AT120527B - Vorrichtung zum optischen Ausgleich der Bildwanderung bei Kinoapparaten mit stetiger Bewegung des Bildbandes. - Google Patents

Vorrichtung zum optischen Ausgleich der Bildwanderung bei Kinoapparaten mit stetiger Bewegung des Bildbandes.

Info

Publication number
AT120527B
AT120527B AT120527DA AT120527B AT 120527 B AT120527 B AT 120527B AT 120527D A AT120527D A AT 120527DA AT 120527 B AT120527 B AT 120527B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
optical compensation
image
constant movement
tape
sets
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gennaro Pittaluga Di Silvio
Original Assignee
Gennaro Pittaluga Di Silvio
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gennaro Pittaluga Di Silvio filed Critical Gennaro Pittaluga Di Silvio
Application granted granted Critical
Publication of AT120527B publication Critical patent/AT120527B/de

Links

Landscapes

  • Studio Devices (AREA)
  • Facsimile Scanning Arrangements (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum optischen Ausgleich der   Bildwanderung   bei Kinoapparaten mit stetiger Bewegung des Bildbandes. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum optischen Ausgleich der Bild- wanderung für Kinoapparale mit stetig bewegtem Bildband. Die   erfindungsgemässe   Vorrichtung zeichnet sich vor den bereits bekannten Einrichtungen durch besonders einfache und wider-   standsfähige   Bauart aus, so dass Abnutzungen weitgehend vermieden werden. Sie ist so ausgebildet, dass in allen Fällen sowohl das Stillstehen der Bilder als auch die   Bildschärfe   gewahrt bleibt. Dies wird gemäss der Erfindung durch zwei Sätze von reflektierenden Flächen erzielt, die parallel zueinander und zum Bildband periodisch bewegt werden, wobei der eine Satz von reflektierenden Flächen stets die halbe Geschwindigkeit wie der andere hat. 



   Zur Erläuterung ist ein Ausführungsbeispiel in den Zeichnungen dargestellt. in denen   - Fig. l   eine Seitenansicht im Schnitt, Fig.   2   eine Vorderansicht der Vorrichtung ohne die Linse und ohnedas feste Prisma zeigt, um die Bewegung der beweglichen Prismen besser zu veranschaulichen, Fig. 3 eine schematische Darstellung des Arbeitsganges der Prismen und endlich Fig. 4 eine schematische Darstellung des Arbeitsganges der Unrundscheiben darstellt.

   Die Vorrichtung besteht aus einer Zahnrolle 1 (Fig. 1), zum Transport des Bildbandes, einem Paar   Un1'l1ndscheiben   2 und 3 (Fig.   1, deren   Arbeitsgang in Fig. 4 veranschaulicht ist, sowie der rotierenden Blende 4 (Fig.   1, 2).   Diese Achse der Zahnrolle ist gleichlaufend mit der Achse der Unrundscheiben und die beiden Achsen sind ausserdem miteinander durch ein Zahngetriebe 5,6 in Verbindung, durch das die beiden Unrundscheiben in der Zeit, in welcher die Zahnrolle ein Einzelbild des Bandes fördert, eine ganze Umdrehung machen. 



  Jeder Umdrehung der Unrundscheiben entspricht eine Umdrehung der Blende 4, deren Achse durch ein Zahngetriebe 7, 8 von der Unrundscheibenachse 9 bewegt wird. Oben sind drei 
 EMI1.1 
 ist. Jedes bewegliche Prisma (Fig.   2),   ist auf zwei Stangen 13, 14 bzw. 15, 16 angebracht. von denen 13 und 15 vermittels Rollen und Federn durch die Unrundscheiben bewegt werden, während 14 und 16 nur zur Führung dienen. Um das Bild in den Rahmen zu bringen, wird die Zahntrommel 1 gegen ihre Achse verstellt. Zur Erzielung eines   gleichmässigen   Ganges ist, wie bei Kinoapparaten üblich, ein kleines Schwungrad 17 vorgesehen. In Fig. 2 ist der Deckel (Linsenträger mit festem Prisma) fortgelassen, um die beweglichen Teile besser zu zeigen. 



   Die Wirkungsweise der   erfindungsgemässen   Vorrichtung ist folgende : Wie Fig. 3 zeigt, sind vier spiegelnde Flächen s,   si,     s" und s'"   vorhanden, die sämtlich unter   450 gegen   die Gerade   P-P1   geneigt sind. Die Fläche s bleibt an Ort und dient lediglich dazu, das Lichtstrahlenbüschel wieder in horizontale Richtung zu lenken. Die Flächen   s und s stehen   aufeinander senkrecht und werden gemeinsam auf und ab bewegt. Die Fläche   Sill wird   mit der 
 EMI1.2 
 Filmbandes angenommen. Ein Lichtstrahl aus diesem Punkte wird bei p, p', p",   p'reflektiert und   in das Objektiv (bei   P1)   gespiegelt.

   Verschieben sich nun der Punkt P um die Strecke   ss   nach, und der Spiegel   8'''dementsprechend   um die Strecke a in die Lage   Sg,   die   Spiegel S'l lind s'   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 bei q, q', q" und p''' reflektiert und ebenfalls nach   P1   gespiegelt. Die Weglänge der Lichtstrahlen ist in beiden Fällen die gleiche, wie sich aus Fig. 3 ergibt. 
 EMI2.2 
 einander gleich sind (Fig. 3). 



     Wenn. man also von-einem   beliebigen Punkte der Linie pl P aus, die feste Spiegel- fläche s betrachtet un-d die erwähnten Bewegungen (zeitgleich mit den Flächen   s s" s)   ausführt, so sieht man den sich bewegenden Punkt P immer an der gleichen Stelle und immer in derselben Grosse-'Es wird daher ein feststehendes und scharfes Bild erzielt. 



   . Bei der in Fig.   l und   2 dargestellten erfindungsgemässen Vorrichtung wird das durch die Zahntrommel 1 stetig fortbewegt, in der Figur nicht gezeichnete Filmband über eine - gewisse-Strecke von dem Prisma 11 begleitet, das der Spiegelfläche   s", in Fig.   3 entspricht. 



   Diese Strecke ist etwas kleiner als der Zentralabstand zweier aufeinanderfolgender Bilder ; bei dem Beispiel etwa drei Viertel dieses Abstandes, also bei Normalfilm   . 18= 13' ww.   



   Während der Film das restliche Drittel des Zentralabstandes der Bilder   zurücklegt,   wird das
Prisma. 11 wieder in die Ausgangssfellung zurückgebracht, während das Objektiv durch die
Blende 4 abgedeckt ist. Das Prisma 10, dessen Spiegelflächen den Flächen   s" und s'in  
Fig. 3 entsprechen, vollführt gleichzeitig mit dem Prisma 11 eine   Auf-und Abwärtsbewegung,     'deren Geschwindigkeit jedoch, wie   bereits erwähnt, nur halb so gross ist. Die Bewegung der beiden Prismen wird durch die Unrundscheiben bewirkt, deren Abwicklung in Fig. 4 dar- gestellt ist. Der obere Linienzug bezieht sich auf die Unrundscheibe des Prismas   10,   der untere auf die des Prismas 11.

   Wie aus der Figur hervorgeht, haben die beiden Unrundscheiben ähnliche Form und gleichen Durchmesser und unterscheiden sich lediglich durch die maximale   Hubhöhe,   die bei der einen Scheibe doppelt so gross ist wie bei der anderen. Die Unrund- scheiben, bestehen aus einem allmählich ansteigenden Teil, der sich über etwa drei Viertel des Umfanges erstreckt und in der Abwicklung ein Dreieck, in Wirklichkeit eine archimedische
Spirale ist,, und aus einem rasch abfallenden Teil. Während der Bewegung auf dem ansteigenden . Teil'bewegt, sich das Prisma 11 mit derselben Geschwindigkeit wie das Filmband, die Blende 4 ist offen und es erfolgt die Projektion des scheinbar feststehenden Bildes. In dem letzten
Viertel der Bewegung der Scheiben erfolgt bei geschlossener Blende der Rückgang der Prismen, worauf das Spiel mit einem neuen Bild von neuem beginnt. 



   Die Lichtstrahlen werden an den Prismenftächen total reflektiert und es tritt weder eine Verzerrung, noch ein nennenswerter Lichtverlust auf. 



   Das dritte, feststehende Prisma 12 entspricht der Spiegelfläche s in Fig. 3 und bewirkt die Umlenkung des Lichtstrahlenbüschels in die horizontale Richtung. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l.   Vorrichtung zum optischen Ausgleich der Bildwanderung bei Kinoapparaten mit stetiger Bewegung des   Bildbandes,-gekennzeichnet   durch eine zum Bildband geneigte reflek- tierende Fläche, die periodisch mit der Geschwindigkeit des Bildbandes parallel zu diesem be-   wegt wird, und zwei   miteinander verbundene reflektierende Flächen, die parallel zur Bewegung 'der ersteren Fläche mit deren halber Geschwindigkeit bewegt werden.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine weitere feststehende reflek- tierende Fläche, durch die der ausgehende Strahl dem einfallenden parallel gemacht wird.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Verschiebung der reflektierenden Flächen'mittels zweier auf gemeinsamer Achse sitzender Unrundscheiben, die mit dem das Bildband weiterbewegenden Forderorgan gekuppelt sind.
AT120527D 1928-02-14 1928-12-07 Vorrichtung zum optischen Ausgleich der Bildwanderung bei Kinoapparaten mit stetiger Bewegung des Bildbandes. AT120527B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT120527X 1928-02-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT120527B true AT120527B (de) 1930-12-27

Family

ID=11139425

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT120527D AT120527B (de) 1928-02-14 1928-12-07 Vorrichtung zum optischen Ausgleich der Bildwanderung bei Kinoapparaten mit stetiger Bewegung des Bildbandes.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT120527B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE752994C (de) * 1939-06-27 1953-07-20 Tobis Tonbild Syndikat A G Kinoprojektor mit gleichfoermig bewegtem Bildband

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE752994C (de) * 1939-06-27 1953-07-20 Tobis Tonbild Syndikat A G Kinoprojektor mit gleichfoermig bewegtem Bildband

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE933132C (de) Einaeugige Spiegelreflexkamera
AT120527B (de) Vorrichtung zum optischen Ausgleich der Bildwanderung bei Kinoapparaten mit stetiger Bewegung des Bildbandes.
DE1108066B (de) Mit dem Objektiv einer photographischen Kamera verbundene Suchereinrichtung
DE2409529A1 (de) Pankratisches weitwinkelprojektionsobjektiv
DE650907C (de) Optisches System
DE653345C (de) Verstellbare Objektivblende
DE2738658C3 (de) Mikrobildprojektor
DE1935385C3 (de) Zweiraumreproduktionskamera mit veränderlichem Reproduktionsmaßstab und selbsttätiger Scharfeinstellung
AT148262B (de) Einrichtung zum optischen Kopieren von Positivfilmen für farbige, kinematographische Projektion mit kleinen Farbteilbildern.
DE129646C (de)
DE622349C (de) Reflexkamera
DE180944C (de)
DE614807C (de) Einrichtung zum Parallaxenausgleich an photographischen Apparaten mit mehreren Objektiven
DE616298C (de) Photographische Kamera mit Einstellsucher
DE2155247C3 (de) Elektrofotografisches Kopiergerät
DE668778C (de) Einrichtung zum optischen Kopieren von Linsenrasterfilmen
AT230191B (de) Schnittbildentfernungsmesser, insbesondere für Kameras mit pankratischem Objektiv
AT101604B (de) Einrichtung zur gleichzeitigen und fehlerfreien Aufnahme zweier in allen Teilen kongruenter Bilder desselben Aufnahmeobjektivs mit Hilfe der Spaltung des Lichtbüschels in zwei Teilbüschel.
DE631844C (de) Kinematographischer Apparat mit optischem Ausgleich
DE542034C (de) Kleinbildkamera, insbesondere fuer Rollfilme
DE675474C (de) Verfahren zum Kopieren von Linsenrasterfilmen
DE586134C (de) Kamera, insbesondere fuer die Mehrfarbenphotographie, zur gleichzeitigen Aufnahme mehrerer Teilbilder
DE710839C (de) Kinematographischer Apparat mit optischem Ausgleich der Bildwanderung durch einen umlaufenden Prismenkoerper
DE611835C (de) Photo- oder Kinoaufnahmeapparat, der zwischen den beiden Rohren eines Feldstechers angeordnet ist
DE661109C (de) Einrichtung zum optischen Kopieren von Linsenrasterfilmen