AT120635B - Vorrichtung zur fortlaufenden Wägung des Sedimentgewichtes. - Google Patents
Vorrichtung zur fortlaufenden Wägung des Sedimentgewichtes.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zur fortlaufenden Wägung des Sedimentgewichtes. EMI1.1 Äther, Benzol, Benzin u. dgl. - suspendierter Körperchen. Aus der Veränderung des Sedimentgewichtes mit der Zeit lassen sich in bekannter Weise unter Berücksichtigung der physikalischen und geometrischen Konstanten der Messvorrichtung und der zu prüfenden Stoffe weitgellende EMI1.2 bestimmter Zeit sedimentierter Teilchenmenge am Gesamtgewicht der suspendierten Masse, ferner auf die Teilchengrösse und den prozentischen Anteil der einzelnen Teilchengrössenkategorien des ungleichförmigen Systems an der Gesamtteilchenmenge (Verteilungskurve). Derartige Untersuchungen werden in immer steigendem Ausmass in den verschiedensten Industrien angewendet, so in der keramischen. Glas-. Papier-, Farben-, Zement-, Kautschuk-, Glühlampen-, Brikett-und Bleistiftindustrie. Gemäss der Erfindung wird als Wägevorrichtung eine Tosionsfedereaage verwendet. wie sie zum Schnellwägen leichter Körper in Verwendung stehen. in Verbindung mit einem leichten uhrglasartig gewölbten oder mit aufgestelltem Rand versehenen Waagschälchen z. B. aus Aluminium, das, am Waagbalkenhäkchen aufgehängt, in einen die Suspension enthaltenden gradierten Messzylinder eintaucht. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise schematisch veran- schaulicht. Da bei den Torsionsfederwaagen der Waagbalkenzeiger W (Fig. 1) bei der Ablesung des jeweils am Waagbalken angreifenden Gewichtes immer auf den waagrechten Hauptstrich EMI1.3 waagen übliche Wirbelstromdämpfung durch dei Dämpfung des Waagschälchens in der Suspensionsflüssigkeit bewirkt. Trotzdem es schon bei mässiger Übung leicht ist, den Waagbalkenzeiger durch Vor- rücken mit dem Stellhebel auf den Hauptstnch eingestellt zu halten, kann die Messung noch EMI1.4 Anschlag G für den Waagebalken angebracht wird (Fig. 2), der dessen freien Spielraum auf 1 Mm. nach oben und unten beschränkt, so dass auch bei unvorsichtiger Hantierung mit dem Stellhebel grössere Schwankungen des Schälchens mit Sicherheit vermieden werden. Hiedurch ergibt sich ferner die Möglichkeit, statt nach Zeiteinheiten die betreffenden Gewichtsteilungswerte abzulesen, den Zeiger Sk auf fallweise passende Teilungseinheiten einzustellen und im Augenblick, wo der Waaghalkenzeiger den Hauptstrich passiert, die Zeitablesung vorzunehmen, wodurch vermieden wird, dass der Beobachter dauernd mit einer Hand den Zeiger Bk führen muss. Um ferner die Ablesung der Uhr (Stoppuhr oder Taschenuhr mit Sekundenzeiger) zu erleichtern, ist am rechten unteren Quadranten des Waagengehäuses ein um eine waagrechte <Desc/Clms Page number 2> Achse drehbares Spiegelchen S vorgeschen, so dass das reflektierte Bild der beispielsweise neben die Waage gelegten Uhr knapp unterhalb des Waagbalkenzeigers erscheint und unmittelbar mit diesem zusammen beobachtet werden kann (Fig. 3). EMI2.1 kreisförmig und leicht nhrglasartig gewölbt ausgebildet, um ein Abrutschen des Sedimentes zu vermeiden. Kommen grössere Sedimentmengen in Betracht, so kann das Schälchen in Form einer Kreisscheibe mit einige mm hoch aufgestelltem Rande ausgeführt werden. Die Aufhängung am Waagbalkenhäkchen H geschieht entweder in bekannter Weise an drei Coeonfäden. F oder drei dünnen duktilen Metalldrähten od. dgl.. oder mittels eines senk- EMI2.2 sprechende Wahl des Röhrchendurchmessers infolge des Auftriebs die Metallstärkt, der Durchmesser und die übrigen Abmessungen des Schälchens nicht übertrieben klein gehalten werden müssen, falls es sich um genaue Messungen kleiner Sedimentmengen handelt, wozu natürlich Niedergewichtswaagen mit einem Gewichtsbereich von z. B. 20-60 mg und einem direkt ablesbaren Intervall von 0#1 mg (0#02 mg noch leicht schätzbar) am geeignetsten sind. EMI2.3 EMI2.4 verwendet, an der sich halbe mg noch mit Sicherheit schätzen lassen. Hierauf wird z. B. eine Kaolinsuspension, enthaltend 1 g Kaolin auf 100 cm3 Wasser. in den Messzylinder his zu der 100 MM Tauchtiefe des Waagschalengehänges entsprechenden EMI2.5 Gewicht im Wasser-bei einem spezifischen Gewicht des Kaolins von 2'6-192 /'//be- trägt. Die Suspension muss gut durchgemischt sein und rasch in den Messzylinder eingefüllt werden, in den bereits das Schälchen mit einer 100 mm Messhöhe entsprechenden Fadenlänge hineinhängt. Im Augenblick, wo die Füllung beendigt ist, wird die Stoppuhr angelassen und mit der EMI2.6 schwerer'werdenden Schälchen der Waagbalkenzeiger immer auf den Hauptstrich weist, während der mit dem Stellhebel fest verbundene Zeiger Sk steigende Gewichte anzeigt, Je nach 1, 2, 3 ....n Minuten werden diese Gewichte abgelesen und ergeben nach Abzug der Tara von my die Nettogewichte in Wasser der sedimentierten Kaolinanteile, die nach Berücksichtigung des Auftriebes im gegebenen Ausführungsbeispiel, also nach Multiplikation mit 313/192 das wahre Gewicht ergeben. Wie bereits hervorgehoben, kann auch unter Ausnützung des Doppelanschlages für den Waagbalken sofort nach Einfüllen der Suspension der Zeiger S & auf fortlaufende bestimmte Werte, z. B. 50 mg (10 mg Netto + 40 mg Tara) 60, 70 mg usw. gestellt und der Augenblick der Ablosung des Waagbalkens vom oberen Anschlag bzw. des Passierens des Waag- balkenzeigers über den Hauptstrich, an der Uhr abgelesen werden. Die erhaltenen Werte EMI2.7 (s. Freundlich, Kapillarchemie. 3. Auflage, Seite 548 ff.). @ Sollte das Suspensionsmittel Metalle, wie Aluminium od. dgl., chemisch angreifen, so können unter Beibehaltung obiger Bauart auch chemisch widerstandsfähige Metalle, wie Platin u. dgl., verwendet werden, ohne das Gewicht der Vorrichtung unzulässig zu erholten. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur fortlaufenden Wägung des Sedimentgewichtes von Suspensionen. EMI2.8 **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- <Desc/Clms Page number 3> das, am Waagbalkenhäkchen aufgehängt, in einen die Supendion enthaltenden gradierten Messzylinder eintaucht.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Schutzklappengehäuse der Waage ein den Waagbalken umgreifender, gabelförmiger Anschlag ( ( ?) angebracht ist, der grössere Ausschläge des Balkens bzw. stärkeres Heben oder Senken des Waagschälchens verhindert.3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, dass am rechten EMI3.1 der das Bild eines Zeitmessgerätes in die Blickrichtung auf den Waagbalkenzeiger reflektiert.4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass senkrecht auf der Mitte des Waagschälchens ein dünnwandiges geschlossenes Röhrchen (R) aus Aluminium od. dgl. von kleinem Durchmesser und einer der beabsichtigten Sedimentationshöhe entsprechenden Länge befestigt ist, das am oberen Ende ein Häkchen oder eine Öse (0) für den eigentlichen dünnen Aufhängedraht (D) aufweist. wodurch eine waagrechte Lage des Schälchens und zugleich eine Verminderung seines Gewichtes infolge des Auftriebes erreicht und auch die Verwendung schwerer chemisch schwer angreifbarer Metalle, wie Platin od. dgl.. für Schälchen und Röhrchen ermöglicht wird.
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