AT105087B - Verfahren zum Schutz der bei der Sulfitlaugebereitung verwendeten Laugentürme gegen Vergipsung. - Google Patents
Verfahren zum Schutz der bei der Sulfitlaugebereitung verwendeten Laugentürme gegen Vergipsung.Info
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Schutz der bei der S1Ùfitlaugebereit1mg'verwendeten Laugentürme gegen Vergipsung. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Sulfitlauge für die Zellstoffabrikation. Bezweckt wird, zu verhindern, dass die den mit Kalk ausgesetzten wasserberieselten Laugentürmen zuströmenden Röstgase eine Vergipsung der Türme herbeiführen und zu Leitungsverstopfungen Anlass geben. Die Ursache dieser unerwünschten Erscheinungen ist das Auftreten von SOg, das wiederum zum grössten Teil durch den als Kontaktsubstanz wirkenden Staub im Gas bedingt ist. In Erkenntnis dieser Ursachen strebt die Erfindung dahin, dem Röstgas so rasch wie möglich den Staub zu entziehen. Dies geschieht dadurch, dass das SO-Gas unmittelbar nach Verlassen des Röstofens, in an sich bekannter Weise elektrostatisch entstäubt, und darauf möglichst rasch auf Aussentemperatur abgekühlt wird, um schnell über die Stufe von 300 hinwegzukommen, bei der das Optimum der Sou-Bildung liegt, und eine Schädigung der Türme durch etwaige restliche S03- Mengen zu verhüten. Durch die rasche Abkühlung werden nämlich diese Restteile SOs vernebelt und mit dem kondensierenden eventuellhilfsweise zugeführten Wasser als Schwefelsäure elektrostatisch niedergeschlagen, also unschädlich gemacht. Gegebenenfalls schliesst sich an diese Kühlung und Vernebelung eine zweite elektrische Niederschlagung der Nebel an. Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass nur durch sofortige Entfernung des fein verteilten Oxydstaubes aus dem Gas die sonst in der Rohrleitung durch Kontaktwirkung eintretende Oxydation von 802 zu SO, verhindert werden kann. Da das Optimum der Sog-Bildung etwa bei 3000 liegt, muss das mit einer Temperatur von 500-600 aus den Röstöfen austretende Gas möglichst rasch auf Aussentemperatur abgekühlt werden. Die etwaigen geringen Mengen von sOs, die sich noch in dem elektrisch entstaubten Gas befinden, werden in dem Kühler zusammen mit den im Gasstrom befindlichen Wasserdampf zu Nebeln verdichtet und teilweise als Schwefelsäure niedergeschlagen. Um die vollständige Ausscheidung dieser Nebel zu erreichen, führt man die Gase durch eine gleich hinter dem Kühler angeordnete elektrische Niederschlagsvorrichtung. Für den Fall, dass die im Gas befindliche Feuchtigkeit nicht ausreicht, um das gesamte SOg in Schwefelsäure überzuführen, ist es zweckmässig, vor dem Kühler eine geringe Menge Wasser z. B. durch Düsenzerstäubung in das Gas einzuführen, u. zw. nur so viel, als zur Bildung der Schwefelsäurenebel nötig ist. Nach dem Verlassen der zweiten elektrischen Niederschlagsvorrichtung sind die Gase vollständig von SOs und Schwefelsäure befreit und können unbedenklich den Absorptionstürmen zugeführt werden. Ein Vergipsen ist dabei ausgeschlossen. Die an sich bekannten Massnahmen der Nebelbildung nach Vorreinigung der Röstgase und der elektrischen Niederschlagung der Nebel dienen in Verbindung mit der unmittelbar nach dem Röstofen einsetzenden elektrischen Entstaubung der Gase als besondere Sicherheitsmassregel für die Erzielung eines für die Herstellung von Sulfitlauge völlig einwandfreien Reingases. Durch das Verfahren nach der Erfindung werden nicht nur Verstopfungen und Betriebsstörungen, wie sie bisher durch Gipsbildung im Absorptionsturm auftraten, vermieden, sondern es kommen auch Schwefelverluste, die bei den früher üblichen Anlagen unvermeidbar waren und bis zu 10% des Durchsatzes ausmachten, nicht mehr vor. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Schutz der bei der Sulfitlaugebereitung verwendeten Laugentürme gegen Vergipsung durch die den Türmen zuströmenden Röstgase, dadurch gekennzeichnet, dass das SO, 7Gas unmittelbar nach Verlassen des Röstofens in an sich bekannter Weise elektrostatieh entstaubt und darauf möglichst rasch auf Aussentemperatur abgekühlt wird derart, dass etwaige restliche SOg-Mengen im Gas vernebelt werden, worauf diese Nebel zusammen mit dem kondensierenden gegebenenfalls noch hülfsweise zugeführten Wasser als Schwefelsäure elektrostatisch ausgeschieden werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
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| DEL59653D DE422620C (de) | 1924-02-29 | 1924-02-29 | Verfahren zur Herstellung von Sulfitlauge unter elektrischer Entstaubung der Roestgase |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT105087B true AT105087B (de) | 1926-12-27 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| AT105087D AT105087B (de) | 1924-02-29 | 1925-02-16 | Verfahren zum Schutz der bei der Sulfitlaugebereitung verwendeten Laugentürme gegen Vergipsung. |
Country Status (2)
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1924
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE422620C (de) | 1925-12-08 |
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