AT122152B - Selbstanschluß-Fernsprech-Tichstation. - Google Patents

Selbstanschluß-Fernsprech-Tichstation.

Info

Publication number
AT122152B
AT122152B AT122152DA AT122152B AT 122152 B AT122152 B AT 122152B AT 122152D A AT122152D A AT 122152DA AT 122152 B AT122152 B AT 122152B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
station
base
self
housing
cap
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Soldan
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT122152B publication Critical patent/AT122152B/de

Links

Landscapes

  • Telephone Set Structure (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Selbstanschluss-Fernsprech-Tischstation. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine   Fernsprecl1tischstation fÜr Selbstanschlnss.   Der Aufbau einer derartigen Station stellt eine Reihe von Aufgaben dar, die in einem scheinbaren Widerspruch zueinander stehen. Diese Aufgaben bestehen im wesentlichen in der besonderen Anordnung der   Nummernscheibe   (Wahlseheibe) und des   Mikrotelephons   mit Rücksicht auf eine betriebsmässig   möglichst   bequeme Handhabung. Sodann müssen die einzelnen Bestandteile der Station bei guter Zugänglichkeit und leichter Montage raumsparend angeordnet sein. Auch muss das Verhältnis der Abmessungen der   Standfläche   der Station und die Auflagehöhe des Mikrotelephons in zweckdienlicher Weise den Betriebsbedingungen Rechnung tragen.

   Die Station soll ferner ein nur geringes Gewicht   und gefälliges Aussehen   haben und schliesslich besteht eine der wesentlichsten Bedingungen in der Herabsetzung der Herstellungskosten solcher Stationen. 



   Insbesondere ist der Forderung der guten   Raumausnutzung   bisher noch wenig Rechnung getragen. 



  Es gibt zwar bereits Ausführungen, die einen gedrängten Aufbau aufweisen. Dieser Vorteil ist jedoch 
 EMI1.1 
   Zugänglichkeit   der inneren Einzelteile für die betriebsmässige Wartung oder durch das   ungünstige   Verhältnis der Hauptabmessungen für die Station, indem bei kleiner   Standfläche   eine verhältnismässig grosse Höhenlage für das Mikrotelephon vorgesehen ist. 



   Die vorliegende Erfindung stellt nun eine   besonders glückliche Lösung der geschilderten Aufgaben   dar, indem sie die   hauptsächlichsten   Bedingungen gleichzeitig erfüllt, was erfindungsgemäss insbesondere dadurch erreicht wird, dass die Spulen und Glockensehalen des Weckers flach in waagreehter Lage auf einem in beiden Richtungen gemäss ihren Dimensionen bemessenen Sockel bzw. einer Bodenplatte und in dem noch verbleibenden freien Raum zu beiden Seiten der Weckerspule der Kondensator und gegebenenfalls die Induktionsspule und die Klemmenleiste angeordnet sind und unmittelbar über dem Wecker in der Kappe die   Wahlscheibe   samt ihrem Kontaktwerk gelagert ist. Durch diese Anordnung wird der Gesamtraumbedarf der Station verringert und ihre Standfestigkeit erhöht.

   Der Gehäusesockel bildet bei getrenntem Zusammenbau der einzelnen Apparate einen in sich abgeschlossenen Teil, der alle diejenigen Apparate enthält, die auch für den Handbetrieb erforderlich sind. Die   Gehäusekappe   ist dagegen lediglich mit dem Mikrotelephonträger und dem Nummernschalter versehen, so dass je nachdem, ob eine Kappe mit oder eine ohne Nummernschalter auf den Gehäusesockel aufgesetzt wird, die Station ohne jede sonstige Änderung sowohl für   Selbstanschluss- als auch   für Handbetrieb benutzt werden kann. 



   Fig. 2 ist ein Querschnitt durch die Station der Fig. 1, ohne   Sehneidung   des Nummernsehalters. 



  Fig. 3 ist eine Unteransicht der Station bei abgenommener   Bodenabdeekplatte. Fig. 4 vpranchaulicht   im Querschnitt eine andere   Ausführungsform   der Erfindung. 



   In den Ausführungsformen ist das Mikrotelephon nicht gezeigt, da es für das Verständnis der Erfindung ohne Belang ist. 



   Wie insbesondere die Fig. 1 und 2 der Zeichnung erkennen lassen, hat die Station eine nur geringe 
 EMI1.2 
   Nummernsehalter   b erzielt wird. Der Sockel   c   der Station ist von rechteckiger Gestalt. Er dient zur Aufnahme des Weckers a, des Kondensators d, der Induktionsspule e und der   Anschlussleiste/'.   Die Grösse 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 des Sockels c kann infolge der   Gesamtanordnung   der genannten Einzelapparate durch die Ausmasse des Weckers a bestimmt werden. In der Fig. 3 ist diese Apparatanordnung gezeigt. An der einen Seite des Weckersystems a befindet sich der Kondensator d und an der andern Seite die Anschlussklemmenleiste f und die Induktionsspule e. Die flache Lage des Weckers a gestattet daher, wie die Zeichnung zeigt, eine äusserst günstige Raumausnntzung des Sockels e.

   Die auf dem Sockel c ruhende Kappe g ist im wesentlichen von rundem Umfang, der jedoch kleiner als die Kantenlänge des Sockels c ist. Sie dient lediglich als Lager für den Nummernschalter b und für den Mikrotelephonträger h. Irgendwelche andere Apparatteile sind an der Kappe nicht befestigt.   Da der Nummernschalter b   von nur geringer Höhe ist, ein anderer Apparatteil aber mit Ausnahme des flach auf dem Sockel   c     angeordneten Kontaktfedersatzes i für   den   Mikrotelephonträger   innerhalb der Gehäusekappe g nicht vorhanden ist, so kann die Kappe sehr niedrig gehalten werden. Der niedrige Sockel in Verbindung mit dem verhältnismässig niedrig gelagerten Mikrotelephon ist für die   betriebsmässige   Handhabung der Station besonders geeignet. 



   Die beschriebenen Gehäuseteile, wie auch der   Mikrotelephonträger/   71, werden zweckmässig aus Metallspritzguss oder Isolierpressstoff hergestellt, da diese   Herstellungsarten   besondere Vorteile ergeben, die insbesondere darin bestehen, dass eine zeitraubende   Oberflächenbehandlung   fortfällt, sodann aber auch die Gestaltung dieser Teile lediglich durch die   zweckmässige   Form bestimmt werden kann. Bei   Anwendung von Aluminiumspritzguss   wird zudem aber auch das Gewicht der Station bei genügend grosser Festigkeit wesentlich herabgesetzt. 



   Der Nummernschalter b ist in einer Öffnung k in flach geneigter Lage auf der Vorderfläehe der 
 EMI2.1 
   Nummernsehalter   b befindet sich der mit einer Gabel zur Aufnahme des Mikrotelephons versehene Mikro-   telephonträger h,   der an einem Ansatz des Gehäuses   g   gelagert ist und mit dem unteren Ende seiner Schaltstange l auf die Kontaktfedern i des Umschalters einwirkt. Dieser Kontaktfedersatz ist flach 
 EMI2.2 
 des Sockels. Hiedurch wird eine gute Beobachtung der Einwirkung der   Sehaltstange   auf die Kontaktfedern zwecks Prüfung der Station in betriebsfertigem Zustande durch die für den Nummernsehalter b vorgesehene Öffnung   k   bei aufgesetztem Gehäuse g, jedoch entferntem Nummernschalter ermöglicht. 



  Die   Mikrotelephonträgergabel A ruht   mit ihrem Lagerteil M auf einem Ansatz   H   des Gehäuses g. der 
 EMI2.3 
 förmigen Ausbildung des Lagerteils m der Gabel von oben und seitlich überdeckt. Diese Anordnung hat den besonderen Vorteil, das Lager n gegen Verstaubung zu schützen, sodann aber auch ein Einklemmen der   Anschlusssehnur   des Mikrotelephons zu verhindern. 



   Die Gehäusekappe g ist derart zu der Vorderkante des Gehäusesoekels   c   der Station angeordnet, dass hier ein genügend breiter Raum zur Unterbringung von   zusätzlichen   Schaltern, z. B. eine Erdungstaste, gebildet wird, falls deren Anordnung erforderlich ist. 



   Das Zusammenhalten der Gehäuseteile erfolgt   zweckmässig   vom Boden der Station aus durch die Schrauben   o,   welche sieh mit ihrem Kopf gegen eine Abdeckplatte p des Sockels c legen, durch diesen hindurchdringen und mit ihrem Ende in entsprechende Bohrungen der Gehäusekappe   g eingreifen.   



   Die elektrischen Verbindungen von der Anschlussleiste f des Sockels c zum Nummernschalter b 
 EMI2.4 
 sind, dass die Gehäusekappe g ohne Lösen der elektrischen Verbindungen von dem Sockel c abgenommen werden kann. 



   B ? i dem beschriebenen Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1-3 sind der Sockel c und die Gehäusekappe g als zwei voneinander abnehmbare, getrennt hergestellte Teile ausgebildet. 



   Die Station der Fig. 4 unterscheidet sich von dieser Ausbildung, da hier sowohl der Sockel wie auch die Gehäusekappe einen zusammenhängenden Teil g bilden. Der Wecker a sowie die andern Einzelapparate der Station sind bei dieser Anordnung an der Abdeckplatte p montiert. Für die Lagerung des Kontaktfedersatzes   i   des vom   Mikrotelephon     beeinflussten Umschalters   ist eine Brücke s vorgesehen, die eine Lagerung dieser Kontaktfedern über dem Weekersystem ermöglicht.

   Festgehalten wird die Bodenplatte p an dem Gehäuse g durch Schrauben o, die von der Bodenplatte aus in das Gehäuse g ein- 
 EMI2.5 
 
PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Selbstanschluss-Fernsprech-Tisehstation   mit geneigter Wahlscheibe, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulen und Glockenschalen des Weckers flach in waagrechter Lage auf einem in beiden Richtungen gemäss ihren Dimensionen bemessenen Sockel bzw. einer Bodenplatte und in dem noch verbleibenden freien Raum zu beiden Seiten der   Weckerspule   der Kondensator und gegebenenfalls die Induktionsspule und die Klemmenleiste angeordnet sind und unmittelbar über dem Wecker in der Kappe die Wahlscheibe samt ihrem Kontaktwerk gelagert ist, zum Zwecke, den Gesamtraumbedarf der Station zu verringern und ihre Standfestigkeit zu erhöhen.

Claims (1)

  1. 2. Selbstanschluss-Fernsprech-Tischstation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der EMI2.6
AT122152D 1926-02-23 1927-02-04 Selbstanschluß-Fernsprech-Tichstation. AT122152B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE122152T 1926-02-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT122152B true AT122152B (de) 1931-04-10

Family

ID=29277208

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT122152D AT122152B (de) 1926-02-23 1927-02-04 Selbstanschluß-Fernsprech-Tichstation.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT122152B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT122152B (de) Selbstanschluß-Fernsprech-Tichstation.
DE1813067A1 (de) Elektromagnetischer Fernschalter
DE824516C (de) Magnetschalter
DE2365969C3 (de) Relais mit zugehöriger Relaisfassung
DE1097002B (de) Drucktastenschalter
CH124642A (de) Selbstanschluss-Fernsprechtischstation.
DE972668C (de) Stufen-, insbesondere Regelschalter fuer elektrische Modell- und Spielzeugeisenbahnen
AT230975B (de) Schraubenlose Abdeckung für elektrische Installationsgeräte
AT89754B (de) Linienwähler-Tischapparat.
DE1615794A1 (de) Schnappschalter-Zunge
AT201669B (de) Tastenfeld für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
AT230976B (de) Kontaktaggregat in Miniaturbauweise für Drucktastenschalter u. dgl., insbesondere zur Verwendung in sogenannten gedruckten Schaltungen
DE360459C (de) Elektrischer Drehschalter
DE1810098U (de) Rahmen fuer eine magnetkernmatrix.
DE1175749B (de) Einstueckiger Handapparat
DE1889856U (de) Schalter mit kleinen abmessungen.
DE857074C (de) Kontaktbank fur Wahler mit festen und beweglichen Kontakten
AT206504B (de) Druckknopfschalter
DE909369C (de) Relais
DE1134138B (de) Kontaktaggregat in Miniatur-Bauweise fuer Drucktastenschalter u. dgl., insbesondere zur Verwendung in sogenannten gedruckten Schaltungen
DE1935993A1 (de) Schaltstellungsmelder
DE1963639A1 (de) Elektromagnetisches Flachrelais
DE1823662U (de) Magnetverschluss fuer tueren, klappen u. dgl.
DE1066270B (de)
DE1759456U (de) Anordnung an einer tischantenne.