AT119218B - Mehrfachröhre. - Google Patents

Mehrfachröhre.

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AT119218B
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tube
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Inventor
Siegmund Dr Loewe
Edgar Dr Roemhild
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Siegmund Dr Loewe
Edgar Dr Roemhild
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Mehrfaehröhre.   
 EMI1.1 
 dimensioniert sind. Eine solche ist in Fig. 1 schematisch dargestellt. Da der Kopplungswiderstand 1 gegenüber dem wirksamen Gitterwiderstand der folgenden Rohre, der für Hoehfrequenz hauptsächlich aus der Gitterkathodenkapazität gebildet wird, zur Erzielung einer wirksamen Verstärkung nicht gross sein darf, so bekommt der Widerstand 1 einen Wert von 10000 bis 50000 Ohm. Da der wirksame   Gitterwiderstandfür Niederfrequenz viel   grössere Werte bekommt, so kann   man   auch bei Niederfrequenzverstärkung dem Widerstand 1 viel grössere Werte geben, was zur Erzielung hoher Verstärkungsziffern notwendig ist. 



   Die vorliegende Erfindung gibt nun Mittel an, wie ein und dieselbe Röhre abweehslungsweise als   Niederfrequenzverstärker   und   Hochfrequenzverstärker   benutzt werden kann. Zu diesem Zweck   werden erfindungsgemäss von aussen her in an geeigneter   Stelle des Glaskolbens angebrachten Einbuchtungen auswechselbare Schaltelemente angeordnet. Der Grundgedanke dieser Anordnung ist darin zu erblicken, dass auf diese Weise die für Mehrfachröhren typische kapazitätsarme Schaltung gewahrt wird. Man verbindet also den Vorteil der kapazitätsarmen Schaltung der Mehrfachröhre mit dem Vorteil der Auswechselbarkeit. Es wurde bereits vorgeschlagen, im Sockel der Mehrfachröhre die Schaltelemente unterzubringen und in das   Vakuumgefäss     lediglich versehiedene Elektrodensysteme   einzubauen.

   Gemäss der vorliegenden Erfindung sollen die auswechselbaren Schaltelemente nicht in den Sockel der Mehrfachröhre, sondern an der zur Erreichung einer möglichst kurzen Verbindung notwendigen Stelle in einer geeigneten Aussparung des Glaskolbens angeordnet werden. So wird beispielsweise der für die wahlweise Verwendung   ? ur Niederfrequenzvcrstärkung   notwendige zusätzliche hochohmig Widerstand 2 bei dem in Fig. 2 gezeigten Glaskolben in einer entsprechenden Einbuchtung am Kopfe des Kolbens in der Richtung der   Längsachse   desselben von aussen her eingeführt.   Zweckmässig   gibt. man der Einbuchtung im Glaskolben die Form des einzusetzenden Schaitelementes, im vorliegenden Fall also die Form eines hochohmigen Widerstandes, der vorzugsweise seinerseits in einem evakuierten oder gasgefüllten Gefässe eingebaut ist.

   



   Anstatt die Einbuchtung im Glaskolben am Kopfe desselben und in der Richtung der   Längsachse   anzuordnen, kann diese an jeder anderen zur Erreichung der kürzesten Verbindung notwendigen Stelle vorgesehen werden. Glastechnisehe Schwierigkeiten bereitet eine solche Einbuchtung nicht. Die Erfindung ist   natürlich.   nicht auf den vorliegenden Fall einer   Zweifachröhre   beschränkt. Es steht nichts im Wege, beliebige   Scha1tänderungen   bei   Mehrfachrohren   mit drei, vier und noch mehr Stufen durch Einbau bestimmter Kopplungselemente in die Einbuchtungen der Kolbenwandung zu ermöglichen. 



  In diesem Zusammenhang kann es vorkommen, dass der Glaskolben eine   röhrenförmige Ausbuchtung,   z. B. in Gestalt einer der Röhrenwandung anliegenden Tasche, erhält, so wie dies Fig. 3 und Fig. 4 zeigen. 



  In diese Röhre können mehrere Schaltelemente nacheinander eingeschoben werden. Dabei besteht die   Möglichkeit,   diese räumlich hintereinander angeordneten Kopplungselemente elektrisch hintereinander oder parallel zu schalten. 

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   Eine weitere Ausbildung erhält der Erfindungsgegenstand dadurch, dass Kontaktfedern 3 und 4 (Fig. 2) vorgesehen sind, welche einen sicheren Kontakt des vorschriftsmässig   eingeführten Kopplungs-   elementes bewirken. 



   Genau so wie   erfindungsgemäss   entsprechend dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel die Kopplungselemente zwischen   den-verschiedenen Röhrenstufen wahlweise   geändert werden können, ist beispielsweise in der Schaltung in Fig. 5 gezeigt, dass auch im Ausgangskreis ein beliebiges Schaltelement ausgewechselt werden kann. An der Stelle 5 kann also in einer entsprechenden Ausbuchtung des Glaskolbens ein hochohmiger Widerstand angeordnet werden, so dass auf diese Weise die Ankopplung weiterer widerstandsgekoppelter Verstärkerstufen ermöglicht wird. Es ist aber auch möglich, unter Weglassung eines solchen Widerstandes in den Ausgangskreis direkt den Gebrauchsapparat (wie Telephon, Laut-   sprecher usw. ) einzuschalten oder mittels induktiver Kopplung weitere Röhrenstufen anzukoppeln.   



  Bringt man mehrere Schaltelemente in verschiedenen Einbuchtungen der Röhre unter, so erfordert das für die Mehrfachröhre wirksame Prinzip der Vermeidung von   Schaltinduktivitäten     und-Kapazitäten,   dass die Einbuchtungen richtig auf der Gefässoberfläche verteilt werden. 



   Für den Fall, dass in der Einbuchtung des Glaskolbens keine Kopplungselemente untergebracht sind, ist erfindungsgemäss dort zur Aufhebung der Stromunterbrechung ein   Kurzschlussstecker   in Form eines Stiftes oder Drahtstückes aus Kupfer oder einem anderen geeigneten Metall einzufügen. Es ist zweckmässig, in den Apparat, der die erfindungsgemässe   Mehrfachröhre   verwendet, einen Kasten oder ein Schubfach vorzusehen, in welchem die nicht an der Röhre befindlichen   Schaltteiie   Aufnahme finden können. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Mehrfachrohre,   dadurch gekennzeichnet, dass sie zur Aufnahme von Kopplungselementen in das   Röhreninnere   führende Einbuchtungen oder Ausbuchtungen, z. B. in Gestalt der Röhrenwandung anliegender Taschen, besitzt, die so angeordnet sind, dass sich bei Einführung der Kopplungselemente   möglichst   kurze und kapazitätsarme Verbindungen mit den im Vakuumraum angeordneten Elementen ergeben.

Claims (1)

  1. 2. Mehrfachröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die als Kopplungselemente dienenden Kondensatoren, Widerstände u. dgl. teils innerhalb der Röhre, teils in den Einbuchtungen oder Ausbuchtungen der Röhre auswechselbar angeordnet sind.
    3. Mehrfachröhre nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass Kapazitäts-bzw.
    Widerstandwert der als Kopplungselemente dienenden Kondensatoren, Widerstände u. dgl. auf den Innenraum der Röhre und die Ein-bzw. Ausbuchtungen derartig verteilt sind, dass der Kapazitätsbzw. Widerstandswert desselben Kopplungselementes zum Teil im Innenraum der Röhre, zum Teil auswechselbar in einer Ein-bzw. Ausbuchtung untergebracht ist, wobei der letztere gegebenenfalls auch durch eine Kurzschlussverbindung ersetzt werden kann.
    4. Mehrfaehröhre nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Achse des Glaskolbens am Kopfe desselben eine vorzugsweise dem aufzunehmenden Kopplungselement angepasste Einbuchtung untergebracht ist.
    5. Mehrfachröhre nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an den Enden der Einbuchtung der Gefässwandung Kontaktfedern vorgesehen sind.
    6. Mehrfachröhre nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Kontaktfeder'gleichzeitig als Halterung für das einsteckbare Kopplungselement ausgebildet ist.
AT119218D 1928-04-14 1929-04-11 Mehrfachröhre. AT119218B (de)

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