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Antrieb fiir automatische Maschinen zum Giessen von Stereotypieplatteit.
Bei dem Antrieb für automatische Maschinen zum Giessen von Stereotypieplatten ist es bereits vorgeschlagen worden, die Giessform schnell zu schliessen und langsamer zu öffnen, um die Matrize beim Öffnen der Giessform von der frischgegossenen Platte ohne Gefahr des Zerreissens abzulösen und trotzdem die Gesamtzeit beider Bewegungen nicht zu verlängern.
Gemäss der Erfindung soll die Giessform durch Vermittlung von Ellipsenrädern bewegt werden.
Durch diese Erfindung wird der Antrieb vereinfacht, da die gleichen Ellipsenräder sowohl für das schnelle Schliessen, als auch für das langsame Öffnen der Form verwendet werden können. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass durch Wahl der richtigen Winkelstellung der Ellipsenräder auf ihren Wellen der bewegliche Giessformteil sich zunächst schnell gegen den festen Giessformteil bewegt, dann aber mit verlangsamter Bewegung mit diesem in Berührung kommt, während das Öffnen der Giessform zunächst langsam, um die Matrize von der Platte zu trennen, dann aber mit zunehmender Geschwindigkeit erfolgt.
Durch diese Einrichtung wird ermöglicht, die Gesamtzeit des Öffnens und Schliessens der Giessform zu verringern.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsformen beispielsweise veranschaulich. Fig. 1 ist eine Seitenansicht eines Giesswerkes, bei dem der Antrieb der Giessschale und des die Metallentnahme regelnden Organs von einem grossen Rad aus erfolgt ; Fig. 2 ist eine schematische Oberansicht des Antriebes nach Fig. 1 ; Fig. 3 eine Oberansicht der zweiten Ausführungsform des Antriebes als weitere Ausbildung des im österr. Patent Nr. 99796 beschriebenen Antriebes ; Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie A-B und Fig. 5 ein Schnitt nach Linie C-D in Fig. 3.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 treibt der Motor 1 durch die von Hand oder Fuss einschaltbare Kupplung 2 die Schnecke 3. Diese dreht das grosse Zahnrad 4 durch Vermittlung eines Schneckenrades 5 und Zahnrades 6. Ein Zahnbogen 7 an dem Rade 4 steht schon zu Anfang der Bewegung mit einem Zahnrad 8 in Eingriff, dessen Drehbewegung durch Ellipsenräder 9, 10 auf eine Welle 11 übertragen wird, die die Giesssehale 12 in bekannter Weise durch eine Kurbel und Pleuelstange in der Führung 13 nach oben bewegt. Bei der weiteren Drehung des Rades 4 gelangt der Zahnbogen 14 mit dem Zahnrad 15 in Eingriff, das ein Hahnküken oder ein anderes das Einströmen des Metalles in der Giessform regelndes Organ öffnet.
Der Giessvorgang dauert so lange bis ein dritter Zahnbogen 16, der ebenso wie der Zahnbogen 14 seitlich von dem Zahnbogen 7 liegt, eine ganze Umdrehung gemacht und das Zahnrad 15 zwecks Schliessens des Hahnkükens od. dgl. gedreht hat. Unmittelbar darauf kommt die Zahnbogen 7 wieder mit dem Zahnrad 8 in Eingriff und öffnet die Giessform. Sobald dies geschehen ist wird die Kupplung 2 in bekannter Weise gelöst, so dass das Rad 4 zum Stillstand kommt.
Durch Genfer Sperrscheiben 17, 18, die auf einen Kranz des Rades 4 reiben, werden die Zahnräder 8 und 15 in den Ruhestellungen in bekannter Weise gesichert.
Bei dem Antrieb nach Fig. 3-5 wird das auf der Welle 19 lose sitzende Schneckenrad 20 von einem Motor durch eine Schnecke gedreht. Mit dem Schneckenrad 20 drehen sich auch das Zweizahnrad 22 und die Kupplungshälfte 23. Beim Einrücken einer Kupplung, die den Motor mit der Schnecke in Verbindung bringt, steht ein auf der Welle 19 festgekeiltes Zahnrad 21 schon gegenüber der Mitte der Verzahnung eines Zahnbogens 24, der auf einer Welle 25 fest sitzt ; ferner steht die Kupplung 23 mit dem auf der Welle 19 festgekeilten Ellipsenrad 26 in Verbindung. Infolgedessen wird die Drehung des Schnecken-
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