AT121968B - Vorrichtung zur Herstellung gleichmäßig färbender Kunstseide. - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung gleichmäßig färbender Kunstseide.

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AT121968B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Herstellung gleichmässig färbender Kunstseide. 



   Es ist bekannt, dass man beim Spinnen von   Kunstseidefäden   die Festigkeit und Dehn- barkeit der fertigen Fäden dadurch beeinflussen kann, dass man die Fäden nach dem Verlassen des Spinnbades vor dem Auflaufen auf das   Aufnahmeorgan   über zwei oder mehrere Glasstäbe unter mehr oder weniger starker Knickung und Streckung des Fadens laufen   lässt (Süvern   :   "Die kÜnstliche Seide", V. S. 541 und 804. ff. ). Es ist auch schon darauf hingewiesen worden,   dass Knicke in der   Fadenführung   zu Ungleichmässigkeiten hinsichtlich Festigkeit. Dehnbarkeit und gleichmässiger   Anfärbbarkeit führen, ohne dass   bis jetzt die Aufgabe, die Spannung des auflaufenden Fadens in jedem Moment gleichmässig zu halten, befriedigend gelost worden wäre.

   Insbesondere unterliegt bei allen bisherigen   Vorrichtungen   dieser Art die Spannung des zwischen dem beweglichen Fadenführer und der Spule laufenden Fadenstückes einer periodischen
Schwankung, indem bei jeder Umkehr des Fadenführers die Spannung einen Augenblick stark nachlässt und dann sofort wieder mit einem Ruck einsetzt. 



   Man hat deshalb auch schon auf jedes Spannen des Fadens verzichtet (Schweizer
Patent Nr. 129248), erhält dann aber einen Faden mit sehr hoher Dehnbarkeit, wie sie z. B. für die Zwecke der-Weberei unerwünseht ist. 



   Es hat sich nun gezeigt, dass man auch unter Anwendung von Spannung einwandfrei färbende Seiden erzielen kann, in denen zugleich die Dehnbarkeit auf das gewünschte Mass 
 EMI1.1 
 Das geschieht beispielsweise dadurch, dass man den Faden   vor seinem Auflaufen   auf das Aufnahmeorgan einer der zu erzielenden Dehnbarkeit angepassten Knickung und hiedurch 
 EMI1.2 
 bei vorübergehend schwankender Beanspruchung des Fadens, wie sie z. B. beim   Umkehren   der Fadenführung vorkommt, die   Fadenführung   infolge ihrer federnden Befestigung nachgibt, so dass der Knickungswinkel entsprechend verändert wird.

   Man kann die Öse der Fadenführung entweder an einem elastischen Bande oder an einer Spiralfeder aufhängen, wobei zweckmässig ein gegenüber den Einflüssen der   Fällbadflüssigkeit unangreifbares   Material, z. B. säurefester Stahl, Verwendung findet. 



   Die Öse der   Fadenführung   muss im übrigen derart geführt sein. dass sie zwar, wie oben 
 EMI1.3 
 infolge ihrer Führung nicht in seitlicher Richtung aus ihrer Lage gebracht werden kann, damit die richtige gleichmässige   Bewicklung     des Aufnahmeorgans gewährleistet wird.   



   In der Zeichnung gibt Fig. 1 eine Seitenansicht eines solchen Fadenführers wieder, 
 EMI1.4 
 eigentliche   Fadenführerose,   durch die der Faden auf seinem Wege zwischen   Spinndüse   und Aufnahmeteil geführt wird. Diese Öse ist an einer Querleiste b angebracht, die ihrerseits mit zwei Rohrstücken ei und   C2   die Verbindung herstellt. Diese beiden Rohrstücke c1 unf c2 laufen auf dem eigentlichen Fadenführergerüst   d   und dienen lediglich zur Führung, damit bei hinund hergehenden Fadenführungen die   Fadenführeröse   a nicht seitlich verschoben werden kann. 



  Das Gerüst   cl ist   mit einem Wulst h versehen, durch welchen das   Farlenführungsst. ück Cl fest-   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 gehalten wird, so dass es nicht von dem Traggerüst heruntergleiten kann. Der Fadenführer wird mit einem Fortsatz r an der Maschine befestigt. Die Öse a ist mittels einer Feder oder eines elastischen Bandes g an einer Öse e befestigt, wodurch bei starker Zugwirkung des Fadens in der Öse a ein Nachgeben   ermöglicht   wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zur Herstellung gleichmässig färbender Kunstseide unter Anwendung von mechanischer Beanspruchung (Streckung, Spannung) des Fadens zwischen Spinndüse und Aufnahmeorgan, dadurch gekennzeichnet, dass die Öse des beweglichen Fadenführers derart federnd aufgehängt ist, dass Schwankungen in der Spannung des auflaufenden Fadens durch entsprechende Änderung des Knickwinkels des Fadens in der federnd aufgehängten Öse automatisch ausgeglichen werden. EMI2.1
AT121968D 1927-03-04 1928-01-03 Vorrichtung zur Herstellung gleichmäßig färbender Kunstseide. AT121968B (de)

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