AT122213B - Anordnung zur selbsttätigen Ruf- und Besetztkontrolle von Hochfrequenztelephoniegeräten. - Google Patents

Anordnung zur selbsttätigen Ruf- und Besetztkontrolle von Hochfrequenztelephoniegeräten.

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AT122213B
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AT
Austria
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call
dynamo
low
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Inventor
Paul Taetz
Original Assignee
Telefunken Gmbh
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Anordnung zur selbsttätigen Ruf- und Besetztkontrolle von Hoehfrequenztelephonie- 
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Für Hoehfrequenztelephonie in Betrieben von   Elektrizitätswerken   ist es von besonderer Wichtigkeit, jederzeit der vollständigen Betriebsbereitschaft der   Telephoniegeräte sicher xu sein.   



   Bisher waren die Anordnungen so getroffen, dass verschiedene Hochfrequenzgeräte, beispielsweise 
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   anschlussanlage   zusammengefasst wurden. Durch Abheben des Tischapparates und durch Bedienung der Wahlscheibe des Tischapparates konnte jeder Teilnehmer dieser Hoehfrequenzselbstanschlussanlage einen anderen beliebig rufen. Der vollzogene Ruf wurde erst wahrnehmbar, wenn der gerufene Teilnehmer durch Bedienung seines Tischapparates das Gespräch aufnahm. Bis dahin vergeht nun aber häufig eine grosse Zeit, vor allem dann, wenn der gerufene Teilnehmer beispielsweise andere Dienst-   obliegenheiten auszuführen hat. Der rufende Teilnehmer bleibt im Ungewissen, ob sein Ruf beim gerufenen   Teilnehmer tatsächlich angelangt ist oder ob eventuell der Telephonieapparat nicht in Ordnung ist. 



   Die vorliegende Erfindung bezweckt, dem in dieser Ungewissheit liegenden Betriebsmangel abzu- 
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 einer   Hochfrequenzselbstanschlussanlage   erhält also dadurch vollständig-den Charakter einer Niederfrequenzselbstanschlussanlage, in der ja auch der rufende Teilnehmer durch Übermittlung von Freiund Besetztzeichen über die   Ansehlussmoglichkeiten   vollständigen Aufschluss erhält. 



   Der   Erfindungsgegen'tand   ist im beiliegenden Bilde näher erläutert. Das Bild stellt die prinzipielle 
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 und einem Sender S, die einerseits über einen   Leitungsübertrager Ci   mit der Hochfrequenzfernleitung L, anderseits beispielsweise über einen   DlfferentialÜbe1trag-er   U2 mit dem   Niederfrequenzteilnehmer   (z. B. 



  Tischapparat) übre die Niederfrequenzsprechadern Lv Lb verbunden sind. An Stelle der Verwendung einer Hochfrequenzfernleitung L kommt natürlich auch die Anschaltung einer Antenne oder gesonderter Antennen für Sender und   Empfänger   in Frage. Die Kondensatoren C stellen   Rufsperrkondenatoren   und ihre Nachbildungen, N die Nachbildung für den Niederfrequenzteilnehmer dar. 



   An dem Empfänger sind selbstverständlich Ruf- und Besetztzeichenanordnungen (R bzw. B) 
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 gestellten   Hochfrequenzgerätes   den Empfänger E erreichen. Das Besetztzeichenrelais B spricht an. wenn innerhalb der Hochfrequenzselbstanschlussasnlage ein anderes Gespräch stattfindet und dadurch weitere blockiert weiden   müssen.   Bei Rufauslösung durch R wird natürlich B abgeschaltet (Ruhekontakt r). 



   An den Sender S sind unter anderem auch die Kontakte angeschlossen, durch die er in Betrieb gesetzt werden kann. 



   Die Inbetriebsetzung des Senders erfolgt selbstverständlich dann, wenn eine Sprechstelle des Gerätes zu sprechen wünscht, wenn also z. B. beim Abheben des Mikrotelephons des Teilnehmers die 
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 wird der Kontakt al am Sender betätigt und dieser dadurch für den Spreehverkehr verfügbar gemacht. 



  Der Empfänger   E   muss ja, zu mindestens teilweise, dauernd betriebsbereit sein, um auftreffende Anrufe verarbeiten zu können. 



   Im Sinne der Erfindung erfolgt die Inbetriebsetzung des Senders S nicht nur dann, wenn ein   Niederfrequenzteilnehmer   des   Hoehfrequenzgerätes   zu sprechen wünscht, sondern auch dann, wenn dieses   Hoehfrequenzgerät   von der Hoehfrequenzseite (L) aus gerufen wird, in welchem Falle ja das Rufrelais R anspricht und durch seinen   Kontakt 1'1   den Sender S in Betrieb setzt. 
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 dieses gerufenen Gerätes auf, gelangt weiter zum rufenden Hochfrequenzteilnehmer und kann dort durch   Relaisauslösung   in an sich bekannter Weise das Eintreffen des Rufes im gerufenen Gerät automatisch rückmelden. 



   Die Anordnung kann aber auch so getroffen werden, dass dem   rufenden Hochfrequenzgerät   die Einschaltung des gerufenen   Gegengerätes durch Niederfrequenzzeichen   gemeldet wird, die den Sender S modulieren. Der Niederfrequenzerzeuger für die Rufkontrollzeichen ist in dem Bild beispielsweise mit F bezeichnet und wird an geeigneter Stelle angeschaltet, sobald R anspricht und der über   Lm     Lb   ange- 
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 moduliert ihn und gelangt so weiter zum rufenden Hochfrequenzteilnehmer über die   Hoehfrequenz-   fernleitung L. 
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 benutzt werden, die dem   Hochfrequenzgerät   die erforderlichen Spannungen liefert, und deren Wechselstromkomponente, z. B. über einen Kondensator oder Transformator entnommen werden kann.

   Als Rufkontrollzeichen können natürlich auch die   Weckerströme   benutzt werden, die bei Auslösung des Rufrelais R zur   Niederfrequenzsprechstelle   weitergeleitet werden. 



   Bei   Auslösung des Besetztzeichenrelais   B kann durch einen Arbeitskontakt b ein niederfrequentes Besetztzeichen durch den Signalstromerzeuger G zu einer rufenden   Niederfrequenzsprechstelle   des Hochfrequenzgerätes weitergesandt werden. Die niederfrequenten Besetztzeichen können ebenfalls den Oberschwingungen der Gleichstromdynamo des   Hochfrequenzgerätes   entnommen werden. 



   Für   Rufkontroll-und Besetztzeichenströme   kann selbstverständlich auch derselbe Wechselstromerzeuger benutzt werden und die erforderliche Unterscheidung zwischen ihnen durch periodische Unterbrechung vorgenommen werden, wie es z. B. in   Niederfrequenzselbstanschlussanlagen   üblich ist, so dass beispielsweise dauernder Summerton Besetztzeichen, unterbrochener Summerton Freizeichen bedeuten. 



   Das Schaltungsbeispiel kann in beliebiger Weise abgeändert werden im Rahmen der Erfindung, die ja dadurch grundsätzlich gekennzeichnet ist, dass bei vollzogenem Ruf im   Empfänger   E der Sender S selbsttätig in Betrieb gesetzt und dadurch für die Rückgabe von   Rufkontroll-und Besetztzeichen   verfügbar gemacht wird. Es ist z. B. belanglos, in welcher Weise die Auslösung des   Hochfrequenzgerätes   nach beendetem Gespräch vorgenommen wird. 



   Die Rückmeldung von Besetztzeichen erseheint dann notwendig, wenn an ein   Hochfrequenzgerät   
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 einzelner   Hoehfrequenzgeräte untereinander, sondern vor   allem dann, wenn es sich um den Zusammenschluss verschiedener   Hoehfrequenzselbstanschlussanlagen   oder von   Hochfrequenzselbstanschlussanlagen   und 
 EMI2.5 
 
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anordnung zur selbsttätigen Ruf-und Besetztkontrolle von   Hoehfrequenztelephoniegeräten,   dadurch gekennzeichnet, dass unter Verzicht auf einen besonderen Sender für diese Kontrollmeldungen mit einer besonderen Welle auf der gerufenen Station der Telephoniesender mit seiner normalen Welle 
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Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückmeldung durch niederfrequente Modulation des Senders erfolgt, wobei die Modulationsfrequenz entweder den Obersehwingungen der die Betriebsgleichspannungen für das Hochfrequenzgerät liefernden Dynamo oder direkt dem Rufstrom oder aber auch besonderen Signalstromerzeugern z. B. Summer, Polwechslern oder Selbstunterbrechen entnommen wird.
    3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Besetztzeichen des Hochfrequenz- EMI2.7 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 oder aber auch den Oberschwingunen der die Gleichspannungen für das Hochfrequenzgerät liefernden Dynamo entnommen werden.
    4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei gleichzeitiger Entnahme der Rufkontroll- und Besetztzeichenströme aus den Oberschwingungen der die Gleichspannung für das Hochfrequenzgerät liefernden Dynamo oder aus einem einzigen Signalstromerzeuger die Unter- scheidung beider Signalströme durch periodische Unterbrechung nach Art der Signalströme eines gewöhnlichen Niederfrequenzselbstanchlussamtes erfolgt. EMI3.2
AT122213D 1927-10-17 1928-09-19 Anordnung zur selbsttätigen Ruf- und Besetztkontrolle von Hochfrequenztelephoniegeräten. AT122213B (de)

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