AT120986B - Vorrichtung zur Anzeige von Gasen. - Google Patents
Vorrichtung zur Anzeige von Gasen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zur Anzeige von Gasen. Bei den bekannten Vorrichtungen zur Anzeige von Gasen, die auf dein Prinzip der Druckerhöhung durch Diffusion durch eine oder mehrere poröse Wände beruhen, besteht die Schwierigkeit, dass einerseits die auftretende Druckerhöhung sehr gering ist, und dass anderseits die Empfindlichkeit der bekannten Anzeigevorrichtungen, von denen überdies grösste Einfachheit, Betriebssicherheit ohne Wartung und Unempfindlichkeit gegen Erschütterungen gefordert wird, nicht genügt, um die geringen auftretenden Druckänderungen anzuzeigen. Die Erfindung betrifft Verbesserungen an einer Gasanzeigevorrichtung der bezeichneten Art, die dahin zielen, zunächst einen mögliehst grossen Überdruck bei einem bestimmten einwirkenden Gasgemisch zu erhalten und eine Anzeigevorrichtung für den Druck auszubilden, die den angeführten Bedingungen entspricht. Diese Verbesserungen können sowohl an beliebigen, mit Gasdiffusionszellen arbeitenden Apparaten als auch insbesondere an jenen nach dem österreichischen Patente Nr. 1127SO Anwendung finden. Es wurde gefunden, dass der bei Eindringen eines der umgebenden Luft beigemengten Gases auftretende Druck bedeutend erhöht wird, wenn die Innenwand der Diffusionszelle oder der Diffusionszellen, vorzugsweise der inneren Diffusionszelle, mit einem Stoff überzogen oder getränkt ist, der eine Temperaturerhöhung an der Oberfläche der Diffusionskammer bewirkt. Stoffe zum Überziehen oder Tränken, die diese Wirkung zu erreichen gestatten, sind z. B. Platin und andere Platinmetalle, z. B. Palladium in fein verteiltem Zustand, ferner in geringerem Masse Niekel fein verteilt, wie es aus Niekeloxalat unter der Einwirkung von Wasserstoff hergestellt wird. Im ersteren Falle handelt es sich hauptsächlich um die von anderen Anwendungen her bekannte Eigenschaft des Platins und der Platinmetalle, im letzteren um eine adsorbierende Wir1. ung ; auch Kobald und Eisen fein verteilt, können verwendet werden. Die Einbringung des Stoffes in die Diffusionszelle erfolgt zweckmässig, indem eine Lösung eines Falzes des wirksamen Stoffes auf die Innenseite der Zelle aufgetragen und sodann nach erfolgtem Trocknen mit der Zelle zugleich gebrannt wird. Versuche haben ergeben, dass bei Verwendung von Platinsalzen zur Behandlung der Zellen nach der Erfindung die auftretende Druckerhöhungunter sonst gleichen Verhältnissen um 80%grösseristalsohne diese. Bei Vorrichtung zur Anzeige von Gasen der hier betrachteten Art muss der geringen erzielbaren Druckerhöhungen wegen eine möglichst empfindliche Anzeigevorrichtung verwendet werden, die aber trotzdem anderen Einflüssen gegenüber möglichst unempfindlich sein muss. Eine gewöhnliche Membran, wie sie als Druckanzeigevorrichtung zu anderen Zwecken verwendet wird, gibt bei ihrer Durchbiegung, wenn sie nicht gespannt ist, eine verhältnismässig bedeutende Volumsvergrösserung des von ihr abgeschlossenen Raumes bei kleinem Kontaktweg und ist dabei auch gegen Erschütterungen empfindlich. Spannt man dagegen eine Membran der gebräuchlichen Ausführungen stark an, um die Empfindlichkeit EMI1.1 unzulässigem Mass. Die Membran wird aus sehr dünnem Metallblech, von 0. 05 m. m Dicke oder darunter, hergestellt und beim Einbringen in ihren Träger in noch anzugebender Weise gespannt. Unter einem sehr geringen Überdruck biegt sich nun eine solche Membran derartig durch. dass die Durchbiegung vorwiegend auf die Mitte derselben beschränkt ist, die Volumsvergrösserung ist. also sehr gering. Die Membran mit ihrem Träger nach der Erfindung ist in Fig. 1 im Schnitt dargestellt ; Fig.. 2 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> wird mittels eines Gummistöpsels 4 in die Diffusionskammer eingesetzt. Beim Einsetzen der Membran in ihren Träger wird die Spannung derart erzielt, dass der Träger ursprünglich nicht die in Fig. 1 dargestellte Form hat, sondern bei noch nicht eingebörtelter Membran eine etwas stärker aufgebogene Randpartie 5 besitzt. Beim Einpressen der Membran unter. den Rand 6 wird gleichzeitig diese Form durch Flachdrücken beseitigt und die Membran dadurch gespannt. Ein Bügel 7 trägt isoliert eingesetzt eine Kontaktsehraube 8, die der Membran bis auf etwa O'l mn@ genähert und mittels Gegenmutter 9 in dieser Stellung festgehalten wird. Ein Leitungsanschluss von der Stromquelle führt zur Kontaktsehraube , der andere zu einer Schraube 10 am Bügel, der an dem Membranträger leitend anliegt. Fig. 2 zeigt die Form, welche die gespannte Membran bei Durchbiegung unter Innendruck annimmt, EMI2.1 Membran begrenzten Raumes ist daher sehr gering. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Anzeige von Gasen, bei der die bei Diffusion eines Gases durch ein poröses Gefäss auftretende Druckerhöhung durch die Einwirkung des Gases auf einen als Katalysator wirkenden Stoff und dadurch verursachte Erwärmung des Gases gesteigert wird, dadurch gekennzeichnet, dass bei zwei oder mehreren ineinander angeordneten Gefässen eines der inneren Gefässe auf seiner Innenseite mit einem Stoff, der dem diffundierenden Gas als Katalysator wirkt, getränkt ist.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tränkung mit einer Lösung eines Platinsalzes oder des Salzes eines Platinmetalls erfolgt. EMI2.2 von Kobalt-, Nickel-oder Eisensalzen erfolgt, die bei der Zersetzung unter der Einwirkung von Wasserstoff als Reduktionsmittel zur Erzielung des fein verteilten Zustandes entstehen.4. Vorrichtung zur Anzeige von Gasen mit ineinander angeordneten Diffusionsgefässen, dadurch gekennzeichnet, dass die die Kontaktgebung bewirkende Metallmembran an ihrem ganzen Umfang unter Spannung festgehalten wird, so dass schon bei geringem Überdruck innen eine vorwiegend auf die Mitte der Membran beschränkte Durchbiegung unter geringer Volumsvergrösserung des von der Membran abgeschlossenen Raumes auftritt.5. Verfahren zur Herstellung der Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die dünne Membran luftdicht durch Einbörteln des Randes ihres schwach aufgebogenen mit Rohransatz EMI2.3 EMI2.4
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