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wirken und diese Bewegung sind so berechnet, dass sie stattfinden, bevor der Tonarm 10 das Ende seines Auswärtsschwingens erreicht ; das bezweckt, dass die Nadel 5, die sich gerade in dem Nadelträger 1 befindet, frei wird und herausfällt, noch bevor der Tonarm 10 seine Auswärtsbewegung beendet hat.
Der Haltestift 4 wird dann in dieser Lage durch den Kontakt des Hebels 7 mit der Fläche 8 festgehalten und ermöglicht, dass eine frische Nadel in die Nadelhöhlung 3 gleitet, während der Tonarm 10 am Ende seiner Auswärtsbewegung in Ruhestellung verbleibt und der Ansatz 11 der Schalldose auf der Führung 12 ruht. Sobald der Tonarm 10 wieder nach innen geschwenkt wird, hebt sich der Hebel 7 von der Fläche 8 ab. und die Feder 6, die auf den Haltestift4 drückt, bewirkt, dass er sofort die Nadel 5 packt und festhält, die auf eine späterhin noch zu beschreibende Weise in die Bohrung 3 geglitten ist.
Um zu verhindern, dass die in den Nadelträger 1 eingesetzte Nadel 5 durch die Nadelbohrung 3 hindurchfällt, sowie um dieNadelspitze richtig einzustellen, ist bei 13 a ein Plättchen 13 derart schwenkbar an dem Maschinenbett 9 befestigt, dass es in einer horizontalen Ebene schwingt. Dieses Plättchen 1. 3 wird durch eine Zugfeder 14 und einen Anschlag 15 derart gehalten, dass sein äusserer Teil normalerweise unmittelbar unterhalb des Nadelträgers 1 zu liegen kommt, wenn der Tonarm 10 in der Ruhestellung am Ende seines Auswärtsschwingens ist ; die Nadelbohrung 3 ist hiebei offen.
Eine Nadel 5, die durch die Bohrung 3 fällt, stösst daher auf das Plättchen 13, das sie am Herausfallen hindert und vermöge seiner Anordnung auch verhütet, dass die Nadel um mehr als die erforderliche Distanz unter dem Nadelträger 1 herausragt. Der äussere Teil des Plättchens 13 hat an einem Rande einen vertikalen Flansch oder Fortsatz 16 und, wenn der Tonarm 10 nach innen geschwungen wird, fasst die Nadel 5 den Flansch oder Fortsatz 16 und bewirkt, dass das Plättchen 13 sich um den Zapfen 13a so lange dreht, bis der Hebel 7 die Fläche 8 verlässt und die frische Nadel gepackt wird.
Die Weiterbewegung der Nadel 5 gegen die Mitte der Rekordplatte schiebt das Plättehen 13 beiseite, und dieses letztere wird hierauf durch die Feder 14 zu dem Anschlag 15 zurückbewegt und ist für den nächsten Gebrauch bereit. Das Auswerfen einer gebrauchten Nadel beim Auswärtsschwingen des Tonarmes 10 ist derart berechnet, dass es stattfindet, bevor die Schalldose 2 das Plättchen 13 erreicht, so dass dieses letztere das Herausfallen der gebrauchten Nadel nicht behindert.
Damit das Herausfallen der neuen Nadeln 5 durch die Bohrung3imNadelträgerl auf das Plättchen 23 die Spitzen der Nadeln nicht beschädigt, ist das Plättchen 13 mit einer schwalbenschwanzförmigen Rinne 16a versehen, in welche die Nadelspitze, wie in Fig. 6 ersichtlich, hineinragt.
In Fig. 1 ist der Tonarm 10 nicht am äussersten Ende seiner Auswärtsbewegung dargestellt, sondern in dem Augenblick gezeigt, wo der Ansatz 11 gerade auf dem Ende der Führung 12 aufruht, um dann den Tonarm 10 vollständig in die Aussenlage zu bringen, muss der Ansatz 11 so lange längs der Führung 12 verschoben werden, bis das Ende des Auswärtsschwingens des Tonarmes 10 erreicht ist.
Damit dieser letztere während des letzten Teiles der Auswärtsbewegung sowie während des ersten Teiles der Einwärts- bewegung zuverlässigin der Horizontalebeneerhaltenbleibt, so dass der denHaltestift4 betätigeudeHebe17 in Kontakt mit der Fläche 8 bleibt, arbeitet die Führung 12 mit einer oberen Führung 12 a zusammen und der Ansatz 11 wird zwischen den beiden Führungen 12 und 22 a hindurehgeführt.
Um der Schalldose 2 immer jeweils eine Nadel zuzuführen, ist ein Behälter oder Magazin 17 vorgesehen, in dem die Nadeln 5 horizontal mit einwärtsgerichteten Spitzen liegen ; das Magazin 17
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durch sie hinabgleiten können.
Das Magazin 17 kann von der Maschine abgenommen werden und ist als Sonderbestandteil gedacht, der in einer eigenen Fabrik hergestellt und mit Nadeln 5 gefüllt werden kann ; das Magazin besitzt Flansche 18 a, die in eine Nut 18 auf der Rückseite einer auf dem Bett 9 der Maschine montierten Platte 19 hineinpassen, so dass das untere Ende der Rinne 17a in dem Magazin 17 sich mit dem oberen Ende eines schrägen Schlitzes 20 deckt, dessen unteres Ende sich horizontal durch die Platte 19 öffnet.
Eine weitere Platte 21, die bei 21 a um die Frontplatte 19 schwenkbar ist, ist zwischen der letzteren und einer Deckplatte 22 montiert und besitzt an ihrer Vorderfläche, die mit der Platte 19 in Kontakt ist, eine Rinne 23, die gerade gross genug ist, um eine einzelne Nadel 5 aufzunehmen ; die Platte 21 wird unter der Wirkung einer an ihr und an der Deckplatte 22 befestigten Zugfeder normalerweise in der in Fig. l gezeigten Lage gehalten, wobei die Rinne 23 horizontal liegt und mit dem unteren Ende des schrägen Schlitzes 20 korrespondiert, der sich durch die Platte 19 öffnet.
Ein Ansatz 25 an der Platte 21 lehnt sich an einen zwischen den Platten 19 und 22 befindlichen Anschlag, begrenzt die unter der Wirkung der Feder 24 erfolgende Bewegung der Platte und bewirkt, dass die Rinne 23 mit dem Schlitz 20 korrespondiert.
Wenn die Rinne 23 sich in der beschriebenen horizontalen Lage befindet, empfängt sie durch den Schlitz 20 eine Nadel 5 aus dem Magazin 17, wobei die Spitze der Nadel gegen den Zapfen 21 a gerichtet ist ; sobald durch die Tonarmbewegung der Ansatz 11 zwischen den Führungen 12 und 12a nach aussen in der durch den Pfeil in Fig. 1 angedeuteten Richtung verschoben wird, schlägt ein an der Schalldose 2 hervorragender Arm 27, Fig. 1, 2 und 3, an einem Arm 28, Fig. 1 und 9, der aus der Platte 21 unter deren Zapfen 21 a herausragt, und veranlasst auf diese Weise die Platte 21, um einen Viertelkreis aufwärts zu schwingen und die horizontale Lage der Rinne 23 in eine vertikale zu nde111, siehe Fig. 1.
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Gleichzeitig mit dem Verschwenken der Rinne 23 in die Vertikalstellung gelangt der Tonarm 10 in seineEndlage, und die Nadelbohrung 3 in dem Nadelträger 1 befindet sich direkt unterhalb der nunmehr vertikalen Rinne 23 und über der Platte 1. sowie direkt unter einer vertikalen Bohrung 80 a in einer Ausbuchtung 80 auf der Platte 19, um welche Ausbuchtung 30 die Platte 21 schwenkbar ist, so dass die Nadel in der Rinne 28, die aus der waagrechten in die vertikale Stellung gebracht worden ist, mit der Spitze abwärts durch die Bohrungen 30a und 3 auf die Platte 1. 3 fällt ;
wird dann der Tonarm 10 einwärts geführt, dann wird die Nadel in dem Träger 1 festgeklemmt und entfernt sich, wie zuvor beschrieben, von der Platte 13.
Der Anschlag 7J, an den die Platte 13 durch die Feder 14 gedrückt wird, ragt aus der Platte 19 hervor, und wenn die Platte 13 durch die Feder 14 mit einer schnellen Bewegung zurückgeführt wird, trifft sie den Anschlag 1J mit einem scharfen Schlag, der dazu dient, die Nadeln durch den Schlitz 20 in die Rinne 28 hinunterzubefördern.
Ein am Plättchen 13 sitzender Haken 31 ist in Fig. 5 dargestellt. Er dient dazu, den Tonarm 10 samt Schalldose in der Stellung federnd festzuhalten, die der Tonarm einnimmt, sobald während der Rückbewegung der Schalldose aus der äussersten Stellung, die Nadel 5 aus der Nut 16a austritt und die Platte 75 freilässt. Die Platte schwingt dann nämlich sofort in der Richtung gegen Anschlag 15 unter Wirkung der Feder 14 zurück, und der Haken 81 erfasst die Nadel und hält den Tonarm fest. Man kann den Tonarm in dieser Stellung belassen oder weiter nach innen bewegen. Im letzteren Falle gibt die Feder 14 nach und die Nadel 5 tritt aus dem Haken 31 wieder aus.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Auswechseln der Nadeln von Plattenspreehmasehinen, bei welcher die Nadel während der Auswärtsbewegung der Schalldose durch die Wirkung eines an der Schalldose schwenkbar gelagerten Hebels freigegeben und die frische Nadel aus einem Magazin durch eine Platte eingesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Nadel (5) während des ersten Teiles der Auswärtsbewegung der Sehalldose infolge der durch Gleiten des Hebels längs einer feststehenden Fläche (8) herbeigeführten Betätigung des letzteren freigegeben wird, worauf eine Platte (21), die durch eine weitere Auswärtsbewegung der Schalldose (2) betätigt wird, eine frische Nadel (5) aus einem feststehenden, am Bett (9)
der Maschine befestigten Magazin dem Nadelträger (1,3) zuführt.