AT119315B - Verfahren zur Wertverbesserung von wasserhaltigen Braunkohlen und ähnlichen Brennstoffen. - Google Patents

Verfahren zur Wertverbesserung von wasserhaltigen Braunkohlen und ähnlichen Brennstoffen.

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  Verfahren zur Wertverbesserung von wasserhaltigen Braunkohlen und ähnlichen
Brennstoffen. 



   Es ist bereits vorgeschlagen worden, bei der Aufbereitung von Ligniten und diesen in Wassergehalt und Sauerstoffreichtum nahestehenden Braunkohlen, Torf, Holz u. dgl. zwecks Erhöhung ihres Heizwertes und Entwässerung diese Materialien nach dem Trocknen so lange und so hoch in geschlossenen, den Gasen Abzug gewährenden Kammern oder Gefässen zu erhitzen, bis Wasserdämpfe, Kohlensäure, eventuell auch Kohlenoxyd und stickstoffhaltige Gase entwichen sind. Dadurch, dass dieses Verfahren in zwei Stufen, einer Vortrocknung und einer Veredelung, ausgeführt werden musste, war es nicht wirtschaftlich, auch konnte so nur griessiges oder feinstückiges Gut erhalten werden, da die Materialien bei dieser Behandlung zerrieselten. 



   Bei den Versuchen, den Wert von wasserhaltigen Brennstoffen, namentlich Braunkohlen, zu erhöhen und ihre   Struck ! or   zu erhalten, wurden dieselben auch in geschlossenen Gefässen in Gegenwart von Wasserdampf oder auch vermittels dieses auf die Trockentemperatur und auch darüber erhitzt. Die Erhitzung erfolgte dabei immer nur so lange, bis das Trockengut durch die ganze Masse hindurch die entsprechende Temperatur angenommen hatte. 



   Es hat sich nun gezeigt, dass bei dieser Trocknung zweckmässig eine weitere Heizwertverbesserung in einem Arbeitsgange dadurch eintritt, wenn die Kohle u. dgl. längere Zeit auf einer höheren Temperatur gehalten wird, die zwischen der Trockentemperatur und der Schweltemperatur liegt. 



   Als zweckmässig hat sich z. B. für Braunkohle bei einer mehrstündigen Erhitzungsdauer eine Temperatur von   160  C erwiesen.   



   Die Elementaranalyse so behandelter Braunkohlen hat einen wesentlich höheren Prozentgehalt an Kohlenstoff ergeben, wie durch Untersuchungen nachgewiesen wurde, da durch diese Behandlung ausser dem Entweichen des hygroskopischen Wassers auch ein Entweichen von Kohlensäure oder chemisch gebundenen Wassers stattfindet. Ein Verschwelen des Brennstoffes darf bei der Behandlung, wie schon erwähnt, nicht eintreten. 



   Die Kosten des Verfahrens sind sehr gering, weil   die Wärmemenge,   die zur Aufrechterhaltung der Temperatur erforderlich ist, durch entsprechende Wärmeisolierung des Erhitzungsbehälters auf ein ganz geringfügiges Mass herabgedrückt werden kann und die Kohle bei Erwärmung über die reine Trocknungstemperatur infolge ihrer geringen spezifischen Wärme nur mehr wenig Wärme aufnimmt. 



  Durch das bei der Erhitzung oder Dampfbehandlung der Kohlen sich bildende   Schwitz-oder   Kondenswasser werden aus den Brennstoffen auch Letten oder sonstige Bestandteile herausgewaschen, so dass auch gleichzeitig eine Verbesserung des Heizwertes durch Erniedrigung des Aschegehaltes bewirkt wird. 

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  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Wertverbesserung von wasserhaltigen Braunkohlen und ähnlichen Brennstoffen EMI1.1 der Troeknungs-und Schweltemperatur liegende Temperatur in geschlossenen Behältern, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhitzung in Gegenwart von Wasserdampf bzw. mittels desselben erfolgt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT119315D 1926-06-08 1926-06-08 Verfahren zur Wertverbesserung von wasserhaltigen Braunkohlen und ähnlichen Brennstoffen. AT119315B (de)

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