AT120066B - Vorrichtung zum Auswechseln der Nadeln von Plattensprechmaschinen. - Google Patents

Vorrichtung zum Auswechseln der Nadeln von Plattensprechmaschinen.

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AT120066B
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Mangham S Automatic Needle Cha
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  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description


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 wirken und diese Bewegung sind so berechnet, dass sie stattfinden, bevor der Tonarm 10 das Ende seines   Auswärtsschwingens   erreicht ; das bezweckt, dass die Nadel   5,   die sich gerade in dem   Nadelträger   1 befindet, frei wird und herausfällt, noch bevor der Tonarm 10 seine Auswärtsbewegung beendet hat. 



  Der Haltestift   4   wird dann in dieser Lage durch den Kontakt des Hebels 7 mit der Fläche 8 festgehalten und ermöglicht, dass eine frische Nadel in die Nadelhöhlung 3 gleitet, während der Tonarm 10 am Ende seiner Auswärtsbewegung in Ruhestellung verbleibt und der Ansatz 11 der Schalldose auf der Führung 12 ruht. Sobald der Tonarm 10 wieder nach innen geschwenkt wird, hebt sich der Hebel 7 von der Fläche 8 ab. und die Feder 6, die auf den Haltestift4 drückt, bewirkt, dass er sofort die Nadel 5 packt und festhält, die auf eine späterhin noch zu beschreibende Weise in die Bohrung 3 geglitten ist. 



   Um zu verhindern, dass die in den Nadelträger 1 eingesetzte Nadel 5 durch die Nadelbohrung   3     hindurchfällt,   sowie um dieNadelspitze richtig einzustellen, ist bei   13 a ein Plättchen   13 derart schwenkbar an dem Maschinenbett 9 befestigt, dass es in einer horizontalen Ebene schwingt. Dieses   Plättchen     1. 3   wird durch eine Zugfeder 14 und einen Anschlag 15 derart gehalten, dass sein äusserer Teil normalerweise unmittelbar unterhalb des Nadelträgers 1 zu liegen kommt, wenn der Tonarm 10 in der Ruhestellung am Ende seines   Auswärtsschwingens   ist ; die   Nadelbohrung   3 ist hiebei offen.

   Eine Nadel   5,   die durch die   Bohrung   3 fällt, stösst daher auf das   Plättchen     13,   das sie am Herausfallen hindert und vermöge seiner Anordnung auch verhütet, dass die Nadel um mehr als die erforderliche Distanz unter dem Nadelträger 1 herausragt. Der äussere Teil des   Plättchens   13 hat an einem Rande einen vertikalen Flansch oder Fortsatz 16 und, wenn der Tonarm 10 nach innen geschwungen wird, fasst die Nadel 5 den Flansch oder Fortsatz 16 und bewirkt, dass das   Plättchen   13 sich um den Zapfen 13a so lange dreht, bis der Hebel 7 die Fläche 8 verlässt und die frische Nadel gepackt wird.

   Die Weiterbewegung der Nadel 5 gegen die Mitte der Rekordplatte schiebt das   Plättehen   13 beiseite, und dieses letztere wird hierauf durch die Feder 14 zu dem Anschlag 15 zurückbewegt und ist für den nächsten Gebrauch bereit. Das Auswerfen einer gebrauchten Nadel beim   Auswärtsschwingen   des Tonarmes 10 ist derart berechnet, dass es stattfindet, bevor die Schalldose 2 das   Plättchen   13 erreicht, so dass dieses letztere das Herausfallen der gebrauchten Nadel nicht behindert. 



   Damit das Herausfallen der neuen Nadeln 5 durch die   Bohrung3imNadelträgerl auf das Plättchen 23   die Spitzen der Nadeln nicht beschädigt, ist das   Plättchen   13 mit einer   schwalbenschwanzförmigen   Rinne 16a versehen, in welche die Nadelspitze, wie in Fig. 6 ersichtlich, hineinragt. 



   In Fig. 1 ist der Tonarm 10 nicht am äussersten Ende seiner Auswärtsbewegung dargestellt, sondern in dem Augenblick gezeigt, wo der Ansatz 11 gerade auf dem Ende der Führung 12 aufruht, um dann den Tonarm 10 vollständig in die Aussenlage zu bringen, muss der Ansatz 11 so lange längs der   Führung   12 verschoben werden, bis das Ende des Auswärtsschwingens des Tonarmes 10 erreicht ist.

   Damit dieser letztere während des letzten Teiles der Auswärtsbewegung sowie während des ersten Teiles der Einwärts-   bewegung zuverlässigin der Horizontalebeneerhaltenbleibt,   so dass der   denHaltestift4 betätigeudeHebe17   in Kontakt mit der Fläche 8 bleibt, arbeitet die Führung 12 mit einer oberen Führung   12 a   zusammen und der Ansatz 11 wird zwischen den beiden Führungen 12 und   22 a hindurehgeführt.   



   Um der Schalldose 2 immer jeweils eine Nadel zuzuführen, ist ein Behälter oder Magazin 17 vorgesehen, in dem die Nadeln 5 horizontal mit einwärtsgerichteten Spitzen liegen ; das Magazin 17 
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 durch sie hinabgleiten können. 



   Das Magazin 17 kann von der Maschine abgenommen werden und ist als Sonderbestandteil gedacht, der in einer eigenen Fabrik hergestellt und mit Nadeln 5 gefüllt werden kann ; das Magazin besitzt Flansche   18 a,   die in eine Nut 18 auf der   Rückseite   einer auf dem Bett 9 der Maschine montierten Platte 19 hineinpassen, so dass das untere Ende der Rinne 17a in dem Magazin 17 sich mit dem oberen Ende eines schrägen Schlitzes 20 deckt, dessen unteres Ende sich horizontal durch die Platte 19 öffnet. 



   Eine weitere Platte   21,   die bei 21 a um die Frontplatte 19 schwenkbar ist, ist zwischen der letzteren und einer Deckplatte 22 montiert und besitzt an ihrer Vorderfläche, die mit der Platte 19 in Kontakt ist, eine Rinne 23, die gerade gross genug ist, um eine einzelne Nadel 5   aufzunehmen ;   die Platte 21 wird unter der Wirkung einer an ihr und an der Deckplatte 22 befestigten Zugfeder normalerweise in der in   Fig. l   gezeigten Lage gehalten, wobei die Rinne 23 horizontal liegt und mit dem   unteren   Ende des schrägen Schlitzes 20 korrespondiert, der sich durch die Platte 19 öffnet.

   Ein Ansatz 25 an der Platte 21 lehnt sich an einen zwischen den Platten 19 und 22 befindlichen Anschlag, begrenzt die unter der Wirkung der Feder 24 erfolgende Bewegung der Platte und bewirkt, dass die Rinne 23 mit dem Schlitz 20 korrespondiert. 



   Wenn die Rinne 23 sich in der beschriebenen horizontalen Lage befindet, empfängt sie durch den Schlitz 20 eine Nadel 5 aus dem Magazin 17, wobei die Spitze der Nadel gegen den Zapfen   21 a   gerichtet ist ; sobald durch die Tonarmbewegung der Ansatz 11 zwischen den   Führungen 12   und 12a nach aussen in der durch den Pfeil in Fig. 1 angedeuteten Richtung verschoben wird,   schlägt   ein an der Schalldose 2 hervorragender Arm 27, Fig. 1, 2 und 3, an einem Arm 28, Fig. 1 und 9, der aus der Platte 21 unter deren Zapfen   21 a   herausragt, und veranlasst auf diese Weise die Platte   21,   um einen Viertelkreis aufwärts zu schwingen und die horizontale Lage der Rinne 23 in eine vertikale zu    nde111,   siehe Fig. 1. 

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   Gleichzeitig mit dem Verschwenken der Rinne 23 in die Vertikalstellung gelangt der Tonarm 10 in   seineEndlage,   und   die Nadelbohrung 3 in dem   Nadelträger 1 befindet sich direkt unterhalb der nunmehr vertikalen Rinne 23 und über der Platte   1.   sowie direkt unter einer vertikalen Bohrung   80 a   in einer Ausbuchtung   80   auf der Platte   19,   um welche Ausbuchtung 30 die Platte 21 schwenkbar ist, so dass die Nadel in der Rinne   28,   die aus der waagrechten in die vertikale Stellung gebracht worden ist, mit der Spitze abwärts durch die Bohrungen 30a und 3 auf die   Platte 1. 3   fällt ;

   wird dann der Tonarm 10 einwärts geführt, dann wird die Nadel in dem Träger 1 festgeklemmt und entfernt sich, wie zuvor beschrieben, von der Platte 13. 



   Der   Anschlag 7J,   an den die Platte   13   durch die Feder 14 gedrückt wird, ragt aus der Platte 19 hervor, und wenn die Platte 13 durch die Feder 14 mit einer schnellen Bewegung   zurückgeführt   wird, trifft sie den Anschlag   1J   mit einem scharfen Schlag, der dazu dient, die Nadeln durch den Schlitz 20 in die Rinne   28   hinunterzubefördern. 



   Ein am   Plättchen     13   sitzender Haken 31 ist in Fig. 5 dargestellt. Er dient dazu, den Tonarm 10 samt Schalldose in der Stellung federnd festzuhalten, die der Tonarm einnimmt, sobald während der Rückbewegung der Schalldose aus der äussersten Stellung, die Nadel 5 aus der Nut 16a austritt und die Platte   75 freilässt.   Die Platte schwingt dann nämlich sofort in der Richtung gegen Anschlag 15 unter Wirkung der Feder 14 zurück, und der Haken   81   erfasst die Nadel und hält den Tonarm fest. Man kann den Tonarm in dieser Stellung belassen oder weiter nach innen bewegen. Im letzteren Falle gibt die Feder 14 nach und die Nadel 5 tritt aus dem Haken 31 wieder aus. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Auswechseln der Nadeln von Plattenspreehmasehinen, bei welcher die Nadel während der Auswärtsbewegung der Schalldose durch die Wirkung eines an der Schalldose schwenkbar gelagerten Hebels freigegeben und die frische Nadel aus einem Magazin durch eine Platte eingesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Nadel   (5)   während des ersten Teiles der   Auswärtsbewegung   der Sehalldose infolge der durch Gleiten des Hebels längs einer feststehenden Fläche   (8)     herbeigeführten Betätigung   des letzteren freigegeben wird, worauf eine Platte (21), die durch eine weitere Auswärtsbewegung der Schalldose   (2)   betätigt wird, eine frische Nadel (5) aus einem feststehenden, am Bett   (9)

     der Maschine befestigten Magazin dem Nadelträger (1,3) zuführt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stützplatte (13) für die Nadel (bei 1. 3 a) am Maschinengestell schwenkbar gelagert ist und sich normalerweise unter dem Nadelträger (1) in Ruhe befindet, wenn der Tonarm (10) am Ende seiner Auswärtsbewegung ist.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Nadelstützplatte (13) sich zugleich mit der Nadel, die von ihr getragen wird, bewegt, wenn der Tonarm (10) einwärts geschwungen wird, u. zw. so lange, bis die Nadel (5) im Nadelträger (1) festgeklemmt ist.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (13) einen als Angriffsteil der Nadel dienenden Flansch (16) sowie eine Nut (16a) fÜr die Aufnahme der Nadelspitze besitzt.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nadeltransportplatte (21) die Nadel (. 5) während der Auswärtsbewegung des Tonarmes (10) aus der horizontalen in die vertikale Stellung überführt, indem ein Arm an der Schalldose (2) an einem Arm (28) der Platte (21) angreift.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Nadeltransport- EMI3.1 17ci) eine Nadel (5) empfängt.
    7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Nadeltransportplatte (21) zwischen einer Platte (19) mit einem Schlitz (20), der mit einem Nadelmagazin (17) verbunden EMI3.2
AT120066D 1927-05-30 1928-05-26 Vorrichtung zum Auswechseln der Nadeln von Plattensprechmaschinen. AT120066B (de)

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