AT120387B - Verfahren zur Oxydation von Ammoniak zu Stickoxyden. - Google Patents
Verfahren zur Oxydation von Ammoniak zu Stickoxyden.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Oxydation von Ammoniak zu Stickoxyden. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> Bei dem vorliegenden Verfahren kann das Ammoniak sowohl unter atmosphärischem wie auch unter höherem Druck oxydiert werden. Das Arbeiten unter höherem als atmosphärischem Druck bringt erhebliche Vorteile mit sich, weil das Volumen der Apparatur infolge der verstärkten Oxydation von NO zu N02 bei erhöhtem Druck wesentlich verkleinert werden kann. Beim Arbeiten unter erhöhtem Druck ist es nötig, eine Ammoniakluftmisehung von unter 10 Volumprozenten zu verarbeiten, da solche Mischungen unter Druck besser verbrennen. Das vorliegende Verfahren kann aber auch unter vermindertem Druck, d. h. bei niederen Drücken als dem atmosphärischen, ausgeführt werden. Im nachstehenden wird eine beispielsweise Ausführungsform des Verfahrens näher beschrieben. Beim Verbrennen von 45-36 kg Ammoniak einer 9'5volumprozentigen Mischung in Gegenwart von 28'35 g Katalysator während 24 Stunden ist die Umwandlung bei ungefähr 10000 C Katalysatortemperatur und Verwendung von im wesentlichen reinem Platin unter atmosphärischem Druck etwa EMI2.1 die Temperatur über 850 C steigt, doch ist dieser Verlust bei Verwendung einer Katalysatorgaze von 90% Platin und 10% Rhodium etwa um die Hälfte kleiner als bei Verwendung von im wesentlichen reinem Platin. Ein weiterer Vorteil der Verwendung der genannten Platinrhodiumlegierung liegt in der Tatsache, dass sie eine etwas geringere Dichtigkeit und einen etwas höheren Schmelzpunkt als Platin besitzt. Auch hat das Rhodium eine viel geringere'Dichtigkeit als Platin, wodurch das Gewicht des verwendeten Katalysators vermindert wird, ohne dass sich die Kosten desselben dabei wesentlich erhöhen. Rhodium besitzt auch eine viel geringere Flüchtigkeit bei höheren Temperaturen und ausserdem einen höheren Schmelzpunkt, wodurch geringere Katalysatorverluste eintreten. Besonders vorteilhaft ist schliesslich noch die grössere Festigkeit der aus einer Platinrhodiumlegierung bestehenden Katalysatorgaze sowie die geringere Neigung dieser Legierung zur Kristallisation, wodurch bei länger fortgesetztem Erhitzen des Katalysators die Bildung von Kristallen verzögert wird und deren Grösse kleiner bleibt als bei reinem Platin. Die Erfindung ist bei allen Arten von Ammoniakoxydatoren, die zur Herstellung von Stickoxyden sowie von Salpetersäure benutzt werden, anwendbar. Ausserdem kann der Katalysator, da er vorzugsweise in Form eines Netzes, Siebes oder einer Gaze verwendet wird, auch auf inerten Katalysatorträgern verwendet werden. Wenn der Katalysator auch vorzugsweise in Form einer Drahtgaze benutzt wird, so kann er doch auch in jeder andern, bei der Oxydation von Ammoniak in Betracht kommenden Form Anwendung finden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Oxydation von Ammoniak zu Stickoxyden durch Überleiten eines Gemisches von Ammoniak und sauerstoffhaltigen Gasen über eine Platinlegierung in Form von Drahtgazenetzen, durchlochten Platten od. dgl. bei erhöhten, vorzugsweise über 7000 liegenden Temperaturen und unter vermindertem atmosphärischem oder erhöhtem Druck, dadurch gekennzeichnet, dass der Katalysator aus einer Platin-Rhodiumlegierung mit einem Mindestgehalt von etwa 2% Rhodium besteht.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platinrhodiumlegierung 2-50 und vorzugsweise 5-25 Gewichtsteile Rhodium enthält.
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