AT120399B - Verfahren zur Beseitigung gasförmiger Kontaktgifte aus Röstgasen. - Google Patents

Verfahren zur Beseitigung gasförmiger Kontaktgifte aus Röstgasen.

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  Verfahren zur Beseitigung gasförmiger Kontaktgifte aus Böstgasen. 



   Bei dem bekannten Verfahren zur elektrischen Abscheidung von Arsen oder Selen aus Röstgasen wird das vom Flugstaub befreite Gas mit Schwefelsäure berieselt (z. B. in einem oder mehreren Füllmaterial enthaltenden Türmen) und nach der durch diese Berieselung erreichten   Kühlung   und Nebelbildung der elektrischen Niederschlagsvorrichtung zugeführt. 



   Die Erfindung hat die weitere Ausgestaltung dieses Verfahrens zum Gegenstand. Es kommt darauf an, dass das Gas nicht nur vor, sondern auch im Verlaufe der elektrischen Reinigung   z.   B. in einem Turm berieselt und gekühlt wird. Da die elektrische Abscheidung der Arsennebel od. dgl. zumeist in zwei oder mehr Stufen erfolgt, ist ohne jede Schwierigkeit die Möglichkeit gegeben, die wiederholte Berieselung z. B. hinter der ersten Stufe vorzunehmen. Diese nochmalige Behandlung in einem nachgeschalteten Berieselungsturm od. dgl. hat den Zweck, die im Gas ausser Arsen oder Selen etwa noch als Gas vorhandenen   Kontaktgifte (Fluor, Chlor u. dgl. ) in wirksamer Weise unschädlich zu machen, entweder durch die   Waschwirkung der Berieselungsflüssigkeit oder durch Bindung an das Füllmaterial des Berieselungsturmes.

   Infolge der weitgehenden Arsenniederschlagung in der ersten elektrischen Reinigerstufe fallen im nachgeschalteten Berieselungsturm nur noch so verschwindend geringe Mengen von Arsen   od.   dgl. an, dass die Turmpackung die aus Glas, Quarz, Koks oder ähnlichem Material besteht, durch Ablagerungen in ihrer mechanischen oder chemischen Wirksamkeit nicht beeinträchtigt werden kann. 



   Da ferner die dem nachgeschalteten   Berieselungstuim   vorangehende elektrische Reinigerstufe eine starke Abscheidung von Säurenebeln zur Folge hat, und auch für die Entfernung von SOg sorgt, so kann man den nachgeschalteten Turm mit Wasser berieseln, das sich nicht oder kaum mit Säure anreichert. 



  Die Temperatur bleibt also im Turm so niedrig, dass die chemische Reaktion zwischen Fluor und der Turmpackung nichts von ihrer Wirksamkeit verliert und die Aufnahme schädlicher Gasbestandteile durch die Berieselungsflüssigkeit   möglich   ist. 



   Die Berieselung kann auch nach   Durchführung   der elektrischen Entarsenierung vorgenommen werden. In jedem Fall ist wichtig, dass das Gas nicht nur vor der elektrischen Reinigung, sondern auch in deren Verlauf oder nach ihrem Ablauf berieselt wird. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Beseitigung gasförmiger Kontaktgifte aus Röstgasen, insbesondere Blenderöst- gasen, die nach vorangehender Berieselung mit Schwefelsäure einem Elektrofilter zur Abscheidung von Arsen, Selen od. dgl. zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die schädlichen Gasbestandteile (Fluor, Chlor u. dgl. ) nach der elektrischen Arsen-oder Selenabscheidung oder bei stufenweiser Durch- führung der Entarsenierung im Verlauf derselben, z. B. nach der ersten Stufe durch eine an sich bekannte nochmalige Berieselung, gegebenenfalls mit Wasser, ausgewaschen oder in einem mit Füllkörpern versehenen Turm an dessen Füllmaterial gebunden werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT120399D 1928-07-02 1929-06-11 Verfahren zur Beseitigung gasförmiger Kontaktgifte aus Röstgasen. AT120399B (de)

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