AT109406B - Verfahren zur Vorbehandlung von wasserhaltigen Brennstoffen, besonders Ligniten, zwecks Verschwelung, Verkokung oder Vergasung. - Google Patents
Verfahren zur Vorbehandlung von wasserhaltigen Brennstoffen, besonders Ligniten, zwecks Verschwelung, Verkokung oder Vergasung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Vorbehandlung von wasserhaltigen Brennstoffen, besonders Lignite, zwecks Verschwelung, Verkokung oder Vergasung. Wenn man wasserhaltige Brennstoffe, wie z. B. Lignite, der Verschwelung oder Verkokung unterwirft, so erhält man in der Regel ein sehr kleinstückiges Gut, weil der Brennstoff schon beim Austreiben des Wassers sich aufblättert und zerfällt. Gemäss dem Patent Nr. 106 814 wird das Zerspringen der Kohle beim Trocknen dadurch vermieden, dass das Erhitzen der Kohle auf die Trockentemperatur (zirka 180 ) bei Gegenwart von bei dieser Temperatur gesättigtem Wasserdampf (mit etwa 10 Atm. Druck) erfolgt, so dass zunächst kein Wasser entweichen kann ; erst nachdem die Kohle die nötige Temperatur angenommen hat, wird der Partialdruck des darüber befindlichen Wasserdampfes unter Durchlüftung erniedrigt, so dass das Trocknen eintreten kann. Es hat sich nun gezeigt, dass man so vorbehandelte Kohle verschwelen, verkoken oder vergasen kann, ohne dass dabei ihre Stückform verloren geht. Es ist aber nicht notwendig. die Kohle nach der Dampfbehandlung vorerst zu trocknen, sondern es kann die gedämpfte Kohle unmittelbar in den Schwel-, Verkokungs-oder Vergasungsraum eines Ofens eingebracht werden. wo die Trocknung durch die heissen Sehwel-oder Generatorgase selbst erfolgt. Zur Ausführung dieses Verfahrens kann z. B. über den Ofen oder in dessen oberem Teile ein geschlossener Druckbehälter angeordnet sein, der durch eine abschliessbare Öffnung mit dem darunter befindlichen Ofen in Verbindung steht, so dass beim Öffnen des Druckbehälters die bei etwa 180 gedämpfte Kohle unmittelbar in den Ofen fällt und dort erst der Austritt des Wassers unter Erhaltung der Stückform erfolgt, indem die im Ofen enthaltenen heissen Schwel-oder Generatorgase die Durchspülung und Trocknung der Kohle bewirken. Es wird dabei die höchste Wärmeökonomie erreicht, da nicht nur die Kohle in dem durch die Dampfbehandlung vorgewärmten Zustande in den Ofen gelangt. sondern auch der Ofen dem Dampf räume Abwärme zuführt. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Vorbehandlung von wasserhaltigen Brennstoffen, besonders Ligniten, zwecks EMI1.1 nachdem er so lange einer Behandlung mit Wasserdampf von Trocknungstemperatur in einem gesehlos- senen Behälter unter Vermeidung des Entweichens der im Brennstoff enthaltenen Feuchtigkeit unter- worfen wurde, bis er die zum Trocknen nötige Temperatur angenommen hat. durch Durchspülung mit den heissen Schwel-oder Generatorgasen selbst erfolgt. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nicht nur die Trocknung, sondern auch die Dampfbehandlung im oberen Teile des Sehwel-, Verkokungs-oder Vergasnngsofens selbst erfolgt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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