AT120791B - Maschine zum Prüfen der Abnützung durch Schleifvorgänge. - Google Patents

Maschine zum Prüfen der Abnützung durch Schleifvorgänge.

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AT120791B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Maschine zum Prüfen   der Abnützung durch Schleifvorgänge. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Prüfen der   Abnutzung von Gegenständen   unter Verwendung von zwei umlaufenden Scheiben, von denen die eine ein Priifstiick, die andere eine Schleifscheibe darstellt. Beide Scheiben werden ständig gegeneinander gepresst und laufen unter Aufrechterhaltung einer gegenseitigen   Schlüpfung   um. wodurch eine Abnützung des   Priifstiickes   erzielt wird, die der natürlichen Abnützung entspricht und aus welcher Schlüsse über das Verhalten des Materials gegen Abnützung gezogen werden   können.   Es sind bereits derartige Maschinen, insbesondere zum Prüfen der 
 EMI1.1 
 Schleifscheibe in Umlauf versetzt.

   Die gegenseitige   Sehlüpfung   wird hiebei beispielsweise durch Schiefstellen des Prüfstüekes oder dadurch erzielt, dass die   Drehung   der Schleifscheibe verzögert wird. Die 
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 und Schleifscheibe, die Verzögerung der letzteren und die Umlaufgeschwindigkeit des ersteren konstant, so würde die Sehlüpfung bei verschiedenen zu prüfenden Materialien verschieden sein, so dass ein Vergleich zwischen den Abnützungen verschiedener Materialien zu unrichtigen Folgerungen führen würde. Anderseits ist zu bedenken, dass der Durchmesser des   Prüfstückes   im Laufe des Versuches infolge der Schleifwirkung geringer wird, so dass sich nach Massgabe der   Abnützung   die Geschwindigkeitsverhältnisse und somit auch die Schlüpfung ändern.

   Um nun bei Berücksichtigung der angegebenen umstände für jedes Prüfmaterial zu Versuchsbedingungen zu gelangen, die der natürlichen Abnützung in weitestem Masse entsprechen, und gleichzeitig Versuchsergebnisse zu erhalten, die den richtigen Vergleich zwischen verschiedenen Prüfmaterialien gestatten, ist es erforderlich, die   Sehlüpfung   während des Versuches genau regeln zu können.

   Zu diesem Zwecke sind gemäss der Erfindung Tachometer, die die   Umdrehungszahl von Prüfstück   und Sehleifseheibe anzeigen, und überdies Tourenzähler vorgesehen, die die Gesamtumdrehungszahlen 
 EMI1.3 
   Versuchsdauer ermöglichen.   Die   Schliipfung   wird gemäss der Erfindung in einfacher Weise durch eine verstellbare Bremse geregelt, die die Verzögerung der Schleifscheibe gegenüber dem   Prüfstück   bewirkt. 



  Eine solche Bremse wird zweckmässig durch einen mit der Schleifscheibe verbundenen magnetischen Teil gebildet, der zwischen den Polen eines Elektromagneten umläuft und je nach Erregung desselben 
 EMI1.4 
 antreibt, in welchem Falle die Bremse auf letztere wirkt. 



   In der Zeichnung ist ein   Ausführungsbeispiel   der Maschine gemäss der Erfindung schaubildlich dargestellt. 



   Das Prüfstück 1 wird durch einen Elektromotor 2 angetrieben. dessen Umlaufszahl durch ein Tachometer. 3 angezeigt und durch einen Rheostaten   J   kontrolliert wird, um das   Prüfstück   mit immer genau gleicher Umlaufzahl   umlaufen   zu lassen, u. zw. unabhängig von äusseren Einflüssen, wie beispielsweise Änderungen des Motorstroms. Der   Rheostat 4 ist mit dein Anker   des Motors verbunden, dessen Leitung über einen Anlasser 6 und Sehalter 7 mit der Leitung 5 verbunden ist. Das Prüfstück 1 liegt in Berührung mit einer   Schleifseheibe   8 und wird von ihr durch Reibung mitgenommen. Zur Erzielung des erforderlichen Druckes zwischen beiden Scheiben ist das Prüfstück am Ende eines schwingenden Armes 9, der bei 10 zwischen den beiden Stützteilen 11 gelagert ist, angebracht.

   Der Druck wird durch 

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 EMI2.1 
 u. zw. unabhängig von dem   veränderlichen   Antrieb durch das   Prüfstück. Um   dies zu erreiehen. sieht die Erfindung ein Tachometer   15 zum   Anzeigen der Drehzahl der Schleifscheibe   8   sowie eine Einrichtung zur Veränderung der Verzögerung derselben vor. Mit Hilfe eines Rheostaten   16   kann der den Magnet der Bremse 14 erregende Strom, somit auch die   Verzögerung   der Schleifscheibe verändert werden. Wie aus der Zeichnung   ersichtlich, schliesst der Magnetkreis ausserdem noch einen   festen Widerstand in Gestalt. einer Lampe 17 ein. 



   Der Gesamtbetrag der   Schlüpfung in   einem gegebenen Zeitabschnitt, z. B. während eines voll-   ständigen Versuches, wird durch zwei   Zähler 18 und 19 bestimmt, von denen die Gesamtumlaufzahlen der Schleifscheibe und des   Prüfstückes   abgelesen werden. 



   Um die Oberfläche der Schleifscheibe sauber und von abgeschliffenen Teilen freizuhalten. ist eine sich drehende, schief liegende Drahtbürste 20 vorgesehen, durch die die Oberfläche der Scheibe gebürstet wird. Man kann aber auch ein Luftrohr 21 anordnen, mit dem man die Oberfläche durch Absaugen oder Blasen reinigen kann. 



   Man kann z. B. anstatt einer elektrischen eine verstellbare mechanische Bremse mit der Schleifscheibe verbinden. Die beschriebene Bremse ist indessen besonders   zweckmässig,   da sie besonders leicht einzustellen ist. Des weiteren kann man in Verbindung mit dem   Prüfstück   und der Schleifscheibe Mittel vorsehen, durch die die Drehzahl der Scheibe selbsttätig konstantgehalten wird. Man kann z. B. die Drehung der Scheibe zur Erzeugung elektrischen Stromes verwenden, der sich entsprechend dem durch 
 EMI2.2 
 
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Maschine zum Prüfen der   Abnützung durch Sehleifvorgänge unter Verwendung von   unter 
 EMI2.3 
 von Prüfstück und Schleifscheibe angeben. 



   2. Maschine nac hAnspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verzögerung der angetriebenen 
 EMI2.4 
 während des Versuches geregelt wird.

Claims (1)

  1. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit der angetriebenen Scheibe (1 oder 8) EMI2.5
AT120791D 1926-09-01 1927-08-26 Maschine zum Prüfen der Abnützung durch Schleifvorgänge. AT120791B (de)

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