AT122546B - Spitzenformvorrichtung für Zigarren. - Google Patents

Spitzenformvorrichtung für Zigarren.

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AT122546B
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    SpitzeuforiMvorrichtung fitr   Zigarren. 
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   mässigkeiten   der Zigarre nicht folgen kann. Die Zigarren sind aber an der Spitze und der Schulter etwas voneinander verschieden. Daher legen die Spitzenformer der bekannten Art das Deckblatt nicht glatt auf die Zigarren auf, wenn Abweichungen in der Spitzenform vorhanden sind. Die Erfindung bildet nun eine   Spitzenformvorrichtunl1   aus einer kegelförmigen, aus biegsamem Draht hergestellten Schraube, welche die Spitze der Zigarre in bekannter Weise drehbar fasst, und dabei   erfindungsgemäss   nachgiebig allen Abweichungen der Zigarre folgen kann, um so das Deekblatt glatt auf die Zigarre auf-   zulegen.   



   Die Zeichnung veranschaulicht die Spitzenformvorrichtung nach der Erfindung in beispielsweisen Ausführungsformen. 



   Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform der Vorrichtung in Seitenansieht, teilweise im Längsschnitt, und Fig. 2 einen Längsschnitt in grösserem   Massstab.   Fig. 3 gibt eine andere Ausführungsform in gleicher Darstellung wieder und Fig. 4 und 5 sind Ansichten der kegelförmigen   Drahtschraube   auf der Zigarrenspitze. 



   Die Deckblätter der Hälfte der fertigen Zigarren sind auf dem Wiekel   rechtsgängig   spiralförmig aufgewunden, während die andere Hälfte in entgegengesetzter Richtung aufgewunden ist. Das kommt daher, dass der Stoff für die Deekblätter aus der   reehten   und linken Seite vom Hauptstamm des Tabakblattes genommen wird. Werden die Deckblätter aus dem Tabakblatt geschnitten, dann müssen sie so um die Zigarrenwiekel gelegt werden, dass die kleinen Zweigrippen in der Längsriehtung des Tabakwickels liegen. Daher müssen die biegsamen Spitzenformer nach der Erfindung auch rechts-und linksgängig sein, da sie in der Richtung umlaufen müssen, in der das Deekblatt um die Zigarre gewickelt ist, und auch weil die   Drahtsehraube   des Spitzenformers beim Drehen vom Zigarrenende naeh ihrem Mittelstück hinläuft.

   Wird eine solche kegelförmige Schraube auf der Zigarre gedreht, dann sucht sie sich gegen den Umfang zu öffnen und so eine mehr oder weniger leichte Berührung mit der Zigarre herbeizuführen, entsprechend dem Grad der Nachgiebigkeit des Sehraubendrahtes. Die Schraube ist ein wenig enger hergestellt als wenn sie genau auf eine fertige Zigarre bestimmter Gestalt passen wurde. Das geschieht, um zu verhüten, dass keine Zigarre der Form, für welche die Vorrichtung bestimmt ist, zu klein ist, um erfolgreich geformt zu werden. Demnach treten alle Ungleiehmässigkeiten in den Weg des Formers, und die Nachgiebigkeit der Schraube   ermöglicht   ihr, sich auszudehnen. 



   Bei der Ausführung nach den Fig. 1 und 2 ist die Welle 6 der Formvorrichtung in den Armen 7 eines Halters 8 gelagert, der am Rahmen der (nicht gezeichneten) Zigarrenmasehine angebracht ist. 



  Die Welle 6 wird durch ein Kegelrad 9 angetrieben, das mit einem Kegelrad 10 auf einer lotrechten Welle 11 in Eingriff ist. Die Welle 11 ist im Halter 8 gelagert und wird von einer Treibwelle der Zigarrenmaschine angetrieben. Einer der Arme 7 des Halters 8 ist mit einer feststehenden   Büchse. M ausgerüstet.   die aus dem Arm 7 vorragt und einen Rahmen   J   zur Unterstützung der zu formenden Zigarre C trägt. Die Welle 6 ist an ihrem vorderen Ende mit einem axialen   Schlitz-M versehen,   der in eine mittlere Bohrung 15 der Welle ausläuft (Fig. 2). In dieser Bohrung liegt lose ein Mittelstück   17,   das sieh gegen die Zigarrenspitze stützen kann, um die Verschiebung des Deckblattes auf der Zigarre an ihrem äussersten Ende zu verhindern.

   Das Mittelstüek 17 hat einen Schaft 16, der in der Bohrung 15 liegt und vom einer im Schlitz 14 liegenden Feder 18 in seiner Stellung festgehalten wird. Die Feder 18 ist an den Stellen 19 

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 EMI2.1 
 Das Mittelstück 17 ist aber nicht gezwungen mit der Welle 6 umzulaufen. 



   Die kegelförmige   Schraube 21,   die den eigentlichen Spitzenformer bildet, ist aus biegsamem Draht hergestellt und durch   Schweissen   oder Löten an einer ringförmigen Schulter   22   der   Buchse 25   befestigt. 
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 ist   rechts-oder linksgängig gewunden, entsprechend   dem auf die Zigarre zu wickelnden Deckblatt. Das Ende der letzten Windung der Schraube ist   abgeflaeht   und in einen kleinen   Einschnitt : ? 5   der vorhergehenden Windung eingesetzt (Fig. 3) und dort   angeschweisst   oder angelötet. Daher bietet das Ende der Schraube der eintretenden Zigarre   eine glatte zusammenhängende Oberfläche   dar.

   Wird eine Zigarre in den Spitzenformer eingesetzt, so dass ihre Spitze auf das   Mittelstück   17 trifft, dann wird dieses durch die Reibung der angedrÜckten Zigarre festgehalten und nur die Schraube 21 allein dreht sich um die Zigarre. 



   In Fig. 3 ist eine andere Ausführungsform der Vorrichtung veranschaulicht, bei der die Welle 6 und die Feder 18 in dem Schlitz 14 wie bei der   Ausführung   nach Fig. 2 wieder vorhanden sind. Die 
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 aufweist, in den die Feder 18 greift. Die Feder 18 verbindet daher den Schaft 26 mit der Welle 6 und beide Teile drehen sieh um die eingeführte Zigarre. Die Büchse   23   dient in diesem Falle nur als Ansehlag, der die Welle 6 entgegen dem Druck der Zigarre gegenüber dem   Rahmen. M   vor   Längsverschiebung   sichert. 



   In Fig. 4 und   5   ist die Wirkung der Schraube veranschaulicht, die sich selbsttätig den   verschie-   
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 letzte oder äussere Windung der Schraube ist mit der Zigarre in Berührung. Die Spitze der Zigarre befindet sieh dagegen in gewissem Abstand vom Mittelstück der Schraube. Wird die Zigarre, wie der Pfeil in Fig. 5 andeutet, in den Spitzenformer gedrückt, dann verkürzt sieh die Sehraube   ?     ? 1 infolge   ihrer Biegsamkeit in axialer Richtung, indem ihre Windungen aneinandergedrüekt werden, bis die Zigarrenspitze das   Mittelstück. ? 7 berührt.   In dieser Stellung ist dann die Zigarrenspitze mit dem Spitzenformer auf seiner ganzen   Oberfläche   in Berührung.

   Die fertige Zigarre erhält auf diese Weise ein besseres Aussehen, als wenn sie nur mit einem schlecht passenden starren Spitzenformer fertiggestellt wird. 



   Wird das freie Ende des Sehraubenschaftes 26 mit einem Knopf oder Handgriff 29 versehen   (Fig.     4),   dann kann die Vorrichtung auch als Spitzenformer für Handbetrieb verwendet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Spitzenformvorriehtung für Zigarren, gekennzeichnet durch eine kegelförmige, aus biegsamem Draht bestehende Schraube, die in an sich bekannter Weise drehbar die Spitze der Zigarre zu fassen und nachgiebig den   Unregelmässigkeiten   der Spitze und Schulter einer Zigarre zu folgen vermag und so das Deckblatt der Zigarre glättet.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehung der Drahtschraube durch eine Welle und durch einen mit der Welle umlaufenden Teil bewirkt wird, an dem die Schraube befestigt ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Mittelstück, das sieh gegen die Zigarrenspitze in der Drahtsehraube legen kann, wobei sieh das Mittelstück mit der Schraube oder auch nicht drehen kann.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraube am Mittelstüek befestigt ist, das von der Welle gehalten wird und mit ihr umläuft. EMI2.5 an einer kreisförmigen Schulter einer auf der Welle befestigten Büchse angeschlossen ist, wobei das Mittelstück von der Welle gehalten wird, sieh aber auf ihr drehen kann.
AT122546D 1929-07-01 1929-07-01 Spitzenformvorrichtung für Zigarren. AT122546B (de)

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