und Zungenblütchen   oder nur eines von beiden eingesteckt werden. Auch lassen sich eine grosse Anzahl von zygomorphen (zweiseitig symmetrischen) Blüten, wie z. B.   Stiefmütterehen   usw., darstellen, indem entsprechend geformte Blütenblätter verwendet werden. 



   Wo auf eine Gedrängtheit des Lehrmittels kein grosser Wert gelegt zu werden braucht, besteht die Möglichkeit, auch eine Anpassung an die natürlichen Grössen und Grössenverhältnisse der Vorbilder zu schaffen. Es wird dann eine grössere Anzahl von Einzelteilen vorgesehen, deren Ausbildung mit grösserer Genauigkeit der Natur nachgebildet wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Modellbaukasten für den Botanik-Fnterrieht, gekennzeichnet durch einen muldenförmigen Blütenbodenteil (d), eine gewölbte, mit durchgehenden Löchern (x) versehene Scheibe (e), einen Ring (g) und   zwei Teile (0   und   1))   von der Form von Kugelabschnitten, aus welchen Teilen Blütenböden verschiedener Art zusammengestellt werden können. 
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Claims (1)

  1. haltenden Teile (d, g, e) des Blütenbodens derart in bezug aufeinander verdrehbar sind, dass die jeweils zu benutzenden Einstecklöcher der Blütenbodenteile (d, g, e) eine bestimmte Lage zueinander erhalten.
AT122914D 1930-03-17 1930-03-17 Modellbaukasten für den Botanik-Unterricht. AT122914B (de)

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