AT119473B - Verfahren zur Erhöhung der Beständigkeit bituminöser Emulsionen. - Google Patents

Verfahren zur Erhöhung der Beständigkeit bituminöser Emulsionen.

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  Verfahren zur Erhöhung der Beständigkeit bituminöser Emulsionen. 



   Für die Herstellung von bituminösen Emulsionen, wie sie insbesondere für   Strassenbauzwecke   verwendet werden, sind zahlreiche Vorschläge gemacht worden. Solche Emulsionen sind aber nur dann brauchbar, wenn sie einerseits gegen die Erschütterungen beim Transport und Lagerung widerstandsfähig sind, d. h. wenn dabei keine Klumpenbildungen durch Zusammengehen der   Bitumenteilchen   stattfinden und wenn sie anderseits labil in dem Sinne sind, dass sie beim Auftreffen auf eine poröse Unterlage, wie sie beispielsweise eine Strassendecke darstellt, spontan zerfallen, so dass nach Ablauf der den Emulgator enthaltenden Flüssigkeit eine im praktischen Sinne reine Bitumenschicht zurückbleibt. 



   Diesen Anforderungen genügen Emulsionen bzw. Suspensionen, bei welchen der Seifenbildungsprozess Anwendung findet und dabei gleichzeitig der Gehalt an Emulgator auf ein Minimum herabgesetzt ist. 



   Derartige Emulsionen sind aber noch andern Angriffen ausgesetzt, welche ihre Verwendung unter Umständen verhindern. Insbesondere ist hier die Gefahr des Einfrierens zu nennen. 



   Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit der Aufgabe, bereits fertige bituminöse Emulsionen gegen die Gefahr des Einfrierens zu sichern und sie löst diese Aufgabe dadurch, dass während oder nach der Fertigstellung der Emulsion diese mit einer kleinen Menge (bis   10%)   eines Reagenz vermengt wird, das in der flüssigen Phase der Emulsion löslich ist und die Eigenschaft besitzt, den Gefrierpunkt der Emulsion zu erniedrigen, ohne dieselbe zu zersetzen. Als geeignete Reagenzien sind hier solche organische Stoffe zu nennen, welche den Gefrierpunkt des Wassers erniedrigen, jedoch keine Elektrolyte sind. Als solche kommen insbesondere in Betracht Alkohole vom niedrigem Molekulargewicht, unhydrierte und hydrierte Phenole, soweit sie wasserlöslich sind. 



   Hier ist darauf hinzuweisen, dass unter den vielen Vorschlägen zur Herstellung von Emulsionen, die angegebenen Reagenzien auch schon als Hilfsmittel zur Erzeugung der Emulsionen genannt sind. 



  Dabei hat es sich nicht um bituminöse Emulsionen gehandelt und es spielten die Zusätze unmittelbar die Rolle des Emulgators und gleichzeitig die Rolle eines Stabilisators, wobei dann noch zur Erhöhung der Stabilisierung besondere Schutzkolloide nach den älteren   Vorschlägen   zugesetzt werden können. 



   Demgegenüber handelt es sich bei der vorliegenden Erfindung um bituminöse Emulsionen, die auf dem Wege des Verseifungsprozesses erzeugt worden und an sich schon so stabil sind, dass sie eines Stabilisierungszusatzes nicht bedürfen. Nur unter der Einwirkung der Kälte, wenn die wässerige Phase gefriert, besteht bei diesen Emulsionen die Gefahr der Entemulsionierung. Um dieses Gefrieren zu vermeiden, sollen die angegebenen Stoffe zugesetzt werden. Sie spielen also eine ganz andere Rolle als das, was man gewöhnlich unter Stabilisierungsmittel wie Seifen, Schutzkolloide u. dgl. versteht. Diese Stoffe haben im Gegensatz zu den älteren Vorschlägen nicht die Eigenschaft, den vorliegenden in Frage kommenden zu dispergierenden Stoff zu lösen, denn Bitumen ist praktisch unlösbar im Alkohol, namentlich in der vorliegend allein in Betracht kommenden Verdünnung 1 : 10.

   Bekannte Emulgierungsmittel, wie Sulfosäuren, Naphthensäuren od. dgl. können als Gefrierpunkt erniedrigend hier nicht in Betracht kommen, was schon aus dem hohen Molekulargewicht dieser Stoffe hervorgeht, denn die Gefrierpunkterniedrigung nimmt bekanntlich bei gewichtsmässig gleichen zugesetzten Mengen mit steigendem Molekulargewicht ab. Ist also bei den älteren Vorschlägen unerlässlich, dass die Emulgierung in Gegenwart der dort vorgeschlagene Stoffe vorgenommen wird, da sie als Emulgator bzw. Stabilisator wirken sollen, so kann entsprechend der vorliegenden Erfindung der in dem geringen Ausmasse von höchstens 10% gehaltene Zusatz ohne weiteres   nachträglich   zu der fertigen Emulsion erfolgen. 

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