AT122285B - Vorrichtung zum autogenen Schneiden von Löchern. - Google Patents

Vorrichtung zum autogenen Schneiden von Löchern.

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AT122285B
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AT
Austria
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oxygen
valve
valves
hole
plate
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Hans Greggersen
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Hans Greggersen
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Description


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   Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum autogenen Schneiden von Löchern. 



  Das Wesen der Erfindung beruht darauf, die für den Schneidvorgang erforderliche Bedienung der Ventile derart voneinander abhängig zu machen, dass einerseits die Aufeinanderfolge der 
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 wenig zeitraubend ist. Um dies zu erreichen, sind die für den Schneidprozess notwendigen
Ventile serienweise geschaltet und werden durch eine mit Nocken beaufschlagte Schaltwalze betätigt. Nach dieser Anordnung können auch noch weitere, nicht für den Schneidprozess als solchen, wohl aber für die gesamte Anordnung notwendige Vorrichtungen betätigt werden. 



   Ein weiterer wesentlicher Unlerschied der vorliegenden   Vorrichtung gegenüber ändern   für das Schneiden von Löchern bestimmten Vorrichtungen besteht darin. dass dieselbe nicht mittels irgendwelcher Befestigungsorgane an den Werkstücken befestigt wird, sondern mit einer
Platte versehen ist, die mittels   d. es   zur Verfügung stehenden Sauerstoffes evakuiert wird. Die   Evakuierung wird zunächst   in an sich bekannter Weise durch irgendein Druckmittel und einen geeigneten Injektor erzeugt. Dann wird der auf diese Weise evakuierte Raum durch plötzliche   Vergrösserung   seines Volumens noch mehr evakuiert.

   Hiedurch wird. nämlich   ermög-   licht, die Maschine auch zum   Lochschneiden   auf ebenen   Werkstücken, wie beispielsweise  
Schiffswandungen od. dgl., zu verwenden. Auch die Betätigung der für das Evakuieren not- wendigen Ventile kann bequem von der   Schaltwalze   aus geschehen, ohne dass ein Fehlgriff bei der Betätigung entstehen könnte. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht, u. zw. zeigt : Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig.. 2 einen Grundriss, Fig. 3 einen Querschnitt durch die
Grundplatte, Fig. 4 das Zahnsegment mit Hebel. 



   Die Vorrichtung besteht aus einem Ständer   (t,   der ein Auf-und Abstellen der Brenner b und c in an sich bekannter Weise gestattet. b ist der Brenner zum Vorwärmen und Durch- schlagen und c der Brenner zum Schneiden. Die Brenner bund c sind an einem Pantographen d befestigt. Sie führen dieselbe Bewegung wie der von der Hand betätigte Bolzen e in dem jeweiligen   Übersetzungsverhältnis   aus. An dem   Bolzen (, ist   eine verstellbare Kurbel ei, die mit einer Massteilung versehen ist, angebracht.

   Sobald die Kurbel auf einen bestimmten Radius eingestellt ist und um den Drehpunkt e2 bewegt wird, führen die Brenner   bund c   dieselbe Kreisbewegung aus, u. zw. werden entsprechend dem Radius   e2 his   e und dem Übersetzungsverhältnis des Pantographen   kreisrunde   Löcher geschnitten. 



   Wird nun der Hebel ei. der mit einer Masseinteilung versehen ist. verkürzt, so wird dadurch der Bolzen e zum Drehpunkte   e2   verschoben, die Gelenkhebel des Pantographen auseinandergedrückt-also das   Stück   e bis ri kleiner-und dadurch der auszuschneidende Lochradius verkleinert. 



   Soll der Apparat auf ein auszuschneidendes Loch eingestellt werden und der Mittelpunkt ist angekörnt, so legt man die ganze Vorrichtung in der Weise an, dass die heruntergeklappte Zentriervorrichtung f in den angekörnten Mittelpunkt f1 des zu schneidenden Loches liegt. Es steht jetzt gemäss Fig. 2 und 4 der Durchschlagbrenner b auf Lochmitte. Beim Herüberstellen 

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 Lochmitte gestellt, aber nur, wenn das Zahnradsegment   9   mit der abgeflachten Seite an der Zahnung des Segmentes   h   bewegt wird.

   Die ganze Vorrichtung ist so ausgerichtet, dass, wenn die Zentriervorrichtung auf Lochmitte eingestellt ist, auch immer die Brenner durch den   Radius a-b   einen Bogen durch Lochmitte schlagen. aber nur, wenn das   Zahnradsegment.'/   mit der abgeflachten Seite an dem Segment A läuft. Das Zahnradsegment   ti   sitzt fest an dein Bolzen e2 und dem Kurbelhebel ei und dreht sich in dem schwenkbaren Hebel. der in   ri   gedreht wird. Wird nun der   Führungsbolzen ?   um den Punkt e2 gedreht, so machen die Brenner   b   und c dieselbe Bewegung, in diesem Falle eine kreisförmige, mit.

   Damit   nun   nicht von Lochmitte aus bis zur Peripherie des zu   schneidenden Loches geschnitten   zu werden braucht, kann durch Verschieben des Zahnradsegmentes   9   der Durchschlagbrenner b so eingestellt werden, dass er ein   Stück   von der Peripherie nach dem Mittelpunkt hin   anfängt durch-   
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 Schablone umfahren werden. so dass entsprechend die Brenner b und c dieselbe Bewegung ausführen und anstatt runde Löcher auch andere Ausnehmungen geschnitten werden können. 



   Es war bereits erwähnt, dass das Wesen der Erfindung zur Hauptsache in der   Schaltung   der für den Schneidprozess wie auch für die Betätigung der gesamten Vorrichtung notwendigen Organe liegt. 



   Die Zeichnung zeigt, wie die Säule   ss   mit den Brennern bund c auf der Platte montiert ist, welche an ihrem unteren Rand einen   Gummiring'i1 aufweist.   Die Platte i ist hohl ausgeführt und trägt im Innern eine Membrane   13.   



   Der Hohlraum, der beim Aufsetzen der Vorrichtung auf   das Werkstück durch   den Rand 
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 til    und schliesslich   mit einer Leitung i5 und einem   Injector ira   in Verbindung. Dieser Injektor steht seinerseits mit einem Sauerstoffventil k in Verbindung. Die Ventile als solche sind in zwei Reihen geschaltet, u.   zw.   steht die eine Reihe k1. k2, k3 mit der Sauerstoffleitung k1 
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  Auf der Gegenseite war bereits das Ventil i4. das kein Gasventil ist. als   Luftdurehgang- :-   ventil an dem Injektor i angeschlossen. Es muss das Ventil i7 als Gaszuführungsventil für die   Vorwärmedüse   dienen. Es können naturgemäss auch noch andere für bestimmte Zwecke vorgesehene Ventile vorhanden sein. So ist beispielsweise beim Ausführungsbeispiel das Ventil i8 dafür gedacht. heim Lüften einen Gasstrom über eine Leitung k3 in die Zentriervorrichtung zu senden. aus deren Spitze der Gasstrom ausströmt. Durch Anlegen der   Zentriervorrichtung   an einen schwachen Glühdraht kann diese Gasflamme entzündet und dann zum Zünden Verwendung finden. Es kann auch eine geeignete   Induktionszündung   vorgesehen sein. 



   Weiterhin kann durch die Schaltwalze l ein Organ   beeinflusst werden, welches den   Rundschnitt steuert, indem beispielsweise ein Uhrwerk   mechanisch   ein-oder ausschaltet oder 
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   Es sei noch bemerkt. dass die Membrane i3 nach erfolgtem Evakuieren des unter ihr befindlichen Raumes durch einen Hebel n, der umsteckbar an einer Achse n1 befestigt ist. angehoben wird, wodurch der Raum noch mehr evakuiert wird, so dass der Apparat unbedingt fest am   Werkstück haftet.   Die Saugplatte i ist zweckmässig auswechselbar mit dem Apparat zu verbinden. um je nach dem zu lochenden   Werkstück einen ovalen,   runden, eckigen. planen oder gewölbten Fuss usw.   zu verwenden.   
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 Loches gedrückt wird. 



   Die Zentriervorrichtung 'wird in die   Lage l heruntergeklappt   und in das   gekörnte lochai   eingesetzt. Danach wird die Grundplatte i auf das   Werkstück   aufgesetzt und die Schaltwalze 1 um ein Stück gedreht. Dabei öffnen sich die zuständigen Nocken, beim Ausführungsbeispiel das Ventil   k   und das Ventil i4. Dadurch trilt der Sauerstoff unter Druck aus dem Venlil k 

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 über einen Injektor i6 und eine noch zu behandelnde Leitung o ins Freie. Der Sauerstoff reisst über die Leitung p das   ebenfalls geöffnete Ventil   und die   Leitung   aus der Platte   i   die Luft heraus.   Eine Leitung i2, welche   mit einem Evakuiermeter r verbunden ist, wird dabei ebenfalls evakuiert.

   Man kann den Grad der Evakuierung ablesen. Durch Weiterdrehen der Walze werden die Ventile   kund     i. 1 geschlossen.   Sodann wird mittels Hebels   n   die Membrane i3 angehoben, wodurch der Innenraum der Platte i noch mehr evakuiert wird und die 
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 Ventils und speist den Durchschlagbrenner b mit Sauerstoff'und die eingestellte Stelle wird durchschlagen. Danach wird durch Betätigen des Zahnsegmentes g der Brenner c über die   Durchschlagstelle   des zu schneidenden Loches geschwenkt, worauf dann der Schnitt zur Peripherie durch Schwenken und darauf der Rundschnitt durch Drehen der Kurbel e erfolgt. 



   Ist das Loch ausgeschnitten, so wird die Walze wieder weitergedreht, worauf auch die letzten Ventile geschlossen und dadurch beide Brenner bund c frei von Sauerstoff bzw. 



  Gas werden. 



   Bei einer letzten Drehung der Schaltwalze wird das Ventil i, 1 noch einmal gelüftet und dadurch der Innenraum der Platte i mit der Aussenluft in Verbindung gebracht. Demgemäss wird die Vorrichtung wieder von dem Werkstück frei und kann mit der Zentriervorrichtung/ auf den Körner des nächsten zu schneidenden Loches eingestellt werden. Da nun die Brenner durch das zuvor geschnittene Loch warm geworden sind, kann der zur Evakuierung der Grundplatte verwendete Sauerstoff einer Leitung o   zugeführt werden,   die in der Nähe der Brenner endet und diese während des Festsaugens der   Vorrichtung   am Werkstück kühlen. 



   Die ganze Vorrichtung ist zur bequemen Handhabung mit einem oder mehreren Handgriffen versehen, die beliebig angeordnet sein können. 



   Die Wirkungsweise der Ventile ist kurz folgende : Nachdem die Luft aus der   Saug'platte/'   herausgesaugt ist und das Entlüftungsventil t wieder geschlossen ist. erhält der Durchschlagbrenner Gas und Sauerstoff zum   Vorwärmen   und darauf Sauerstoff zum Durchschlagen, während die beiden ersteren Ventile sich schliessen. Nach erfolgtem Schwenken erhält der Schneid- 
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  Nur das   Entlüftungsventil/. t wird   wieder geöffnet und die Platte ist frei. Der   Durchschlag-   brenner ist mit nur einer Düse versehen und lässt einerseits eine gasarme Mischung zum   schnellen Vorwärmen und   anderseits unmittelbar darauf den Sauerstoff zum Durchschlagen durch. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Vorrichtung zum autogenen Schneiden von Löchern, dadurch gekennzeichnet, dass neben den für die Speisung des Durchschlag- und Schneidbrenners (b und c) notwendigen Ventilen noch weitere Ventile vorgesehen sind. die das Befestigen und Loslösen der Vorrichtung am bzw. vom   Werkstück   und das Zünden des Brenners (b) in richtiger Aufeinanderfolge ermöglichen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass alle zur Betätigung der Vorrichtung notwendigen Ventile und Organe durch Drehen einer einzigen Schaltwalze (ll im Sinne der Arbeitsweise zwangläufig beeinflusst werden.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zu beiden Seiten der Schalt- EMI3.3 denen Saugplatte (i) dient, indem letztere mit dem Ventil jj einerseits und einem Injektor (i6) anderseits in Verbindung steht. welch letzterer mit Sauerstoff gespeist, die Luft aus der Platte ('i) herausreisst.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet, dass die Saugplatte () auswechselbar für verschiedene Profile und Wölbungen des Arbeitsstückes ausgebildet werden kann.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Schaltwalze Nocken vorgesehen sind, die das Gas und den Sauerstoff für die Gasdüse während des Durchschlagens abstellen.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet. dass der Kurbelhebel (e1) für die Betätigung des Pantographen. für die Einstellung auf verschiedene Lochradien vor-und feststellbar angeordnet und mit einer Masseinteilung versehen ist.
AT122285D 1928-06-05 1929-03-16 Vorrichtung zum autogenen Schneiden von Löchern. AT122285B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2564364A (en) * 1946-02-05 1951-08-14 Commercial Shearing Apparatus for trimming spherical segments

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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