AT119989B - Schneidevorrichtung für Zigarettenstrangmaschinen. - Google Patents

Schneidevorrichtung für Zigarettenstrangmaschinen.

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AT119989B
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  Schneidevorrichtung für   Zigarettenstrangmaschillen.   



   Es sind Schneidvorrichtungen für Zigarettenmaschinen bekannt, bei welchen die Messerwelle in einem Tragorgan drehbar gelagert ist, das um eine von der Wellenachse verschiedene Achse umlaufend, das Messer quer durch die Bahn des fortlaufenden Zigarettenstranges führt. Auch ist es bekannt, dem
Messer in dem Träger eine von einem umlaufenden Hubkörper abgeleitete, hin und her gehende Bewegung zu erteilen. 



   Die bekannten Schneidvorrichtungen weisen jedoch den Nachteil auf, dass die Masse der hin und her gehenden Teile beträchtlich ist, so dass nur eine verhältnismässig niedrige Arbeitsgeschwindigkeit erzielbar ist. Auch'ist der Aufbau der bekannten Vorrichtung verwickelt und demnach kostspielig. 



   Die Erfindung betrifft nun eine Schneidvorrichtung für Zigarettenmaschinen mit fortlaufendem Strang, die frei von den Nachteilen der bekannten Vorrichtungen eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit, etwa 1200-1500 Schnitte in der Minute, zulässt. 



   Erfindungsgemäss wird-dies erreicht, indem sowohl die hin und her gehende als auch die drehende
Bewegung der Messerwelle von einem feststehenden Hubkörper abgeleitet wird, an dem zweckmässig zwischen den Hubbahnen ein Zahnkranz vorgesehen ist, welcher mit einem auf der Messerwelle sitzenden
Zahnrade kämmt, das mit der Messerwelle durch einen drehbaren Träger um den feststehenden Hubkörper herumgeführt, bezüglich dieses Trägers in Umdrehung versetzt wird und hiebei durch gleichfalls an der
Messerwelle angeordnete Hubrollen unter Einwirkung des Hubkörpers hin und her bewegt wird. Auf diese Weise wird nur der leichten Messerwelle eine hin und her gehende und gleichzeitig eine umlaufende
Bewegung erteilt, während die schwereren Getriebeteile teils feststehen, teils nur eine Drehbewegung ausführen. 



   Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in   beispielsweiser Ausführungsform   ; es ist Fig. 1 eine Draufsicht der Schneidvorrichtung, teilweise abgebrochen, Fig. 2 eine Vorderansicht und Fig. 3 eine Seitenansicht hiezu. 



   Die Grundplatte 5 der Schneidvorrichtung trägt zwei Lager 6,7, eine Stütze 8 für eine Einstell- vorrichtung und eine Stütze 9 für eine als Gleitbahn dienende Stange. In den Lagern 6,7 ruht eine
Spindel   10,   welche den Hauptrahmen 11 trägt, um den sich der beispielsweise als Trommel 12 ausgebildete
Träger für die Messerwelle 31 dreht. Die Trommel 12 läuft mit Kugellagern 13 auf einer Welle 14, die lose von den Armen des Rahmens 11 gestützt wird. An der Stirnseite 15 der Trommel 12 ist ein Stirnrad 16 angebracht, das durch ein Zwischenrad 17 auf dem in einem der Arme des Rahmens 11 gelagerten Zapfen 18 angetrieben wird.

   Das Zwischenrad17 kämmt seinerseits mit einem Stirnrad 19 auf der Spindel   10,   das mit einem Kegelrad 20 verbunden ist oder ein Stück mit diesem bildet ; das Rad 20 erhält seinen Antrieb von einem Kegelrad 21 auf der Hauptwelle 22. Die Zahnräder 19, 20 sind mit Kugellagern 23 auf der
Spindel 10 gelagert. Ein Getriebekasten 24 ist an einem Arm des Tragrahmens 11 befestigt. Die Welle 14 wird durch einen Hebel 25 an ihrer Umdrehung gehindert, der durch einen Lenker 26 mit einem Bolzen im Lager 7 verbunden ist. 



   Innerhalb der Trommel 12 ist auf der Welle 14 ein feststehender Hubkörper, z. B. eine Nuten- trommel mit einem Zahnkranz 28 und zwei Hubbahnen 29,30 beiderseits des Zahnkranzes 28 angeordnet ;
Zahnkranz 28 und Hubkörper 29,30 sind miteinander fest verbunden, um eine unbewegliche Vereinigung von Hubbahnen und Verzahnung zu bilden. Die Zähne des Kranzes 28 (Fig. 2) liegen zweckmässig zwischen den Hubkörpern 29,30. In der Trommel 12 ist die Messerwelle 31 mit dem Schneidmesser 32 gelagert, wobei das Messerende der Welle 31 im Lager 33 nicht weit vom Trommelumfang angeordnet ist, während 

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 das andere Ende hohl ausgebildet und auf einem von der Trommelstirnseite 15 einwärts springenden Stift 34 gelagert ist.

   Ein Ritzel oder Zahnrad 35 als Teil der Messerwelle 31 kämmt mit dem Zahnkranz 28, während die kugelig ausgebildeten Hubrollen 36,37, die gleichfalls einen Teil der Messerwelle 31 bilden, in die Hubbahnen 29,30 eingreifen. Läuft also die Trommel 12 um, so rollt das Ritzel 35 auf dem Zahnkranz 28 und setzt dadurch das Schneidmesser 32 in Umlauf, das gleichzeitig durch die   Hubbahnen 29,   30 seine hin und her gehende Bewegung empfängt. 



   Die Trommel   12,   die von der Haupttreibwelle 22 der Maschine durch Zahnräder in Umdrehung versetzt wird, empfängt ihren Antrieb in bestimmter zeitlicher Abhängigkeit vom Gange der Zigarettenmaschine und von dem Vorschub des Zigarettenstranges. Die Hubbahnen 29,30 sind nun derart geformt, dass die Messerwelle 31 bei ihrem Hin-und Hergang während des Schneidens der   Zigarette   um dieselbe Strecke fortschreitet wie in der gleichen Zeit der Zigarettenstrang. Die Schneidklinge 32 und der   Zigarettenstrang 0   sind   demnach während   des Schneidens relativ in Ruhe gegeneinander. 



   Eine feststehende-Welle 38, die an den Enden durch die Stütze 9 und einen seitlichen Arm 39 des Lagers 6 gehalten wird, trägt einen Schlitten 40 mit der Gegenplatte   41   für das Schneidmesser sowie die Leitrohr   42, 43- fiir den Zigarettenstrang O. Der Schlitten   40 ist mit dem Arm 44 eines Exzenters 45 auf der Hauptwelle 22 verbunden. Dadurch wird eine gleichzeitige Parallelbewegung hervorgerufen, die erforderlich ist, um-den Schlitten 40 mit der Geschwindigkeit des   Zigarettenstranges   0 laufen zu lassen, solange das Messer den Strang schneidet. 



   Soll die Trommel 12 behufs Anpassung der Messerstellung an einen durch Abnutzung verringerten Durchmesser gesenkt werden, so wird mittels des Handrades oder Knaufs 47 eine Sehraubenspindel 46 
 EMI2.1 
 verbunden und dieser am Bolzen 27 befestigt ist-die Welle 14 mitsamt dem darauf festen   Hubkör-   per 28-30, wodurch das Schneidmesser seine richtige relative Lage bewahrt, um mit der Gegenplatte zusammenzuwirken und zwischen den Leitrohren 42,43 für den Zigarettenstrang hindurchzugehen. Der aufwärts gerichtete Arm   51   des Rahmens 11 lässt sich am Arm 52 des Lagers 7 durch Schraube 53 festklemmen, wodurch der Rahmen 11 in der eingestellten Lage gesperrt wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
L Schneidvorrichtung für Zigarettenstrangmaschinen, deren Messerwelle in einem Träger umläuft, der um eine von der   Messerwellenachse   verschiedene Achse. rotiert und das Messer   quer- zur Bahn   des Zigarettenstranges führt, wobei die Messerwelle in dem Träger durch einen Hubkörper eine hin und   hergehende Bewegung erhält, dadurch gekennzeichnet, dass der Hubkörper,   z.

   B. die Nutentrommel (29, 30), feststehend und konzentrisch zur Drehachse   (14)   des Messerträgers (12, 15) angeordnet und mit einem Zahnkranz   (28)   versehen ist, der unmittelbar mit einem Zahnrad   (35)   der Messerwelle (31) kämmt, die vom Hubkörper (29, 30) bewegte Hubrollen (36, 37) trägt, so dass durch die Umdrehung des Trägers (12, 15) der Messerwelle (31), eine drehende und eine hin und her gehende Bewegung erteilt wird.

Claims (1)

  1. 2. Schneidvorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahnrad (35) und die Hubrollen (36, 37) zwischen den Enden der Messerwelle (31) angeordnet sind und die Wellenenden selbst EMI2.2 zwischen den Hubbahnen (29, 30) angeordnet ist, wobei die Form des Zahnkranzes zweckmässig mit der der Hubbahnen übereinstimmt.
    4. Schneidvorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (12, 15) als Trommel ausgebildet ist, die den verzahnten Hubkörper (die Nutentrommel 28-30), das Zahnrad (35) und die Hubrollen (36, 37) umschliesst.
AT119989D 1928-11-19 1928-11-19 Schneidevorrichtung für Zigarettenstrangmaschinen. AT119989B (de)

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