AT105087B - Verfahren zum Schutz der bei der Sulfitlaugebereitung verwendeten Laugentürme gegen Vergipsung. - Google Patents

Verfahren zum Schutz der bei der Sulfitlaugebereitung verwendeten Laugentürme gegen Vergipsung.

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AT105087B
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    • C01B17/00Sulfur; Compounds thereof
    • C01B17/48Sulfur dioxide; Sulfurous acid
    • C01B17/50Preparation of sulfur dioxide
    • C01B17/56Separation; Purification

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Description


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  Verfahren zum Schutz der bei der   S1Ùfitlaugebereit1mg'verwendeten Laugentürme   gegen Vergipsung. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Sulfitlauge für die Zellstoffabrikation. 



  Bezweckt wird, zu verhindern, dass die den mit Kalk ausgesetzten wasserberieselten Laugentürmen zuströmenden Röstgase eine Vergipsung der Türme herbeiführen und zu Leitungsverstopfungen Anlass geben. Die Ursache dieser unerwünschten Erscheinungen ist das Auftreten von SOg, das wiederum zum grössten Teil durch den als Kontaktsubstanz wirkenden Staub im Gas bedingt ist. In Erkenntnis dieser Ursachen strebt die Erfindung dahin, dem Röstgas so rasch wie möglich den Staub zu entziehen. 



  Dies geschieht dadurch, dass   das SO-Gas   unmittelbar nach Verlassen des Röstofens, in an sich bekannter Weise elektrostatisch entstäubt, und darauf möglichst rasch auf Aussentemperatur abgekühlt wird, um schnell über die Stufe von 300  hinwegzukommen, bei der das Optimum der   Sou-Bildung   liegt, und eine Schädigung der Türme durch etwaige restliche   S03- Mengen   zu verhüten. Durch die rasche Abkühlung werden nämlich diese Restteile   SOs vernebelt und mit dem kondensierenden eventuellhilfsweise   zugeführten Wasser als Schwefelsäure elektrostatisch niedergeschlagen, also unschädlich gemacht. Gegebenenfalls schliesst sich an diese Kühlung und Vernebelung eine zweite elektrische Niederschlagung der Nebel an. 



   Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass nur durch sofortige Entfernung des fein verteilten Oxydstaubes aus dem Gas die sonst in der Rohrleitung durch Kontaktwirkung eintretende Oxydation von   802   zu   SO,   verhindert werden kann. 



   Da das Optimum der   Sog-Bildung   etwa bei   3000 liegt,   muss das mit einer Temperatur von   500-600    aus den Röstöfen austretende Gas möglichst rasch auf Aussentemperatur abgekühlt werden. Die etwaigen geringen Mengen von   sOs, die sich noch   in dem elektrisch entstaubten Gas befinden, werden in dem Kühler zusammen mit den im Gasstrom befindlichen Wasserdampf zu Nebeln verdichtet und teilweise als Schwefelsäure niedergeschlagen. Um die vollständige Ausscheidung dieser Nebel zu erreichen, führt man die Gase durch eine gleich hinter dem Kühler angeordnete elektrische Niederschlagsvorrichtung. Für den Fall, dass die im Gas befindliche Feuchtigkeit nicht ausreicht, um das gesamte SOg in Schwefelsäure überzuführen, ist es zweckmässig, vor dem Kühler eine geringe Menge Wasser z.

   B. durch Düsenzerstäubung in das Gas einzuführen, u. zw. nur so viel, als zur Bildung der   Schwefelsäurenebel   nötig ist. Nach dem Verlassen der zweiten elektrischen Niederschlagsvorrichtung sind die Gase vollständig von   SOs und   Schwefelsäure befreit und können unbedenklich den Absorptionstürmen zugeführt werden. Ein Vergipsen ist dabei ausgeschlossen. 



   Die an sich bekannten   Massnahmen   der Nebelbildung nach Vorreinigung der Röstgase und der elektrischen Niederschlagung der Nebel dienen in Verbindung mit der unmittelbar nach dem Röstofen einsetzenden elektrischen Entstaubung der Gase als besondere   Sicherheitsmassregel   für die Erzielung eines für die Herstellung von Sulfitlauge völlig einwandfreien Reingases. 



   Durch das Verfahren nach der Erfindung werden nicht nur Verstopfungen und Betriebsstörungen, wie sie bisher durch Gipsbildung im Absorptionsturm auftraten, vermieden, sondern es kommen auch
Schwefelverluste, die bei den früher üblichen Anlagen unvermeidbar waren und bis zu 10% des Durchsatzes ausmachten, nicht mehr vor. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Schutz der bei der Sulfitlaugebereitung verwendeten Laugentürme gegen Vergipsung durch die den Türmen zuströmenden Röstgase, dadurch gekennzeichnet, dass das SO, 7Gas unmittelbar nach Verlassen des Röstofens in an sich bekannter Weise elektrostatieh entstaubt und darauf möglichst rasch auf Aussentemperatur abgekühlt wird derart, dass etwaige restliche SOg-Mengen im Gas vernebelt werden, worauf diese Nebel zusammen mit dem kondensierenden gegebenenfalls noch hülfsweise zugeführten Wasser als Schwefelsäure elektrostatisch ausgeschieden werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT105087D 1924-02-29 1925-02-16 Verfahren zum Schutz der bei der Sulfitlaugebereitung verwendeten Laugentürme gegen Vergipsung. AT105087B (de)

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